• Gesammelte Erfahrungen und Fragen zum Thema Anästhesie

    Ich starte hier einen Informationsfaden zum Thema Anästhesie/Narkose/örtliche Betäubung. Hier kann jeder der möchte seine Fragen stellen und seine eigenen Erfahrungen schildern. Schön wärs wenn gelegentlich auch mal Fachleute (Ärzte,Schwestern und Pfleger) hier schreiben würden. Eine Bitte hätte ich noch:Wenn sich jemand traut über seine Ängste vor…
  • 120 Antworten

    Was das Frieren angeht...

    ... kopiere ich hier einfach mal einen älterenBeitrag von mir (kleiner Tip: Suchfunktion funktioniert gut :-) )

    Grüße

    Hallo carver,


    wenn unter Vollnarkosen die Wärmeregulation des Körpers gestört ist, müsste dann doch eigentlich jeder beim Aufwachen Schüttelfrost haben, oder?


    Ich hatte ihn nur ein einziges Mal (vor über 20 Jahren mal, nach meiner 1. OP). Allein in den letzten vier Jahren hatte ich ca. 15 Vollnarkosen bei 1-8 Stunden langen OPs, aber nie hatte ich Schüttelfrost oder ein auffälliges Kältegefühl. Im Aufwachraum war ich auch schon mal außerhalb der Narkose und fand die Temperatur dort absolut normal, Zimmertemperatur halt.


    Eigentlich glaube ich eher, dass der Schüttelfrost mit bestimmten Medikamenten zusammenhängt, die einem während der Narkose verabreicht werden. Ich hatte nämlich beim 2. Narkosevorgespräch vom Schüttelfrost nach der 1. OP berichtet. Der Anästhesist nickte nur und meinte: "Dann bekommen Sie etwas anderes, manche Patienten reagieren auf ein bestimmtes Mittel mit einem extremen Kältegefühl." Ich habe keine Ahnung, welches Mittel er da verdächtigt hatte, jedenfalls wachte ich wieder auf und hatte keinerlei Schüttelfrost.


    Liebe Grüße


    Angie

    Nach Narkose nicht atmen

    Hallo zusammen (besonders carver!!!),


    gut, dass es diesen Thread gibt, denn ich habe eine Frage. Narkosen vertrage ich schon seit 'zig Jahren wunderbar, nur habe ich ein einziges Problem: Im Aufwachraum werde ich regelmäßig 'zigmal angebrüllt (naja, wird nicht so sein, wirkt auf mich im Tran nur so), dass ich atmen soll. Dann schnaufe ich kurz, aber dann geht schon wieder der Alarm los, weil ich das Atmen anscheinend vergesse. In diesem halbwachen Zustand habe ich irgendwie keine rechte Kontrolle über meine Atmung. Dämmere ich wieder weg, setzt die Atmung aus, und der Alarm geht los.


    Da mir in einer Woche die nächste große OP (Rektumamputation, 4,5-Stunden-OP) bevorsteht, wüsste ich gerne, was ich im Anästhesie-Vorgespräch sagen sollte. In der Aufwachphase nervt es mich total, mich immer wieder "angebrüllt" zu fühlen. Man kriegt im Tran Angst, denkt, etwas falsch gemacht zu haben, ist aber irgendwie ziemlich hilflos. Sollte da vielleicht die Intubation länger beibehalten werden? Würde eine Sauerstoffmaske helfen? Was ist überhaupt der Grund für sowas?


    Sehr neugierige und auf Antwort hoffende Grüße von


    Angie

    hi alle

    kann mir nun jemand genauer beschreiben wie des is wenn ma ne narkose bekommen soll?


    sehe i da rosa rote blümchen oder so ?


    ich meine wird es mir schwindlich oder brennt des wenn ich da es gespritz grig oder sehe i verschwommen oder so etwas und wie is des nun eigentlich mit der masken narkose kann mir jemand sicher sagen ob die no zum einleiten angewant wird ?


    wie wirkt des dann mit den gasen ?

    @ nilos:

    Ja, entweder kriegst du eine Narkose, die eben i.v. eingeleitet wird, oder eine maskennarkose. bei der i.v. einleitung geht alles ganz schnell - die spritzen das, dir wird von einer sekunde auf die andere schrecklich schwindelig und schon bist du weg....bei der maskennarkose musst du eben tief atmen, dann wird dir auch schwindelig und du schläfst ein - fertig. aufwachen ist wie nach dem schlafen, manchmal etwas langsamer, ich bin immer schon wach, aber die augen gehen einige zeit noch nicht auf.


    das i.v.-zeug brennt in der regel nicht (hat es jedenfalls bei mir nie). könnte höchstens brennen, weil die nadel ja frisch gelegt wird und somit die stelle gereizt ist - aber auch halb so wild.


    warum willst du das denn wissen - was steht bevor?

    Es kommt in erster Linie auf die Medkamente bzw.Gase an die du bekommst und wie dein Körper drauf reagiert.Rosa Wölkchen gibt es bei einigen Gasen,würde ich persönlich immer wieder nehmen.Es gibt einige Medikamente die ein leicht brennendes Gefühl verursachen,aber bist du das richtig merkst bist Du in der Regel schon im Lalaland;-)


    Wenn Du unbedingt mit der Maske betäubt werden willst solltest Du das sofort beim Aufklärungsgespräch sagen.

    erdbeere23

    ich habe aus reiner interresse gefragt mir besteht keine op bevor!


    aber im meinem beruf kann es schnell mal dazu kommen darum interesiert es mi au danke für deine antwort und dir Turnschuhmaus danke ich natürlich auch!


    Ich wünsche natürlich auch allen die das lesen ein gutes neues Jahr 08

    @ Turnschumaus

    Ich bin Betriebshelfer mir kann z.B. passieren das mich eine Kugh auf die Hörner nimt oder das mich der Moller(Stier)b an die wand drückt oder das ich vom Heustock falle


    lauter so sachen können mir passieren

    an alle

    wenn jemand will oder kann soll er mir doch bitte mal so viel wie möglich über narkse erzählen ich finde das interesant

    also ich habe vor 14 tagen in einer zahnklinik eine ambulante vollnarkose über 3 1/2 stunden bekommen.


    mußte auf den op-tisch kraxeln und wurde festgeschnallt.


    dann ekg-elektroden auf die brust, blutdruck-manschette an den rechten arm,puls-oximeter an den finger und verschiedene medikamente gespritzt bekommen.


    dann zur aufsättigung mit sauerstoff eine maske aufs gesicht.


    schwubsdiwubs weg war ich und bin nach 3 1/2 stunden wieder aufgewacht.


    wurde durch die nase intubiert und beatmet.


    beim aufwachen hatte ich nur halsschmerzen durch die intubtion.


    ansonsten bin ich dann nach 7 stunden entlassen worden mit dem krankenwagen.

    Ich hatte vor 3 Tagen nun erneut eine Narkose wegen einer Bauchspiegelung....hab so gut wie nichts mitbekommen. Vorher im Zimmer gab es 7,5mg Dormicum, ich hab mich ins Bett gelegt und dann nur noch dunkle Erinnerungen an die Fahrt in den OP. Weiß noch bruchstückartig, wie ich auf den Tisch klettern musste, dann wie die Nadel gelegt wurde.....dann nix mehr. Auch nicht im Aufwachraum, wo ich wohl 2 Stunden war. Und auch die nächsten 6 Stunden kaum, weiß nur, dass meine Mutter da war, ich immer wieder eingeschlafen bin und ständig wer zum Blutdruck-messen kam, weil der noch zu niedrig war. ich hab aber die augen noch nicht aufgekriegt, war mir aber egal, alles völlig okay.


    ja, ca 8 stunden nach der Op wurde ich so langsam wach, durfte trinken, dann essen und dann war auch schon abend und ich hab wieder bis morgens geschlafen....war also alles recht entspannt, obwohl die mittelchen wohl etwas zu hoch dosiert waren;-)

    Narkosen können immer unteschiedlich sein, bei meiner 2. habe ich wie Erdbeere diesmal den ganzen Tag gepennt und hab nichts mitbekommen.


    Bei der letzten Narkose war ich schon im Aufwachraum hellwach und hatte unwahrscheinlichen Bewegungsdrang, bin auch kaumd as ich wieder im Zimmer war ohen Erlaubnis aufgestanden.


    Du siehst, es kanns ein das du total platt bist, du kannst auch hellwach sein. Es kommt immer auff die KOmbination der Nrkosemittel und dein Verfassung an-

    Ja, ich hatte vorher auch schon narkosen, wo ich nach einer Stunde hellwach war...kommt echt immer drauf an, ist nicht vorhersehbar...auch nicht, ob dir übel wird oder nicht. bei meiner vorletzten narkose musste ich den halben tag brechen, diesmal überhaupt nicht, mir war zwar etwas übel, mehr aber nicht...alle meine zimmergenossinnen mussten brechen, ich blieb verschont. jede narkose ist anders, aber wirklich schlimm oder tragisch fand ich es noch nie..

    ....war auch lustig, weil mich hinterher noch 2 schwestern und eine narkoseärztin nach der narkose befragt haben, ob ich zufrieden war usw, und meinten, wir hätten ja schon am vortag geredet nach der Op und ich hatte das gefühl, diese menschen zum 1. mal zu sehen, kein erinnerung mehr dran..