Starke Schmerzen im Rippen- bzw. Brustbereich nach Autounfall

    Ich hatte vor 11 Tagen einen Autounfall bei dem mir und meiner Freundin ein Auto in die Fahrerseite reinraste und uns danach noch mitschob und wir gegen einde Wand krachten. Ich war Beifahrerin und angeschnallt, das Auto hatte keine Airbags.


    Wie ein Wunder kamen wir (der Fahrer des anderen Autos auch) so gut wie unverletzt davon. Ich hatte allerding schon von anfang an Schmerzen im Brust- bzw. Rippenbereich. Ich war danach im Krankenhaus, es wurde geroentgt und auch Ultraschall gemacht, die Aerzte sagten, es waere alles in Ordnung. Allerdings bekam ich nach einigen Tagen starke Schmerzen im linken Brustbereich (unter oder zwischen den Rippen?!). Egal wie ich sitze, stehe oder liege, auch wenn ich meinen Ruecken anlehne, es tut weh, auch atmen, bzw husten oder lachen.


    Mein Arzt meinte, es waere wohl eine Rippenprellung oder die Muskeln oder das Gewebe waeren in Mitleidenschaft gezogen. Ich wusste, das ein Rippenbruch hoellisch weh tun kann, aber ist eine Prellung tatsaechlich auch so schlimm? Koennte es noch andere Gruende haben oder sollte durch die Untersuchungen alles eigentlich abgedeckt sein?


    Wie lange kann das dauern und kann man nichts unternehmen ausser abwarten und Ibuprofen nehmen?


    Immerhin wurden die Schmerzen erst einige Tage nach dem Unfall so heftig und der ist nun immerhin schon 11 Tage her...


    Hat irgendwer Erfahrung oder kann mir Tips geben?!


    Vielen Dank im Voraus,


    Luna

  • 8 Antworten

    Prellungen können unter umständen mehr weh tuen als brüche.Ich hatte im febuar einen fahrrad unfall und unterandern einen geprelleten arm.Der Tag nach 3 wochen noch bei der kleinesten berührung weh...aber mittlerweile wieder alles supi.


    Also würd mir da ma keinen kopf machen denke auch das du ne stärkere prellung hast

    Oh ja, Prellungen am Brustkorb sind die Hölle - ich wußte nach meinem Skiunfall auch kaum wie ich aus dem Bett kommen soll. War ne recht langwierige GEschichte ( 4 Wochen bestimmt). Hol dir beim Arzt doch ne Salbe zum einreiben - das lindert dann wenigstens ein wenig.

    Hatte auch mal nach einem Fahrradsturz eine Rippenprellung. Waren ziemlich heftige Schmerzen (Lachen, Husten, Nießen usw. ging absolut nicht) und bei mir hat es auch mind. 1 Jahr gedauert bis die Schmerzen völlig weg waren. Meine Ärzte meinten zu mir auch, dass Rippenprellungen oder Prellungen allgemein schmerzhafter und auch langwieriger sein können als Brüche. Mache dich also auf einen langen Heilungsprozess gefasst. Gute Besserung :-)

    Kann auch nur ein Knacks in der Rippe sein. Sieht man auf dem Röntgenbild nicht. Laut meinem Arzt ist es "egal" ob Prellung oder Anbruch: Symptome und Behandlung seien gleich.


    Dauerte bei mir gut vier Wochen, bis es einigermaßen wieder ging. Verschlechterung durch Belastung. Schonung am besten zwei bis drei Monate.

    Zitat

    Immerhin wurden die Schmerzen erst einige Tage nach dem Unfall so heftig und der ist nun immerhin schon 11 Tage her...

    Hast Du in der Zeit Sport gemacht, schwer gehoben, eine schwergängige Tür aufgezogen, dich unter Belastung verdreht usw.?

    Wenn es dich beruhigt, dann gehe nochmal zu nem anderen Arzt. Aber wenns geröntgt wurde, würd ich dem einfach vertrauen. Die Schmerzen können auch sowas wie starker Muskelkater sein, weil du wurdest ja schon irgendwie "in Mitleidenschaft gezogen" oder eben so eine Prellung. Wenn du irgendwo einen blauen Fleck hast, tut das ja auch teilweise sehr weh. Also es kann so einiges doll wehtun, was aber nicht wirklich gefährlich ist und alleine wieder weggeht.

    Zitat

    Egal wie ich sitze, stehe oder liege, auch wenn ich meinen Ruecken anlehne, es tut weh, auch atmen, bzw husten oder lachen. Mein Arzt meinte, es waere wohl eine Rippenprellung

    Da wirst du noch lange was von haben. Hatte Anfang des vergangen Jahres durch einen Skiunfall eine Rippenprellung. 2 Wochen habe ich damals im Sitzen geschlafen. Schmerzen hatte ich 4-6 Wochen.


    Falls der Unfall Framdverschulden war solltest du, wie Sandra2006 schreibt, auf eine genaue Dukumentation achten das hilft falls es später evtl. zu Verhandlungen mit der gegnerischen Versicherung kommt.