Diffuse Symptome die mich fertig machen

    Ich, w, 25, kann grad nicht mehr.


    Ich weiß nicht wo ich anfangen soll.


    Ich habe seit 1 Jahr massive Symptome die mich sehr in meinem Alltag belasten


    Vor allem auch meine Zwei Jährige Beziehung.


    Ich bin massiv müde, habe absolut null Lust (nich mal auf SelbstBefriedigung),


    Ich habe einen ungewollten sportlichen Leistungsabfall und starke Konzentrationsstörungen und Stimmungsschwankungen. ich bin mir sehr sicher dass es körperlicher Natur ist weil sonst alles bei mir rund läuft. Eigentlich. Also in meiner Beziehung kriselt es deswegen gerade auch gewaltig. Weil ich mich eben auch so fühle. Er kann das nicht nachvollziehen. Ich Zweifel auch an unserer Beziehung und das obwohl ich nicht mal sagen kann ob das wegen meiner Symptome ist oder ob es unter normalen Umständen so wäre.


    Ich weiß weder ein noch aus gerade. Er sagte dann als ich mit ihm darüber Reden wolle dass ich mir nicht sicher bin an wem es liegt: "Ach und wenn es dir dann besser geht dann kannst du mich auch einfach verlassen ich werde mir auch meine Alternativen überlegen." Wir können nicht ohne Vorwürfe kommunizieren und das fördert ja meine Genesung nicht und behindert sie. Ich hab deswegen auch gesagt auch wenn ich krank bin wenn das so weitergeht geh ich. Ich weiß auch in dem Punkt weder ein noch aus.


    Medikamente nehme ich keine ein. Ich habe auch bestimmt kein psychisches Problem nur das Ganze geht einer Psychiscj gesunden auch mal an die Psyche, weshalb man mir Antidepressiva verschreiben wollte - nein Danke. Denn sie lösen gar keine Probleme ich würde nur welche dazubekommen sie wieder abzusetzen.

  • 16 Antworten

    @ Tatjana:

    ich habe etwas mit der Schilddrüse aber die Einstellungen wäre nicht so einfach.

    @ Die anderen:

    Nein beim Neurologen war ich auch, der Tippt auf die Hormone untersuchen zu lassen. Aber der nächste Endo ist 80km weit weg. Der Hausarzt vermutet was psychisches aber das tun die ja meistens wenn die keine Zeit für eine Ausführliche Diagnostik haben

    Nun, Antidepressiva bekommt man ja nicht einfach mal so nur weil man sich müde fühlt. Daher muss bei dir ja eine psychische Komponente vorliegen das der Arzt entschieden hat dir ein AD zu geben.

    Zitat

    Ich habe seit 1 Jahr massive Symptome die mich sehr in meinem Alltag belasten. weil sonst alles bei mir rund läuft. Eigentlich. Also in meiner Beziehung kriselt es deswegen gerade auch gewaltig.

    Du schreibst es hat vor einem Jahr angefangen. Wie sieht es denn so in deinem Alltag aus. Beruflich?


    Stress?


    Haben eure Beziehungsprobleme auch vor einem Jahr angefangen?

    Zitat

    ich habe etwas mit der Schilddrüse aber die Einstellungen wäre nicht so einfach.

    Hallo VenusFimsternis, hier könnte der Hase im Pfeffer liegen. Kannst Du das "etwas" ein bißchen genauer definieren? Zum Thema, ob die "Einstellungen nicht so einfach" wären, können wir dann vielleicht eher etwas sagen. Am besten stellst Du den Befund hier ein, damit wir nicht im Nebel stochern müssen. Bevor man einen Patienten mit Psychopharmaka behandelt, sollte er auf körperliche Ursachen untersucht werden, damit er nicht jahrelang in der Psycho-Ecke steht nur, weil eine körperliche Ursache übersehen worden ist - aber Du hast ja offenbar eine nicht behandelte SD-Erkrankung!

    Du weißt, dass Du Symptome hast. Die Ärzte wollen Dir Medikamente geben, die helfen könnten:


    Schilddrüse, weiß ich ja nicht, Hormone? Jod?


    Psyche: Antidepressiva.


    Vergiss nicht, dass Körper und Geist zusammen gehören. Wenn Du weder zur Abklärung zu einem Spezialisten gehen möchtest, die Ratschläge der Ärzte nicht befolgen möchtest, dann ist der Leidensdruck nicht hoch genug, oder aber, was auch sein kann, Du bist nicht gut genug aufgeklärt worden.


    Ich wünsche Dir gute Besserung.

    Psychisch ist schon mal nix Schlimmes. Dazu reicht eine dauernde Vorwurfstimmung in der Beziehung schon aus, um zu leiden. Wie willst Du es denn anders nennen als " das haut so richtig rein. Seelisch". Ponyhof ist was anderes.


    Wer zu Sex in jungen Beziehungen keinen Bock hat, "pflegt" unbewußten Groll vom letzen Streit, vom letzten Vorwurf.


    Nee nich, is nie nich was Psychisches. Ist immer was anderes, bloss nicht mal genauer hinschauen. Wer solche Beziehung hat, ist doch weit ab von glücklich. Müßte vielleicht sogar einsehen, dass der Partner falsch gewählt ist, wenn die Psyche schon signalisiert : habe keine Lust drauf.


    Aber dann müßte man ja grundsätzlich erst mal aufwachen, dann auch noch etwas ändern, sich vielleicht sogar trennen.

    @ Zwack @ Tatjana

    Danke für die einzigst sinnvollen Hinweise hier.


    Die anderen haben scheinbar nicht begriffen, dass erst durch meine gesundheitlichen Probleme mein Beziehungsprobleme begonnen haben.


    Und wie ist das verwunderlich, dass man eben auch keine Lust auf Sex (nicht mal Selbstbefr. hat) wenn es einem so elend geht, genau dann liegt es an mir selbst und meiner Physiologie ?


    Antidepressiva (meistens SSRI) hemmen die Lust umso mehr UND beeinträchtigen die Schilddrüse in ihrer Funktion zusätzlich.

    @ Peddi

    Es gibt von wissenschaftlicher Seite keinen einzigen Beleg, der beweist dass Depressionen durch einen Serotoninmangel verursacht werden. Es gibt keinen wiss. fundierten Test mit dem man dem Serotoninspiegel im Gehirn bestimmen kann (ich studiere Ernährungswissenschaften bin aber kein Arzt. Dennoch habe ich die Fähigkeit Studien kritisch zu analysieren)


    Meine Werte von April


    - Tsh: 1,3 (0,4-4,4)


    - Ft3: 3,5 (2,0-4,4)


    - Ft4: 1,52 (0,8 - 1,9)


    - Ferritin: 30,7 (13 - 120)*


    - Monozyten: 16 (3-10) *


    - sd ak (Mak, Tpo-Ak): 12 (<36)


    - Trak: 1,2 (<1,8)


    - Holo Ct wurde wg. Dem b12 bei mir nicht gemacht


    Ich habe aber morgen einen Termin bei einem anderen Arzt bei dem ich darauf drängen werde.


    Meine Monozyten sind seit Syptombeginn auch schon immer erhöht. Vorher nicht ich muss mir mal meine gesamte Akte anfordern. Der Eisenwert ist etwas tief.Ja. SD-AK sind da doch meine Ärztin sagte ich hätte kein Hashimoto *grübel* ":/ die AK schwanken aber im Krankheitsverlauf.


    Nehme seit 4 Monaten Novothyral 75.

    Hallo VenusFinsternis, Dein TSH ist unauffällig, Dein fT3 = 55 %, Dein fT4 = 65 %, bezogen auf den jeweiligen Normbereich. Damit sollte man eigentlich leben können. Deine AK sind nicht erhöht (ein paar haben auch gesunde Menschen), aber nicht erhöhte AK schließen eine SD-Autoimmunerkrankung nicht aus, weil es auch sog. seronegative SD-AI-Erkrankungen gibt (machmal auch Hashimoto), bei denen erhöhte AK nicht nachweisbar sind. In solchen Fällen wird dann das Echomuster des Sonogramms wichtig: "Echoarm" und "inhomogen" wären Indizien für Hashi. Hashi kann übrigens auch bei normgerechten SD-Werten vorliegen. Da Hashis ein TSH unter 1.0 angeraten wird, wäre eine Sonographie wünschenswert; Du erfährst dann auch gleich, ob Du evtl. SD-Knoten hast und welches Volumen Deine SD hat.

    Ein erhöhter Monozyten Wert deutet meistens auf eine Infektion hin, das können Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten sein. Bei Autoimmunkrankheiten und bestimmten Krebsarten kann er auch erhöht sein. Da sollte man genauer hinschauen.

    Also @ zwack.


    Knoten wurden im Us keine gesehen. Abet die Ärztin meinte ich hätte einfach eine sehr sehr winzige Schilddrüse. Als ich sie dann fragte woher das kommt sagte sie bloß das sei halt bei mir so :-/

    @ dozibal,

    Infektion halte ich für Wahrscheinlich. Vor einem Jahr wurde zufällig ne EBV Reaktivierung festgestellt. Bei Krebs (meist wahrscheinlich CMML was da in frage käme) wären doch aber die werte erheblich höher denke ich oder? ???

    Zitat

    Bei Krebs (meist wahrscheinlich CMML was da in frage käme) wären doch aber die werte erheblich höher denke ich oder? ???

    nein, nicht unbedingt, ist von vielen Faktoren abhängig, aber wer denkt schon gleich an Krebs. kläre erstmal das mit den Infekten ab. leider hast Du kein vollständiges Differentialblutbild gepostet

    Im DifferentialBB gab es nichts was dramatisch wäre. Meine HÄ meinte, dass der Monozytenwert Laborabhängig ist und über die Normspanne werde angeblich gestritten. Manche sagen 2-8%, andere 3-16% bei mir lag der Wert bei 15%.

    Zitat

    Im DifferentialBB gab es nichts was dramatisch wäre. Meine HÄ meinte, dass der Monozytenwert Laborabhängig ist und über die Normspanne werde angeblich gestritten. Manche sagen 2-8%, andere 3-16% bei mir lag der Wert bei 15%.

    Es ist ja eigentlich so, dass jeder seine individuellen Normbereiche hat.


    meine Leukozyten z.B. liegen im gesunden Zustand seit Jahren bei 8.400/µl und wenn sie mal nich da liegen, dann weiß ich dass da was nicht stimmt ;-)