...das war ein langsamer Prozess. Zuerst bekam ich 5mg und nach 2Monaten - als der Befund der Untersuchung nicht berauschend war - 10mg. Weitere 2Monate später dann 15mg und noch einmal 2Monate später 20mg. Wiederum 2Monate später 25mg und dann - wie immer nach 2Monaten - 30mg. Im Moment bin ich bei 35mg und der Befund ist gut. Bei der Dosis kann es nun bleiben. Aber ob es wirklich so ist, wird sich beim nächsten Untersuch weisen.


    Betreffend der Krämpfe gibt es Erfreuliches zu berichten: schon bei 15mg waren sie weg. Aber halt die anderen Symptome noch da und der Blutuntersuch zeigte auch die entsprechenden Werte.

    nochwas nebenbei:


    Wenn man recht lange Schmerzmittel nimmt, sollte man ab und an mal auf ein anderes Präparat (Wirkstoff) wechseln... Ist besser für den Organismus/Organe.


    Ich hatte Bandscheibenvorfall HWS, da hat Ibu kaum - und wenn, auch nur kurz geholfen. Bekam dann mal wechselweise Metamizol (neben Tilidin), was Wunder wirkte, auch wenn es nicht so ganz ohne Risiken ist (wie eben alles Schmerzmittel länger und höher dosiert...)


    Ist alles nicht so doll; aber wenn man es schon nehmen muß, sollte es wenigstens wirken!

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    Da ich Hashimoto habe und meine Schilddrüse immer kleiner wurde, musste ich die Dosis immer wieder erhöhen.

    AHA, deshalb! Bei mir ist es bloss "Ersatz", für das, was meine verbliebene Schilddrüsenhälfte nicht mehr leisten kann.

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    Tramal

    lass' lieber sein, das ist ganz schweres Geschütz und man bekommt es kurz nach schweren Op. einzwei Tage lang. (Meine Tante war tramalsüchtig und das ist etwas vom Fürchterlichsten, was man sich vorstellen kann. Der Weg von "das hilft endlich, und zwar gut" bis hin zur Sucht ist kurz.)

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    aber bei vernünftigem Gebrauch gefahrlos sind

    Ja, Zwack, hast recht. Aber Tramal sollte nur bei enger ärztlicher Überwachung genommen werden.

    Ich bekomme inzwischen Zaldiar, da ist Paracetamol und Tramadol drin – gegen meine Rückenschmerzen. Ich nehms schon in verbindung mit Ibu 600 und muss Abends trotzdem nochmal auf Tetrazepam zurückgreifen, weil ich sonst vor Schmerzen garnicht schlafen kann. Süchtig bin ich nicht, würde ich sagen – ich nehme die Tabletten nicht jeden Tag, sondern wenns wirklich, wirklich weh tut. Mein Arzt hatte aber zu Anfang empfohlen, eine feste Dosis über 2 Wochen zu nehmen, auch wenn ich grad keine Schmerzen hab, um aus der Schonhaltung rauszukommen und die Entzündung am Wirbel wegzubekommen. Metamizol kenn ich garnicht, da werd ich mal nach googeln und fragen...

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    Was passiert denn da, wenn man süchtig wird und es nicht mehr nimmt? Bekommt man Schmerzen, psychische Beschwerden oder was anderes?

    Meine Tante hatte ALLES, das ganze Spektrum einer Medikamentensucht, was Du Dir in Deinen kühnsten Träumen nicht vorstellen kannst. Bis hin zum sozialen Abstieg mit sämtlichen Folgen. Sie starb, nicht ganz 40-jährig, an Multiorganversagen und - ich gestehe es - wir waren alle erleichtert. Wir haben alle zuviel mitgemacht, mitgelitten, mitgehofft, mitgefühlt... Sie war monatelang in diversen Kliniken - auch in der Psychiatrie. Die Sucht begann schleichend und dauerte fast 15Jahre - bis zur Erlösung. Die Details möchte ich nicht aufschreiben; es wühlt mich immer noch zu sehr auf.