Ich musste zum Glück noch nie brechen nach ner OP, diese mal habe ich auch 2 Ampullen Vomex i.v. reingehauen bekommen, weil mir die Anästhesistin shcin gesagt hat das mir zu 99% kotzübel sein wird, das das hat aufgbeaut :-/ Aber mir war (wegen der Medikamente?) jedenfalls nicht schlecht

    Hi nilos,


    da kann ich auch nur sagen: großes Glück gehabt! Bis zu meinem 30. Lebensjahr hatte ich auch keine einzige OP und damit natürlich auch keine Narkose (außer mal 'ne Betäubungsspritze beim Zahnarzt). Seitdem hatte ich aber ca. 40 OPs, teilweise waren sie lebensrettend. Sei einfach sehr froh, dass Du davon bisher verschont geblieben bist.


    *:) Angie

    Hi Tanny,


    das ist hier eigentlich wurscht, leider waren sie nötig. Die letzte riesige OP war am 21. Dezember. Ich hoffe, nun ist endlich Schluss.


    Aber, um zum Thema zurückzukommen: Auch die letzte Vollnarkose (ca. 4 Stunden) brachte ich vollkommen problemlos hinter mich.


    Ca. 9 Stunden nach der OP wurde ich auf der Intensivstation wach, weil mein Post-OP-Stoma-Set undicht geworden war. Der anwesenden Pfleger war angesichts der sprudelnden Brühe aus meinem Stoma total überfordert, so dass ich nach ca. 1/2 Stunde meine eigene Stoma-Versorgung anforderte. Diese kam auch, und da der gute Junge nicht wusste, wo er anfangen sollte (ich war im mittleren Bereich total voller aggressivem Dünndarmsekret, OP-Hemd natürlich auch vollgesaut und das Bett sowieso), übernahm ich selbst die Versorgung. Ich bat um meine Materialien, um eine große Mülltüte und eine Kotzschale, um mich dann tatsächlich selbst zu versorgen. Irgendeiner sorgt dafür, dass ich aufrecht blieb. Der Pfleger: "Ich tu alles, was Sie mir sagen, Hauptsache, wir kriegen das jetzt irgendwie gebacken!" Mir war echt kotzübel, die Kotzschale natürlich mehrfach in Anspruch nehmend tauschte ich die Stomaversorgung aus. Nach erfolgreicher Versorgung meines künstlichen Darmausgangs weiß ich absolut nix mehr. Ich muss wie tot ins Bett zurückgefallen sein. Morgens wachte ich mit sauberem Hemd und frisch überzogenem Bett wieder auf. Mir ging es gut. Nachmittags kam ich auf die normale Station zurück, abends war ich schon wieder auf Wanderschaft. Keine Übelkeit, kein dicker Kopf - nix.


    Grüßle von


    Angie

    meine letzte vollnarkose war in der zahnarzt praxís und dauerte


    3 1/2 stunden.


    war ne intubationsnarkose durch die nase.


    bis aufs aufwachen war eigentlich alles problemlos.


    beim aufwachen hörte ich immer wie von weiten jemand mich anschrie "liegen bleiben,liegen bleiben".


    anscheinend wollte ich immer aufstehen.


    doch was das personal sagte, hörte sich immer so an, wie wenn jemand 1000 meter von mir entfernt zurufte.


    ansonsten war die narkose selber auch komplikationslos.

    Aber was manche Leute für ein Müll nach so ner Vollnarkose reden, oder wie sich sich danach verhalten ist schon recht lustig...ich hab das mehrere wochen mit erlebt, da ich jeden morgen mit meinem bett in den aufwachraum geschoben wurde zum nachsrpitzen für den schmerzkatehter und danach immer 30-60 minunten da bleiben musste.

    @ DominikZahn:

    das mit dem aufstehen was du sagstes stimmt da hab ich auch viele Leute im aufwachraum gesehn, die sofort aufstehen wollten nach der OP und die schwestern dauernt geschrien haben liegen bleiben und so...


    LG

    Hi Tanny,

    Zitat

    da ich jeden morgen mit meinem bett in den aufwachraum geschoben wurde zum nachsrpitzen für den schmerzkatehter

    Das verstehe ich jetzt nicht. Ich hatte schon mehrmals eine Schmerzpumpe, entweder über meinen früheren Port-Katheder oder aber per PDA (wie nach meiner letzten OP am 21. Dez.). Jedes Mal setzte ich mir den Bolus entweder selbst, oder aber es erfolgte eine automatische Zuführung, ca. alle 30 sec. durch die Pumpe. Was soll denn eine einmal tägliche Schmerztherapie bezwecken? ??? Ich kenne kein einziges Schmerzmittel, das 24 Stunden lang wirkt - außer ein Schmerzpflaster.


    Meine PDAs wurden immer im Aufwachraum gesetzt, wo ich natürlich auch die unterschiedlichsten Reaktionen gerade munter werdender Patienten erlebte. Die meisten sind aber ganz ruhig bzw. reden ab und an ein wenig wirr daher. Sofort aufstehen wollten manche Leute eigentlich nur nach Kurznarkosen. Waren sie nicht zu bändigen, kriegten sie Gitter ans Bett.


    Während meiner unzähligen KH-Aufenthalte hatte ich in den letzten 10 Jahren eigentlich nur zwei Frauen erlebt, die ihre Narkose nicht wirklich vertragen hatten und den gesamten Resttag nach der OP bzw. auch noch die folgende Nacht ihre Brechschale brauchten. Die überwiegende Mehrheit meisterte die heutigen Vollnarkosen so lässig wie ich. Ob und was ich evtl. in der Aufwachphase an Müll vor mich hinquatsche, ist mir ehrlich gesagt vollkommen wurscht. Das Team im Aufwachraum oder auf der Intensivstation kennt solche Reaktionen zur Genüge und macht sich darüber keine Gedanken.


    Liebe Grüße


    Angie

    @ monsti

    Vor meiner 4. knie Operation, war ich 3 wochen ca. im krankenhaus, und mir wurde eine PDK in den rücken gesetzt, das is en katheter da wird jeden Tag ein mittel reingespritzt das deine beiden beine von oben bis unten komplett betäubt, das hält ca. 6 stunden an. Da ich mein Knie zu diesem zeitpunkt kaum noch beugen konnte wurde der schmerz für 6 Stunden ausgeschaltet um Krankengymnastik und andere Anwenundgen durchzuführe. Ohne diese betäubung konnte ich mein Knie ca. auf 30 grad beugen, mit der betäubung kam ich auf ca. 90-100 grad das verhinderete das mein knie steif wird. Deswegen musste ich jeden morgen in den aufwachraum und da wurde mir das mittel in den katehter gespritzt, es gibt krankenhäuser da wird das auch aufem zimmer gemacht. Doch da wurde man werdend dem nachspritzen überwacht für ca. 30 min bis die wirkung einsetzte.