Narbe blutet nach Fäden ziehen

    Hallo,


    Ich wurde vor fast 2 Wochen am Sprunggelenk operiert. Gestern wurden nun die Fäden gezogen. Ich hab zwei Mini-Narben von der Athroskopie und eine ca. 8-10cm lange Narbe am Außenknöchel.


    Bei der Narbe am Außenknöchel blutet es an einem Ende immer noch ein bisschen nach. Also es ist so viel, dass ich alle 6 Stunden oder so das Pflaster wechseln muss, weil es total durchgeblutet ist. Die Stelle, die blutet ist sehr klein, also vielleicht 1/2 cm lang.


    Die Sprechstundenhilfe/ Krankenschwester die mir gestern die Fäden gezogen hat, meinte es dürfte eigentlich nichts bluten. Mein eigentlicher Orthopäde ist die Woche im Urlaub und ich müsste wenn ich im "Notfall" zu seinem Kollegen in der Partner-Praxis gehen. Die Praxis ist allerdings am anderen Ende der Stadt.


    Ist das denn normal, dass eine Narbe stellenweise noch nachbluten kann? Oder wäre es doch besser, wenn ich nen Arzt drauf schauen lasse?

    @ :)

  • 44 Antworten

    Die Frage ist, MUSS man was dagegen machen ode rist es NOCH normal. Das wir dir hier keiner beantworten können.


    Aber normalerweise müsste eine Miniverletzung durch das Fädenziehen, nach so vielen stunden schon wieder zu sein.


    Es könnte durch das Ziehen evtl. eine größere Verletzung aufgetreten sein. Aber das kan nur ein Doc entscheiden.

    das Blut sieht etwas dunkler aus, bist du sicher, dass es frisches Blut ist? Oberhalb der blutenden Stelle ist eine Schwellung. Kann es sein, dass aus diesem Hämatom älteres Blut abfließt? Ich finde nicht, dass es sehr gut aussieht, sich würde zur Sicherheit nochmal einen Arzt draufgucken lassen.

    Zitat

    Wäre es denn schlimm, wenn aus dem Hämatom drüber das Blut abfließt?

    nein, wenn ein Hämatom abblutet, ist das eher gut. aber ich kann dir von diesem einen Bild nicht sagen, dass das der Grund für die Nachblutung ist, ich mutmaße ja nur aufgrund des Bildes, dass dort ein Hämatom ist. Eine Wunde ist eben auch immer eine Einstiegspforte für Bakterien und Keime, du hast einenoperativen Eingriff hinter dir, da würde ich lieber einmal zu oft als einmal zu wneig zum Arzt gehen.

    Zitat

    Wie kann man sehen, dass die Wunde bis tief unten auf ist??


    Was macht der Arzt denn dann?

    DU kannst das garnicht sehen bzw. solltest du daran nicht so manipulieren, dass du es erkennen könntest. Wenn es nach 2 Wochen nicht anständig verheilt ist, wird der Arzt örtlich betäuben, Wundränder anfrischen und die Stelle neu vernähen.

    Also mein Impuls war auch, dass da was aufgegangen ist.


    Ein abblutendes Hämatom sah (zumindest bei mir ) anders aus. Das war kein richtig flüssiges Blut, während das hier schon nach recht flüssigem Blut aussieht.


    Würde damit lieber nochmals in die Praxis fahren, auch wenn es mühsam ist.

    Zitat

    während das hier schon nach recht flüssigem Blut aussieht.

    ich sehe da nix flüssiges, nur etwas zu dunkles Blut. Ich bin mir nicht so sicher, ob da was "aufgegangen" ist oder es nie richtig zugeheilt war. Dann die Schwellung oberhalb der offenen Stelle, dazu Rötungen--wie gesagt, laß einen Arzt draufschauen.

    Also das mit dem örtlich betäuben und nochmal zunähen klingt ja echt nicht so toll :-(


    Also richtig flüssiges Blut ist es nicht. Es kommt halt immer wieder ein bisschen dunkles Blut nach und mir kommt es ein bisschen dicker vor als "normales" Blut.


    Vielleicht sollte ich da echt nochmal nen Arzt drauf schauen lassen. Ich will aber auch nicht als panische Hypochonderin dastehen. ":/

    Du solltest zum Arzt fahren. Und nähen mit örtlicher Betäubung ist nicht wild. Es gibt einige Betäubungsspritzchen (wie beim Zahnarzt) in das Hautareal, und dann merkst Du nix mehr.


    Auf jeden Fall besteht da aktuell ein gewisses erhöhtes Infektionsrisiko, und daher würde ich definitiv zum Arzt gehen.