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    Steißbeinfistel Rezidiv - wie weiter vorgehen?

    Hallo,


    Ich schreibe in diesem Forum, weil ich auf einen Rat für mein weiteres Vorgehen hoffe.


    Im März dieses Jahres wurde bei mir eine Steißbeinfistel entfernt. Diese wurde daraufhin vollumfänglich unter Vollnarkose herausgeschnitten und die Wunde zugenäht. Es ist alles gut verheilt und nach 2 Wochen ging es mir schon wieder gut.


    Heute habe ich erneut einen kleinen Knubbel gespürt, der etwas weh getan hat. Zunächst dachte ich, dass es nur die Narbe ist, die etwas schmerzt, aber vor dem Spiegel konnte ich in der Pofalte ein erneutes Loch erkennen. Nach dem Schock muss ich mich jetzt um eine Behandlung kümmern. Ich bin Anfang des Monats umgezogen und habe am 1.11. eine neue Arbeitsstelle angefangen, bei der ich mich 6 Monate in der Probezeit befinde. Also ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt. Die Stelle tut nicht furchtbar weh, viel mehr Sorge ich mich einfach.


    Ich habe noch keinen neuen Hausarzt in meiner neuen Stadt und muss mich jetzt darum kümmern. Wie soll ich nun weiter vorgehen, da ich Angst habe im Falle einer OP erneut 3 Wochen oder im Falle einer offenen Heilung sogar Monate auszufallen, das kann ich mir einfach nicht erlauben.


    Ist Pit Picking nach einer OP noch eine mögliche Option mit guter Heilungsprognose? Oder wie ist das übliche Prozedere bei einem Rezidiv? Da ich nicht davon ausgehe, sofort einen Termin zu bekommen, Frage ich mich, ob ich die Behandlung in meiner Heimat bei meinen (noch) Hausarzt angehe.


    Danke.

  • 7 Antworten
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    hsbrg94 schrieb:

    oder im Falle einer offenen Heilung sogar Monate auszufallen, das kann ich mir einfach nicht erlauben.

    Ähm wie kommst du denn bitte darauf?

    Ich hatte selbst vor ein paar Jahre eine Steißbeinfistel OP mit offener Wundheilung.


    War 1 1/2 - 2 Wochen Zuhause und dann wieder arbeiten.

    Wieso sollte man für Monate ausfallen?


    Solch ein schneller Rezidiv ist aber trotzdem eher ungewöhnlich.

    Sollte aber erstmal abgeklärt werden ob es überhaupt einer ist.


    Hatte nach paar Monate auch den Verdacht, meinte auch eine Öffnung zu erkennen.

    War dann bei der chirurgischen Sprechstunde und da hat sich der Verdacht glücklicherweise nicht bestätigt.

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    Zitat

    War 1 1/2 - 2 Wochen Zuhause und dann wieder arbeiten.

    Zitat

    Wieso sollte man für Monate ausfallen?

    Naja, wenn die offene Wundheilung mit Tennisball großem Loch beginnt, man mehrere Male ausduschen und tamponieren muss, ist man wohl eher länger krankgeschrieben, vor allem bei Arbeiten im Sitzen

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    Eben, ich habe gehört, dass das nichts ungewöhnliches ist. Im Freundeskreis habe ich auch eine Fall, der deshalb 2 Monate krankgeschrieben war.

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    Zitat

    Naja, wenn die offene Wundheilung mit Tennisball großem Loch beginnt, man mehrere Male ausduschen und tamponieren muss, ist man wohl eher länger krankgeschrieben, vor allem bei Arbeiten im Sitzen

    Wie gesagt, ich musste da selbst schon mal durch.

    Und ja, man muss die Wunde natürlich pflegen aber man muss ihr auch die Chance geben zu heilen.

    Meine Wunde brauchte auch locker 2 Monate zum heilen.


    Aber sorry, wer sich dafür Monate lang Krank schreiben lässt der hat eher Probleme mit seiner Arbeitsmoral statt mit der Wunde.

    Vielleicht fall ich total aus dem Raster aber man sollte so etwas nicht über-dramatisieren.

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    Muss jeder selber wissen, aber ich hatte mal ein Kollegen, dem wurde auch eine Steißbeinfistel operiert und das blieb offen.

    Er war nach einer oder

    zwei Wochen wieder da und arbeitete ganz normal. Und er hatte auch einen Schreibtischjob. Also das war kein Hindernis.

    Wir hatten uns aber ab und an gewünscht, dass er daheim bleibt 😂. Wir hatten damals ein kleines Büro in einem mies isoliertem Gebäude direkt unterm Dach und es war Hochsommer. Leider roch das teilweise echt mies und wenn kein Lüftchen bei 30 grad innentemperatur weht ... 🤢.. aber ging nicht anders. War ne Minifirma und da war jeder wichtig.