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    O.K Danke erst einmal.


    Eigentlich hatte ich nur aus Qutsch gemessen.


    Dann scheinen ja recht hohe Wetre nach eine Mahlzeit durchaus normal zu sein.


    Ich frage mich halt ob ich ein erhöhtes Risiko habe.


    Zum einen weil mein Vater Diabetes hat.


    Ich bin zwar schlank aber ernähre mich recht Kohlenhydrat und Zucker lastig.


    Neulich las ich hier im Forum das man auch durch häufigen Verzehr von Süßkram an Diabetes erkranken kann auch wenn man sont zu keiner Risikogruppe zählt.


    Ich nasche halt sehr viel, und in letzter Zeit habe ich beobachtet, das ich hungriger bin als sonst.


    Auch vermehrets Wasserlassen habe ich allerdings ohne erhähtes Durstgefühl.


    Ich lasse es einfach mal beii der nächsten Routineuntersuchung testen.

    Zitat

    Und hat es was zu sagen wenn bei einer einmaligen Messung ein sehr hoher Wert gemessen wurde. 148 ca 1 Stunde nach dem Verzehr von Braten Klößen und Rotkohl.

    Hallo Mauma,


    148mg/dl in einer Stunde nach einer Mahlzeit mit vielen KH aus den Klößen hat zu sagen, dass bei dir von Diabetes weit und breit nichts zu sehen ist. Das ist, wenn man noch die Toleranzgrenzen der BZ-Messgeräte berücksichtigt, ein ganz normaler Wert.


    Beste Grüße, Rainer

    @ sugarbabe,

    das ist ja wohl ein Quatsch. Die Nüchternwerte sind deutlich wenigar aussagefähig, als die BZ-Werte nach einer KH-reichen Mahlzeit. Außerdem sind Nüchternwerte nur gesund, solange sie unter 100mg/dl liegen, ab 100 beginnt Prädiabetes. Allerdings kann man das nur anhand von Laborwerten feststellen, weil die Handmessgeräte viel zu große Toleranzen haben.

    Dieser Faden ist zwar etwas älter, aber ich will jetzt keinen neuen aufmachen. Hab da mal ne Frage: ist es schlimm, wenn der nicht nüchtern-Wert (abends gemessen) bei 86 liegt? Mir ist total schwindelig. Hab sogar zuckerhaltige Süßigkeiten gegessen (vor der Messung).

    Um es nochmal für alle deutlich zu erwähnen:


    Die Nüchternblutzuckerwert ist lediglich ein Indiz und kann durch sehr viele Faktoren negativ oder positiv beeinflußt werden.


    Dementsprechend ist die Aussagekraftes dieses Wertes eigentlich nicht sehr viel wert.


    Eine Ausnahme bildet natürlich, wenn die Werte völlig aus dem Ruder laufen.


    Aber Grenzwerte im nüchterenen Zustand haben so gut wie keinen Wert.


    Wichtig sind allein ausschließlich 2 Werte:


    1. der Langzeitwert HbA1c


    2. 2h Test


    Ich schreibe das, weil ich hier immer wieder lesen muss wie manche den Nüchternblutzuckerwert völlig überbewerten und fast panisch werden, wenn dieser mal an die Ref-grenze stößt.


    Es gibt Faktoren wie Infektionen, Stress oder auch einfache körperlich Anstrengung, die den Zuckerwert stark schwanken lassen – auch wenn man Stundenlang nichts gegessen hat.


    Das ist auch wichtig und nennt sich einfach Energiehaushalt.


    Die Zellen werden permanent mit Glukose so entsprechend versorgt wie sie es im Moment gerade benötigen.


    So können zwei Nüchternmessungen im Abstand von nur 15 Minuten völlig andere Werte zeigen.


    Das passiert bei den 2 genannten sicheren Messungen nicht.

    Zitat

    Aber Grenzwerte im nüchterenen Zustand haben so gut wie keinen Wert.

    Das stimmt so nicht ganz: Ein nüchter-BZ von unter 100mg/dl führt nach aktueller Leitlinie zur Diagnose "kein Diabetes" (zumindest, solange HbA1c unter 6,5% ist).


    Eine Gelegenheitsmessung (also nicht-nüchtern) über 200mg/dl führt ohne weitere Untersuchungen schon mal zur Diagnose Diabetes (zur Schweregradabschätzung und Therapiekontrolle wird man natürlich trotzdem noch ein HbA1c machen).


    Die BZ-Bestimmung hat also auch in der Diagnostik durchaus einen gewissen Stellenwert. Trotzdem ist es natürlich völlig unbegründet, bei Werten von 150 nach einer großen Mahlzeit Angst vor Diabetes zu haben (aber die Frage ist ja eh schon Monate alt).