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    Vielfach gemessener Niedrigblutzucker

    Ich hab das hier mal in "Diabetes" geschrieben, auch wenn ich wohl nicht unter Diabetes leide.


    Bei Blutuntersuchungen seit November letzten Jahres wurden bei mir immer die Blutzuckerwerte mitbestimmt. Weil sie auffällig waren, wurden sie weitere Male bestimmt, mit folgenden Ergebnissen bei Normwerten von 70-110 mg/dl:


    39, 46, 28, 29.


    Dazwischen gab es aber auch zwei Messungen mit normgerechten Werten von 91 und 85.


    Ich wurde an einen Diabetes-Arzt überwiesen, wo ich eine Belastungsmessung (?) bekam: Ich trank innerhalb von 2 Stunden Zuckerwasser und 3x wurde währenddessen der Wert bestimmt. Das Ergebnis war in Ordnung.


    Danach dann aber wieder Werte von 46/48, auch eine Stunde nach dem Essen.


    Der Hausarzt sagte er sei etwas überfragt und ich soll nochmal zu dem Diabetes-Arzt gehen, der nächste freie Termin ist aber erst in 4 Wochen.


    Kann mir jemand sagen, was da los sein kann? Ein Insulinom ist unwahrscheinlich bis ausgeschlossen: Zur bildlichen Darstellung einer Hiatushernie wurde bei mir vor einem Jahr ein Abdomen-CT gemacht, da war nichts auffällig.

  • 19 Antworten

    Nicht gut - aber ich fühle mich seit einer Weile permanent ziemlich unwohl. Wenn das direkt an niedrigen Blutzuckerwerten liegen würde, müsste das aber doch in verschiedenen Phasen stattfinden und sich direkt bessern, wenn ich Kohlenhydrate esse, richtig? Das ist nicht der Fall.


    Seltsam finde ich es dennoch. Ich hatte bei einer Messung sogar zwei Werte im Zwanziger-Bereich.

    Die 40er-Werte sind Teil von Blutbildern gewesen, also wahrscheinlich Labor (?) und ich wurde am Arm angezapft. Die restlichen Werte wurden aus den Fingerkuppen genommen. Meist mit eine Messgerät mit diesen kleinen Röhrchen. Das ist aber schon beim Arzt bzw Endokrinologen gelaufen, nicht im Vorbeischlendern in einer Apotheke oder sowas.

    Ganz praktisch gedacht: wurden die Werte unmittelbar bestimmt? Oder an ein Labor verschickt und waren womöglich mehrere Stunden unterwegs? Denn wenn letzteres der Fall war sind niedrige Glucosewerte relativ normal, da die Erythrozyten die vorhandene Glucose im Rahmen der Glykolyse in Pyruvat umwandeln.

    Die Werte (Vene) wurden unmittelbar bestimmt, sie wurden nicht an ein externes Labor geschickt. Bei den Röhrchen spielt das ja keine Rolle, das wird doch immer direkt bestimmt, wenn ich das Gerät richtig gesehen habe.

    Hallo Badebär,


    lies dir mal das hier im Onmeda-Forum durch, besonders den 6. Beitrag. Der Hinweis auf das Pankreaszentrum könnte für dich eine wertvolle Information sein.


    Ansonsten ist dein Problem bei einem kompetenten Endokrinologen besser aufgehoben, als bei einem Diabetologen.


    Alles Gute, Rainer

    @ Rainer8

    Danke, der Diabetologe ist Endokrinologe, ich werd ich frage auf jeden Fall mal

    @ Schneehexe

    Wiegesagt nicht gut - aber mehr oder weniger permanent. Es ist jetzt nicht so, dass das plötzlich akut auftreten würde und durch einen Teller Nudeln dann verschwinden würde

    Der Diabetologe hat heute drei Dinge gesagt:


    - die niedrigen Blutzuckerwerte seien eigentlich gar nicht so wild. Ein Wert von 40 könnte sich auch dadurch erklären lassen, dass der Körper eine Weile nach dem Essen einfach viel Insulin produziert. Wieso auch nüchtern solche (und niedrigere) Werte entstanden sind passt da für mich zwar nicht ganz rein, aber gut, er ist der Doc. Warum die Referenzwerte dann bei 70 beginnen versteh ich trotzdem nicht. Man hat doch nicht "einfach mal so" niedrige Werte?


    - Ich hätte gern noch eine Bildgebung wo speziell auf die Bauchspeicheldrüse geachtet wird


    - Ich soll einen "Dexomethason-Test" machen

    Ist aber trotzdem komisch.


    Habe mehrfach über Tage meinen Blutzucker selbst gemessen und kam nie über 6,4.


    Das niedrigste waren 3,2.


    Mit dem Hausarzt gesprochen, er meinte die niedrigen Werte seien normal auch bei gesunden.


    Aber doch nicht bei 7 Messungen 7 Tage die Woche. Und nicht immer wieder?!

    @ Badebär:

    Hast dir dir mal überlegt, dir ein Blutzuckermessgerät zu kaufen und selbst zu testen?

    Es ist nicht so, dass Symptome plötzlich einsetzen- und durch Essen dann verschwinden würden. Das passt ja eigentlich nicht zu einem Blutzucker-Problem, dann müssten sie dadurch verschwinden, wenn ich das richtig verstehe.


    Ich fühle mich eher permanent schlecht. Dachte, die wiederholten doch ziemlich niedrigen Werte könnten ein Hinweis auf die Ursache sein. So ein Messgerät werd ich mir nicht besorgen, glaub nicht dass das zu Erkenntnisgewinn führen könnte.

    Zitat

    Hast dir dir mal überlegt, dir ein Blutzuckermessgerät zu kaufen und selbst zu testen?

    Wäre unklug.


    Wenn Du ein (sehr unwahrscheinliches) Insulinom ausschließen willst, brauchst Du einen Fastentest (siehe google).


    Einen Dexamethason-Test macht man eigentlich zur Diagnose einer ÜBERfunktion der Nebennieren (Cushings). Die führt zu hohem Blutzucker. Eine UNTERfunktion würde man mit einem ACTH-Test feststellen.