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    Mittelwege

    :)^

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    Ohne Nudeln, Kartoffen, Brot und Brötchen komme ich nicht auf meine erforderliche Kalorienmenge.

    Ich fänds auch übertrieben, jetzt alles mit Kohlenhydraten panisch vom Speiseplan zu streichen... Bei dir wäre es schonmal ein Fortschritt, das "nur von Zucker ernähren" zu reduzieren. Dann kann man diese Grundnahrungsmittel angehen und ggf. weniger KH essen oder bessere KH (z.B. Vollkorn statt Weißmehl). Die ganz rigorosen Ernährungsgurus, die sogar Kartoffeln verdeufeln... Naja, das darf ich jetzt nicht laut sagen. Ich finds blöd ;-D

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    Ich benötige nur leider täglich 3500-4000kcal...

    Wenn du so viel Bewegung hast, solltest du erstrecht auf mehr Trinken achten :)z

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    ich weiß, dass ich vermutlich falsche Vorstellungen habe, ich vermute aber, dass ihr auch nicht so entspannt wärt, wenn sich eure eigene Mutter wegen des Verdachts auf Diabetes umbringen will und ihr sie gerade noch rechtzeitig findet. Genau so hättet ihr wahrscheinlich auch vorbehalte, wenn ihr selbst als Kind mit Verdacht auf DM ins KH kommt und die eigene Mutter droht, einen ins Heim zu bringen, wenn sich der Verdacht bestätigt. Da war ich 8.

    :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o


    Da würde ich mich allerdings als Erwachsene eher fragen, ob meine Mutter nicht ein Fall für die Klinik ist, allerdings nicht wegen Diabetes!!!

    Da kann ich mich dem kleinen Drachenstern nur anschließen.


    Klar hast du Recht, dass einen sowas prägt und man sich dann in diesem Punkt schwer tut, rational zu denken.


    Aber dagegen kannst du ja angehen. Jetzt bist du schließlich erwachsen und unabhängig, sodass du dir die Diabetesangst von deiner Mutter nicht einreden lassen musst.

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    Wie gesagt, ich weiß, dass ich vermutlich falsche Vorstellungen habe, ich vermute aber, dass ihr auch nicht so entspannt wärt, wenn sich eure eigene Mutter wegen des Verdachts auf Diabetes umbringen will und ihr sie gerade noch rechtzeitig findet. Genau so hättet ihr wahrscheinlich auch vorbehalte, wenn ihr selbst als Kind mit Verdacht auf DM ins KH kommt und die eigene Mutter droht, einen ins Heim zu bringen, wenn sich der Verdacht bestätigt. Da war ich 8.

    Da seh ich die grösste Baustelle. Diabetes ist sehr gut ins Leben zu integrieren, ob nun Typ 1 oder 2. Das Zauberwort dabei ist aber Akzeptanz. Ohne gehts nicht.


    Ob du nun tatsächlich betroffen bist oder nicht, die Panik davor solltest du abschalten lernen.

    So, ich habe mich überwunden und lasse heute in einer Woche den Langzeitwert bestimmen. Und obwohl es mir so gut geht und ich keinerlei Anzeichen oder Symptome habe

    , hab ich doch massive Angst.


    Seit einer Woche habe ich keine Süßigkeiten mehr gegessen :)^ Es fällt mir zwar sehr schwer, doch die Angst vor Diabetes ist einfach größer. Nur in Sachen Kohlenhydrate konnte ich keine Fortschritte machen, ich esse nach wie vor Brot, Nudeln und Kartoffeln. Zwar überwiegend Vollkorn, aber trotzdem KH.


    Auch esse ich zur Zeit gerne Müsli, mit extra wenig Zucker. Zudem rühre ich mir noch Vollkornhaferflocken dazu.


    Kann Diabetes eigentlich Haarausfall machen? Das wäre übel.... Denn ich habe massiven Haarausfall.


    Kriege ich am Dienstag eure Daumen?

    Wenn der Stoffwechsel nicht stimmt – in deinem Fall so extrem hoch ist – könnte das auch an der Schilddrüse liegen.


    Hast du mal schauen lassen, ob da alles ok ist?


    Bei einer SD-Überfunktion ist der Stoffwechsel dementsprechend hoch und verbrennt zu schnell Nährstoffe.


    Das heißt man braucht täglich Unmengen an KH und nimmt trotzdem nicht wirklich zu.


    Das blöde daran ist, dass man dadurch sehr schnell Über- und auch unterzuckern kann.


    Der Verdacht ist dann immer recht schnell Diabetes, obwohl es andere Dinge sind, die zum gestörten Stoffwechsel führen.


    Ebenso könnte man mal die Nebenniere und Kortisol überprüfen.


    Auch das hat enormen Einfluß auf den Zuckerhaushalt im Körper.


    Nicht umsonst sind z.B. auch bei Infektionen die Zuckerwerte aus dem Rahmen.


    Da spielt Kortisol nämlich eine wichtige Rolle.

    Rene, danke für deinen Beitrag! Schilddrüse ist in Ordnung, aber Kortisol ist schon lange deutlich erhöht. Das würde ja so einiges erklären...


    Im Moment bin ich sehr stark erkältet, du meinst, das hat Einfluss auf den Zuckerwert? Dann wer Dienstag ja ein ganz ungünstiger Moment, um Blut abzunehmen...

    Na super, die idealen Bedingungen, um den Blutzucker beim Arzt testen zu lassen %:| Ich bin stark erkältet, habe zur Zeit sehr viel Stress (psychisch und physisch) und strenge mich täglich extrem körperlich an, bis an meine Leistungsgrenzen... Da kann ich ja im Grunde jetzt schon sagen, dass der Blutzuckerwert deutlich erhöht sein wird. Na super.


    Ich habe nur das mit dem Kortisol nicht so ganz verstanden. Ist es so, dass, wenn der Kortisolspiegel erhöht ist (das ist er bei mir seit Jahren), auch der Blutzuckerspiegel erhöht ist, ohne, dass es Diabetes sein muss?


    Ich habe zur Zeit keinerlei Beschwerden, bis auf massiven Haarausfall. Deutet Haarausfall auf Diabetes hin? Ich hab solche Angst vor Dienstag bzw. vor dem Tag der Auswertung %:|

    Hallo Hawkeye,


    wenn dein Stoffwechsel gesund ist, dann regelt er auch bei diesen Problemen den BZ vollkommen korrekt. Nur wenn er nicht mehr richtig läuft, führen diese Sachen auch zu einem etwas höhreren BZ.


    Dein Arzt wird vermutlich erst einmal den Langzeitwert HbA1c bestimmen. Der bildet den Durchschnitt der letzten 8...10 Wochen ab und ist überhaupt nicht abhängig von der Tagesform.


    Ich wünsche dir ein gutes Ergebnis, Rainer

    @ Rainer8

    Natürlich regelt der Körper das runter – allerdings eben nicht in den Bereich, den man als durchschnittlich normal erachtet sondern vermutlich an die Grenze des Ref-Bereichs.


    Damit ist der BZ zwar immer noch als normal zu sehen – da im Ref-Bereich – allerdings gilt er dann als auffällig und könnte bereits da schon falsch interpretiert werden.


    Deshalb sollte der Arzt wissen, dass eine Infektion während der Blutentnahme im Gange war.

    Dann hoffe ich mal, dass mein Arzt das einzuschätzen weiß ;-)


    Morgen ist es so weit und ich sterbe hier echt vor Angst. Ich habe ein ganz komisches Bauchgefühl, das mir sagt, dass es dieses Mal wirklich Ernst ist. Mein Gefühl hat mich leider noch nie getrogen. Im Grunde könnte ich mir den Test auch sparen, ich bin leider sehr sicher, dass das Ergebnis viel zu hoch ist und ich somit Diabetes habe. Passenderweise muss ich seit einigen Tagen auch vermehrt Wasser lassen (alle drei, vier Stunden, nicht mehr wie sonst nur 3x am Tag), mehr Durst habe ich aber nicht.


    Was mich nur wundert, als der Blutzucker zufällig bestimmt wurde und der Wert nur knapp unter 180 mg/dl lag, sah das der Arzt total entspannt, meinte, das sei bei meiner vorausgegangenen Mahlzeit und der Aufregung im Krankenhaus normal. Meine Hausärztin hat aber riesengroßen Stress gemacht. Warum sah das der Arzt im Krankenhaus so gelassen. Übrigens, ich war sechs Stunden dort und musste nicht einmal auf Toilette, obwohl doch ab 160mg/dl die Nierenschwelle überschritten ist und man sehr häufig muss. Wie passt das zusammen?

    Hallo Hawkeye,


    nun warte doch in Ruhe das Ergebnis ab, jetzt kannst du auf die Schnelle nichts mehr ändern. Langfristig kannst du sehr viel tun, um eine Diabetesentwicklung aufzuhalten. Darauf solltest du dich konzentrieren, nachdem der momentane Stand festgestellt wurde.


    Die Nierenschwelle liegt übrigens normal um die 180 mg/dl. Vermehrtes Wasserlassen kann viele Ursachen haben. Wenn das so harmlos ist, wie bei dir, dann kann man daraus wirklich nicht auf Diabetes schließen.


    Sag Bescheid, was bei deinem Doc rausgekommen ist.

    So, ich habe es wirklich gemacht, auch wenn ich mehrmals kurz davor war, aus dem Wartezimmer zu flüchten... Donnerstag kommen die Ergebnisse und mir wird echt schlecht, wenn ich daran denke.


    Was die langfristige Entwicklung angeht, da stelle ich mein Leben gerade um. Ich esse weniger Süßes (komplett verzichten geht einfach noch nicht, aber ich esse es bewusst und deutlich weniger), achte ein bisschen auf Kohlenhydrate, esse Vollkornprodukte anstelle von Weißmehl und bewege mich mehr im Alltag. Mit Sport habe ich auch wieder begonnen.


    Trotzdem befürchte ich, dass der Langzeitwert zu hoch ist, da ich die letzten drei Monate unvernünftigerweise sehr ungesund gelebt habe und auch viel Stress und Aufregung (erhöht bei mir immer den Blutzucker) hatte.


    Gewichtsmäßig muss ich immerhin nicht aufpassen, das ist schon mal ganz gut.

    Hallo Hawkeye,


    klasse, dass Du das jetzt hinter Dir hast :)_


    Mir ging es ähnlich wie Dir:


    Vor Jahren prophezeite mir der HA, dass ich sicher bald einen D. entwickle, da die Blutwerte grenzwertig waren. Ich hatte eine Polyneuropathie und Hautjucken, ja auch Heißhungerattacken. Ich war mir sicher, dass ich D. habe! und schob es vor mir her ohne zum Arzt zu gehen. Dann kam doch tatsächlich so ein tapferer Tag und ich ging zur Blutentnahme- und welch Wunder: Der Hba1c lag bei 5.1 :)= :)^ Ich war unglaublich erleichtert- und siehe da, alle seltsamen Symptome waren damit auch weg.... :)=

    Clondyke, das ist ja super :)^


    Ich meine ja auch, dass ich neuerdings Symptome habe, genau seit dem Tag, als der erhöhte Wert gemessen wurde... Auf der anderen Seite, ich habe heute zum Frühstück das letzte Mal was getrunken und habe keinerlei Durst.


    Donnerstag kommen die Ergebnisse, ich muss zwischen 12:30-13h anrufen. Blöderweise muss ich nun kurzfristig Donnerstag arbeiten und kann während der Arbeit nicht telefonieren. Freitag hat die Arztpraxis zu. Also muss ich bis Montag warten, das ist kaum auszuhalten.