Tattoowierung und MRT Röhre geht nicht,nicht immer....

    Ich muss mal etwas fragen,ich war schon oft in der Röhre.


    Man wird ja vorher gefragt ob man Tattoos hat,weil es Tattoos gibt mit metall haltiger farbe,


    meine Tattoos waren immer unbedenklich,hat alles gut geklappt.


    Wie ist das wenn man metall haltige farben hat,das soll ja schmerzhaft sein und verbrennungen an den stellen bringt,weil das Metall ja förmich angezogen wird.


    Wie wird das eigentlich geregelt,kann man dann nicht ins MRT oder wie wird das gehandhabt,


    würde mich mal intressieren.

  • 28 Antworten

    Wenn du Metall im Körper hast, das nicht entfernt werden kann (Herzklappe, Tattoo mit Metall, Implantate,...) dann bekommst du kein MRT sondern es wird versucht das mit anderen bildgebenden Verfahren zu lösen. Sollte es nur ein Verhütungsstäbchen sein oder diese Anchorpiercings, dann kann es sein, dass die vorher rausgenommen werden, wenn das "Kosten-Nutzen-Verhältnis" passt. Wenn man es anders regeln kann, wird einen keiner operieren odert die Haut wegschneiden ;-D aber manchmal bleibt einfach nur das MRT übrig und dann muss man damit rechnen, dass einem der Anchor oder ähnliches entfernt werden. Ich denke aber, dass einem dieser "Aufwand" zu Gunsten der eigenen Gesundheit das Wert sein sollte.

    aber was ist in einen notfall,wo der Patient sich nicht aüßern kann,was wird dann getan,


    ich war zum glkück immer bereit auskunft zu geben.


    Was passiert wenn man nicht mit z.b. mit China Tusche tattoowierd ist,sondern mit dem anderen.


    Mir wurde nur gesagt,""spiel micht den Helden,sondern sag bescheid wenn es weh tut.


    OK,hab immer glück gehabt.

    Wenn es ein Notfall ist und der Patient nicht ansprechbar ist, dann werden die Krankenakten und Angehörigen oder die "Begleitung" gefragt ob es Kontraindikationen gibt, Implantate müssen ja offiziell eingetragen sein, mein Opa hatte eine Metallklappe und musste den Ausweis immer mitnehmen. Und wenn man garnichts über den Patienten weißt, nichts in Erfahrung bringen kann und auch nicht vom Patienten oder Angehörigen versichert bekommt, dass da nichts metallisches im Körper ist, dann wird ein Arzt das nicht so schnell machen. Hätte der Patient eine Metallherzklappe und der Arzt ist sich nicht ganz sicher, dass da nichts drinnen ist, und er schiebt ihn trotzdem in den MRT, dann muss der Arzt die Verantwortung dafür tragen. Man hätte den Patienten ja vorher mal ins CT schieben können oder einmal durchröntgen.


    Beim Tattoo ist das natürlich nicht so leicht. Da muss man darauf vertrauen, dass der Patient es zugibt bzw die Angehörigen Bescheid wissen, wo das Tattoo gemacht wurde (wenn man sich auf einer Asienreise tattowieren lässt oder im Gefängnis, dann wissen das zumindest die nächsten Angehörigen in den meisten Fällen). Und sollte sich niemand sicher sein, der Patient ist nicht ansprechbar, aber das MRT ist sehr dringend notwendig, dann wirds halt einfach gemacht.

    Das man wegen Metall in Tattoofarbe im MRT verbrennen kann ist totaler Schwachsinn und nichts anderes als eine urban legend wie die Spinne in der Yucca Palme.


    Wird gerne immer wieder mal von der Springerpresse und ähnlichen Qualitätswein behauptet, ist aber nicht wahr.


    Vielleicht erst mal mit dem Thema beschäftigen, bevor man sich tätowieren lässt weil's gerade hip ist.


    Ich bin übrigens zu und hatte schon 7 MRT und eine Arzthelferin hatte deswegen auch Bedenken. Als sie das ihrem Chef erzählte hat der fast einen Lachkrampf bekommen 😆

    Zitat

    Das man wegen Metall in Tattoofarbe im MRT verbrennen kann ist totaler Schwachsinn

    %-|


    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3445217/


    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9145144


    http://www.researchgate.net/publication/6738912_First-Degree_Burns_on_MRI_due_to_Nonferrous_Tattoos


    Selten? Ja. Ausgeschlossen oder Urban Legend? Nein.

    Zitat

    Und sollte sich niemand sicher sein, der Patient ist nicht ansprechbar, aber das MRT ist sehr dringend notwendig, dann wirds halt einfach gemacht.

    Mich würde interessieren, ob die MRT-Geräte keine eingebaute Sicherheit für solche Fälle haben, weiß da jemand was drüber? Kenne das Funktionsprinzip nur oberflächlich, aber es sollte doch möglich sein, erst mal mit einer geringen Feldstärke anzufangen und die Anwesenheit von Metall zu detektieren, bevor es richtig losgeht und einem die Schrauben aus den Knochen reißt?

    Zitat

    einem die Schrauben aus den Knochen reißt?

    Die meisten Implantate die im orthopädischen und unfallchirurgischen Bereich zum Einsatz kommen stellen für MRTs kein Problem dar, da diese nicht magnetisch sind. Ein anderes Problem wäre unter Umständen, je nachdem wie lang das Ganze dauert etc, dass sich Implantate erhitzen könnten.


    Und nein, meines Wissens nach ist es nicht möglich die verwendete Feldstärke zu reduzieren - aber da lass ich mich gern eines besseren belehren.

    Zitat

    Wenn ein MRT z. B. 1,5 Tesla hat, dann hat es 1,5 Tesla. Wie willste das reduzieren?

    So weit ich weiß, wird das Magnetfeld elektrisch erzeugt. Das erfordert präzise konditionierte Ströme, Spannungen, Ladungen... da müsste es doch ohne Probleme möglich sein, die Feldstärke kontinuierlich hochzuregeln.


    Auch die überraschende Geräuschvielfalt, derer so ein Ding fähig ist, lässt mich vermuten, dass das Magnetfeld sehr genau und in weiten Grenzen steuerbar ist. Deshalb meine Spekulation, dass es durchaus möglich wäre, aber aus Kostengründen darauf verzichtet wird oder weil die Untersuchung dann vielleicht 20 Sekunden länger dauern würde.

    Zitat

    da müsste es doch ohne Probleme möglich sein, die Feldstärke kontinuierlich hochzuregeln.

    Kannst gern googeln, aber soweit ich weiß ist die Feldstärke des Geräts fix. Sonst gäbe es das schon.

    Zitat

    Auch die überraschende Geräuschvielfalt, derer so ein Ding fähig ist, lässt mich vermuten, dass das Magnetfeld sehr genau und in weiten Grenzen steuerbar isT

    Äh, nein. Siehe oben. Das was allerdings steuerbar ist, ist der Detailgrad der Aufnahmen.


    Generell ist das physikalische Prinzip hinter dem MRT wirklich, wirklich komplex.