Hautprobleme bei EBV?

    Bei meiner Frau (47) wurde 1997 der EBV diagnostiziert, sie litt lange an Erschöpfungszuständen und hatte bei der geringsten Anstrengung Fieber.


    Irgendwann sind die Symptome von selbst verschwunden.


    Seit ca. 1-Jahr nun leidet sie unter besonderen Hautproblemen im Gesicht, dabei leidet sie sehr an trockenen Augen, das Gesicht wird im Bereich unter den Augen und um die Nase trocken und rot, und die Nase selbst trocknet von ihnen aus. Wir haben bereits erneut eine Odyssee von Arztbesuchen hinter uns, richtig geholfen hat aber keiner. Cremes und Salben schaffen nur kurze Linderung . Es tritt besonders bei Heizungsluft oder direkte Sonnenbestrahlung auf, dass heißt, es gibt Tage da geht es ihr sehr gut.


    Nun meine Frage, kann dass mit dem EBV zu tun haben oder hat jemand ähnliche Erfahrungen.


    Hilfe, mein Frau beginnt langsam zu verzweifeln.

  • 12 Antworten

    Mir gehts genauso!

    Ich habe seit 8 Jahren EBV und habe die letzten 2 Jahre vermehrt trockene Schleimhäute, trockene Augen, brennende Nase, gerötete Stellen im Gesicht, z.T. Ekzeme.


    Ich habe das bisher nicht mit EBV in Zusammenhang gebracht!


    Mein Frauenarzt meinte es sei hormonell und hat mir eine stark Östrogen haltige Pille verschrieben, allerdings ohne Erfolg. Ich dachte dann an eine Allergie, habe aber auch nichts genaues herausfinden können. Ach Salben für Neurodermitikerhaut und Cremes mit Urea haben nicht wirklich geholfen. Meine Haut ist auch extrem empfindlich und sofort gerötet!


    Falls jemand ein gutes Mittelchen empfeheln kann- nur her damit!

    Seborrhoisches Ekzem

    Hallo Kojote,


    deiner Beschreibung nach leidet deine Frau an "Seborrhoisches Ekzem" (SE). Aber bitte lass dir dies von einem Hautartzt bestätigen. Ferndiagnosen übers Internet sind schwierig.


    Ich hatte genau das die selben Probleme wie deine Frau. Nach EBV die Hautprobleme. 5 Jahre habe ich gebraucht, bis ich genau wusste mit was ich das gut behandeln kann. Dass das SE und EBV im Zusammenhang stehen, habe ich lange vermutet, da ich nicht alleine bin mit dieser Beobachtung, sehe ich mich nun bestätigt.


    SE ist eine bekannte Hautkrankheit und lässt sich schulmedizinisch gut behandeln mit dem Wirkstoff Ketoconazol (oder so ganz ähnlich). Die Salbe heißt in Österreich "Fungoral" und gibt es auch als Shampoo. Habe die Salbe gut vertragen, Nebenwirkungen habe ich keine feststellen können.


    Weiters wurde mir noch eine Kortisonsalbe verschrieben, die ich allerdings nie genommen habe. Fungoral alleine hat schnell geholfen.


    Als ich allerdings die Salbe absetzte, was SE nach ca. 1-2 Wochen wieder da. Mein Leben lang wollte ich nicht schmieren. Ich konnte beobachten, dass wenn ich Verdauungsprobleme (Durchfall) hatte, sich die Situation sehr verschlimmerte. Und wenn es der Verdauung gut geht, hatte ich keine Hautprobleme. Da muß doch eine Zusammenhang bestehen, dachte ich mir.


    Da ich auch noch andere gesundheitliche Propleme hatte (Müdigkeit, schlechte Verträglichkeit von Alkohol,...) entschied ich mich für eine "Anti-Pilz-Diät"


    Was soll ich sagen, diese Diät wirkte Wunder, mehr als jedes Arzneimittel. Nach weniger wie einer Woche waren die Hautprobleme (und auch die anderen Probleme) verschwunden.


    Wenn ich nicht schlecht ernähre (Alk, Zucker weißes Mehl) fängt SE wider an. Wenn ich mich gesund ernähre ist SE bald wieder weg.


    Ich vermute, dass EBV das Immunsystem so stark schwächt, dass sich der natürliche Candida-Pilz im Darm sich zu stark vermehren kann, mit all seinen Folgen. Interessanterweise haben auch HIV-positive Menschen sehr oft SE. Damit ist mir eigendlich klar dass SE und das Immunsystem sicherlich in irgendeinem Zusammenhang stehen.


    Viel Glück deiner Frau und dir.


    weitere Infos:


    http://www.derminfo.foren24.co…ssion/schuppen/index.html

    Noch keine Studie konnte beweisen, dass das Wachstum von Candida-Pilzen durch den Verzehr von raffinierten Kohlenhydraten wie Haushaltszucker, Fruchtzucker oder Traubenzucker gefördert wird. Die Annahme, dass der Hefepilz Candida albicans für viele Erkrankungen verantwortlich sein soll, ist bisher reine Spekulation.


    Bei drei Viertel aller gesunden Mitteleuropäer ist Candida albicans ein normaler Bestandteil der Darmflora.


    Weniger Zucker ist ernährungsphysiologisch zwar begrüßenswert. Aber: Die "Anti-Pilz-Diät" verbietet Frischobst. Und Obst hat viele wertvolle Inhaltstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die eine intakte Immunabwehr unterstützen. Daher ist die "Anti-Pilz-Diät" bedenklich.

    Hautprobleme bei EBV? Danke

    Erst einmal vielen Dank für die positiven Antworten,


    hier allerdings noch einige Dinge die meiner Frau das Leben zur Hölle machen: Bei dem Versuch die roten Stellen über der Nase mit Make-Up abzudecken, wird ihr sofort übel und sie muß es sofort wieder entfernen. Besonders schlimm ist für meine Frau die Trockenheit ihrer Augen, sie hat manchmal das Gefühl, als währe ihr ganzer Kopf ausgetrocknet.


    Nun zu Bernie,


    vielen dank für deinen Ausführlichen Beitrag, aber da meine Frau keine schuppige Haut hat weiß ich nicht, ob es sich hier um dass"Seborrhoisches Ekzem" handeln kann, währe Dir also Dankbar über noch mehr Infos.


    Auch alle anderen Hilfen nehme ich gerne entgegen.

    @ :)

    Habe schon jede Menge versucht...ohne Erfolg

    Also, ich war auch schon beim Dermatologen und habe diverse Salben und Cremchen (z.B. mit Wollfetten, Harnstoff, Panthenol...) verschrieben bekommen-es hat nix genützt. Mit zu fetten Salben (Kälteschutzsalbe, Zinksalbe) ist die Haut noch schlimmer geworden, die Urea haltige Creme war eigentlich ganz gut, hat die schuppige Haut etwas eingedämmt. Ich benutze ausschließlich milde Waschsubstanzen (ph-neutral und ohne Duftstoffe). Leider hilt das bei der Augen- und Schleimhauttrockenheit nicht. Etwas Hilfe bieten Augentropfen, aber auch nicht dauerhaft. Am schlimmsten ist die Nase betroffen. Zu mancher Zeit ist sie so ausgetrocknet daß ich blutige Krusten habe. Im Winter benutze ich gelegentlich Nasenöl, das ist recht wohltuend.


    Einen Pilz kann ich ausschließen, ich ernähre mich auch sehr gesund, fast kein Weizenmehl und Zucker, eher Vollkornprodukte und Bio-Kost.


    Interesannt ist, daß diese "Trockenheit" phasenweise schlimmer und besser wird. Allergie wurde aber auch schon ausgeschlossen.


    Ich hoffe, ich konnte ein bischen helfen!

    ich hab mal nur die ersten posts durchgelesen...


    zum heilpraktiker zu gehen kann genau so helfen, wie zum Schulmediziner zu gehen


    Größtenteils ist das einfach Einstellungssache...


    Hab kürzlich erst wieder über ne Studie gelesen, die eindeutig bewiesen hat, dass Homöopathie grundsätzlich keine definitiv positive Wirkung gegen Krankheitssymptome nachgewiesen werden kann.


    Teilweise gings Leuten, die Placebos bekommen haben besser als welchen mit Homöopathika...


    Andersrum hatten viele nach schulmedizinischer Behandlung die selben oder noch mehr beschwerden wie vorher...


    die krassesten beispiele sind beispielsweise OPs am Knie oder ähnliches... In so ner Studie wurden manche Patienten am Kniegelenk effektiv operiert - aufgeschnitten, gespült, flüssigkeit rein usw... andere wurden in nen schlafähnlichen dämmerzustand versetzt, wie bei ner vollnarkose - einer im hintergrund schüttet wasser in nen eimer um ne spülung akustisch zu simulieren - der arzt macht 3 kleine schnitte am knie und bewegt das knie wie bei ner echten operation


    ohne dass er wirklich nen eingriff durchgeführt hätte, ging es den patienten ohne echte OP mit am besten von allen...


    also hauptsache ihr glaubt an das, was ihr nehmt bzw tut...

    @ krafty

    Du hast recht, "fast jeder" hat den Pilz im Darm. Nur in "Ausnahmefällen" verursacht er Beschwerden.


    Wie bei jeder Behandlung, sollte man sich genauestens überlegen, ob man eine "Anti-Pilz-Behnadlung" macht.


    Bei mir hats jedoch ganz klar und eindeutig zu einem vollständigen verschwinden der Beschwerden geführt.