Burn Out durch EBV und nun Antidepressiva?

    Hallo!


    ich hoffe mir kann hier jemand Helfen! Ich schreibe hier mal kurz (wie soviele hier) meinen persönlichen Weg mit dem EBV auf.


    Bei mir wurde vor ca. 1,5 Jahren nach jahrelangen Infekten und Müdikeitszuständen EBV Diagnostiziert. Ich dachte mir "endlich" jetzt weiß ich was mit mir los ist. Nur hatte ich mir damals Gedacht ich nehm ein bisschen Antibiotika und dann is es endlich vorbei. Ich weiß jetzt, wie idiotisch dieser Gedanke war, aber als "EBV-Neuling" nur zu verständlich. Als der Arzt mir sagte, das es KEIN Medikament dagegen gibt, und dass man diese Krankheit ein leben lang haben kann. Ich solle mich gesund Ernähren (was ich ohnehin schon getan hatte) und mit etwas schonen, dass ging schon wieder vorbei, nachdem ich dann Gesichststörungen und Augenschmerzen einseitig bekommen haben, bekam ich dann mal Antibiotika und Cortison (irgendwas hilft schon). Auch die Milz rebellierte.


    Dann habe ich mich mit dem Thema ersteinmal befasst und einen sehr guten Heilpraktiker gefunden der mir erstmal sehr gut Linderung verschaffen konnte, für sehr viel Geld aber das war mir egal nur bitte endlich "gesund" sein. Hinzu kamen nun noch extreme Stress-Belastung im Arbeitsbereich (Bürokkauffrau in einer Mediaagentur gewesen) und nachdem in diesem Jahr ein köperlicher Zusammenbruch die Folge war, bekam ich die Diagnose "depressives Erschöpfungssyndrom" ugsprl. Burn-Out. Auch bekam ich gleichzeitig die Kündigung überreicht. Ich war dann schön brav bei einer Neurologien und Fachärztin für Psyachtrie, die mich gleich auf Reha schicken wollte. Nur das jetzt im April, meine Reha abgelehnt wurde (habe aber Einspruch eingelegt). Sie verschrieb mir auch das Antidepressivum "Citalopram" die ich intuitiv nicht nahm (zum Glück).


    Vor 4 Wochen bekam ich nun eine Sinusitis und mein Heilpraktiker testete wieder Aktive EBV Viren. Machte mir eigentich weiter keine Gedanken, dachte ja es ist die Sinusitis. Nun habe ich seitdem wieder die Typischen Syndome (Lymphknotenschmerzen, stechen in der Linken Seite, Starke Müdigkeit...) Aufgrund der akuten Schmerzen in der Linken Seite habe ich ein großes Blutbild machen lasse + Igm + Ebena1 IgG AK + Hormonspiegel.


    Nun ist mein TSH Wert erhöht (2,98) fT3 ist zu hoch und IGM 0,38 + IgG 370 + Ebena1 >200. Auch habe ich einen zu hohen Prolaktinspiegel (ich bin "scheinschwanger") Er sagt das ist alles in Ordnung und weißt nur auf eine zurückliegende Infektion hin. Ich habe super Werte und bin gesund. Auf die Schmerzen in der Linken Seite ist er gar nicht eingegangen, obwohl ich ihn darauf hin gewiesen hatte, dass meine Milz schon einmal angeschwollen war wegen EBV. Er kann mir leider nicht weiterhelfen. Auch habe ich extreme Gelenkschmerzen und fühle mich sehr grippig. Das hat alles mir dem Burn-Out zu tun.


    Jetzt die Frage: Bin ich bekloppt oder was??? (Um es extrem auszudrücken??) Die Ärzte haben null Ahnung und schieben einen nur von einem zum anderen. Ich stand da wie der größte Hypochonder. Die schauen nur noch auf Ihr Budget und ob man Privat-Patient ist. Zumindest zur Schilddrüsendiagnose hätte er mich doch schicken müssen. Ich verlange ja nicht, dass sich jeder Hausarzt mit dem EBV extrem gut auskennt, aber die Grundkenntnisse sollten doch vorhanden sein. Nun bin ich wirklich am ende, aber nicht weil ich einen Burn-Out haben sondern weil kein Arzt eine Ansatzweise Ahnung von EBV hat und die Patienten nicht ernst nimmt. Ich könne ja ein paar Schmerztabletten gegen das Stechen nehmen

    Er hat werde ein Ultraschall gemacht, noch nicht einmal abgetastet. :(Soll ich auch noch Tabletten abhängig werden?? Vielleicht darf ich noch in die Psychatrie wenn das so weiter geht?? Ich möchte nicht wissen, wieviel Menschen es gibt, denen es genauso geht wie mir. Selbst meine Freunde verstehen micht nicht, weil keiner das EBV kennt (ausser es hatte zufällig mal einer).


    Gibt es einen guten Arzt im Raum Nürnberg, der seine Patienten ernst nimmt?? Wie sind eure Erfahrungen??


    Ich bin jetzt erst 28 Jahre alt, und denfentiv zu jung um so weiterzuleben ich will endlich wieder Leben und Sport treiben!!!


    Ich bitte um Eure Hilfe und gute Tipps!


    Vielen Dank im Voraus


    TM-Frosch

  • 14 Antworten

    Hallo, TM-Frosch,


    leider hast Du ja in diesem Forum schon gelesen, wieviele Probleme die Leute mit EBV haben. Bei mir wurde auch immer gesagt, dass es nicht der EBV mehr sein kann, da die Infektion schon zurückliegt. Ich hatte vor einem Jahr eine Grippe mit totalem Zusammenbruch und bin seitdem nicht mehr gesund geworden. Ein Privatarzt (der mich viel Geld gekostet hat) meinte dann, dass ich wahrscheinlich CFS (Chron. Erschöpfungssyndrom) habe. Immer wieder habe ich Zusammenbrüche, muss zu Hause bleiben, leichtes Fieber, Schwindel, Kopfschmerzen, extreme Muskelschmerzen, Konzentrationsprobleme usw.... Jetzt bin ich auf den Verein Fatigatio im Internet gestoßen. Die vermitteln einem Infos zu CFS und zu Ärzten, die sich damit auskennen. Vielleicht hast Du ja auch CFS? Egal was es ist - der EBV-Virus und das CFS wird von den meisten Ärzten nicht ernst genommen bzw. behandelt. Es bleibt nur die Suche nach einem verständnisvollen Arzt. :)z


    Kopf hoch, nicht aufgeben!!!!!!!


    LG Maiglocke

    Danke dir Maiglocke!


    Hängt CFS nicht oft mit dem EBV zusammen???


    Ja die Homepage habe ich mir angesehen. Ist wirklich interessant.


    Ja das ich bis jetzt alles selbst gezahlt habe, was mir geholfen hat ärgert mich schon ein bisschen. Und da ich jetzt Krankengeld bekommen, kann ich mir dies nun auch nicht mehr leisten.


    Das mit dem Arzt ist so eine Sache...bis jetzt habe ich hier noch keinen gefunden. Fängt ja schon mit den ungeheuren Wartezeiten an. Auf nen Termin beim Endokrinologe wartet man hier 6 Wochen (als Kassenpatien), bei Privaten gehts bestimmt schneller.


    Du wirst nicht einmal von deinen Freunden ernst genommen, selbst mein Vater versteht mich nicht. Ich könnte manchmal an die Decke gehen, wenn er über eine ach so schlimm Erkältung jammert und wünschte mir auch nur einen Schnupfen.


    Zum Glück habe ich meine Mum die mich viel unterstützt, ich weiß nicht was ich ohne sie tun würde.


    Aber mit 28 auf seine Mutter angewiesen zu sein ist auch nicht wirklich angenehm.


    Vielen Dank nochmals für deine aufmunternten Worte die mir das kämpfen leichter machen.


    TM-Frosch

    Hallo, TM-Frosch,


    ich kann Dich wirklich gut verstehen!!! Bin auch nur Kassenpatient und laufe nun schon seit einem Jahr mit den Symptomen rum und keiner kann mir helfen. Zuerst hatte ich eine Grippe, danach fing das alles an und ich wurde nicht wieder gesund. Auf der Arbeit schauen mich alle ganz komisch an, weil ich mich kaum auf den Beinen halten kann. Ich habe natürlich auch immer Angst meinen Job zu verlieren... Mein Privatleben gibt es so gut wie garnicht mehr, weil ich ständig müde bin und auf dem Sofa herumhänge. Ich bin alleinerziehend und habe niemanden, der mir hilft und wenn es Dich etwas aufmuntert - ich bin über 10 Jahre älter als Du. Die meisten Ärzte meinen, dass es schneller geht, wenn man jünger ist :-) . Die Wartezeiten bei den Fachärzten betragen manchmal Monate. Nur man darf ja die Hoffnung nicht aufgeben, dass es irgendwann auch mal wieder besser wird :)_ !


    Vielleicht hilft es Dir a zu wissen, dass Du nicht alleine bist mit Deinen gesundheitlichen Problemen. Gibt es eine Selbsthilfegruppe in Deiner Nähe???


    Ich wünsche Dir trotz allem ein schönes Wochenende :)* :)* :)* !!!


    Liebe Grüße Maiglocke

    ab wann gilt man denn als 'jünger' (also außer vom glauben her *g*)? Ich kann mit meinen 24 jahren zumindest behaupten, dass es genauso läuft wie bei euch. *:)

    Hallo TM-Frosch, das Beklagen Deines GKV-Patientenstatus suggeriert, als Privatpatient wärst Du schon längst gesund. Das Problem dürfte aber Deine Krankheit sein: Während früher Virusinfektionen praktisch als nicht therapierbar galten, gibt es heute zwar einige antivirale Mittel, aber nicht wahnsinnig viele und nicht gegen alle Viren. EBV ist anscheinend besonders hinterhältig. Ich habe persönlich keine EBV-Erfahrung, würde aber vorschlagen, dass Du, soweit möglich, Deine Schilddrüse in Ordnung bringst, damit möglichst wenige Baustellen übrig bleiben. Ich denke, bei Dir wäre eine komplette SD-Diagnostik angebracht. Wo liegt Dein fT3? Es könnte aus meiner Sicht (bin kein Arzt) sein, dass Deine Symptome nicht durch Burn-out, sondern "nur" durch EBV verursacht sind.

    Hallo membersound,


    so war das mit dem Alter nicht gemeint ;-) ... Es ist für uns alle blöd, wenn wir wie die Zombies durch die Gegend laufen und nicht wissen, wann der Mist ein Ende hat. Glaube mir, ich bin mit den Nerven ganz unten.


    Kommen Deine Symptome alle vom EBV oder hat man bei Dir noch andere Sachen diagnostiziert?


    LG Maiglocke *:)

    Hi maiglocke,


    ja ich habe die diagnose CFS, verursacht durch eine 1,5 jahre zurück liegende reaktivierte EBV infektion. bin sonst 'kerngesund'. dh es lässt sich weder körperlich noch psychisch eine andere ursache finden. und cfs ist ja eigentlich nur die verlegenheitsdiagnose, wenn sich über längeren zeitraum keine ursache trotz anhaltender erschlöpfung etc finden lässt.


    hab mit frosch schon pn geschrieben. bin quasi in der selben situation wie sie: reha abgelehnt; widerruf. und das, obwohl wir den antrag explizit auf psychosomatisch gestellt haben. weil cfs ja in deutschland als pseudoerkrankung gilt (zumindest im bürokratischen bereich).

    Hallo, membersound,


    das macht mir nicht gerade Hoffnung. Bei mir wurde ja auch schon CFS vermutet. Bin Ende Mai bei einer Rheumatologin wegen der schrecklichen Schmerzen. Der Fatigatio e.V. hat mir jetzt noch einen Arzt genannt, der wohl CFS "aufgeschlossen" ist. Hole mir morgen dort einen Termin. Hast Du auch immer so starke Schmerzen in den Armen und Beinen? Ich habe auch fast immer leichtes Fieber. Nimmst Du irgendwelche Medis, die Dir helfen? Gehst Du noch arbeiten? Ich weiß manchmal nicht mehr, wie ich arbeiten gehen soll, weil ich total "daneben" bin.


    Liebe Grüße Maiglocke *:)

    Hi,


    nein ich hatte schon viel viel stärkere schmerzen. zu beginn der EBV-erkrankung hab ich vor schwäche und schmerzen nur so dahin vegitiert. über monate. war auf hausbesuche der ärzte + blutabnahme ihm bett angewiesen. bin auch nur knapp an zwangsernährung vorbeigekommen, weil ich schon kaum mehr kraft zum essen hatte.


    mitlerweile ist es halt wie eine starke grippe inc aller symptome (außer husten und fieber). sprich: im vergleich zum beginn meiner erkrankung gehts mir blendend, aber objektiv gesehen bin ich einfach total schrott.


    mit dem arbeiten bei dir glaub ich dir aufs wort. respekt, dass du überhaupt gehst!


    bei mir ist das mit der arbeit nicht so tragisch. bin student und stand kurz vor der abschlussarbeit. wohne noch bei meinen eltern, und habe einen studentenjob, den ich seit der krankheit auf eis gelegt hab. studium natürlich auch. konzentrationsmäßig geht hier auch einfach gar nicht, die erschöpfung + schmerzen machen mich zu sehr fertig.


    ich fühle mich aber mitlerweile so, dass ich einem reha-alltag standhalten könnte. auch wenn das sicher nicht angenehm wird, ist das eigentlich meine letzte chance. hoffe nur, dass mir da letztendlich die bürokratie nicht im weg stehen wird.


    medikamente nehme ich keine, weil sie entweder nicht helfen oder ich zu heftig auf die nebenwirkungen reagieren. gegen die schmerzen mache ich meist kurze heiße bäder am abend und nehm mir dann noch ne wärmflasche mit ins bett. so komm ich wenigstens leichter in den schlaf.


    hoffe du findest einen vernünftigen arzt. es kann zwar niemand cfs heilen, aber alleine schon verständnis vom arzt zu bekommen ist viel wert. das erleichtert auch immer wieder die kontroll blutuntersuchungen.


    außerdem muss ja auch eine menge ausgeschlossen werden (wurde das bei dir gemacht??). speziell toxoplasmose, borreliose, vital- oder mineralstoffmangel (eisen, B-vitamin), schilddrüse (und zwar nicht nur tsh!).

    Hallo, membersound,


    danke für deine Zeilen. Heute ist es bei mir wieder richtig schlimm, total schlapp, kann mich nicht auf den Beinen halten... Mist!!! Bei mir fing es mit einer Grippe an, die nicht mehr wegging. Habe letztes Jahr von Juni-Oktober nur im Bett gelegen, war krank und habe dann im November angefangen für 4 Stunden zu arbeiten. Im Dezember 2009 und im Februar 2010 hatte ich dann wochenweise totale Zusammenbrüche. Im März und Anfang April diesen Jahres ging es mir so halbwegs gut (60%) und ich habe gebetet, dass es jetzt endlich aufwärts geht. Nun leider seit April wieder Zusammenbrüche, fühle mich bei so 20%. Der Endokrinologe meinte die Schilddrüse wäre in Ordnung, ich hätte einen Vitamin D Mangel, das wäre aber nicht so schlimm. Der Privatarzt im März untersuchte mich schließlich auf Borreliose, meinte dann aber das es eher chronische Erschöpfung nach Virusinfektion sein könnte. Die Rheumatologin wollte sich noch nicht festlegen - Auswertung Ende Mai. Meine Hausärtin ist lieb und nett, aber irgendwie völlig überfordert, außer einem Krankenschein fällt ihr auch nichts ein. Ich nehme zurzeit ziemlich viele Ibuprofen, die mir auf den Magen schlagen, ansonsten Baldrian, Bion 3, Vitamin C, Magnesium. Habe es schon mit Akkupunktur, Mikroimmuntherapie, Enzymen usw. probiert, aber es hat alles nichts gebracht. Bin ziemlich verzweifelt, weil ich Angst habe, dass es niemals mehr besser wird ":/ ...


    Wenn man über CFS liest, steht da ja auch, dass es jahrelang so gehen kann. Was mache ich dann mit meinem Job?


    Ich merke ja jetzt schon, dass ich den Anforderungen nicht mehr gewachsen bin. Klemme mich hinter meinen Tisch, stopfe Tabletten in mich rein, habe totalen Nebel im Kopf und Konzentrationsprobleme und hoffe, dass ich den Tag irgendwie überstehe .:°(


    Gibt es denn bei CFS überhaupt Therapieansätze?


    PS: ich war letzten Sommer 3 x im Krankenhaus, nachdem ich immer wieder umgekippt bin. Dort hat man auch nichts Dramatisches gefunden und meinte: Zustand nach Virusinfektion???


    Liebe Grüße Maiglocke

    um nochmal auf deine 'grippe' zurückzukommen: du schreibst oben, dein arzt meinte deine erschöpfung kann nicht vom EBV kommen. das ist - gelinde gesagt - totaler bullshit. ich denke bei dem überwiegenden teil chronisch erschöpfter handelt es sich um postviral erschöpfte. und davon ist ebv definitiv ein auslöser! und deine beschreibung (grippe, die nicht mehr weggeht; kreislaufzusammenbrüche; schmerzen und erschöpfung) klingt halt schon sehr danach.


    aber wie auch immer - es ist im grunde auch vollkommen egal, wodurch cfs letztendlich ausgelöst wird. oder wie man das ganze nennt. ob jetzt cfs, postviral erschöpft, zustand nach infektion, burnout etc. es gibt eben nur unzureichende therapieansätze, wenn überhaupt.


    das problem ist, dass es offenbar möglichkeiten gibt, cfs zu lindern. aber bei jedem patienten scheint die krankheit sehr individuell zu sein. selbst dann, wenn der gleiche auslöser vermutet wird, schlagen die selben therapien nicht an.


    so haben manche mit ausleitung besserung erfahren, andere mit massdosen an C-vitamin oder vitalstoffen, wieder andere mit der homöopathie, andere durch psychopharmaka.


    und eine reha ist sicherlich auch ein therapieversuch wert.


    mit deinem job ist natürlich echt ein problem. habe hier letztens den tipp mit VDK bekommen, ich denke die können dir in dem fall besser helfen.

    Zitat

    aber wie auch immer - es ist im grunde auch vollkommen egal, wodurch cfs letztendlich ausgelöst wird. oder wie man das ganze nennt. ob jetzt cfs, postviral erschöpft, zustand nach infektion, burnout etc. es gibt eben nur unzureichende therapieansätze, wenn überhaupt.

    Ganz egal ist das nicht. Laut einigen Studien haben die postviralen Kandidaten, bei denen es plötzlich nach einer Infektion begann, die besten Chancen von allen, dass sich der Mist von alleine wieder normalisiert. 5 Jahre ist wohl die magische Zahl.

    Hi an alle!


    Es freut mich sehr, dass ihr euch an meiner Diskussion so zahlreich beteiligt. Es tut immer wieder gut, verschiedene Perspektiven, Meinung und aufbauendes zu hören.


    Erst einmal habe ich eine postitive Nachricht, ich habe echt schon in 2 Wochen einen Termin beim Endokrionlogen bekommen, aber nur weil gerade ein Patient abgesprungen ist, sonst hätte ich 8 WOCHEN !!!!! warten müssen.


    Auch war ich gestern bei meiner Fachärztin für Neurologe und Psyche, die meinte, dass das mit der Schildrüse ja interessant sei und sie auch hätte mal dran denken können. Na denn Prost Mahlzeit.


    Habe gester versucht, ein wenig leichten Sport zu machen, hat aber nicht geklappt. :-( Musste wegen Schmerzen in der Milz (die ja nicht wehtun kann sagt mein Hausarzt ]:D ) abbrechen. Soviel dazu.

    @ mauseprinz:

    Ich möchte die nächsten 5 Jahre nicht so weiterleben, wie jetzt und ich glaube da geben mir alle EBV´ler recht. Wenn einen die körperliche Seite nicht kaputt macht, dann spätestens die Psychische.


    Habe morgen auch einen Termin bei meiner Heilpraktikerin um evtl. ein bessere Blutwerte für den EBV zu bekommen. In meinen Blutbild stand irgendwas von einen Immunblot der mir empfohlen wird, darauf ist der Hausarzt gar nicht eingegangen. Ist wohl mal wieder sehr teuer und das Budget rar???


    Wenn es schon keinen offiziellen Therapieansatz für EBV gibt, wieso bekommen wir dann nicht wenigstens die Vitamine, Aufbaukuren und möglichen Therapien / Reha bezahlt???


    Meine bekannte hat Borreliose (auch keine schöne Krankheit) und konnte fast gar nicht mehr laufen, hat aber immerhin die Therapie mit Antibiotika und Aufbaumitteln etc. bezahlt bekommen, genauso die Physiotherapie.


    Ich bekomme ja nichteinmal Massagen oder ähnliches für die verkrampfte Rückenmuskulatur...soll doch Ibuprofen nehemen und Sport machen (Hausarzt) ha ha ha ]:D


    Irgendwas ist an diesem System nicht ganz io.. Die zahlen lieber monatlich Krankengeld an micht, anstatt mich wieder arbeitsfähig herzustellen. Verkehrte Welt.


    Aber ich drück uns alle die Daumen!


    Ach ja der VDK (wie bereits erwähnt) hat mir sehr geholfen, zumindest was die Behördliche Seite (Rentenversicherung, Krankenversicherung etc, angeht) und kostet "nur" 5 EUR im Monat und ein Rechtschutz für die Behörden ist auch dabei... Die wissen echt viel und können durch Ihre Größe und den Bekanntheisgrad vielmehr erreichen als man selbst alleine!!!


    VLG


    TM-Frosch

    Zitat

    Ich möchte die nächsten 5 Jahre nicht so weiterleben, wie jetzt und ich glaube da geben mir alle EBV´ler recht. Wenn einen die körperliche Seite nicht kaputt macht, dann spätestens die Psychische.

    Es geht doch nicht ums "möchten", das sind Fakten. Schwere Verläufe sind nun mal nicht innerhalb von ein paar Monaten abgehandelt. Die weitaus bescheidenere, schleichend beginnende CFS-Variante kann (wenn man Pech hat), das restliche Leben andauern. Mir gehts nach zwei 1/2 Jahren mit ebv wieder halbwegs und ich denke, ich bin noch ganz gut weggekommen. In spätestens 2 Jahren hoffe ich, komplett symptomfrei zu sein. Nicht berauschend - aber realistisch.