Fühle mich Todkrank – Was kann das nur sein?

    Hallo,


    ich bin 20 Jahre alt und fühle mich am Ende meiner Kräfte. Es fing alles letzten Jahres im September an. Erst merkte ich starke Wetterfühligkeit, bei Hitzewallungen sackte mein Kreislauf ein.


    Bekam desöfteren ohne erkenntliche Gründe Kurzatmigkeit und Hyperventilationsanfälle.


    Der Hausarzt konnte weder am Puls noch am Blutbild negative Werte erkennen. Anschließend war ich beim Neurologen, der untersuchte mich auf ein EEG und durch ein MRT. Das EEG war einwandfrei und das MRT ergab eine einseitige starke Kieferhöhlenentzündung in Form eines Hinterwandechos.


    Ein paar Monate war Ruhe, dann kam Schwindel Übelkeit und Lichtempfindlichkeit und unerklärliches Herzrasen hinzu. Die Kieferhöhlenentzündung ist in Abklärung mit einem HalsNasenOhrenarzt und wird bald per Operation behandelt da eine medikamentöse Behandlung nicht angeschlagen hatte.


    Seit 2 Monaten bin ich stark nervös, innerlich unruhig mit starken Drang zu Zittern (Bein wippen). Habe oft Konzentrationsprobleme bekomme in einem Moment starke Übelkeit und Kräftemangel im nächsten Moment ist alles ok.


    Appetitlosigkeit ist nicht vorhanden, ernähre mich immernoch ausgewogen und trinke viel. Es ergab sich kein Gewichtsverlust und Schlafen kann ich auch ohne Probleme. Merke aber das ich morgens erheblich länger brauche in den Tag reinzukommen.


    Da ich 3 jahre täglich 2-3 Zigaretten geraucht habe war ich auch aufgrund der Kurzatmigkeit beim Pullmologen (Lungenfacharzt). Allergietest war einwandfrei und die Lungenfunktion ist unbeeinträchtigt. [Hab jetzt aber für Anfang April einen neuen Termin da ich meine Lunge röntgen möchte]


    Beim Kardiologen (Herzarzt) war ich noch nicht, habe bald einen Termin. In meiner Familie hat nur meine Mutter eine Neigung zum Bluthochdruck aufgrund Übergewichtigkeit, welcher bei mir nicht festgestellt werden konnte. Von meiner Mutters Seite her hatten ihre Cousins Anfälligkeit auf Prostatakrebs, welcher aber in meinen Jungen Jahren noch keine bedeutende Rolle spielen kann.


    Ich selbst sonst habe keine Vorerkrankungen, wurde ledigilich einmal mit einer mittelschweren Blutinfektion ins Krankenhaus geschickt da mein Körper aberzählige Leukozyten produzierte und ich starkes Fieber bekommen hatte. Dort wurde ich innerhalb 1 Woche wieder durch Infusionen aufgepäppelt.


    Bin am Ende mit meinem Latein und hab einfach nur noch wahnsinnige Angst, ich merke das mit mir was nicht stimmt und kann mich vorallem in meine Arbeit nicht mehr richtig einbringen da mich die täglichen Symptonik einfach handicapt.


    Was soll ich denn nur tun? Bitte, habe auch Angst meine Ausbildung die mir sehr viel Spaß macht bald nicht mehr ausüben zu können...? %:|

  • 4 Antworten

    hallo geroninov!


    ich tippe auf burnout.


    ich hatte auch einmal das gefühl eine krankheit zu haben, die keiner kennt und am ende war es nichts körperliches. sondern die reaktion auf zuviel stress.


    so ähnlich hört es sich bei dir an.


    ich würde dir einen vernünftigen therapeuten empfehlen.


    *:)


    lg

    Borrelien, ChlamYdien, Yersinien, Bartonellen, div. Darmparasiten, Viren (zb Ebv, CMV,...) könnten ebenfalls Auslöser dafür sein!


    Ebenso Intoleranzen und Unverträglichkeiten...


    Das würde mir dazu einfallen


    Lg

    Zitat

    Pfeiffersches Drüsenfieber.. Borrelien, ChlamYdien, Yersinien, Bartonellen, div. Darmparasiten, Viren (zb Ebv, CMV,...)

    das hatte ich damals auch alles untersuchen lassen, dabk meiner ausführlichen recherchen hier im forum ;-) und es war doch nichts körperliches. ich würde deinem arzt vertrauen, wenn er nichts findet, dann würde ich es ihm glauben. das war zumindestens meine erkenntnis


    lg&gute genesung *:)