@ Rajani

    Also ich hab jetzt nicht alles durchgelesen. Hab auch eine Insulinresistenz und PCOS. Und nehme Metformin.


    3x500mg täglich. Zu Anfang hab ich sie wohl zu schnell hochdosiert, bekam heftige Nierenschmerzen davon. Also lieber gaanz langsam hochdosieren.


    Kann dir auch passieren, besonders zu Anfang das es urplötzlich in deinem Bauch grummelt und dann geht der Dünnpfiff los. Aber heftig. Also, sei gewarnt. ]:D Hab mir damit schon sehr "lustige" Szenen eingebrockt. Wenn du sie dann länger nimmst wirds besser. Zumindest wars bei mir so. Auch die Blähungen haben nachgelassen.


    Ansonsten hatte ich keine Nebenwirkungen.


    Was noch wichtig wäre, solltest du mal eine Operation vor dir haben mußt du sie unbedingt absetzen. Steht auch im Beipackzettel. Am besten dann den Arzt nochmals drauf hinweisen, viele denken da gar nicht dran. Is mir zumindest schon mal passiert. ;-)


    Ach ja, mein Hausarzt hat mich bei einem Diabetikerprogramm der Krankenkasse angemeldet. Bin bei der AOK. Ich glaub das heißt Curaplan. Aber nagel mich jetzt nicht fest drauf. Auf alle Fälle muß ich keine 10 Euro mehr pro Quartal bezahlen. Dafür muß ich alle 6 Monate zum Hausarzt zu einem kleine Check. ( BZ, Gewicht, Blutdruck und Blutabnehmen).


    Früher hatte ich die Metformin von Ratiopharm, da hab ich 5 € zugezahlt.


    Jetzt hab ich die metformin axcount ( AxiCorp Generika GmbH) da zahl ich gar nichts mehr dafür.


    Hoffe ich konnte dir noch etwas neues und nützliches erzählen.


    LG Helia *:)*:)

    Diabetes oder nicht Diabetes...


    ...sogar da kocht jeder Arzt sein eigenes Süppchen was die Zahlen angeht...

    @ Rajani

    Was die SYMPTOME angeht: ich bin Typ2 (meine Werte beim OGTT waren bei 280) und ich habe KEINERLEI Symptome ! Ich will jetzt nicht sagen dass du Diabetes hast...nur, dass man Diabetes haben kann oHNE Symptome zu haben !

    Zitat

    ein mensch mit insulinresistenz ist KEIN typ2 diabetiker.

    Doch !


    Ein Mensch mit Insulinresistenz muß kein "offizieller" Diabetiker sein (offiziell gilt man erst als Diabetiker wenn beim OGTT ein Wert von 200 nach 2 Std rauskam oder der Nüchternwert 2x über 125 war - wird sich wohl auch mal ändern) aber ein Typ2-Diabetiker hat eine Insulinresistenz !


    Und ja, "offiziell" bezahlen Kassen das Metformin nur bei Diabetes, also wenn der OGTT über 200 war. Aber es gibt Ärzte die pfeifen drauf, die verschreiben trotzdem auf Kassenrezept.


    Meinereiner hat gesagt bekommen, Metformin sei ein reines Antidiabetikum (was für ein Wort...) und bei PCOS würde nur die Pille helfen (das so nebenbei)

    Soooo,.. ich hab die Metformin-Therapie erstmal abgebrochen und bin krank geschrieben, erstmal nur bis Freitag, aber so wie ich mich fühle, kann man da locker noch ne Woche drann hängen. Der Magen reagiert weiterhin recht empfindlich auf alles was ich esse, selbst auf Suppe. Habe Fieber/erhöhte Temperatur, stark geröteten und auch geschwollenen Hals, der böse aua macht.


    Der Arzt sagt, erstmal absetzen, auskurieren und neu Anfangen. Die Unterlagen waren da vom Endo, leider konnte ich mir sie an dem Tag nicht kopieren lassen, das die Sprechstundenhilfe in ein längeres Telefonat verwickelt war. Aber Fakt ist, das mein Insulinspiegel im Blut auch nach 120 Minuten, also bei der letzten Blutabnahme noch angestiegen ist.


    Hab sogar mal den Arzt wegen der Logi Methode gefragt, was er davon hält und er befürwortet das ganz ganz stark. Ich glaube, mit dem Hausarzt habe ich wirklich einen Glücksgriff getan.


    Dass nur die Pille hilft ist absoluter Quatsch, aber Frauenärzte verschreiben ja ohnehin sehr gerne die Pille, egal was ist und ungeachtet aller Risiken. Bei mir steht zum Beispiel im Bericht drinn, da ich die Gynefix nutze, dass eine weitere Verhütungsmethode nicht angebracht sei und deshalb eine 6 Monatige Therapie mit Metformin vorgesehen ist.

    Axo wegen Diabetes und Insulinresistenz.


    Als mein HA den Bericht lies, stand da zuerst etwas von normaler Glukosetoleranz bei gleichzeitiger Insulinresistenz und er wollte schon sagen, dass der Endo einen an der Klatsche hat. Als er aber eben die Insulinwerte gesehen hat, war er voll und ganz seiner Meinung. Nicht einmal hat er erwähnt, dass ich mit der Insulinresistenz Diabetiker bin.


    Soweit ich informiert bin, gehört zu einer Diabetis immer auch eine geschädigte Schilddrüse, was ja bei mir zB nicht vorliegt.

    Ja, in dem Sinn ist die Bauchspeicheldrüse schon geschädigt - erst produziert sie zuviel Insulin und irgendwann gar keines mehr (bei Typ 2)


    Übrigens, ich hatte auch das "Vergnügen" an einen ENDO zu geraten, der mir die Pille aufdrücken wollte ! (und Metformin zusätzlich, klar)


    Ich nehme Metformin nicht mehr weil ich auch mit Durchfall zu kämpfen hatte. Werde aber ggf im neuen Jahr einen Neustart machen - mit 1x täglich 500 mg !


    Liebe Grüße, Silbermondauge

    ICh weiß noch nicht ob ich dieses Jahr nochmal neu durchstarten will oder ob ich nach den Feierlichkeiten einen 2ten Versuch wagen soll. Nochmal soetwas kann ich mir nicht leisten diesen Monat. Wobei ich ja nun wirklich krank bin und es eben nicht nur Nebenwirkungen sind vom Metformin.


    Ich denke dann werde ich auch vorsithcigt im 2 Wochen Takt steigern und bestenfalls auf Nudeln verzichten. Der HA meinte es könnte nämlich auch an der Art der Speisen liegen die man gleichzeitig zur Tablette einnimmt....

    Ob das nun wirklich so ist, mag ich jetzt nicht beurteilen, was mir aber aufgefallen ist, dass es sehrwohl auf die Menge ankommt. Durch die Tabletten war ich immer schon sehr schnell satt, da ich das aber so nicht gewohnt bin, hat mein Verstand manchmal eben leider nicht gesiegt und ich hab dann eben noch nen Nachschlag genommen.


    Und jedes Mal hab ich dafür Übelkeit als Dank bekommen. Nur dieses Mal eben so schlimm, dass ich selbst am nächsten Tag halt Probleme hatte.


    Ist aber auch Mist, wenn man aufgrund des unstillbaren Hungers praktisch gewohnt ist zu fressen... |-o

    Habe heute erfahren, dass ich nun doch auch eine Insulinresistenz habe....


    Vor 1 Jahr wurde der oGTT gemacht und da war alles in Ordnung. Deshalb bin ich jetzt auch sehr geschockt über die Diagnose.


    Ich habe zwar in den letzten Monaten paar Kilo zugelegt, befinde mich mit einem BMI von 22,5 aber völlig im bereich des Normalgewichts...


    Allerdings trinke ich auch wirklich viel, bin ständig kaputt und schlafe trotzdem sehr schlecht.


    Ich werde seit 2 Jahren wg. PCOS behandelt.


    Meinen nächsten Termin im Kiwu habe ich allerdings erst Ende Januar, dann besprechen wir auch, wie es weitergehen soll.


    Ich habe übrigens Metformin kurzzeitig genommen wg. dem PCOS und Kiwu. Allerdings hatte ich sehr starke Nebenwirkungen und musste nach 1 Woche absetzen (hatte so starken Durchfall, dass ich das nicht mehr selbst halten konnte und dementsprechend völlig dehydriert). Heute würde ich es vielleicht auch mal mit einem anderen hersteller versuchen, wenn das die Ausprägung der Nebenwirkungen beeinflusst....

    War jetzt ein paar Tage nicht hier im Forum... aber das mit den Schwierigkeiten in Bezug zu den vielen Kohlenhydrahten, würde zu dem letzten Problem bei mir auch passen. Hatte da Spaghetti gegessen und das sind ja fast Kohlenhydrahte pur.


    Jetzt wird mir auch immer klarer warum dann unter anderem eine Ernährung nach der LOGI-Methode auch so sinnvoll ist. Mal ganz davon abgesehen, dass das so oder so besser und wohl auch gesünder ist, verhindert es offensichtlich wohl auch einen Teil der Nebenwirkungen.


    Nunja... aber nach nun 3 Wochen Krankheit, starte ich im neuen Jahr positiv in einen neuen Versuch Metformin erfolgreich zu nehmen. Obwohl ich das Metformin erst so kurz genommen hatte, bin ich unterdessen fest davon überzeugt, dass meine Haut unter der Einnahme bei weitem nicht mehr so fettig war, wie sie jetzt wieder ist.


    Als,.... auf in den Kampf! ;-D