Sorge Typ2 Diabetes zu entwickeln, was kann ich tun?

    Hallo ihr,


    so langsam machen mich alle, macht mich jeder verrückt, sodass ich mich selbst schon krank fühle.


    Kurz zu meiner Situation: Ich bin 1.75m groß, wiege 120 kg (zu viel, hab 18 kg seit Januar 2019 abgenommen), 27 Jahre alt und meine Mutter hat Typ2 Diabetes (keine Ahnung ob das eine Rolle spielt).


    Vor meiner Operation vor einigen Monaten wurde öfter der Zucker kontrolliert, wegen den Blutwerten, ob ich fit für die OP bin. Dabei kam raus, dass der nüchtern BZ so bei 100-101 lag (also quasi schon an der Grenze). Nachdem meine Mutter nun die Krankheit hat hab ich natürlich ab und an mal getestet wie der BZ so ist, mit ihrem Gerät.


    Hab heute um 17 Uhr bspw. so 350-400 Gramm normale Nudeln gegessen mit Erbsen-Karotten-Gemüse und so einer Mehlschwitze. Um 19:30 Uhr sowas (man soll ja so ca 2 Std nach dem Essen messen?) war der BZ dann bei 153 - hab gelesen es sollte eher unter 140 sein nach 2 Stunden?


    Nach einem anderen Essen habe ich mal ne Stunde danach gemessen und da warens dann so 114 - das war damals aber weniger Kohlenhydrate als heute, mehr Gemüse.


    Mein Langzeitwert war in den Blutwerten 6,2% und meine Ärztin meinte dann es wäre gerade noch vertretbar, ich müsse aber Gewicht verlieren, weil das auch schon wieder so “an der Grenze“ wäre.


    Nun wollte ich einfach mal so in die Runde fragen, vielleicht Leute mit Erfahrung, ob ich da jetzt schon “Zuckerkrank“ bin oder das echt alles noch so an der Grenze ist und man das wieder mit noch mehr Abnahme und Sport in den Normalbereich drücken kann? Ich soll in einigen Monaten wiederkommen um alles prüfen zu lassen, denkt ihr das ist sinnvoll oder sollte ich auf eine schnellere Prüfung wertlegen?


    Vielen Dank für ein paar Worte.


    Grüße

  • 10 Antworten

    Lass dich nicht verrückt machen von anderen Leuten

    Mach Sport, nimm etwas ab und entspann dich,

    Würde dir dazu raten etwas weniger Kohlehydrate zu essen.

    Es reicht, wenn du in einigen Monaten noch mal den Wert kontrollieren lässt.

    Du kannst auch gern mal in einer Apotheke den Wert messen lassen.

    Aber hör um Himmels Willen auf wie wild zu googlen,,

    2 Dinge, dann sollte sich das, wenn kein sonstiges Gesundheitsproblem vorliegt, erledigen:


    1. Normalgewicht haben. Das wären bei dir 76 kg, das ist ein weiter Weg. Es wäre aber das Optimum, dennoch hat jedes Kilo Fettgewebe einen günstigen Einfluss auf die hormonelle Situation.


    2. Viel Bewegen und Sport. Ja tatsächlich VIEL:

    Schau einfach bei den Ernährung-Docs nach, die tatsächlich dazu raten, sich gesund zu essen. Und bei Diabetikern drastisch dazu raten, die KH's zu reduzieren. Abzunehmen.


    Es gibt Bücher darüber von denen. Sowohl zu Diabetes, auf den du tatsächlich zusteuern könntest. Guck dir in der Mediathek an, was die Doc's bei Diabetes Typ 2 zu sagen haben.



    Man kann Anflüge von Diabetes total rückgängig machen, allein durch Ernährung.


    Ich habe Diabetes, ein Langzeitwert von 6, 2 bei mir wird als gut eingestellter Wert interpretiert.


    Für Gesunde zu hoch.

    Im Moment hast Du noch die Zügel in der Hand und das solltest Du auch nutzen.

    Mit einer KH reduzierten Ernährung, viel Bewegung und Gewichtsreduktion wirst Du in ein paar Monaten wieder gute Blutwerte haben. Wenn Du jetzt allerdings nichts tust, wird schnell ein Diabetes draus.

    Also ran an den Speck.

    stibleu schrieb:

    350-400 Gramm normale Nudeln gegessen mit Erbsen-Karotten-Gemüse und so einer Mehlschwitze.

    Das o.g. trägt auch nicht zu einer Gewichtsreduktion bei. Würde da eher Ofengemüse mit ein paar wenigen Kartoffeln empfehlen, Tzatziki dazu ist sehr lecker. Kann man alles gut selber machen. Nur mal so als Anregung.

    Achte auf deine Ernährung, mach Sport (vielleicht ist schwimmen etwas für dich, da es die Gelenke schont) und verlier Gewicht. Dann wirst du keinen Typ 2 entwickeln. Viel Erfolg !

    Ich würde sagen, der Faden ist tot.


    Zitat

    Hab heute um 17 Uhr bspw. so 350-400 Gramm normale Nudeln gegessen mit Erbsen-Karotten-Gemüse und so einer Mehlschwitze. Um 19:30 Uhr sowas (man soll ja so ca 2 Std nach dem Essen messen?) war der BZ dann bei 153 - hab gelesen es sollte eher unter 140 sein nach 2 Stunden?

    Die Menge auf dem Teller dürfte sich dagegen kaum verändert haben.


    Es sei denn, ich lese hier was anderes....