Chronisches EBV seit Jahren und bald keine Ideen mehr

    Hallo zusammen,


    ich habe wirklich ein ernsthaftes gesundheitliches Problem.


    Seit Jahren fühle ich mich grippig, habe Muskelschmerzen, Gliederschmerzen, Fatique etc.

    Ich war bei unzähligen Ärzten, habe alles Mögliche abklären lassen.


    Seit einigen Wochen steht nun endlich fest, dass es sich um chronisches EBV handelt.


    Die Antikörperserologie war relativ unauffällig, der EA Igg spricht aber für eine reaktive EBV.

    Der EliSpot im Abstand von 1 1/2 Jahren habe ich inzwischen zwei davon gemacht, spricht aber ganz klar für eine EBV Infektion die nicht mehr enden will.



    [IMG:https://www.dropbox.com/s/nlx2wokryzntng0/EliSport%20EBV.PNG?dl=0]

  • 4 Antworten

    Abgesendet und den restlichen Text vergessen.... Sorry.


    Meine Mandeln sind stark zerklüftet und ich habe ständig alles voller Mandelsteine.

    Ansonsten sehen die Mandeln aber offensichtlich nicht entzündet aus.


    Ich habe hier positive Verläufe nach Tonsillektomie gelesen, so dass ich überlege diese entfernen zu lassen. Soweit mir bekannt ist eine eindeutige Diagnostik nur histologisch nach dem Entfernen der Mandeln möglich.


    Hat noch jemand Tipps dies bezüglich und positives zu berichten?


    Immunstatus ist relativ unauffällig, Immunglobuline sind auch unauffällig.


    Ich weiß langsam keinen Rat mehr, außer die Idee mit "Mandeln raus"!

    Hallo!


    Ich kann nichts wirklich hilfreiches beitragen, außer dir zu sagen: "Du bist nicht allein."

    Ich kämpfe seit ca. 10 Monaten mit den Folgen einer CMV - Infektion (evtl. auch EBV reaktiviert, wer kann das schon genau sagen?). Hauptbeschwerden sind Fatigue und Muskelschmerzen in den Beinen. Herpesviren sind wohl nicht so ohne, wie häufig behauptet. Habe so ziemlich alles, was es an Diagnostik gibt, durch. Auffällig war vor allem das geschwächte Immunsystem sichtbar im Immunstatus (CD4:CD8 Ratio bei 0,5 bzw. 4 Monate später bei 1 und NK-Zellen zu niedrig). Phasenweise war ich wirklich völlig verzweifelt und auch heute bin ich mir nicht zu 100% sicher, was eigentlich genau los ist. Habe Unmengen an Nahrungsergänzungen versucht (alle Vitamine, 5-HTP, DHEA, Pregnenolon, Ashwaghanda, Rosenwurz...) Infusionen, Mistelspritzen... alles ohne durchschlagenden Erfolg. Ich tröste mich damit, dass die Ärzte meinen, so eine Infektion könne schon mal Monate dauern...


    Dass eine Mandel - OP bei manchen geholfen hat, habe ich im Forum auch schon gelesen. Vielleicht solltest du das weiter verfolgen. Allerdings ist das wohl gar nicht so einfach zu bekommen.


    Grüße

    EBV hatte ich vor einigen Jahren schon, folgende Werte habe ich halbwegs aktuell (Referenzbereich in Klammern):


    12.09.2019:


    CMV - Ak IgG 7.5 neg U/ml (bis 11.9)

    CMV - Ak IgM 82.3 pos U/ml (bis 17.9)


    22.10.2019:


    CMV - Ak IgG 57.0 U/ml (bis 11.9)

    CMV - Ak IgM 75.0 U/ml (bis 17.9)

    VCA - IgG 26.9 E/ml (bis 18.9)

    VCA - IgM <10.0 E/ml (bis 19.9)

    EBNA1 - IgG 31.7 E/ml (bis 4.9)


    23.10.2019:


    VCA - IgG 1:320 (<1:80)

    VCA - IgM < 1:10 (<1:10)

    Early IgG <1:20 (<1:20)

    EBNA IgG >1:20 (<1:10)


    PCR im Blut und Speichel negativ auf CMV, EBV und VZV. Nach meinem Verständnis weist nichts auf eine akute Infektion / Entzündung hin. TNF alpha und IL6 in der Norm, Serotonin, Q10, Cortisol sehr niedrig. Habe seit der CMV Infektion auch ein dishydrosiformes Handekzem, hatte ich zuvor nie. Ebenso häufige Aphten im Mund und einen kratzigen Hals / trockene Schleimhäute. NK-Zellen niedrig, CD8+ hoch. Ich gehe davon aus, dass es Nachwirkungen der CMV Infektion sind. Bei den Werten zur Histaminunverträglichkeit bin ich so an der Grenze (DAO 8,9 U/ml bei 3-10 ist HIT anzunehmen), aber das ist wohl kritisch zu sehen.