Meiner Frau geht es nicht gut

    Hallo zusammen,


    meine Frau (32) hat seit einiger Zeit ein Leiden, über das sie stillschweigt. Ihr ist oft stundenlang übel, vor allem, wenn sie sich bewegt und sie hat Schmerzen im Magenbereich, streitet das aber ab und tut, als wenn nichts wäre. Sie scheint auch an starken Hitzewallungen zu leiden, da sie ständig alle Fenster aufreißt. Während ich mit dickem Pullover und klappernden Zähnen in der Wohnung sitze, läuft sie fast nackt herum und jammert ständig, dass ihr so heiß ist. Und sie ist nervlich extrem gereizt. Manchmal explodiert sie wegen absoluten Kleinigkeiten und brüllt herum (z.B. wenn ihr ein Löffel auf den Boden fällt).


    Ich überlege schon die ganze Zeit, was sie hat. Wenn ich sie frage, sagt sie nur, dass alles bestens ist. Aber das glaube ich nicht. Was mich beunruhigt ist, dass ich vor einem Jahr das Ergebnis eines Krebsabstriches in unserer Post gefunden habe, der bedenklich war. Ihr wurden weitere Untersuchungen angeraten – sie ist seither aber zu keinem Arzt mehr gegangen. Als ich sie einmal auf das Ergebnis angesprochen habe, hat sie nur gelacht und gemeint, dass das nichts zu sagen hätte.


    Schwangerschaft kann ich ausschließen, weil wir seit über 1 Jahr nicht mehr miteinander geschlafen haben. Ich habe sie heute auf mögliche Affären und daraus resultierenden Schwangerschaften angesprochen, da lief laut ihrer Aussage aber nichts.


    Ich mache mir wirklich Sorgen und bin ratlos. Könnte das ein Nervenleiden sein oder irgendetwas in Richtung Magengeschwür? Oder könnte das irgendetwas in Richtung Gebährmutterkrebs sein? Ich denke schon die ganze Zeit nach, komme aber auf keinen grünen Zweig.


    Hat jemand von euch eine Idee?

  • 37 Antworten

    Das klingt, als hätte sie Angst vor weiteren Untersuchungen beim Frauenarzt und zusätzlich durch Angst und Kummer ausgelöste Magenbeschwerden in Zusammenhang mit den Wechseljahren. :-|


    Ersteres war bei meiner Mutter auch so. Nachdem was Verdächtiges gefunden wurde, hat sie sich total zurück gezogen, aber uns allen vorgemacht, dass es ihr spitze gehen würde. (Zum Arzt gegangen ist sie heimlich, damit keiner was davon mit bekommt.)

    Tja, schwierige Sachlage..


    theoretisch könnten all die Beschwerden ja sogar rein psychosomatisch sein, einfach aus einer großen Angst vor Krebs heraus, die so groß ist dass sie deswegen nicht mal mehr wirklich Gewissheit vom Arzt haben mag.


    Der einzige Weg ist, sie dazu zu motivieren, sich untersuchen zu lassen. Die Frage ist, wie stellt man das an.


    Verständnis zeigen? Ihr zeigen dass man ihre Angst versteht aber es leider auch keinen Weg drumrum gibt?


    Ihr sagen, was sie nicht nur sich selber, sondern auch Dir mit dem zögern und zaudern antut?


    Druck? Wenn sich nix ändert, wie lange wirst Du das noch weiter ertragen können?


    Alles Gute!

    Zitat

    Was mich beunruhigt ist, dass ich vor einem Jahr das Ergebnis eines Krebsabstriches in unserer Post gefunden habe, der bedenklich war. Ihr wurden weitere Untersuchungen angeraten – sie ist seither aber zu keinem Arzt mehr gegangen. Als ich sie einmal auf das Ergebnis angesprochen habe, hat sie nur gelacht und gemeint, dass das nichts zu sagen hätte.

    dann solltest du sie mal direkt drauf ansprechen. So ein Abstrich kann schon mal "nicht gut" sein und bedeutet keinesfalls gleich Krebs oder so. Das ist in den meisten Fällen wirklich harmlos.


    Was für weitere Untersuchungen wurden denn geraten? Ein Kontrollabstrich ist Standart.

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    Ganz ruhig das Gespräch suchen. Sprich die Veränderungen an, die dir aufgefallen sind – erstmal ohne Theorien und ähnliches. Sie hat offensichtlich ein Schneckenhaus.


    Wenn sie dicht macht: Sag ihr wie es dir geht; Das du dich hilflos fühlst und dich die Veränderungen sorgen/beschäftigen.


    Mehr fällt mir erstmal nicht ein. @:)

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