EBV?

    Hallo an alle Leidensgenossen!


    Kurz zu meiner Vorgeschichte: ich hatte 2017 ziemlich viel stress, privat und vor allem beruflich.Musste mich Anfang 2017 auch noch mit einer doofen Kollegin ständig ärgern. Bekam dann auf einmal Herzrasen nach einem anstrengenden Tag und fuhr ins Krankenhaus (so etwas kannte ich von früher und dachte mir erstmals nichts).


    Bekam dann einen Betablocker vom Internisten, den ich eine Zeit lang einnahm und später absetzte. Hatte dann öfter Herzrasen Nachts aber nicht so schlimm wie ich es mal hatte.


    Im Mai 2017 musst ich seit Jahren im selben Betrieb wieder Nachtschicht machen und konnte nie länger schlafen als maximal 4 Stunden das mich ziemlich schlauchte.


    Freute mich schon auf einen Kroatien Urlaub Ende Juli und biss noch so richtig rein beim Arbeiten und fuhr dann in den geplanten Urlaub. Nach dieser Urlaubswoche wo ich von 180 auf 0 runterfuhr und super schlafen konnte, machte ich mir zu Hause noch drei schöne Tage. Der dritte endete dann Abends in ein Unwohlsein und grippeähnlichen Gefühl, Durchfall (diesen hatte ich schon im Urlaub 2 Tage, wurde aber besser)


    Nachts bekam ich dann Fieber und Kopfschmerzen, am zweiten Tag waren meine Mandeln weißlich überzogen. Ich schlief täglich später ein und wachte morgens immer früher auf, bis am dritten Tag überhaupt nichts mehr ging mit schlafen, weder in der Nacht noch am Tag ... jedes Mal wenn ich einnickte, schreckte ich sofort wieder hoch (ähnlich wie ein Stromschlag). Machte eine ganze Woche durch ohne schlaf und dachte ich werde verrückt.


    Ich hatte wie bei einer gewohnten Mandelentzündung keine Schluckbeschwerden und ging zum Arzt. Der verschrieb mir Antibiotika und Bettruhe. Das Fieber wurden nach einer Woche besser und ich ging mal raus in die frische Luft, bekam dann aber Migräne und am Abend wieder Fieber, das Ganze dauerte dann ca eineinhalb Wochen bis das Fieber endlich weg war.


    Meine Schlafstörungen, die Kopfschmezen blieben gefolgt von Durchfall (ca 3 Monate durchgehend).


    Auf einmal ging es los mit furchtbaren Angstzuständen (Todesangst), Panikattacken und Schweißausbrüche. Ich fuhr oft in die Notaufnahme wo man mir was zur Beruhigung gab und mich entweder dort behielt oder wieder nach Hause schickte. Mein Blutdruck und der Puls waren immer hoch. Leberwerte im Blut etwas hoch.


    Mein Hausarzt schickte mich dann zu einem Psychiater der am Anfang eine Anpassungsstörung prognostizierte, bekam Schlaftabletten die nicht viel brachten und Antidepressiva die alles verschlimmerten.


    Ich hatte keinen Antrieb mehr, Alpträume und Schweißausbrüche in der Nacht, ganztägig Muskelzuckungen am ganzen Körper, Muskelsteifheit, Herzklopfen und Weinanfälle morgens, sehr starken Schwindel, Herzrasen bei kleiner Anstrengung, Atemnot (wie wenn etwas auf meine Brust drückte), Unwohlgefühl und täglich ein Gefühl bald sterben zu müssen.


    Wurde dann alle 4 Wochen auf andere Medikamente vom Psychiater umgestellt, es half nichts wirklich, jede Nacht Herzrasen und Angstzustände, gefolgt von zittern bzw. vibrieren in den Armen, Beinen, teilweise am ganzen Körper und extremer innerlichen Unruhe und Nervosität am Tag.


    Anfang Dezember kamen dann weiter Symptome dazu. Ich habe zu dieser Zeit noch geraucht (maximal 6 Zigaretten am Tag) und rauchte morgens vor einem Arzttermin eine. Plötzlich wurden meine Beine taub und dieses Gefühl breitete sich am ganzen Körper immer weiter aus, bis ich wieder Herzrasen bekam. Ich hörte dann auf zu rauchen da ich furchtbare Angst hatte an etwas schlimmen zu leiden.


    Das Taubheitsgefühl und ein ziehen in den Beinen blieb ab diesen Tag (Dezember). Beim Liegen war es weg, morgens sobald ich auf den Beinen stand wieder da. Oft habe ich es auch in den Oberarmen, gefolgt von Taubheitsgefühl auf der Lippe und Zunge und Kopf. Metallischer Geschmack im Mund, Herzklopfen. Erst dachte ich es sind vl. Nebenwirkungen von den Tabletten, die ich zu dieser Zeit genommen habe. Es wurde aber nach einer Umstellung nicht besser.


    Mittlerweile habe ich eine brennen auf der Haut und der Zunge, abwechselnd ein zittern, kribbeln (eher bei Ruhe) in Armen und Beinen, sichtbares Muskelzucken am ganzen Körper (speziell in den Waden), noch immer Schlafstörungen, jede zweite Nacht werde ich wach mit diesem brennen/kribbeln und oder mit einem unwohlen Gefühl, oft sind meine Hände eingeschlafen oder zittern am Morgen.


    Ärztemarathon: Infektionsambulanz, Neurologe, Internist ,wo eigentlich nur rauskam, dass ich kerngesund bin aber meine Leber und Nierenwerte hoch sind, Lebensmittelallergie auf gewisse Sachen und ein Vitamin D Mangel. Hatte am Anfang eine Anpassungsstörung, dann eine Angststörung mit Depression gemischt und jetzt eine generalisierte Angststörung laut Psychiater.


    Mein Hausarzt glaub auch schon ich habe einen an der Waffel und will mich in eine Psychosomatik Klinik stecken (Bin selber schon am verzweifeln)


    Vor kurzem habe ich meine Geschichte einem anderen Arzt erzählt, der auf Erschöpfungszustand und oder auf EBV tippte, im Blut wurden dann hohe EBV und CMV IGG Werte gefunden aber momentan alles negativ. Dieser Arzt und ein Homöopath glauben, dass meine Zustände von EBV kommen, alle anderen sagen, diese Werte hat jeder Mensch ab dem 30. Lebensjahr im Blut.


    Habe schon viel Geld für private Ärzte und Medikamente ausgegeben, leider konnte mir bis jetzt keiner helfen.


    Gehe zur Zeit zu jemanden der Reiki macht, er meint das wird ein langer Weg aber er kann mir helfen.


    Vl. findet sich ja hier jemand wieder mit dem was ich alles geschrieben habe und kann mir weiter helfen, leide jetzt seit 9 Monaten und bin verzweifelt. Die Schulmedizin hat leider total versagt in meinen Augen.


    Wenn man lange genug mit solchen Problemen herum kämpft, ist es kein Wunder wenn man depressiv wird und die Psyche eine abbekommt. Ich war vor dieser Zeit ein normaler Mensch den nicht gleich etwas aus der Band geworfen hat. Jetzt bestimmen meine Symptome meinen Alltag und die Ärzte halten einen für verrückt.


    EBV oder Psyche, was glaubt ihr ":/


    Liebe Grüße Max :°(

  • 8 Antworten

    Hi Nuffi!


    Wie das genau hieß, weiß ich leider nicht mehr. Werde morgen meinen Arzt kontaktieren, nachfragen und es hier Posten.


    Ich mußte es nur 3 Tage einnehmen, die Wirkung hält 8-10 Tage an soweit ich mich noch erinnere.


    Gruß Max 8-)

    Auch bei mir kam der EBV mit Symptome wie Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen, Unruhezustände, Hautempfindlichkeit usw. daher. EBV kann wohl viele verschiedene Symptome haben. Auch mein Hausarzt wollte es auf die Psyche schieben, der Privatarzt meinte eher ein Fatique Syndrom ausgelöst durch den EBV.


    Schlafstörungen habe ich mit Melatonin in den Griff bekommen, die Herzrhythmusstörungen habe ich leider noch. Ich nehme jetzt spezielle Vitamin Tabletten zu mir die helfen das das Immunsystem wieder aufzubauen und zu schützen. Ich bilde mir ein, das es mir schon etwas hilft. Ich schätze das ich 70-80 % meiner Körperlichen Verfassung erreicht habe, wie vor dem Virus.

    @ Rainer30

    Oft bin ich leistungsfähig, am nächsten Tag bekomme ich schon Herzklopfen wenn ich mir eine Hose anziehe oder Stiegen steige.


    Ein ständiges hin und her sozusagen. Meine Schlafstörungen hatte ich früher schon durch Schichtarbeit, so schlimm wie die letzten


    Monate aber noch nie zuvor. Die letzten Tage hatte ich wieder oft mit Schwindel zu kämpfen und auch die ständigen Wetterumschwünge bekommen mir nicht gut.


    Heute Nacht lag ich wieder Stundenlange wach, erst um 5:45Uhr konnte ich endlich fast 3 Stunden schlafen (aufwachen wieder mit zittern in den Armen). Gehe momentan nach einem längeren Krankenstand nur 4 Stunden arbeiten, das geht so halbwegs wenn kein Zeitdruck da ist und man zu einer gewissen Zeit pünktlich in der Arbeit sein muss.


    Auf Dauer wird mir aber meine Firma auch nicht mitspielen …. Meine Vorgeschichte passt ja zu 90% zu dem EBV und ich erkläre es mir mit der Reaktivierung durch den ständigen Stress und wenig schlaf. Außerdem ist mein Immunsystem schwach, da ich auch viele Allergien habe und das kann ja der Auslöser sein für das EBV soweit ich mich im Netz schlau gemacht habe.


    Man wird nicht ernst genommen von den praktischen Ärzten :-(

    Das mit den Schlafstörungen kenne ich. Es begann damit das ich später einschlafen konnte und früher wach wurde, dabei hatte ich früher einen sehr guten Schlaf. Dann konnte ich Nächtelang nicht schlafen, obwohl ich müde war. Habe viel probiert und kein Arzt hat mich ernst genommen, Schlaftabletten hatten auch nur begrenzt geholfen. Bin froh das ich davon weg bin und was natürliches nehmen kann was hilft.


    Fakt ist: Dein Immunsystem funktioniert derzeit überhaupt nicht und du musst versuchen es wieder aufzubauen. Überlege mal was mit Nahrungsergänzungsmitteln anzufangen. Ich nehme derzeit was ein (bestellt bei Vitaminexpress) und es hilft. Früher habe ich das auch belächelt, aber wenn man nicht mehr weiter weiß probiert man alles aus.

    Ein Kollege, der sich mir Dunkelfeldmikroskopie befasst, hat bei mir festgestellt, dass ich einen oxidativen und psychischen Stress im Blut habe und mir diverse Nahrungsergänzungsmittel aufgeschrieben.


    Seit 3 Tagen nehmen ich nach einer 1 wöchigen Entgiftungskur folges ein:


    L-Carntinin, Bio Camu Camu (Vitamin C), Meerekoralle, Alpha Liponsäure, 5 HTP


    zusätzlich vorher Melatonin Kapseln, Oleovit D3 Tropfen, Panaceo Basic-Detox Pulver und eine Basen Mineral Mischung zum entsäuern.


    LG