Schnittwunde - Sepsisgefahr und Angst, dass diese nicht heilt

    Guten Tag,


    ich arbeite im Handwerk und dort passiert es hin und wieder mal, dass man sich verletzt. Dies ist mir am letzten Freitag (31.08) passiert. Schnittwunde an der Fingerkuppe am Zeigefinger. Nun allerdings ist eine Woche vergangen und was mir auffällt, die Schnittwunde tut zwar nicht mehr weh, allerdings ist diese minimal noch geöffnet, seit ein paar Tagen, ebenso hat sich ein wenig Dreck angesammelt, vermutlich von der Arbeit, weil eben Handwerk.


    Die Wunde ist verdreckt und schließt nicht.

    Meine Sorge ist, ob die Wunde so überhaupt komplett schließen kann / abheilt, und ob eine Sepsisgefahr besteht.


    Ich würde gerne diesen Dreck da rausbekommen und mir wünschen, dass die Wunde schnellstmöglich abheilt. Allerdings will ich da nicht dran rumfummeln und habe Sorge, dass dann etwas schiefgeht. :-/


    Ich freue mich über eure Antworten, vielen Dank.

  • 25 Antworten

    Leider besteht keine Möglichkeit, denn mein AG sagt, dass ich nicht früher Feierabend machen kann bzw. später zur Arbeit kommen kann. Dann sind die Ärzte schon zu. Bei einem Arzt habe ich es geschafft einen Termin zu machen. Obwohl dieser am Freitag schon um 13 Uhr schließt, kann ich um 15 Uhr dort erscheinen, aber der Termin ist erst in 4 Wochen. Notaufnahme schickt mich weg.

    Wenn Du zum Arzt musst, dann muss dein Arbeitgeber Dich auch dahin gehen lassen. Im übrigen ist der Unfall ja sogar bei der Arbeit passiert. Und beim Hauarzt erst in vier Wochen ein Termin?

    Das die notaufnahme dich wegschickt ist korrekt. Das isbl ja nunmal echt kein Notfall.

    Ich finde die Wunde sieht jetzt nicht entzündet aus, schmerzen hasz du keine. Ich an deiner Stelle würde die Wunde sauber halten evtl verbinden und abwarten.

    Und dein Arbeitgeber kann dir letztendlich einen Arztbesuch nicht verweigern

    also, ehrlich gesagt sehe ich da überhaupt nichts dramatisches. der schnitt ist minimal. da ist nichts gerötet oder geschwollen und es schmerzt auch nicht. ich würde ein normales Pflaster über die stelle machen und dann Leukoplast um das die Fingerspitze wickeln/kleben, damit das Pflaster fixiert wird und bleibt.

    Wenn es ein Arbeitsunfall war, dann hast du dies doch auch hoffentlich gemeldet? Für die Versorgung ist dann auch ein D-Arzt (Durchgangsarzt) zuständig und nicht der Hausarzt.

    noch vergessen: diesen verpflasterung würde ich nur während der Arbeit tragen. in der übrigen zeit würde ich luft an die wunde lassen.

    Du hast schwielige Haut. Da ist nichts offen, nichts ist entzündet, das sieht völlig anders aus.


    Die Wunde ist eindeutig zu. Da klafft nichts, da blutet und eitert nichts...


    Solche Wunden hat man tausendfach im Leben, der Körper schafft so etwas spielend.


    Wichtig wäre eine Tetanusimpfung.

    Ich sehe da auch kein erhöhtes Risiko. Es scheint ja keine lokale Entzündung vorzuliegen.


    Ich hatte auch mal das "Vergnügen" mit einer Aufschnittmaschine. War auch eine klaffende Wunde an der Fingerkuppe, das dauerte auch bis zur vollständigen Heilung.

    Damit nicht dauernd irgendwas da drin klebt, hab ich den Finger auch verbunden während der Arbeit.


    Das braucht leider wirklich einfach Zeit.

    Sieht für mich wie eine völlig normale und auch völlig ungefährliche kleine Schnittwunde aus...so ganz kantenfrei schliessen die meines Erachtens nie. Wenn du Bedenken hast nochmal Desinfektionsmittel drauf und vor der Arbeit gut verpflastern. Aber zum Arzt oder gar in die Notaufnahme würde ich mit so etwas ganz sicher nicht gehen.

    @ Sylphide hast du das Foto angeschaut? Das sieht mir nicht nach einem meldepflichtigen Arbeitsunfall aus...

    ich würde da gar nichts machen. der dreck hat sich nur oberflächlich in dieser kleinen "furche" verfangen. die haut wird sich an dieser stelle wieder komplett erneuern und der schmutz wird von selber verschwinden. es kann übrigens auch sein, dass das nur verkrustetes Blut ist. wenn du jetzt allerdings anfängst daran herumzuwerkeln, kannst du die wunde wieder öffnen und es kommt möglicherweise doch zu einer entzündung.