Hat jemand eine Pankreas-OP hinter sich?

    Bei einem CT wegen etwas anderem wurde bei mir vor zwei Wochen eine Zyste im Pankreaskopf festgestellt. Ist klein (13x16mm) aber wegen Alter und Verkalkungen Verdacht auf muzinöse Neoplasie. MRI kommt noch, aber ich nehme an, das Ding kommt raus - mein Vater ist an Pankreaskrebs gestorben, meine Großmutter an irgendwas, das zur Unkenntlichkeit im ganzen Bauchraum gestreut hat (damals ging man am Land noch nicht so viel zum Arzt...).
    Zu OPs im Pankreaskopf habe ich bis jetzt nur die “großen” Vorgehen gefunden (Whipple, Rekonstruktion usw). Geht das auch minimalinvasiv?


    2020 war echt nicht mein Jahr. Leibschmerzen (wohl wegen der Zyste... damals dem Magen zugeschrieben), dadurch Zufallsdiagnose primäre Myelofibrose (roter Blutkrebs), später Ovarialzyste mit 1L Blut im Bauch und Not-OP, dadurch Zufallsdiagnose Pankreaszyste... und es ist noch nicht mal vorbei, dieses Jahr. Nebenher neuer Job mit Teamlead für 20 Leute und Lockdown 1 Monat nach Stellenantritt, und homeschooling... Ich mag bitte aussteigen :/

  • 4 Antworten

    Ich kann leider nichts zu dem Thema beitragen, aber da hast du ja einige Päckchen zu tragen. Das tut mir leid.


    Ganz viel Kraft sende ich dir :)*

    Ja, die gibt es, aber in der Regel bei Pankreasschwanzoperationen und nicht am Kopf und bei Malignitätsverdacht so gut wie garnicht, eigentlich eher mal überhaupt nicht.

    Wenn eine Operation am Pankreaskopf wie beispielsweise ein Whipple (der geht nur offen) nötig ist, dann wähle die Klinik weise. Für so einen Eingriff geh nur in ein Kompetenzzentrum, die da wirklich Erfahrung damit haben und nirgendwo anders hin, Heimatnähe oder sonst was hin oder her. Lieber weiter fahren ! Die Kompetenzzentren lassen sich leicht ergooglen.

    Bei der Vorgeschichte (Vater, Oma) würde ich kein Risiko eingehen und nur, weil es minimalinvasiv schicker ist als offen falsch wählen !