• Unklare „Krankheit“ - ich bitte um Hilfe

    Vorab, ich weiß nicht ganz ob ich in dieser Rubrik richtig bin allerdings weiß ich nicht, wo ich es sonst einordnen sollte. Hallo miteinander, evtl. Kann mir der ein oder andere helfen oder hatte schon einen ähnlichen Krankheitsverlauf und kann mir diesbezüglich weiterhelfen. Ich bin männlich, 24, 1,85m mit ~80kg. Zur Krankheitsgeschichte: vor ca. 3…
  • 182 Antworten

    Wie gesagt, ich litt unter Schwächenfällen. Das Medikament wird allgemein gegen Autoimmunerkrankungen eingesetzt, aber ungern verschrieben. Seine Notwendigkeit für mich wurde in einer neurologischen Klinik mit Biopsie, EEG, EMG und Blutwerten wie ANA und IG-Werten nachgewiesen.

    Oft macht auch der Hausarzt eine "neurologische" Prüfung mit dem Hämmerchen aufs Knie. Es dreht sich dabei um Millisekunden, die kein Arzt mit dem bloßen Auge diagnostizieren kann, wohl aber die Geräte einer Neurologie.

    Land_Kind schrieb:
    pxa schrieb:
    Evoluzzer schrieb:

    Ich würde eine Herzmuskelentzündung abklären lassen. Wäre jetzt mein Verdacht.

    müsste eine Entzündung nicht anhand des Blutbildes hervorgehen ?

    Eigentlich schon... Und auch im EKG müsste so etwas meiner Meinung nach sichtbar sein... :=o

    CRP und Gammagt erhöht, stark erhöhte Herzfrequenz in Ruhe, Tachykardien im EKG.

    Sunflower_73 schrieb:

    Land_Kind  

    Ganzkörper-MRT gibt es nicht. Dein Vorschlag ist total unrealistisch.

    Da irrst du dich, es gibt eine Ganzkörper Magnetresonanztomografie, das sogenannte 3 Tesla MRT.

    TE. Das könnte tatsächlich eine chronic Fatigue sein, muß aber nicht. Der Neurologe ist zunächst der richtige Ansprechpartner. Mittels einer gründlichen Anamnese und Fragebögen kann sich die Diagnose bestätigen. Sollte ein Verdacht auf CFS bestehen, wäre eine Überweisung zu einem spezialisierten Facharzt der richtige Weg. Z.b. in Düsseldorf befindet sich ein spezielles Zentrum von mehreren Ärzten, die auf CFS spezialisiert sind. Die Therapie dieser Erkrankung ist nicht gerade einfach. Patienten mit malignen Tumoren, post wiederholten Chemo und Strahlentherapien leiden ebenfalls sehr oft darunter, aber da weiß der Onkologe zumindest den Grund. Gute Besserung!

    Trastevere schrieb:

    TE. Das könnte tatsächlich eine chronic Fatigue sein, muß aber nicht. Der Neurologe ist zunächst der richtige Ansprechpartner. Mittels einer gründlichen Anamnese und Fragebögen kann sich die Diagnose bestätigen. Sollte ein Verdacht auf CFS bestehen, wäre eine Überweisung zu einem spezialisierten Facharzt der richtige Weg. Z.b. in Düsseldorf befindet sich ein spezielles Zentrum von mehreren Ärzten, die auf CFS spezialisiert sind. Die Therapie dieser Erkrankung ist nicht gerade einfach. Patienten mit malignen Tumoren, post wiederholten Chemo und Strahlentherapien leiden ebenfalls sehr oft darunter, aber da weiß der Onkologe zumindest den Grund. Gute Besserung!

    danke dir für die Infos. Ich geh mittlerweile auch davon aus dass es sich um cfs handelt.
    Bei mir gab es gestern wieder einen Schub Bzw. Anfall. Kam mitten in der Nacht und mein ganzer Körper fühlte sich wie gelähmt an. Meine kompletten Gliedmaßen waren schwer wie Blei.
    Am nächsten Morgen war ich dann wieder enorm abgeschlagen und hatte wieder das Krankheitsgefühl.
    Heute ist es wieder deutlich besser ..

    Chemo oder Strahlentherapie hatte ich zum Glück noch nie.
    Komsicherweise konnte ich jetzt schon zum 3. mal feststellen, dass sich mein Zustand nach einem heissen Bad deutlich verschlechtert.

    pxa schrieb:
    Trastevere schrieb:

    TE. Das könnte tatsächlich eine chronic Fatigue sein, muß aber nicht. Der Neurologe ist zunächst der richtige Ansprechpartner. Mittels einer gründlichen Anamnese und Fragebögen kann sich die Diagnose bestätigen. Sollte ein Verdacht auf CFS bestehen, wäre eine Überweisung zu einem spezialisierten Facharzt der richtige Weg. Z.b. in Düsseldorf befindet sich ein spezielles Zentrum von mehreren Ärzten, die auf CFS spezialisiert sind. Die Therapie dieser Erkrankung ist nicht gerade einfach. Patienten mit malignen Tumoren, post wiederholten Chemo und Strahlentherapien leiden ebenfalls sehr oft darunter, aber da weiß der Onkologe zumindest den Grund. Gute Besserung!

    danke dir für die Infos. Ich geh mittlerweile auch davon aus dass es sich um cfs handelt.
    Bei mir gab es gestern wieder einen Schub Bzw. Anfall. Kam mitten in der Nacht und mein ganzer Körper fühlte sich wie gelähmt an. Meine kompletten Gliedmaßen waren schwer wie Blei.
    Am nächsten Morgen war ich dann wieder enorm abgeschlagen und hatte wieder das Krankheitsgefühl.
    Heute ist es wieder deutlich besser ..

    Chemo oder Strahlentherapie hatte ich zum Glück noch nie.
    Komsicherweise konnte ich jetzt schon zum 3. mal feststellen, dass sich mein Zustand nach einem heissen Bad deutlich verschlechtert.

    Nicht zu heiß baden, das belastet den Kreislauf und dann lange in der Wanne sitzen bleiben und immer wieder heißes Wasser zulaufen lassen. Schön, aber nicht zu empfehlen.

    pxa schrieb:

    Ich geh mittlerweile auch davon aus dass es sich um cfs handelt.

    Ich persönlich wäre damit vorsichtig mich auf eine nicht-(und nur schwer zu diagnostizierende) Krankheit zu versteifen. Vor allem noch bevor dahingehend überhaupt richtig Untersuchungen gestartet wurden.

    Dran denken - ok, aber lass es erst mal abklären bevor Du Dir noch mehr Stress machst.

    pxa schrieb:

    Kam mitten in der Nacht und mein ganzer Körper fühlte sich wie gelähmt an. Meine kompletten Gliedmaßen waren schwer wie Blei.
    Am nächsten Morgen war ich dann wieder enorm abgeschlagen und hatte wieder das Krankheitsgefühl.

    Hast Du schon mal an ein Schlafproblem gedacht? Schnarchst Du? Vielleicht hast Du Schlafapnoen?

    Ich leide unter extremer Schlafapnoe, Therapie CPAP mit Vollmaske..Bei dieser Diagnose hat man ohne Therapie kein Krankheitsgefühl, sondern leidet unter Sekundenschlaf. Diagnose: Polysomnografie im Schlaflabor.

    .

    Trastevere schrieb:

    Schlafparalyse

    Die ist ja erst mal völlig normal, haben wir Alle. Und sie hat auch ihren guten Grund. Nur merken wir sie meist nicht. Wenn wir sie aber merken kann es erschreckend sein.

    Erlebt habe ich das auch schon, aber höchstens ein oder zwei Mal in meinem Leben.

    Ich kenne es eher, dass ich manchmal (Tendenz selten) in der Übergangsphase beim Einschlafen hochschrecke weil ich denke nicht mehr zu atmen, ich "spüre" es dann nicht mehr. Habe ich schon seit ich denken kann. Ich habe mir angewöhnt meinen Arm dann so zu legen, dass ich den Atem darauf spüre und so kann ich dann sehr schnell und ruhig (weiter)schlafen.

    Unser Körper fährt im Schlaf nun mal Alles an bewußten Hirnsteuerungen runter was nur geht - da Atmung z.B. nun mal so oder so unbewußt ausgeführt wird, atmen wir aber weiter. Schlaues Kerlchen unser Körper ;-)


    Beim TE frage ich mich aber eher warum er so schnell aufwacht, dass die natürliche Paralyse gar nicht mit dem Aufwachen so schnell hinterherkommt - deshalb meine "Idee" mit der Apnoe.

    Seine Symptome könnten dazu auch passen, die Abgeschlagenheit (nicht genug ausreichender gesunder Schlaf, auch wenn er davon nichts mitbekommt) z.B.....


    Ich kenne es von mir auch so, dass ich denke ich habe 7-8 Stunden geschlafen und fühle mich wie vom Laster überrollt, dazu habe ich manchmal sogar Hals,- und Gliederschmerzen. Mittlerweile habe ich rausgefunden, dass das aus Nächten resultiert in denen ich wohl stark/stärker schnarche. Weiß ich aus Berichten von meinem Mann, aber auch daher, weil ich in der Tat einer der Menschen bin die -ab und zu- davon selbst wach werden und es dann auch wissen.


    Also mein Tip: Das Thema auf jeden Fall beim Arzt ansprechen.

    Ich hab mich die letzten Tage nochmals ausgiebig mit meinem Gesundheitszustand vor der „Krankheit“ befasst. Ich konnte mich dann daran erinnern, dass ich Anfang August mit eine Wunde am Fuß zugezogen habe. Diese Wunde habe ich mir im Garten zugezogen. Es war eine kleine Schnittwunde an der Fußsohle. Diese blutete ziemlich stark. Ein paar Tage später entzündete sich diese Wunde, ich konnte 3 Tage nicht auftreten war aber nicht beim Arzt diesbezüglich. Der erste „Anfall“ kam ein paar Tage später. Es war bei weitem nicht so schlimm wie die nachfolgenden Anfälle. Ich hatte beim ersten Anfall auf einmal Herzrasen, enge in der Brust zudem fühlte es sich an als hätte jemand „Batterien aus dem Köper genommen“ - sprich ich war innerhalb weniger Minuten dermaßen geschwächt als wäre ich einen Marathon gelaufen. Dieser Zustand hielt beim ersten Mal allerdings nur 1-2h Stunden an. Ich dachte mir beim ersten Mal nicht viel da ich mich nach kurzer Zeit wieder einigermaßen normal fühlte. Allerdings rückblickend, war ich nach dem ersten Anfall schon nicht mehr zu 100% fit danach. Der zweite etwas schwerer Anfall war dann ein paar Wochen später. Der dritte Anfall war dann der härteste welcher mich dann auch 3 Wochen flach gelegt hat.
    Die Anfälle wurden immer extremer.


    Kann es sein, dass ich mir bei der entzündeten Wunde irgendwas eingefangen habe was meinen Zustand erklären würde ? Denn unmittelbar nach der Entzündung der Wunde kam dieser Zustand der mich heute noch beschäftigt Bzw. Teilweise lahmlegt.
    Wenn ja, was könnte ich mir eingefangen haben ? Alle Blutwerte sind i.o. - es deutet nichts auf einen Entzündung hin.
    Ich war mit der offenen Wunde auch unmittelbar noch in meinem Pool Bzw. Bin noch barfuß im Garten rumgelaufen. Könnte ich mir hier irgendwas eingefangen haben ?

    pxa schrieb:

    Ich hab mich die letzten Tage nochmals ausgiebig mit meinem Gesundheitszustand vor der „Krankheit“ befasst. Ich konnte mich dann daran erinnern, dass ich Anfang August mit eine Wunde am Fuß zugezogen habe. Diese Wunde habe ich mir im Garten zugezogen. Es war eine kleine Schnittwunde an der Fußsohle. Diese blutete ziemlich stark. Ein paar Tage später entzündete sich diese Wunde, ich konnte 3 Tage nicht auftreten war aber nicht beim Arzt diesbezüglich. Der erste „Anfall“ kam ein paar Tage später. Es war bei weitem nicht so schlimm wie die nachfolgenden Anfälle. Ich hatte beim ersten Anfall auf einmal Herzrasen, enge in der Brust zudem fühlte es sich an als hätte jemand „Batterien aus dem Köper genommen“ - sprich ich war innerhalb weniger Minuten dermaßen geschwächt als wäre ich einen Marathon gelaufen. Dieser Zustand hielt beim ersten Mal allerdings nur 1-2h Stunden an. Ich dachte mir beim ersten Mal nicht viel da ich mich nach kurzer Zeit wieder einigermaßen normal fühlte. Allerdings rückblickend, war ich nach dem ersten Anfall schon nicht mehr zu 100% fit danach. Der zweite etwas schwerer Anfall war dann ein paar Wochen später. Der dritte Anfall war dann der härteste welcher mich dann auch 3 Wochen flach gelegt hat.
    Die Anfälle wurden immer extremer.


    Kann es sein, dass ich mir bei der entzündeten Wunde irgendwas eingefangen habe was meinen Zustand erklären würde ? Denn unmittelbar nach der Entzündung der Wunde kam dieser Zustand der mich heute noch beschäftigt Bzw. Teilweise lahmlegt.
    Wenn ja, was könnte ich mir eingefangen haben ? Alle Blutwerte sind i.o. - es deutet nichts auf einen Entzündung hin.
    Ich war mit der offenen Wunde auch unmittelbar noch in meinem Pool Bzw. Bin noch barfuß im Garten rumgelaufen. Könnte ich mir hier irgendwas eingefangen haben ?

    Vielleicht doch Borreliose? 🤔 Hattest du diese denn mal?

    pxa schrieb:

    Wenn ja, was könnte ich mir eingefangen haben ? Alle Blutwerte sind i.o. - es deutet nichts auf einen Entzündung hin.

    Ich würde dann mal in Richtung Viruserkrankung forschen .Da sind die Entzündungswerte nicht erhöht, meines Wissens.

    Oder dein Immunsystem hat gegen irgendwelche Erreger in der Wunde gekämpft.

    Denn wenn da keine Viren oder Bakterien eingedrungen wären, hätte die Wunde sich ja nicht entzündet.

    Und nachdem dein Immunsystem den Erreger erfolgreich bekämpft hat, befindet es sich vielleicht jetzt immer noch im Kampfmodus.

    So etwas kann ja auch bei eigentlich ziemlich banalen Infekten passieren, wenn auch zum Glück selten, daß das Immunsystem überreagiert und alle möglichen Symptome auslöst.

    Muß ja nicht so sein, war nur eine Idee von mir...

    Land_Kind schrieb:
    pxa schrieb:

    Ich hab mich die letzten Tage nochmals ausgiebig mit meinem Gesundheitszustand vor der „Krankheit“ befasst. Ich konnte mich dann daran erinnern, dass ich Anfang August mit eine Wunde am Fuß zugezogen habe. Diese Wunde habe ich mir im Garten zugezogen. Es war eine kleine Schnittwunde an der Fußsohle. Diese blutete ziemlich stark. Ein paar Tage später entzündete sich diese Wunde, ich konnte 3 Tage nicht auftreten war aber nicht beim Arzt diesbezüglich. Der erste „Anfall“ kam ein paar Tage später. Es war bei weitem nicht so schlimm wie die nachfolgenden Anfälle. Ich hatte beim ersten Anfall auf einmal Herzrasen, enge in der Brust zudem fühlte es sich an als hätte jemand „Batterien aus dem Köper genommen“ - sprich ich war innerhalb weniger Minuten dermaßen geschwächt als wäre ich einen Marathon gelaufen. Dieser Zustand hielt beim ersten Mal allerdings nur 1-2h Stunden an. Ich dachte mir beim ersten Mal nicht viel da ich mich nach kurzer Zeit wieder einigermaßen normal fühlte. Allerdings rückblickend, war ich nach dem ersten Anfall schon nicht mehr zu 100% fit danach. Der zweite etwas schwerer Anfall war dann ein paar Wochen später. Der dritte Anfall war dann der härteste welcher mich dann auch 3 Wochen flach gelegt hat.
    Die Anfälle wurden immer extremer.


    Kann es sein, dass ich mir bei der entzündeten Wunde irgendwas eingefangen habe was meinen Zustand erklären würde ? Denn unmittelbar nach der Entzündung der Wunde kam dieser Zustand der mich heute noch beschäftigt Bzw. Teilweise lahmlegt.
    Wenn ja, was könnte ich mir eingefangen haben ? Alle Blutwerte sind i.o. - es deutet nichts auf einen Entzündung hin.
    Ich war mit der offenen Wunde auch unmittelbar noch in meinem Pool Bzw. Bin noch barfuß im Garten rumgelaufen. Könnte ich mir hier irgendwas eingefangen haben ?

    Vielleicht doch Borreliose? 🤔 Hattest du diese denn mal?

    das war von Anfang an meine Vermutung da ich im Sommer auch relativ viel im Garten gearbeitet habe. Das wurde beim Arzt auch getestet allerdings sind die Antikörper so gering dass eine akute Infektion, laut Arzt, nicht sein kann.