Unterzucker ohne Diabetes möglich?

    Hallo!



    Ich hatte einen kuriosen Zwischenfall :-|

    Ich habe meine Ernährung seit einigen Tagen auf Low Carb umgestellt, was mir unheimlich gut tut.

    Heute Morgen wurde ich mit kaltem Schweißausbruch wach, zittrig, dezente Übelkeit. Ich habe dann zwei Schokoriegel gegessen-vielleicht nicht das optimalste, aber für mich in dem Moment naheliegende.

    Nun geht es mir deutlich (!) besser und ich werde weiterhin Low Carb essen.

    Ich frage mich ob es daran lag, dass die Nacht sehr bescheiden war?

    Ich habe momentan keine Blutzuckerteststreifen da. Mit Absicht. Ich lasse den Blutzucker ab und zu in der Apotheke testen. Bisher war der immer super. HbA1c war auch zuletzt bei 5,4.


    Randinfo: ich hatte Schwangerschaftsdiabetes.


    Und nur, damit ich jetzt nicht in absoluter Panik ausbreche:


    Kann sowas auch ohne Diabetes ausbrechen?

  • 17 Antworten

    Ich denke das dein Körper sehr sensibel auf die Ernährungsumstellung reagiert.


    Während meiner beruflichen Tätigkeit hatte ich sehr oft das Problem der Unterzuckerung, wobei ich niemals Diabetes hatte oder habe. Bei mir ergab sich der Zusammenhang durch das wenige und unregelmässige Essen.


    Vllt hilft es dir, zum jetzigen Zeitpunkt nicht ganz so streng einzusteigen. Evtl. hilft ab und an eine kleine Mahlzeit ausserhalb von Low Carb, bis dein Körper sich daran gewöhnt hat.

    Es ist keine Unterzuckerung. Das ist die sogenannte Ketogrippe. Deiner Körper stellt sich auf weniger Carbs um. Das vergeht nach ca. 4 Tage.

    Wenn die Nächte unruhig sind und du auch noch stillst (?) kann natürlich ein Unterzucker auftreten. Auch wenn du lowcarb isst - isst du regelmässig oder hast du vielleicht zu lange Pausen? Du könntest dir sonst für die Nacht nen kleinen Energiespender aufs Nachtkästchen legen. Nüsse oder ein Glas Milch und wenn die Nacht ganz fordernd ist ne Kleingkeit trinken.

    Ohne messen kann man es natürlich nur vermuten. Denn bei wenig Schlaf kann es auch eine "normale" Erschöpfung sein die den Kreislauf schlapp werden lässt.

    Ich kann am Handy nicht so gut zitieren, tut mir leid X-\

    Also, ja, vielleicht sollte ich Low carb wirklich langsamer angehen. Ich hab mal nachgedacht...ich hab kaum noch KH gegessen, das war vielleicht auch etwas ZU heftig. Das war aber ganz unbewusst. Gemüse, Eiweiß und vor allem fett habe ich ausreichend zu mir genommen.:)z Ich glaube das war ganz unbewusst:-D


    Die Low Carb Grippe äußert sich laut meinen Recherchen in Kopfschmerzen, abgeschlagenheit etc.

    Von meinen Symptomen habe ich da nichts gelesen. ":/


    Das war eigentlich nur die eine Nacht. Um 19 Uhr hatte ich meine letzte Mahlzeit (40% Quark, ein paar zartbitterschokoraspel -85%)

    Ich achte darauf regelmäßig und ausreichend zu essen und viel zu trinken.

    Aber mein kleiner hat die Nacht nicht so toll geschlafen, und ich hab entsprechend oft gestillt :-D

    Ja, ich messe extra nicht selbst, weil ich dazu neige mich ZU verrückt zu machen. Letztes Mal in der Apotheke war der Nüchternwert bei 86. Und davor irgendwas mit 100 zwei Stunden nach KH reicher Mahlzeit.


    Ich schwanke aber im Moment sehr stark was meine Schilddrüse angeht (Hashimoto-Thyreoiditis).

    Erst war der Wert bei 0,01. ich sollte die Dosis beibehalten. Dann aktuell 0,8.

    Ob es was damit zu tun hat? Oder dass der Eisenspeicher sehr niedrig ist?


    Naja, aktuell ist wieder alles gut:)^

    Ich versuche mal bewusst ein paar mehr (gesunde) Kohlenhydrate einzubauen. Mal sehen wie es dann wird.

    Ich tippe auch eher auf Ketogrippe, Die äußert sich nicht so sehr mit Kopfschmerzen, der Begriff "Matschbirne" trifft es besser.


    Viel trinken und viel Salz hilft, die Symptome zu mildern. Das schaffst du zwar auch mit dem Schokoriegel, aber damit überwindest du nicht die Umstellungsprobleme. Du fängst dann jedes mal von vorne an. Um die Umstellung auf die KH-arme Ernährung zu schaffen, musst du da irgendwann mal durch.


    Alles Gute, Rainer

    Vor über 20 Jahren habe ich meinen Arbeitsplatz angetreten. Ich mußte viel heben und laufen. Nach ein paar Tagen ging es mir sehr merkwürdig, irgendwie war ich neben mir. Die Untersuchung beim Arzt (wurde vom Job aus gleich hingeschickt) ergab eine starke Unterzuckerung.

    Alles was mir geraten wurde habe ich eingehalten, es ist nie wieder etwas passiert.

    Also, ich denke, durch eine neue Umstellung (ganz gleich, was) kann man mal unterzuckern.

    Was genau macht man denn dann?

    Ich habe mich wirklich der Ohnmacht nahe gefühlt. Was hilft schnell, ohne dass ich wieder aus der Ketose raus komme?

    Also immer Traubenzucker dabei. Anschließend etwas essen. Ich war das damals also schnell wieder los. Wie es bei Anderen wirkt, kann ich nicht sagen. Etwas zu trinken hatte ich auch immer dabei. Aber süßes.

    Ich habe das Problem leider auch manchmal während dem Sport. Aber nur bei Ausdauersport. Bei mir liegt das auch definitiv am Essen. Ich mache manchmal nach dem Frühstück Sport. Allerdings bin ich in der Früh nicht gerade der gute Esser. Wenn ich darauf achte, ausreichend zu essen, was auch langanhaltend Energie liefert, bekomme ich nicht so schnell Probleme. Falls doch, dann hilft nur noch was, was schnell Energie liefert. Am besten ist hier eine Banane. Zu Traubenzucker würde ich nicht unbedingt raten, da dies den Blutzucker zwar schnell hoch treibt, aber auch ganz schnell wieder arg absacken lässt.

    Ich kenne Unterzuckerung auch.

    Mir ist dann flau im Magen und ich fühle mich sehr müde.

    Mir hilft dann ein zuckerhaltiges Getränk und etwas zu essen.

    Vollkornbrot und Banane zum Beispiel.

    Banane treibt den Blutzucker schnell nach oben.

    Eine manifeste Hypoglykämie (Werte unter 40 mg/du), dir lebensgefährlich werden kann, bekommt man ohne Diabetes nicht. Dafür hat ein gesunder Körper genug Maßnahmen zur Gegenregulation. Aber man kann natürlich schon in einen Zustand kommen, in dem der Köper auf eine ungewöhnlich niedrige Energiezufuhr bzw. einen hohen Energieverbrauch mit Schwindel, Überkeit, Schwitzen etc. reagiert.


    Kann gut sein, dass du einfach auf die Ernährungsumstellung reagiert hast. Stillen verbraucht ja auch zusätzliche Kalorien, vielleicht wars einfach ein bisschen viel für einen Körper.

    Ich hatte nach dem Glukosetest beim Arzt einen Wert von 38mg/du.

    Zu der Zeit hatte ich Insulinresistenz die jetzt nicht mehr besteht.