Schilddrüse und L-Thyroxin 50 Dosierung

    Hallo !


    Ich nehme ja seid dem 24.12.04 das o.g. Medikament wegen


    meiner Schilddrüse. Ich kann leider nicht behaupten,dass es mir


    seid der Einnahme, so viel besser geht.


    Bin Müde, Antriebslos, fühle mich schlapp und duselig etc.


    Ich soll meine SD im Juni wieder kontrollieren lassen. Nun meine


    Frage: Hätte ich vielleicht bei meinem Hausarzt schon mal wieder


    Blut abnehmen lassen müssen, um zu gucken, ob die Dosis noch


    O.K. ist, oder reicht das im Juni bei dem Spezialisten ??? Ich habe ja nun einen Kalten Knoten und eine dadurch vergrösserte Schilldrüse. Meine Schluckbeschwerden sind allerdings bereits


    nach kurzer Zeit völlig verschwunden. Immerhin etwas :-)


    Ich weiss aber auch, dass sich das Wohlbefinden ggf. erst nach


    6 oder sogar noch mehr Monaten einstellen kann. Ich habe nur


    so langsam keine Lust mehr :°(


    Ich möchte mal so langsam wieder fit werden x:)


    Über Anworten oder Infos. würde ich mich echt freuen:)^^


    Grüße


    Nina 5

  • 34 Antworten

    Hallo Nina,


    ich nehme L-Thyroxin 100 (3/4 Tablette momentan) schon seit 1,5 Jahren. Ich muss einmal im Jahr zum Radiologen und alle 3 Monate zu meinem Hausarzt zum Blut abnehmen. Er kontrolliert die Werte und sagt mir auch, ob ich die Dosis (halbe, viertel usw. Tablette) verändern soll. Bin noch immer in der Einstellungsphase, weil meine Werte noch nicht optimal sind. Das ist leider ne langwierige Angelegenheit. Aber mir gehts schon besser als am Anfang. Nur das "Kloßgefühl" will und will nicht weggehen...


    Alles Gute für dich, dass es dir auch bald besser geht.


    Schöne Grüße

    Hallo

    Ich hab hashimoto. bin auch noch in der einstellungsphase, nehme grad ne halbe l-thyrox 75. das mach ich seit ca 4 wochen und naja kann sein dass ich es mir einbilde, aber mir gehts schon besser. oder der schub is einfach nur vorbei. kann auch sein.


    Habt ihr auch hashi? wenn ja nehmt ihr selen und magnesium und so?


    LG

    ein halbes jahr bis zur nächsten wertekontrolle? dem arzt würd ich was erzählen! hast du "nur" einen kalten knoten oder auch hashimoto thyreoiditis dazu? am anfang besser alle 4 bis 6 wochen neue werte machen lassen (und am tag der blutabnahme kein thyroxin nehmen!), wenn du dann mal vernünftig eingestellt bist und es dir gut geht damit, dann kannst du auch alle 3 monate hin. aber 6 monate ist der wahnsinn, da kann sonstwas in deinem körper schieflaufen.


    gruß


    rinchen

    rinchen

    hi,


    ich habe kein haschi. lediglich diese kalten knoten, der mir


    schluckbeschwerden verursacht hat, die aber verschwunden sind.


    ( rinchen, ich hatte dir mein ergebnis mal in die mailbox gestellt, erinnerst du dich noch ??? ) :-)


    werde nächste woche mal zu meinem doc gehen. kann mir noch


    mal jemand verraten, welche werte genau kontroliert werden


    müssen, damit ich diese meinem doc aufgeben kann. war ja im


    januar schon mal da, und die werte waren i.o., allerdings


    weiss ich nicht, ob mein hausarzt alle werte bestimmt lässt, weil


    bei ihm immer alles i.o. war.


    ggf. muss ich ja anders eingestellt werden und vielleicht


    nur noch eine halbe nehmen oder 1,5 . werde dann auch


    bei der blutabnahme, die tablette erst danach einnehmen.


    danke vorab für die infos.


    gruß


    nina 5

    Hashimoto - Eferox 75

    Hallo zusammen,


    ich nehm seit einem Jahr Eferox 75, weil bei mir Hashimoto festgestellt wurde. Auch ich muss alle 6 Wochen zur Blutuntersuchung. Seit ein paar Wochen geht es mir aber wieder total schlecht... bin total lust- und antriebslos, und eher depressiv. Jetzt wurde bei mir zusätzlich zum FT3 und FT4 (die Werte waren im NOrmalbereich) auch die Antikörper ausgewertet. Und die waren total hoch. Jetzt hat mich mein Hausarzt zum Endokrinologe überwiesen. Hoffe, dass der endlich herausfindet, was mit mir los ist und ich dementsprechend behandelt werde. Im Moment fühle ich mich eher schlecht beraten und ich würde am liebsten aufhören die Tabletten zu nehmen. Vorher war alles besser und ich hatte mein Leben im Griff... Es ist schon ziemlich beängstigend zu sehen wie man sich verändert. Ich hab auch ziemliche Beziehungsprobleme, da mein Freund nicht wirklich nachvollziehen kann, wie es mir geht. Deshalb bin ich echt froh, dass es solch ein Forum gibt, wo man sich mit gleichgesinnten unterhalten kann. Ich drück uns alle die Daumen, dass wir unser Leben wieder in den Griff bekommen.


    Liebe Grüße


    Kruemel

    hashimoto

    Hallo,


    bin 25 und nehme seit bestimmt 12 Jahren schon L-Thyroxin, momentan 1x100. Hat sich nie jemand großartig drum gekümmert, war halt immer zur Blutuntersuchung und wenn die Werte ok waren, waren alle zufrieden. Trotzdem habe ich enorme Gewichtsprobleme und bin oft müde. Jetzt bin ich beruflich umgezogen und meine neue Hausärztin hat mich gleich zum Spezialisten geschickt. Der hat ne Szintigraphie gemacht und eine Blutuntersuchung wegen Antikörper und mir gesagt, dass ich wahrscheinlich seit über 10 Jahren falsch behandelt werde (diese Woche sollen die Ergebnisse kommen). Jetzt bin ich total verunsichert und habe im Netz erstmal nach Infos gesucht und bin dabei auf Hashimoto gestoßen. Aber anscheinend nehmen hier doch auch alle Jodtabletten? Dafür ist das mit Selen und Magnesium ganz neu für mich. Die Sympthome passen aber ansonsten obwohl meine Werte ja anscheinend in Ordnung sind. Seit ca. 4 Wochen habe ich eine raue Stimme ohne Erkältung und bin ständig extrem müde. Und schon seit Jahren habe ich diese starken Gewichtsprobleme. Angeboren ist meine Unterfunktion nicht, ich war als Kind ganz schlank und alle Untersuchungen waren damals ok. Könnt ihr mir ein paar Infos geben?

    hallo dejavu

    Also laut der derzeitigen wissenschaft ist die jodeinnahme so ziemlich das fatalste was dir bei hashimoto passieren kann. mach das bloß nicht. du merkst vielleicht nicht sofort die auswirkungen, manch einem geht es eine stunde später hundeelend. jod regt die schilddrüse an und das wollen wir ja vermeiden, da sie sich bei uns hashis dadurch nur noch mehr zerstört.


    Unsere sd wird durch die hormongabe dazu aufgefordert einfach nichts zu tun und uns somit so lange wie möglich erhalten zu bleiben.


    Nach dem es dir in der letzten zeit so schlecht geht nehme ich an, dass du eine art "schub" hast, soll heißen, dass sich deine sd gerade wieder ein bißchen mehr zerstört.


    Ich hab die diagnose auch erst seit ca. einem monat und kämpfe schon so 2 jahre mit meinem gewicht (hab in der zeit 40 kilo zugelegt). Außerdem war ich oft müde und hab mich schwach gefühlt. nach dem "ausbruch" kam es erstmal zu solchen problemen, dass ich die hölle auf erden hatte, jetzt mit den hormonen (nehme ne halbe l-thyrox 75 und muss noch euf eine ganze steigern) geht es langsam bergauf.


    Ich wünsche dir jedenfalls alles gute und eine schnelle besserung. mit zink und selen hab ich mich auch noch nicht so richitg vertraut gemacht. im moment nehm ich selen und magnesium, weils einfach meine verdauung positiv beeinflusst (hab dauernd verstopfung).


    LG *:)

    Hashimoto - kurzer Erfahrungsbericht

    Das ist wirklich ein Mist mit dieser Krankheit. Vor 20 Jahren erhielt ich diese Diagnose und habe seitdem, wie Lil_Kitty, langsam aber sicher zugenommen. Der Wasseranteil im Körper steigt einfach! Der Körper giert regelrecht nach Wasser und einmal im Monat kriege ich einen Lakritzanfall: ich MUSS einfach eine ganze Tüte Katjeskinder niedermachen! Lakritz hat, so habe ich mal gelesen, eine ähnliche Wirkung wie Kortison. Es bekämpft Entzündungen (die Hashimoto-gaplagten Schilddrüsenreste!), aber man lager auch Wasser ein!


    Bin medikamentös bei L-Thyroxin 200 eingepegelt. Deswegen fühlt sich die Hirnanahangdüse 'bedrängt' und produziert nichts mehr! Und deswegen wiederum habe ich alle 21 Tage meine Periode mit hohem Blutverlust und einem ganz angestrengten Körpergefühl. Zysten an den Eierstöcken gehören natürlich mit dazu. Es ist kaum noch Schilddrüsengewebe vorhanden, habe aber trotzdem die Hasimoto-typischen Schübe während der ich total erschöpft bin und mich auch in der U-Bahn am liebsten hinlegen möchte.


    Eigentlich müßte ein Hashimoto-Patient als Schwerbeschädigt anerkannt werden.


    Gruß an alle Hashis *:)

    auch ein Hashimoto-Problem

    Hallo, habe gerdade meine Ergebnisse von der Blutkontrolle bekommen und bin jetzt total verwirrt. Arzt meinte fT3 leicht über dem Normwert, also eigentlich tyroxin-Dosis verringern, da allerdings das TSH auch erhöht wäre, doch lieber bei 50µg bleiben. Finde ich sehr seltsam....wie passt denn das zusammen? Dazu muss ich auch noch sagen, dass ich im MOment auch mal wieder ziemlich schlapp bin und auch schon zum 4ten mal dieses Jahr eine Erkältung habe. Habe also eher gedacht, dass die Dosis eher zu niedrig ist.....hmm, war aber eh ein komischer Vertretungsarzt, der mir gar keine Ahnung zu haben schien.....

    miellyn

    Tja das ist immer so eine sache mit den werten...üf oder uf oder was?! es kann allerdings durchaus sein, dass du eine art schub hast (ist das bei dir noch möglich???)


    Also nicht in panikverfallen :)D


    Geh nächste woche montag noch einmal hin und lass die werte machen, dann siehst du weiter.


    Sei vorsichtig wenn du an deiner dosis bastelst, es kann durchaus vorkommen, dass sich uf und üf symptome überschneiden.


    LG *:)

    Hab ich hashimoto thyreoiditis?

    hallo.Könnte mir einer weiterhelfen oder rat geben? Ich bin 27, und habe schon seit 10 jahren beschwerden mit der Schildrüse.Es wurde in abständen von 2 Jahren immer eine szintigrafie und sonografie beim Radiologen gemacht. 1997 zeigte sich ein insgesamt vergrößertes organ mit einen reflexarmen Knoten re. zenral der nicht grösser geworden ist(1cm).eine euthyreote Struma uninodosa1 mit einem kalten knoten re.ich sollte damals l-thyroxin 100 nehmen.habe das aber nicht mehr getan ,weil es mir danach schlechter ging.2003 wurde eine euthyreote Struma diffusa Grad1 bis2 festgestellt.Sonografisch keine knotigen Strukturen.Normal waren die werte für FT3, FT4 und Basis-TSH.Also war der Knoten wieder zurückgegangen.Wiederum sollte ich L-Thyroxin 100 einehmen, habe das nicht gemacht weil ich angst hatte, das es mir wieder nicht so gut danach geht.Jetzt ist 2005, und ich hätte schon längst mal wieder zum radiologen gemusst.Eigentlich war vorgeschrieben alle 6-8 monate.Es ging mir dei letzten 2 jahre nicht schlecht, bis jetzt.Habe nächste woche einen Termin dort.Ich verstehe nicht was ich habe, meine symptome sind schleichendes engegefühl im Hals,Schluckbeschwerden unterm Kehlkopf.Meistens eher auf der rechten Seite der SD.Es gibt Tage da ist das gefühl schlimmer manchmal aber auch ganz weg.Im sommer ist es am schlimmsten, Warum??? Ausserdem bin teilweise so müde das ich nichts mehr machen kann.Hinzu kommen Stimmungsschwankungen und keine belastbarkeit mehr.Ich habe sogar das gefühl wie schmerzen in schildrüse.Das ist doch nicht normal.Ich selber bin auf die schildrüsenentzündung gekommen.Ich war noch nie bei einem, endokrinologen nur bei einem radiologen der die werte festgestellt hat.Mein Hausartzt hat mir das nicht vorgeschlagen.Bin dabei mir selber eine überweisung zum, endokrinologen zu holen und einen termin zu machen, nach dem ich die werte vom radiologen habe.Damit der die SD mal richtig untersucht.Meine frage an euch, hat noch jemand richtige schmerzen an der SD gehabt?? Und wi bekommt man das wieder im Griff? Geht das nicht auch ohne Tabletten mit Strahlen Therapie (habe ich mal gehört)? Habe ich überhaupt eine Hashim..., meine werte sind ja eigenlich normal gewesen.Ich kann mir das nicht vorstellen alle 6 wochen zur blutabnahme zu gehen und mich einstellen zu lassen,habe unwarscheinliche angst vorm blutabnehmen.Kann mir jemand Rat geben aus Erfahrung?? Jetzt schon mal vielen Dank.

    Hi,

    mir wurde vor etwa 6 Jahren gut 3/4 der Schilddrüse entfernt und ich nehm seither L-T....125. War seither einmal zur Kontrolle, wobei sich herausstellte, daß sich im verbliebenen Rest wohl wieder Knoten bilden. Hab das die letzten 3 Jahre nicht mehr weiter verfolgt, weil ich es nicht für sehr wichtig empfand. Umso überraschter bin ich, daß hier einige von 3 monatlichen Kontrolluntersuchungen berichten. Dachte, das wäre mit der Einnahme von L-Thiroxin erledigt. Weiß jemand mehr?

    @ sunshine

    normale werte = werte innerhalb des referenzbereiches, d.h. aber nicht, dass die werte für dich optimal liegen! jeder hat nur einen enggefassten individuellen wohlfühlbereich und kein arzt der welt kann dir genau sagen, wo dieser liegt. es gibt nur bestimmte bewertungskriterien, die für viele ärzte allerdings völlig fremd sind. man muss das ganze dann noch kombinieren mit auffälligkeiten der schilddrüsenstruktur und der größe sowie dem befinden.


    endokrinologen sind allgemeine hormonspezialisten. diese sucht man eher auf, wenn zu einer schilddrüsenfehlfunktion auch noch störungen der sexualhmormone kommen usw. - das ganze also wesentlich komplexer wird. es ist nicht zwingend notwendig für die diagnose einer schilddrüsenstörungen einen endokrinologen aufzusuchen. ein erfahrener radiologe reicht da völlig aus.


    lass dir doch mal deine letzten werte in kopie geben mit referenzbereichen und stell sie hier rein.


    ich habe auch ab und zu schmerzen in der sd, inkl. brennen und druckgefühl. bei hashimoto ist das normal wegen der chronischen entzündung. dieses lässt sich nur mit tabletten behandeln und da bleibt es einem leider nicht erspart, dass man zumindest in der einstellungsphase (die auch ein jahr und länger dauern kann) ständig zum blutabnehmen geht. du kannst dir zwar die schilddrüse auch entfernen lassen, das ist aber nicht der gängige weg. eine andere möglichkeit gibt es nicht.


    gruß


    rinchen

    Ich habe auch Hashimoto Autoimunerkrankung

    Ich habe schon als 12-Jährige L-Tyroxin 200 genommen, dann brauchte ich sie auf einmal nicht mehr und man verabreichte mir Jodtabletten in einer hohen Dosierung. Die bekamen mir super schlecht und ich habe mit dem Zeug aufgehört und merkte wie es mir jeden Tag besser ging. Seit 2 Jahren geht es mir wieder schlechter, Gelenkschmerzen, ewig müde und abgespannt und..und.und... alles Zeichen einer Unterfunktion.


    Ich bin von einem Arzt zum anderen gelaufen, nun habe ich einen neuen Arzt und der hat mal gleich die Schilddrüse untersucht.


    Bingo, dieser Arzt hat mal in der Uni aufgepasst. Ich habe vor 6 Wochen wieder mit L-Tyroxin angefangen und morgen wird die nächste Blutuntersuchung gemacht und Ende August. Meine Dosierung soll ich ganz langsam steigern aber nicht höher als 125 Mikrogramm. Erst war ich auf 25 nun auf 50, wenn ich es gut vertrage soll ich in 2 Wochen auf 75. So soll ich es ganz langsam erhöhen. Wenn es mir nicht bekommen sollte, muss ich es verringern. Der Arzt hat mir gesagt, dass man nur als Betroffener sagen kann, wie es mit der Dosierung am besten passt.


    Wer von Euch hat denn auch durch die Erkrankung Gelenkschmerzen? Mir tut mein Zehgelenk weh und es kommt immer in Schüben. Mein Neuer Arzt konnte aber ausschließen, dass es Gicht ist. Kann das wirklich mit der Schilddrüse zu tun haben und kann ich durch die Tabletten diese wieder loswerden?

    M.Hashimoto

    Hallo zusammen,


    habe durch Zufall das Forum hier entdeckt und bin echt froh das ich nicht die einzige mit Hashimoto bin.War vor 2 Wochen beim Arzt zum Check up und da wurde das durch Zufall entdeckt.TSH liegt bei 7,34 normal ist ja wohl bis 4,2...Bin immer total müde und schlapp,fühl mich wie gerädert.Nehme jetzt seit einer Woche L-Thyroxin 50,nächste Woche soll ich auf 100 steigern.Hab nur leider überhaupt keine Ahnung von der ganzen erkrankung und musste auch nie Tabletten nehmen.Kann mir vielleicht jemand sagen ob es Nebenwirkungen gibt,laut Beipackzettel ja nicht,und wenn ja welche das sind.Hatte gestern morgen Übelkeit mit Erbrechen,kann es damit zusammen hängen oder war das eher Zufall?Wie geht es jetzt weiter?Sollte ich einen Endokrinologen aufsuchen oder bin ich bei meinem Hausarzt gut damit aufgehoben?Hoffe nur das es mir bald besser geht.Hab auch starke Kreislaufprobleme,kann das auch mit Hashimoto zusammen hängen?Bin über jede Info dankbar.


    Vielen lieben Dank schonmal im vorraus für eure Antworten


    LG


    Sonnenschein1972:-)

    @ sonnenschein

    innerhalb von 2 wochen von 0 auf 100 zu steigern, finde ich unverantwortlich vom arzt. man fängt langsam an. mit 12,5 µg oder mit 25 µg und steigert dann ganz langsam weiter. z.b. immer 12,5 µg mehr alle 1 oder 2 wochen. der arzt kann gar nicht wissen, ob du die 100 µg (was eine ganze menge ist!) überhaupt brauchst, nachher befindest du dich in 2 wochen in einer heftigen überfunktion. manche vertragen schnelle steigerungen, aber für den körper ist das meistens nicht gut und viele haben dann mit überfunktionssymptomen (herzrasen, schwitzen, übelkeit usw.) zu tun.


    belasse es besser erst einmal bei den 50 µg. warte 4 - 6 wochen ab und lass dann neue blutwerte machen.


    und suche dir einen arzt, der davon ahnung hat. es muss kein endokrinologe sein, aber ein nuklearmediziner. die richtige einstellung mit thyroxin ist nicht so einfach und selbst viele schilddrüsenspezialisten tuen sich damit schwer (ein hausarzt dann erst recht).


    schau mal auf http://www.hashimotothyreoiditis.de da erfährst du alles wissenswerte und fragen kannst du dann auf http:www.ht-mb.de


    gruß


    rinchen

    sonnenschein1972

    Also, ich bin auch mit 25 µg angefangen, dann musste ich langsam auf 50 und weiter bis 75. Bei 75 wurde mir nochmals Blut abgenommen und untersucht und jetzt bin ich bei 100. Man hat mir gesagt, dass ich sofort mit der Dosierung runter müsste, wenn ich ein Herzrasen, Ruhelosigkeit oder Durchfall bekäme. Wenn sich nichts verändert soll ich in 3 Wochen rauf bis 125 µg. Im September wird mein Blut noch einmal kontrolliert.


    Ich spüre noch nichts, bin immer noch müde und schlapp, aber meine Gelenkschmerzen lassen nach. Ja doch, ich schwitze in der Nacht nicht mehr.


    Ich würde es auch nur ganz langsam angehen.


    Rinchen hat recht, die meisten Ärzte tun sich sehr schwer mit dem Thema. Ich weiß nicht warum? Das dümmste was ich mal vom Arzt gehört habe war, "Sie haben einen sehr dünnen Hals und da fällt eine Schilddrüse auf und Ihre Symptome bilden Sie sich nur ein.


    Machen Sie Entspannungsübungen und gehen Sie früh schlafen."


    Fakt ist, 1. ich habe keinen sehr schlanken Hals, der ist total normal.


    2. Mir haben die Gelenke so weh getan, dass ich nicht mehr laufen konnte und die Gelenke wurden dick und rot.


    3. Sobald ich aus dem Büro kam und auf dem Sofa lag, schlief ich ein.


    Dieser Arzt hatte null Ahnung, vielleicht auch keine Lust, da ich Kassenpatientin bin oder weil er einfach in seinem Leben schon so viel verdient hat, dass er keine Lust mehr hatte. Kann ja auch sein, dass er selber an Hashimoto leidet, die Antriebskraft fehlt ihm.


    Ich wünsche Dir viel Glück!