@ Rainer

    Diese Symptome treten hauptsächlich bei Bewegung auf, also beim spazieren, oder damals noch beim Sport. Im Sitzen eher seltener. Es ist echt so, dass ich mir manchmal vorkomme wie ein Kraftwerk, dass ständig mit Energie versorgt werden muss, bevor es runterfährt. Dadurch habe ich mir lange Zeit angewöhnt zu essen, auch wenn ich keinen Hunger habe. So habe ich das ganze letztes Jahr gut im Griff gehabt.


    Aber seit Sommer diesen Jahres hatte ich diese Anfälle jetzt schon zum 3ten mal. Gestern konnte ich jedoch kaum rechtzeitig etwas essen, so, dass ich noch bis jetzt total geschwächt bin und meine Augen sich trocken und lasch anfühlen.


    Wenn ich nicht vorher schnell was esse, wenn ich das spüre, bin ich über Stunden total geschwächt. Nachträglich essen bessert die Symptome, aber bin dann trotzdem total im Eimer.

    Was meinst du mit straff?


    Ja straff eingestellt, aber gefühlt habe ich mich schrecklich. Ständig Schwitzattacken, dann frösteln, Müdigkeit, Kopfweh, durch die Bank sämtliche UF Symptome...


    Vitamin D habe ich auch geschluckt, hat jedenfalls nicht viel geholfen.

    Wie lange ich 50 nehme? Seit 7 Jahren, seit ich damals die UF Diagnose hatte.


    Die Ärztin schlug vor, ich soll absetzen... aber ich wollte lieber erst einmal auf 25 reduzieren um zu testen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das Absetzen was bringt, da die Symptomatik ja auch schon vor den Tabletten unerträglich war und auch mit Schwitzen einherging. Hier Werte mit 25 mg


    FT3: 3,80 pg/ml 2,00 - 4,40


    FT4 15,0 pg/ml 9,3 - 17,0


    TSH basal 2,70 mlU/1 0,27 - 2,50


    TGAK <10.0 kIU/ml 0,0 - 115,0


    ACTH basal 31,8 ng/l 4,7 - 48,8


    Cortisol 181,0 ng/ml 24,7 - 195,0


    Und hier neuere Werte von Juni 16




    FT3) 3,7 pg/ml ------- 1,9-5,1


    (FT4) 1,6 pg/ml ----------- 0,9 - 1,7


    TSH, basal 0,82 pg/ml -------------------- 0,27- 4,20

    Ok die von Juni finde ich eigentlich ganz ok.


    Unterfunktionssymptomatik ist da nicht zu erwarten. Da würde ich eher nach anderen Baustellen suchen.


    Ich reagiere übrigens sehr stark auf Zucker und Weissmehl. Mir wird kurzfristig übel, teilweise schwitzen (manchmal kalter Schweiß auf der Oberlippe) und das vergeht erst wieder nach 1 std und nach einer wieteren Stunde fühl ich mich als hätt ich nix gegessen. Wirklich helfen tut da nur auf sowas zu verzichten ;-)

    Im Buch internistische Therapie, von Wolff/Weihrauch steht, man solle die Dosis Schrittweise erhöhen und pro MG ans Körpergewicht anpassen. Steht auch im Beipackzettel von L-Thyroxin. Das war bei mir nie der Fall, jeder hat die Werte so toll gefunden, aber nicht beachtet, warum es mir trotzdem schlecht geht.


    Ich wüsste nicht wo ich noch weiter suchen soll, bei Nahrungsmittel hat man doch fast keine Chance irgendwas plausibles raus zu finden. Ich habe die Symptome oft schon gleich nach dem Aufstehen auf nüchternem Magen verspürt und jedes mal wenn ich etwas gegessen habe, was im Verdacht stand, weil parallel wieder Symptome auftraten, blieben diese dann bei Verzehr ähnlicher Nahrungsmittel wieder aus. So, dass man überhaupt nicht wirklich dahinter kommt was bei mir welche Symptome auslöst.


    Habe auch über einen Monat jetzt Tagebuch geführt, was ich gegessen habe, welche Symptome auftraten, aber werde bei diesem Durcheinander der Symptomatik und fehlender Zusammenhänge mit der Nahrung überhauüt nicht schlau aus dem geschrieben.


    Ich hatte im Ultraschall auch kurzzeitig einen Knoten in der Schilddrüse, der dann aber wieder verschwand.

    Und diese Anfälle mit Unterzucker, in dieser Regelmäßigkeit, die habe ich in meiner 7 jährigen Leidensgeschichte, erst seit letztem Jahr April. Davor hatte ich mal alle 3 - 5 Jahre Heißhunger.

    Ach und ich habe zb erst im Oktober 15 auch die freien Werte getestet bekommen, in den 7 Jahren haben die Internisten bei denen ich war immer nur TSH und sonst nichts getestet. Man hat sich also in 7 Jahren nur an den TSH orientiert und mich dauerhaft mit 50mg allein gelassen, ohne Aufklärung und ohne gar nichts. Ich weiß auch gar nicht wie groß meine Schilddrüse ist, derjenige, der die UF entdeckt hat meinte jedoch, sie sei klein....


    Mit 25mg geht der TSH über die Norm rauf und dann will mir die ach so tolle Fachfrau in der Endokrinologie, am Telefon wohl bemerkt (ich sah die Frau nur ein einziges mal), auch noch raten, die Pillen abzusetzen. Vitamin D war bei mir übrigens auch katastrophal, dementsprechend war ich auch enorm Infektanfällig.


    Leider hat Vitamin D auffüllen auch nichts geholfen. Die Symptome bleiben da und ich nehmen halt weiterhin 50mg

    Also weder sollte man sich nur nach dem TSH richten noch nach einer fixen mikrogramm Anzahl nach Körpergewicht. Jede SD ist unterschiedlich gross und hat eine unterschiedliche Restfunktion. Das kann man nicht errechnen. So nehme ich zb mehr als 2 mikrogramm pro kg, andere brauchen nur 1 mikrogr.


    Sich einen fähigen Arzt zu suchen liegt aber auch bei einem selbst. Ich war bei 4 Ärzten bis ich den richtigen hatte. Dass so viel Zeit vergangen ist, ist blöd, aber du musst auch selbst in die Gänge kommen.


    Bei den Juniwerten hätte ich dir auch nicht mehr verordnet. Stattdessen sollte man Vitamine und Mineralien anschauen. Was du so isst, wann und wie du reagierst.


    Einfach ist es nicht aber da hilft nur Selbstbeobachtung. Nicht alles ist im Blut abbildbar.

    Zitat

    Anfälle mit Unterzucker

    Langsam, langsam. Das ist ja nach wie vor reine Spekulation. Deine Symptome können viele Ursachen haben. Echter Unterzucker ist es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht. Es kann - wie erläutert - sein, dass dein Körper aber schon im normal-niedrigen Normalbereich überreagiert, weil er regelmäßigen Kohlenhydratnachschub gewöhnt ist - das ist dann aber KEIN Unterzucker.


    Und wie im ersten Beitrag gesagt sind die Sympome unspezifisch und es können ganz andere Sachen infrage kommen


    (auch Panikattacken etc,)

    @ mnef

    Ich müsste es halt mal testen, dazu bräuchte ich eine Blutzucker Gerät, aber mich selber stechen und das regelmäßig, bereitet mir Magenschmerzen. Fakt ist aber, dass ich nach 2 Stunden nen zu hohen Insulinwert hatte.


    Heute wieder das selbe, ich wache auf und esse ca 1 Stunde nach dem aufstehen einen großen, mit Käse überbackenen Teller Kartoffel/Gemüse Auflauf. Dazu trinke ich Wasser.


    Ca ne halbe Stunde danach habe ich mir wieder mein täglich Red Bull gegönnt.


    Und jetzt, seit ca einer halben Stunde, verspüre ich wieder diese zittern in den Gelenken, als wenn die Kraft nach lässt und ich bekomem wieder einen extremen Heißhunger!!


    Habe gerade einen Teller mit Gemüse (Erbsen und Karotten) mit gekochter Pute in Olivenöl, so wie einem Mais/Schafskäse Salat innerhalb von wenigen Sekunden verschlungen. Jetzt gehts wieder etwas....

    @ Nala85

    Was kann ich dafür, wenn die Internisten keine Ahnung haben und ständig nur den TSH wert untersuchen und mir sagen, die Schilddrüse sei Ok obwohl wir nur den TSH wert kennen? Geschweige denn, dass ich zu spät erkannt habe, welche Werte wirklich ne Rolle spielen und dass ich seit nem Jahr jede Unterlage ausgehändigt haben möchte. Damals habe ich denen blind vertraut.


    Habe ein sehr anregendes Gespräch mit einer Immunologin, in einem anderen Forum geführt. Sie meinte, 50mg für einen Mann sind fast schon Körperverletzung. Es kann ja immer noch sein, dass ich Hashimoto habe. Ich weiß nichts über den Befund im Sono. Sieht gut aus meinen die Ärzte, aber ob das stimmt?


    Bezüglich Vitamine, usw gibts keine Auffälligkeiten. Nur Vitamin D war katastrophal. Aber dass dieser Wert katastrophal ist, dass hat man mir fast verschwiegen, hätte ich nicht nach gehakt und auf meine hohe Infektanfälligkeit hingewiesen.


    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/20151029212401nw72cjf59p.jpg


    Aber auch Vitamin D auffüllen hat nichts gebracht, die Symptome sind immer die selben.


    -Schwitzen und Frieren in Abwechslung


    -Müdigkeit


    -Blässe


    -Spröde Fingernägel


    -Haarausfall


    -Kreislaufprobleme


    -Benommenheit


    -Brainfog


    -Verwirrtheit


    Dazu halt immer wieder diese Heißhunger Attacken so wie die starke Gewichtszunahme im letzten Jahr.


    Ansonsten hat denn jemand Tipps, wie ich ein Ernährungstagebuch richtig führe bzw interpretiere? Wie gesagt ü ber einen Monat habe ich alles aufgeschrieben


    -Wann gegessen


    -was gegessen


    -Welche Symptome auftraten


    Aber alles ist konfus und ohne Zusammenhang, die Symptome treten egal wann auf oder tauchen teilweise nicht mehr auf, um dann wieder aus dem nichts aufzutauchen. Fast wie scho Schübe

    Übrigens alle paar Wochen wechselt sich aufgrund von der Arbeit (Wechselschicht/oft auch Nachts) mein Schlafrhythmus von frühem aufstehen also Morgens zwischen 6-30 und 10-30


    Und zwischen 14 und 16 Uhr. Kann das auch eine Rolle spielen?

    Was sagt ihr eigtl dazu?


    INSULINOM


    Typische Symptome & Anzeichen


    unkontrollierte Insulinausschüttung


    Hypoglykämie (Unterzuckerung)


    Heißhunger


    Herzrasen


    Nervosität


    Angst


    Zittern und Muskelkrämpfe


    Schweißausbrüche


    Kopfschmerzen


    Schwindel


    Übelkeit


    Sehstörungen


    Sprachstörungen


    Müdigkeit


    Bewusstseinsstörung

    Insulinom sollte abgeklärt werden, stellt sich aber nur in wenigen Fällen als tatsächliche Ursache heraus. Die Abklärung erfolgt gewöhnlich durch einen 72-Stunden Fastentest.


    Wenn du weiter Red Bull trinkst, obwohl du die Auswirkungen und sogar den Wirkmechanismus kennst, kann dir wahrscheinlich niemand helfen. Für deine Gesundheut und dein Wohlbefinden bist du selbst verantwortlich. Das kannst du nicht auf andere abschieben, auch nicht an deinen Arzt.

    Zitat

    Ich weiß, dass man Red Bull nicht braucht. Aber ich kann keinen Kaffee mehr trinken und brauche das Koffein am Morgen

    ... welches man aber auch in Tablettenform zu sich nehmen kann, z.B. PZN 04584653. Eine Vierteltablette enthält 50 mg Koffein. Der Zucker- bzw. Kohlenhydratgehalt dürfte vernachlässigbar sein.