Wo wir grade dann auch wieder speziell bei Metformin sind.


    Da ist doch noch etwas was mich beschäftigt. Noch warte ich ja auf das Rezept und ich habe mir den Info Zettel nun ein paar Mal durchgelesen. Da steht drauf, dass man das bei krankheit absetzen soll, auch bei Erkältung. Muss ich da jetzt sobald ich mich immer unwohl fühle und es nicht auf das Metformin zurückzuführen ist beim Arzt erkundigen ob ich es weiternehmen darf? Und wenn ich mal aussetzen muss wegen einer Erkrankung, muss ich dass dann wieder langsam steigern in der Dosis oder kann man dann einfach die Zieldosis, in diesem Falle 2x 850mg, einnehmen?

    Weiß keiner etwas dazu? Wäre ja schon irgendwie wichtig zu wissen... Naja ich glaube ich lass mir morgen mal einen Termin beim Hausarzt geben. Der soll mich da nochmal in einem persönlichen Gespräch aufklären. Am Telefon mit der behandelnden Ärztin das war nicht so der Renner.

    Hmm gut ok, meine Therapie sieht ja wie folgt aus:


    1. Woche: Abends 500mg


    2. Woche: Morgends & Abends 500mg


    3. Woche: Morgends 500mg und Abends 2x500mg


    Dannach 2x850mg vermutlich verteilt auf Morgends und Abends

    ich glaube aber schon, dass man nach einer krankheit (zumindest nach nem grippalen infekt und so kleinkram) gleich wieder voll einsteigen kann. der körper ist es ja dann gewöhnt. und soo oft ist man ja eigentlich nicht krank.


    du steigst übrigens echt schnell hoch... ich hatte immer 2 bis 3 wochen eingewöhnungszeit (da sollte ich 1500 nehmen, mittlerweile bin ich ja runter)

    Also so ist die Vorgehenseise auf dem Infozettel beschrieben. Werde aber letzten Endes die Steigerung schon von der schwere der Nebenwirkungen abhängig machen. Wenn es noch zu dolle ist, mach ich ne Woche länger bei gleicher Dosis. Ist es vertretbar dann geh ich höher. Wenns dann trotzdem nicht gut auszuhalten ist, kann ich ja erstmal wieder runter mit der Dosis.


    Werde mich also nicht im Hauruck-Verfahren in der Dosis nach oben zwingen. Wie sagt man so schön: Gut Ding will Weile haben. @:)

    So habe heute dann ndlich das Rezept per Post bekommen. Verschrieben hat sie mir direkt eine recht große Packung. Metformin STADA 850mg, 120 Stück. Damit sollte ich ein Weilchen auskommen. Das heißt dann auch, dass die Therapie aussieht wie folgt:


    1. Woche: Abends 1/2x 850mg


    2. Woche: Morgends und Abends 1/2x 850mg


    3. Woche: Morgends 1/2x 850mg und Abends 1x 850mg


    Dannach: Morgends und Abends 1x 850mg


    Werde aber trotzdem so Verfahren, dass ich mit den Nebenwirkungen möglichst wenig zu kämpfen habe.


    Und natürlich muss ich mir gleich mal einen Kalender besorgen wo ich alles akribisch genau eintrage, was unter der einnahme passiert. Dazu hatte mir die Ärztin geraten, damit man das ganze Bild dann noch besser beurteilen kann.


    Hmm aber mal eine Frage am Rande, weil es mir nicht aus dem Kopf gehen will...


    Diagnose heißt ja im Moment "nur" Insulinresistez. PCO oder PCOS hat sie so nicht erwähnt, allerdings ist der Infozettel zum Metformin für Menschen mit PCO.


    Sollte die Diagnose unterm Strich PCO heißen... ist das eigentlich dann etwas was einen Lebenslang begleitet?

    Bei mir wurde ein großes Blutbild gemacht zur Bestimmung der Hormone. 8 Röhrchen haben die an dem tag abgenommen. Schilddrüse inklusive. Und 1 Woche später der orale Glukose Toleranz Test.


    Mehr eigentlich nicht. Die Ärztin hat halt ein normales Gespräch mit mir geführt. Warum ich da bin. Wie sich das mit der Gewichtszunahme darstellt, was ich schon alles versucht habe um abzunehmen. Ob ich meine Periode regelmäßig bekomme, ob vermehrte Körperbehaarung vorliegt, ob Diabetiker in der Familie vorkommen. Solche Sachen halt. Was nun alles genau beim großen Blutbild dann gemacht wurde, kann ich im Moment nicht sagen.


    Da ich mindestens 2 bis 3 Stunden Zeit investieren muss nur um den Arzt aufzusuchen bzw. nur um ein Rezept abzuholen warte ich im Moment darauf, dass der Behandlungsbericht, also Diagnose und Laborwerte bei meinem Hausrazt auftauchen, damit ich mir das dort nochmal anschauen und eventuell erklären lassen kann.


    Schriftlich habe ich also bislang nichts gesehen oder bekommen. Überlege aber, da ich sowieso mal wieder zum Frauenarzt müsste, ob ich den nicht einfach bitte einen genaueren Blick auf meine Eierstöcke zu werfen.

    Huhu!


    Wollte mich einfach zwischendurch mal melden. @:)


    Nehm das Metformin jetzt 4 Tage und kann soweit keine wirklichen Nebenwirkungen erkennen. Ab und an habe ich mal ein flaues Gefühl im Magen bis hin zu leichter Übelkeit, aber das hab ich gelegentlich auch so schon immer gehabt. Kann also, muss aber keine Nebenwirkung sein.


    Also werde ich wie vorgesehen die Dosissteigerung nach 1 Woche vornehmen und auf das beste hoffen. :-D