Angst vor eigenem Körper

    20 Monate sind jetzt her. Ich leide jede Minute, jede Sekunde und weiß noch nicht einmal, gegen was ich Kämpfe. Die Beschwerden nehmen immer zu und ich weiß nicht wo das Ende ist. Ich fühle mich wie mitten in einem riesigen Wald. Egal welche Richtung ich gehe, ich komme wieder an der selben Stelle raus.


    Ich habe vorhin versucht mich hinzulegen, mit der Hoffnung, daß es wieder nicht so schlimm wird. Aber im Gegenteil, es wurde heute alles wieder so stark, daß ich nicht schlafen konnte und mit Tränen mich vor dem Rechner gefunden habe. Die Muskelzuckungen werden in letzter Zeit mit Muskelbewegungen vermischt. Mein Gesicht verzieht sich, meine Hand oder Bein oder sogar mein ganzer Körper zuckt leicht, als ob ich einen Schreck bekommen hätte. Und das bei entspanntem Zustand. Wenn ich tatsächlich Panik bekomme, so sind die Zuckungen (Muskelfaser) ununterbrochen sogar mehrere Stellen gleichzeitig. Es zuckt überall wo es Muskeln gibt. Sogar Zunge, Hals, Zähen, Daumen, Bauch, Beine, Gesichtsmuskeln, Po....Alle 3-5 Sekunden ist der normale Zustand. Und das hat seit 20 Monaten keinen Tag oder gar Minute aufgehört.


    Das ist aber noch nicht alles. Genauso stark sind die wandernden Schmerzen. Nervenschmerzen überall unabhängig von den Zuckungen. Stechend, ziehend, krampfartig. Ziehend für mehrere Sekunden. Im Moment ist mein rechter arm kraftlos, der Finger schmerzt pochend und Kopf schmerzt. Aber momentan kommen die Kopfschmerzen vom weinen, das sind auch ganz andere Schmerzen. Mit der selben Stärke raubt mir auch der Schwindel bzw. das "Betrunkenseingefühl" die Kraft. Wie kann ein Mensch durch Psyche 20 Monate ohne Unterbrechung wie betrunken sein. Im besten Zustand wie 1 Glas Proseco getrunken, im schlechten Zustand wie 2 Gläser Wein, so daß ich starke Gleichgewichtsstörungen bekomme. Das waren meine primären Beschwerden. Dazu kommen die sekundären Symptome wie chronischer Husten, Belag auf der Zunge, Sodbrennen, Atempfeifen, Luft in der Speiseröhre (kommt aber nicht raus) Blähungen, Taubheitsgefühle an Händen und Füßen oder auch manchmal Gesicht, Kribbeln, starke Verkrampfungen (überall da, wo die Muskeln etwas angespannt werden ziehen sich die Muskeln dort nicht gleich wieder zurück).


    Seit 4 Tagen nehme ich Antidepressiva (Amoxicillin) bisher Opipramol.Es nützt alles nichts. Meine beste Laune hilft nichts dagegen. Ich habe noch keine einzige Möglichkeit gefunden, die meine Beschwerden um einen bruchteil erleichtern.


    Seit mehreren Wochen habe ich auch noch Klosgefühl am Hals, als ob man an den Seiten des Halses drücken würde, daß innen der Hals zu eng wird. Auch das Schlucken ist nicht immer einfach.


    Alle Untersuchungen wurden gemacht. Nervenkrankheiten wurden ausgeschlossen. Orthopäde oder Rheumatologe haben auch nichts gefunden. Ich habe viele Hausärzte, Neurologen, Orthopäden gewechselt. Ich habe mit Akupunktur, Heilpraktiker oder Umweltmediziner eine Heilung gesucht. Ich habe mir 14 Amalgamfüllungen entfernen lassen, obwohl laut DMPS-Test keine Schwermetalle nachgewiesen wurden. Aus Strahlengründen habe ich meine Wohnung gewechselt.


    EBV, MS, Borelliose, Polyneuropathie., Pilzuntersuchungen, Schilddrüse..


    Nichts, einfach nicht mal ein Prozent weniger geworden.


    Diagnose: Stress bedingte somatoforme Störung.


    Ich habe schon 3 MRT's vom Schädel. Röntgenaufnahme und MRT vom Hals, Rückenmarkpunktion, 3 EMG's, EEG, und noch viel viel mehr. Als nächstes will ich mit Osteopathie versuchen.


    Hat jemand eine Idee, die ich vielleicht übersehen haben könnte?


    Ich bin Hilflos. Und wenn ich meine 8 jährige Tochter anschaue muß ich weinen. Wenn mir was passieren würde, hätte sie weder ihren Vater noch ihre Mutter bei sich.


    Ich brauche Hilfe...

  • 24 Antworten

    Amoxicillin != Antidepressivum

    @Nelly

    Aus der Ferne kann man das natürlich nur schwer sagen, aber ich denke, dass Du sicher nichts übersehen hast:


    Deine Beschwerdeschilderung ist sehr typisch für somatoforme Störungen. Das haben viele Menschen - bei Dir scheint es allerdings sehr stark ausgeprägt zu sein. Vereinfacht gesagt, entsteht eine somatoforme Störung dadurch, dass irgendein Problem im Leben (das kann hohe Alltagsbelastung sein, ein Angstproblem, ein Partnerkonflikt, schwere biographische Belastungen, oft auch alles zusammen) sich in körperlichen Symptomen Bahn bricht - so eine Art "Alarmglocke der Seele", die halt über den Körper sprechen muss, wenn sie sich sonst nicht Gehör verschaffen kann.


    Was hast Du denn für Behandlungen zur Zeit? Bist Du bei einem Psychotherapeuten? Bei Deinem Medikament hast Du Dich wahrscheinlich verschrieben: Amoxicillin ist ein Antibiotikum. Ich nahme an, Du meinst Amitriptylin? Das ist ein Depressionsmedikament, das auch bei chronischen Schmerzen wirksam ist (stärkt die körpereigene Schmerzhemmung). Es ist aber wichtig, das Medikament regelmäßig zu nehmen (wirkt erst nach Wochen) und die Dosis bis auf ca. 75mg täglich zu steigern.


    Von dem Medikament alleine darfst Du keine Wunder erwarten - am wichtigsten ist sicherlich eine psyhotherapeutische Betreuung. Nur Mut - somatoforme Störungen können zwar langwierig sein, aber wenn man sich darauf einlässt, kann man auch gewinnen!


    Gute Besserung

    Danke für die Antworten. Sorry, ja ich habe mich verschrieben. Das Antibiotikum mußte ich auch letzte Woche einnehmen (wegen Helicobacter-Behandlung) und dadurch war die Verwechslung der Namen. Die Antidepressiva heißt Amioxid-neuraxpharm. Das soll gegen die Schmerzen wirken.


    Von meinem Ex-Mann habe ich mich vor 7 Jahren getrennt, er lebt im Ausland. Meine Tochter war damals 2 Jahre alt und sie kennt Ihren Vater nicht richtig. Ich hatte 2 schlimme Jahre während der Ehe. Erst nach der Scheidung, wo ich mich so sehr aufgebaut und Spaß am Leben hatte wurde mir bewußt, das ich damals Depressionen hatte. Meine Kollegen/Freunde konnten mich nicht wieder erkennen. Ich hatte wieder sehr viel Freude am Leben, Selbsbewußtsein etc. Das ging 6 Jahre so gut. Aber dann plötzlich, ich kam aus dem Urlaub zurück und die Zuckungen im Gesicht begannen. Erst dachte ich mir nichts dabei, obwohl es tagelang mehrmals zuckte. Nach einpaar Tagen bekam ich noch die Schmerzen und den Schwindel dazu. Ab dann bekam ich auch Angst, aber wer bekommt schon keine Angst, wenn aus nichts der Körper verrückt spielt.


    Ich hatte damals viel gearbeitet, es ist als alleinerziehende Mutter nicht einfach. Ärzte meinten, daß es vom Stress kommt. Ich habe in der Firma meinen Projekt gewechselt. Im neuen Projekt war der Druck nicht hoch, ich konnte entspannter arbeiten. Ich glaubte, daß es wirklich vom Stress kommt.


    Trotzdem machte der Arzt noch einen Blutbild. Die Leberwerte waren nicht normal (Eisen und Bilirubin stark erhöht). Ab dann begann die Ärzte-Odysse.


    Mit Therapie habe ich auch paar mal versucht. Die Therapeutin wußte nicht, was sie mit mir anfangen soll. Denn unter den Schmerzen und Zuckungen konnte ich fröhlich mit ihr reden. Sie wußte nicht, was man an meinem Leben reparieren kann. Meinen Job liebe ich. Mit meiner Tochter klappt es besser denn je. Sie kommt alleine vom Kinderhort nach Hause. Ich habe keinen Stress mehr.


    Trotzdem, meine Beschwerden werden immer immer mehr.


    Damals merkte ich, wie sehr meine Angst war, in dem der Herz raste und ich mit Panik ins Krankenhaus fuhr. Das hat aber nach 2-3 Monaten nachgelassen, nach dem ich daran glaubte, daß das ganze vom Stress kommt. Monate vergingen, es kamen immer neue Symptome dazu. Wie soll man unter diesen Umständen positiv denken. Der Orthopäde hat einen HWS-Bandscheibenvorfall diagnostiziert und Akupunktur gemacht. Das hat auch nichts gebracht.


    Was ich nicht akzeptieren kann, daß es bei mir nicht wie bei allen anderen kommende aber wieder gehende Schwindeattacken sind. Es ist immer da, ohne jegliche Ausnahme. Ich war auf Mutter-Kind-Kur. Dort lernte ich Frauen kennen, sie litten viel mehr als ich. Sie hatten auch Schwindel, aber immer wenn sie sich über irgendwas aufgeregt hatten. 2-3 Tage später ging es ihnen wieder besser. Warum bei mir 20 Monate ohne Sekunde Pause? Und es sind keine Attacken, es ist permanent da.


    Diese Frauen dachten, obwohl es mir so gut geht, mache ich dort Urlaub. Aber was in mir alles abläuft, konnte ich niemandem klar machen. Sogar die Therapeutin sagte "Sie haben keine Depression, ich hatte noch nie so eine Patientin. Geben sie nicht nach und suchen sie weiter". Ich will mir das mit der Psyche ungern einreden lassen. Denn jeder Mensch muß doch seinen Körper besser kennen und merken, ob eine Depression besteht oder nicht. Und wenn ich inzwischen Depression habe, dann sicherlich durch diesen unerträglichen Zustand :-(


    Ich habe auch mit QiGong und progressive Muskelentspannung oder NordicWalking probiert. Nichts aber garnichts macht es besser...

    Hallo Nelly,


    hat der Orthopäde den Bandscheibenvorfall der HWS nur mit Akupunktur versucht zu heilen? Wenn ja such dir schleunigst einen anderen Arzt (Uni-Klink/Wirbelsäulen-Sprechstunde).


    Viele Grüße

    hey nelly..


    oh man was soll man dazu sagen, ich kann sehr gut mir dir mitfühlen, mir geht es nicht anders wie dir... ich schäme mich teilweise schon vor meinem kind, das ich ständig schmerzen hab, mir schwindlig ist und ich mich verkrieche, kinder spüren das... ich selbst habe die odysee durch mit all den ärzten.. kurze frage hast du zufällig eine hormonspirale???


    ich bin vor paar tagen da auf etwas gestoßen...


    melde dich, kopf hoch

    Hallo

    @luxi67:

    Ja Akupunktur war alles. Und das hat er selber in seiner Praxis gemacht. Als ich wieder dort war meinte er, er könnte vielleicht noch Spritze gegen die Schmerzen geben. Das wollte ich aber nicht. Aber auch ein anderer Orthopäde konnte nichts anderes sagen. Er sagte, er kann die Schwellung sehen, es würde auch ein Knochen an der Stelle wachsen, was auf den Nerv drückt. Aber es wurde nichts weiter unternommen.


    Ich habe hier im Forum ein sehr interessantes Artikel gelesen, was mit meinen Beschwerden sehr ähnlich ist. http://www.med1.de/Forum/Neurologie/169011/1/


    Vorallem was "JuergenK" schreibt.


    Auch unter dieser Seite liest man, daß mit einer einfachen Röntgenaufnahme nicht immer die Störung sichtbar ist:


    http://de.whiplash-connection.com/content/view/50/67/

    @emmaa:

    es tut mir leid, daß es dir auch so geht.


    ja, vor meiner Tochter schäme ich mich auch. Ich weine manchmal und bete zu Gott, daß er mir die Stärke geben soll. Neben meiner Tochter versuche ich mich zusammenzureißen, auch wenns schlimm wird. Aber sie hat schon paarmal mitbekommen, wie ich mit Freundin darüber sprach. Und letztens sagt sie sogar, ihr Auge würde zucken. Jetzt bin ich noch vorsichtiger.


    Eine Hormonspirale habe ich nicht.


    Was hast du noch für Beschwerden?


    auch kopf hoch, gute besserung!

    meine beschwerden sind lang...


    ich habe diese manchmal oft unerträglichen muskelschmerzen, am schlimmsten in den beinen und armen, bin oft so schwach das ich kaum gehen kann, selbst im liegen tut es weh. kein arzt findet körperliche krankheiten, wobei ich mir oft wünsche das jenamd sagt, das und das hast du, um mich selbst rechtfertigen zu können. ich habe atemnot, einen zugeschnürten hals, herzrasen, extremen schwindel alles im wechsel oder oft alles zusammen!!! das macht mich so fertig das ich an mir zweifel, depressionen habe... usw usw..


    ich gehe jetzt seid fast 2 jahren zur therapie, jede woche..


    liebe grüße.


    hast du dich mal über amalgam erkundigt???

    Hallo Nelly,


    puh, musste erst mal kurz durchatmen, nachdem ich Deinen verzweifelten Text gelesen hatte...


    Auch ich bin mir ziemlich sicher, dass da nichts wesentliches übersehen wurde, die Symptome sind sehr wahrscheinlich psychosomatisch verursacht und haben sich im Laufe Deiner langen Leidenszeit eben immer mehr verfestigt bzw. mit zunehmender Verzweiflung und Angst sogar gesteigert. Du beschreibst einige Dinge, die in so einen Teufelskreis führen können, einerseits schlechte Erlebnisse/Erfahrungen über einen längeren Zeitraum, kombiniert mit beruflichem Stress und dem (meistens eigenen...) Druck, trotz allem die "Frau" (und Mutter) zu stehen und sich nach aussen hin so wenig wie möglich anmerken zu lassen.


    Letztendlich lässt sich über die psychischen Ursachen aus der Ferne nur spekulieren, Fakt ist jedoch, dass es Dir schon lange Zeit - auch psychisch - schlecht geht und dass es zu einer profesionellen psychotherapeutischen Behandlung (ggfls. mit Medikation) wenig Alternativen gibt. Leider ist das nichts, was das Problem und auch die Symptome schnell beheben kann, sondern es ist ein langer Weg, der Geduld erfordert.

    Zitat

    Was ich nicht akzeptieren kann, daß es bei mir nicht wie bei allen anderen kommende aber wieder gehende Schwindeattacken sind. Es ist immer da, ohne jegliche Ausnahme.

    Es gibt beides - einen eher situationsbedingten Attackenschwindel und einen dauerhaften, psychogenen Schwankschwindel (Benommenheit, Trunkenheit, Unsicherheit...) und der, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, steht morgens mit einem auf und ist einfach immer da...


    Möchte Dich noch darauf hinweisen, dass Antidepressiva gerade in den ersten Tage der Einnahme und bis zur vollen Wirkungsentfaltung zu einer Verschlechterung des Zustands (psychisch und physisch) führen können, vielleicht geht es Dir deswegen momentan besonders schlecht.


    Wünsche Dir alles Gute.


    Lupo

    @ emma:

    ich habe deine weiteren beiträge gelesen. von unserer symtome-katalog haben wir vieles ähnlich. mein herzrasen ist aber viel besser geworden, seit ich diese panikattacken nicht mehr habe (war häufig in den ersten monaten). amalgam habe ich mich erkundigt und alles entfernen lassen. wegen schimmel belastung (laut schimmeltest) obwohl nichts zu sehen war und wegen angeblichen strahlenbelastung habe ich meine wohnung gewechselt. ich habe sogar ein strahlen-mess-gerät gekauft für 200 euro. den gesamten schmarn hätte ich mir ersparen können. in der neuen wohnung ist seit november auch nichts besser geworden.

    @mirisfad:

    wegen allergien war ich schon beim arzt. damit nehmen die ärzte die patienten eh nicht ernst. ich mache seit gestern heilfasten. das werde ich 6 tage durchziehen. wenn es an allergien liegt, so müßte es in den nächsten tagen besser werden.

    @lupo:

    mit der psyche versuche ich immer wieder daran zu glauben. aber es ist nicht einfach. ich kann das nicht akzeptieren. meine freunde/familie, die mich immer sehen glauben auch nicht, daß ich psychisch was habe . wenn ja, dann nur wegen diesen beschwerden. ich lass mein leiden meistens nicht anmerken. sie denken, ich wäre wieder gesund. krank sehe ich auch nicht aus (gott sei dank).


    inzwischen glaube ich: das ist ein zustand, dem man egal welchen namen geben kann. der beste name hilft nichts, solange keine behandlung möglich ist. ich weiß auch, daß mir keiner helfen kann, ausser gott und mit seiner kraft, kann ich mir vielleicht selber helfen.


    wegen die neuen antidepressiva könntest du recht haben, daß solche nebenwirkungen auftreten können. bei neuroleptika ist es häufig. laut neuroleptika-beschreibung steht, daß man


    diese unwillkürlichen muskelbewegungen mit parkinson medikament behandeln kann. (noch ein medikament ???).


    ich frage nächste woche meinen arzt, ob ich diese antidepressiva nicht lieber absetzen soll.


    liebe grüße,


    N.

    Hallo nelly,


    Allergien und Intoleranzen sind zwei verschiedene Sachen. Über Intoleranzen wissen viele Ärzte nicht richtig Bescheid und machen auch nicht unbedingt die Tests.


    Was mir noch eingefallen ist: Bist Du auf Borreliose untersucht worden?


    *:)

    Hallo Tinchen6,


    ich bin so viele Wege gegangen, die ich nicht aufzählen kann.


    Und heute stehe ich genau an der selben Stelle wie vor 2,5 Jahren aber mit endlosen Tests.


    Mir geht es nach wie vor, die Psyche ist etwas stabiler, da ich besser mit den Beschwerden umgehen kann.


    Kürzlich habe ich über mein Quecksilber-Test in einem anderen Thread geschrieben. Kupfer und Quecksilber sind erhöht aber auch da wissen die Ärzte nicht weiter. Jetzt werde ich einen Toxikologen fragen, wie viel diese Werte bedeuten. Ausserdem habe ich eine Entgiftungskur mit Chlorella-Algen angefangen. Ob das was hilft werden wir sehen.


    Viele Grüße,


    Ceren


    (PS: Mein Nick war mal N_e_l_l_y, konnte mich nicht mehr einloggen und habe jetzt dieses Login!)

    Schön das Du geantwortet hast. Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du Dir mal meinen Beitrag durchlesen könntest. (Seit November komische Schmerzen). Steht im Forum Neurologie! Vielleicht kannst Du mir ja nen Tip geben. Ich hoffe wirklich, das es Dir bald besser geht. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht, und was der Körper einem alles zeigen kann.... Hätte ich nie für möglich gehalten.


    Wie gesagt, ich würde mich sehr freuen, wenn Du Dir meinen Beitrag mal durchlesen könntest.


    Vielen dank schonmal.


    LG Tinchen

    Egal... Ich meinen Text jetzt mal hier hin kopiert. Nur für Dich Ceren74


    Also am 11.11.07 hat sich mein Freund aus Versehen auf meinen rechten Zeh gesetzt. Es hat einmal richtig


    geknackt und ich hab geheult vor Schreck. Ist aber nix passiert. Ich hatte nicht mal Schmerzen..


    ca. 3 Stunden später fingen diese komischen Schmerzen zwischen den Schulterblättern an. Ich sag immer, das ist so ein komischer Schmerz. Wenn man sich den "Musikknochen" einhaut. Son Ziehen ungefähr. Ich zum Arzt, und es war alles ok. Die Antwort war... jeder hat es mal, das es mal zieht. Das war aber noch nie so bei mir. Vorher hatte ich nie Probleme.


    Wenn es richtig schlimm wurde, war es auch am Brennen. Manchmal dachte ich man will mir "mein Rücken duchbrechen". Ich kann nix dagegen tun, nur abwarten bis es besser wurde! Und es wird ja immer besser.


    Jetzt ist dieser Schmerz gewandert! Ich habe ihn unter meinen Achseln und es zieht die beiden Seiten runter. Manchmal kommt es total unvorbereitet und ich bekomme Panik! Manchmal ist es ganz komisch, kann es nicht zuordnen. Habe immer das Gefühl, ich müßte mich mal recken oder anders hinsetzen. Bringt aber nix. Es geht daduch nicht weg oder wird besser.Meine Kinesiologin meint das es gut ist das der Schmerz wandert. Dann würde mein Körper arbeiten. Der gleichen Meinung sind übrigens auch mein Hömöopath und meine Psychologin. Es wird ne Psychische Ursache haben. Ich war bei drei allgemeinmedizinern. Ich bin gesund. Tabletten gegen die Schmerzen brauche ich nicht, weil sie so wieder weg gehen, bzw. gut erträglich werden. Hat jemand so etwas erlebt? Ich verstehe die Welt nicht mehr und bin Verzweifelt. Habe Angst, das ich damit leben muß oder es noch schlimmer wird! Wenn es "nur ein Schmerz" an der gleichen Stelle wäre.... würde ich wohl mit klar kommen. Auf jeden Fall besser als so. Ich kann ihn nicht zuordnen. Mal son Schmerz, mal das Ziehen, mal da, mal hier! Ich habe meinen Körper noch nie so wahr genommen wie jetzt! Hoffe mir kann jemand helfen!


    Überwiegend die linke Seite. Wenn ich mich so recke, und dehne merke ich das da was ist. Fühlt sich fast so an wie Muskelkater mit etwas ziehen. Heute hatte ich es den ganzen Tag von der linken Schulter bis in den linken Arm hinein. Auch son wiederliches Ziehen. Als wäre ein Nerv eingeklemmt. Morgen ist es dann vielleicht wieder unter den Armachseln... Ich denke immer das es noch schlimmer wird. Steiger mich da schon rein. Ich weiß das es falsch ist, ich kann aber nix dagegen tun. Ich verzweifle dann immer und heule, habe 5 Kilo abgenommen. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich fühle mich so in meinem eigenen Körper gefangen. Weil ich nix tun kann.


    Der auslöser muß ja sein, das mein Freund sich aus Versehen auf meinen zeh gesetzt hat. Ich habe auch so einen komischen bräunlichen Fleck auf dem rechten Zeh. Hatte ich vorher auch noch nie. Ich verstehe das alles nicht, weil ich diese "Schmerzen" oder was auch immer das ist, nicht zuordnen kann. Ich brauche dringend Hilfe. Das schrenkt mein Leben im Moment kpl. ein. Weil ich immer denke, das wird noch schlimmer, ich halte das nicht aus.Wenn ich manchmal tief durchatme, knackt das auch alles. Oder als wenn die Sehnen so aneinander reiben.