Zitat

    Diese Fett-Protein-Geschichte kann einen Einfluss haben. Ich persönlich merke auch nichts, wenn ich nur von Fleisch oder Käse esse. Andere müssen jedoch extra dafür spritzen.

    Ich musste dafür nicht spritzen, aber ich habe festgestellt, viel Eiweiß am Abend kann den BZ am morgen durchaus beeinflussen. Zwar hat Eiweiß/Fett keine KH, aber möglicherweise beeinflussen beide Komponenten den Stoffwechsel über Nacht derart (vielleicht schüttet die Leber mehr Zucker aus), dass der BZ ansteigt.

    Also, heute morgen mit 131 aufgewacht, allerdings etwas später, so gegen halb 10 (ich glaube, wenn man spät ins Bett geht und später aufsteht, ist der Nüchtern etwas höher als wenn man früh um 7 Uhr aufsteht).


    Nüchtern 131


    1 Schale mit 250ml Vollmilch und 4 gehäufte EL Haferflocken/Schokoflocken-Gemisch


    Danach nur am PC gehockt, also keine große Bewegung


    2 Stunden später 131


    1 weitere Stunde später 97


    Schon erstaunlich, wie die Haferflocken den BZ drücken.

    Ja ich wundere mich halt auch. Es sind diese Kölln Flocken & Schoko, die man als Porridge anrichten kann. Auf 100gr hat diese Mischung 57,3gr KH, wobei ich jetzt nicht abgewogen habe, wieviel 4 gehäufte EL an Gewicht haben. Dazu eben noch 250ml Milch. Ich werde das mal weiter probieren, auch mit normalen Haferflocken und irgendwas reinpacken, damit es nach was schmeckt.

    Hier noch mal eine Rückmeldung. Habe also, weil das so gut geklappt hat, jetzt also auf haferflockenlastiges Müsli gesetzt. War auch gut für den gelegentlichen Süßhunger, weil ja auch ein paar "Leckerli" in Form von Schokostückchen oder getrockneten Obststückchen darin waren.


    Ob es nun an dem Müsli lag (habe es täglich gegessen, manchmal auch 2 x täglich, immer als Mahlzeit) oder ob sich einfach nur der Trend (siehe Thread-Titel) fortsetzt, mag ich nicht zu sagen, vielleicht beides.


    Fakt ist, dass ich vor 5 Wochen noch ein gutes Blutbild hatte, Langzeitzucker bei 6,5..... heute habe ich, in einem anderen Zusammenhang (Bauchschmerzen, Magenbeschwerden) ein zweites Blutbild bekommen, Langzeitzucker bei sage und schreibe 7,1 - mich hat's fast vom Hocker gehauen, entsprechend Kalium leicht erhöht und Triglyceride von damals 150 auf jetzt 245..... ! (Normal bis 175). War zwar andere Praxis und anderes Labor, aber meine Freundin meint, das hängt alles mit dem Zucker zusammen, der einfach nicht mehr schön eingestellt ist. Haferflocken hin oder hier, schon seit Monaten mach ich mit dem Zucker rum, es fing langsam an (Nüchternwerte immer so um 130 oder mehr) und hat sich gesteigert, und im letzten Monat dann richtig hoch.....

    Es war selbtverständlich auch kein Lustigmachen deinerseits, als der kleine Prinz von seinem qualvollen zweimaligen klinischen Tod berichtete und du schriebst:

    Zitat

    Dann müsste der Thread aber umbenannt werden: Was habt ihr für Nahtoderfahrungen? Dann kann die kleine Prinzessin wieder einsteigen.....

    http://www.med1.de/Forum/Psychologie/686403/21137479/

    Die Kleine Prinzessin hat ihren Ursprung in Gendertrend, ist gerne nachzulesen. Später wurde säuerlich darauf reagiert als widersprochen wurde, dass Nahtoderfahrungen etwas über den wirklichen Tod aussagen und ein jemand, der reanimiert wurde, nicht wirklich tot war.


    Aber was bitte hat das mit meinem Diabetes zu tun? Ich sehe hier nur Schadenfreude. Aber um ehrlich zu sein, wieder ein paar Einheiten Insulin zu spritzen ist kein Drama. Kaputte Nieren sind schlimmer.

    "Mir war ein fescher O-Saft lieber, der knallte zwar mal hoch, aber nach 1, maximal 2 Stunden keine Spur mehr davon."


    Solche Spitzen sind aber gefährlich.


    Mir geht es wie euch, ich liebe KH, muss aber versuchen, mit weniger auszukommen. Ich spritze seit einigen Wochen, bisher bin ich mit Tabletten und zwei Jahre mit Bydureon ausgekommen.