• Unklare „Krankheit“ - ich bitte um Hilfe

    Vorab, ich weiß nicht ganz ob ich in dieser Rubrik richtig bin allerdings weiß ich nicht, wo ich es sonst einordnen sollte. Hallo miteinander, evtl. Kann mir der ein oder andere helfen oder hatte schon einen ähnlichen Krankheitsverlauf und kann mir diesbezüglich weiterhelfen. Ich bin männlich, 24, 1,85m mit ~80kg. Zur Krankheitsgeschichte: vor ca. 3…
  • 182 Antworten
    Land_Kind schrieb:

    Geh mal in den MRT und lass deinen Körper mal komplett durchleuchten... einschließlich Wirbelsäule...

    das werde ich beim nächsten Arzt Besuch ansprechen.
    Es fühlt sich schon eher körperlicher Herkunft an daher wäre das wahrscheinlich auch ein guter Ansatz.

    Vor einigen Jahren hatte ich eine schwere Bronchitis, habe 3 Wochen nur im Bett gelegen, war richtig schlimm. Es war dann noch immer nicht ganz vorbei, jedoch rief die Arbeit, und ich habe sie dadurch inklusive Atemproblemen ab und zu verschleppt.

    Dann, vor einem Jahr, Pfeiffersches Drüsenfieber. Als es wieder einigermaßen ging, bin ich sofort wieder arbeiten - nicht viel, aber wohl zu viel für meinen Körper. ein paar Wochen später lag ich für Monate dann flach und kann bis heute nicht arbeiten gehen, laut meiner Ärztin dauert es noch eine Weile. Hätte ich mich damals richtig auskuriert, hätte der Spuk nach vielleicht 2 Monaten endgültig geendet. Aber nein, ich musste ja arbeiten gehen und dachte "wird schon wieder".

    Ich rate dir, dir wirklich Zeit für das Auskurieren zu nehmen, auch, wenn es nicht gut auf der Arbeit ankommen sollte. Gesundheit ist wichtiger als alles andere, aber das merkt man erst, wenn man so richtig erledigt ist und kaum mehr am Leben teilnehmen kann. Ich hoffe, dass es sich bei dir nicht so wie bei mir entwickeln wird. Mir wäre kein Geld der Welt es mehr wert, meine Gesundheit deshalb zu riskieren.

    Mir würde noch das Thema Allergie einfallen. Ich kannte mal jemanden, der ist zweimal oder dreimal stationär im Krankenhaus gelandet, weil es ihm so schlecht ging. Finden konnte man dort zunächst allerdings nichts, zumal es ihm im Krankenhaus immer besser ging. Irgendwann stellte sich dann heraus, dass er an einer Bierallergie litt, seine Krankheit also immer wieder durch ein Gläschen Bier zum Abendessen neu entfacht wurde.

    Layla101 schrieb:

    Vor einigen Jahren hatte ich eine schwere Bronchitis, habe 3 Wochen nur im Bett gelegen, war richtig schlimm. Es war dann noch immer nicht ganz vorbei, jedoch rief die Arbeit, und ich habe sie dadurch inklusive Atemproblemen ab und zu verschleppt.

    Dann, vor einem Jahr, Pfeiffersches Drüsenfieber. Als es wieder einigermaßen ging, bin ich sofort wieder arbeiten - nicht viel, aber wohl zu viel für meinen Körper. ein paar Wochen später lag ich für Monate dann flach und kann bis heute nicht arbeiten gehen, laut meiner Ärztin dauert es noch eine Weile. Hätte ich mich damals richtig auskuriert, hätte der Spuk nach vielleicht 2 Monaten endgültig geendet. Aber nein, ich musste ja arbeiten gehen und dachte "wird schon wieder".

    Ich rate dir, dir wirklich Zeit für das Auskurieren zu nehmen, auch, wenn es nicht gut auf der Arbeit ankommen sollte. Gesundheit ist wichtiger als alles andere, aber das merkt man erst, wenn man so richtig erledigt ist und kaum mehr am Leben teilnehmen kann. Ich hoffe, dass es sich bei dir nicht so wie bei mir entwickeln wird. Mir wäre kein Geld der Welt es mehr wert, meine Gesundheit deshalb zu riskieren.

    Ich vermutete bei mir auch erst das EBV, die Symptomatik hätte einiges erklärt. „Leider“ war jedoch der Befund negativ. Ich versuche mich schon die letzen Wochen so gut es geht auszukurieren, das allgemein Wohlbefinden wird sich etwas besser bei mir jedoch fühle ich mich nach 7 Wochen immernoch nicht fit Bzw. Wieder gesund.

    going schrieb:

    Mir würde noch das Thema Allergie einfallen. Ich kannte mal jemanden, der ist zweimal oder dreimal stationär im Krankenhaus gelandet, weil es ihm so schlecht ging. Finden konnte man dort zunächst allerdings nichts, zumal es ihm im Krankenhaus immer besser ging. Irgendwann stellte sich dann heraus, dass er an einer Bierallergie litt, seine Krankheit also immer wieder durch ein Gläschen Bier zum Abendessen neu entfacht wurde.

    Einen solchen Auslöser habe ich ebenfalls schon in Betracht gezogen. Ich versuche auch schon die Tage an denen die Ausbrüche waren zu rekonstruieren um eventuelle Auslöser einer Allergie zu entdecken. Leider fällt mir nichts ein was ich an diesen Tagen anders machte oder dass ich irgendwas zu mir nahm was ich sonst noch nicht zu mir nahm.


    Es ging bei meiner Krankheitsgeschichte auch kein grippaler Infekt voraus. Ich war vor den Auslöser total fit und fühlte mich in keinsterweise krank.

    Ich habe aber öfters gelesen, dass EBV nicht unbedingt im Blut nachweisbar ist, auch, wenn es gerade aktiv ist. Ich habe dazu allerdings keine wissenschaftlichen Belege oder so gefunden, aber irgendwie denke ich schon manchmal, dass diese Standardbluttests vom Hausarzt nicht immer ganz zuverlässlig sind. Wie gesagt, das ist nur meine eigene Empfindung und Meinung, muss nichts zu bedeuten haben. Meine Mutter hat z.B. eine Schimmelpilzallergie, ein normaler Bluttest hat da negativ bei angezeigt. Ein weiterer Arzt hat ihr dann so ein Zeug in die Nase gesprüht, dann wurde diese Allergie erst festgestellt. Das eine muss natürlich nichts mit dem anderen zu tun haben, war jetzt nur so ein Gedanke von mir.

    Würde dir auch empfehlen, alles mögliche abklären zu lassen und vielleicht auch bedenken, ob vielleicht etwas Privates dazu beigetragen hat, dass du so krank wurdest. In so einer Situation will man natürlich nicht in die Psychoecke geschoben werden und ernstgenommen werden, so ging es mir auch, nur eine kleine Überlegung ist es schonmal wert. :)

    Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du bald wieder ganz normal deinem Leben nachgehen können wirst.

    going schrieb:

    Mir würde noch das Thema Allergie einfallen. Ich kannte mal jemanden, der ist zweimal oder dreimal stationär im Krankenhaus gelandet, weil es ihm so schlecht ging. Finden konnte man dort zunächst allerdings nichts, zumal es ihm im Krankenhaus immer besser ging. Irgendwann stellte sich dann heraus, dass er an einer Bierallergie litt, seine Krankheit also immer wieder durch ein Gläschen Bier zum Abendessen neu entfacht wurde.

    das ja krass ;-D

    Ich lag 2012 mal sechs Wochen komplett flach. Habe mich die ganze Zeit vom Sofa quasi nicht weggerührt. starkes Krankheitsgefühl und Schwäche, allerdings hatte ich auch starken Husten. Vermutung war schwere Bronchitis oder Lungenentzündung. Geräusche auf der Lunge waren kaum zu hören und auch nicht immer, darum war unsicher, ob es eine Lungenentzündung ist oder nicht. Laboruntersuchungen bestätigten dann eine atypische Lungenentzündung (durch Mykoplasmen), aber es dauerte wie gesagt ewig, bis ich wieder auf den Beinen war. Die 500m zum Arzt waren eine Qual, da musste ich immer mindestens 3x stehen bleiben und mich an Laternen festhalten.

    Sunflower_73 schrieb:

    Land_Kind  

    Ganzkörper-MRT gibt es nicht. Dein Vorschlag ist total unrealistisch.

    Dann halt Regionen... Bzw er kann auch einen CT machen lassen

    Evoluzzer schrieb:

    Ich würde eine Herzmuskelentzündung abklären lassen. Wäre jetzt mein Verdacht.

    Also Ultraschall beim Kardiologen?

    Ein Kardiologe wäre jedenfalls die richtige Adresse. Die Symptome sind oft sehr unspezifisch, da braucht es schon einen Facharzt mit spezifischer Diagnostik.

    sportfan schrieb:

    Ich lag 2012 mal sechs Wochen komplett flach. Habe mich die ganze Zeit vom Sofa quasi nicht weggerührt. starkes Krankheitsgefühl und Schwäche, allerdings hatte ich auch starken Husten.

    Ich kann mich bei Euch einreiehen, mit ging es vor 4 Jahren so, nur ohne Husten. So ungefähr das was Du beschreibst pxa .

    Zum "Glück" war ich damals arbeitslos, ich hing wirklich 4-6 Wochen nur auf dem Sofa. Nach 1-2 Stunden Hausarbeit war ich schon total erschöpft. Immer wieder starke Gliederschmerzen (auch ohne Fieber), ich war sehr schnell müde, habe bestimmt 12 Stunden pro 24 Stunden geschlafen (normalerweise reichen mir 7-8).

    Ich habe damals auch totale Panik bekommen, vor allem weil mein Vater kurz zuvor an Krebs gestorben ist und seine Symptomatik auch am Anfang eher diffus war. Da ich nicht so der Arztgänger bin und vor allem auch Angst davor hatte, hoffte ich von Tag zu Tag auf Besserung. Nach ca. vier-fünf Wochen durchschnittlichem täglichen 20-Stunden Couching holte ich mir dann aber doch einen Termin. In den 4 Tagen bis dahin ging es seltsamerweise von Tag zu Tag wirklich besser - der Arzt konnte auch nichts feststellen. Seither trat das nicht mehr auf.

    Nun bin ich aber eine Frau und dazu noch 30 Jahre älter als Du - es wurden dann von mir (und auch vom Arzt) die Wechseljahre als Ursache vermutet.

    Er sagte aber auch: Bei solchen Symptomen grundsätzlich erst mal ärztlich abklären lassen (das übliche Durchchecken) und ansonsten in der Tat viel Ruhe, viel frische Luft, moderate (!) Bewegung an derselben (eine Stunde täglich Spazierengehen reicht durchaus), gesunde Ernährung, Dinge tun die Einem Spass machen. Natürlich hat nicht Jeder diese Möglichkeit das für einige Wochen einfach mal so machen zu können, doch dafür gibt es die Möglichkeit einer Kur - hast Du das bei Deinem Arzt schon mal angesprochen?