Langwieriger EBV-Verlauf/cEBV Bereich Karlsruhe

    Liebe Foristen,


    vielen Dank für die Beiträge, die mich über die letzten Monate getragen haben.


    Zu meinem (m, 46) Verlauf:


    Bin Ende Mai erkrankt mit Symptomen, wie ich sie vorher noch nie erlebt habe. Nach sechs Wochen musste ich meinen Hausarzt wechseln, da die Diagnostik nur aus dem Satz "Was ist mit ihnen nur los?" bestand.


    Nach dem Wechsel habe ich die neue Hausärztin gebeten, auf EBV zu testen. Allgemeinaussage des Labors: "Wahrscheinlich abklingende akute EBV-Erstinfektion". Später Test auf Vitamin-D auf meine Veranlassung aufgrund dieses Forums mit Nachweis des Mangels. Damit will ich sagen, dass die entscheidenden Untersuchungen nicht von der Hausärztin kamen.


    Seither schwerer Erschöpfungszustand (nach anfänglichen unerträglichen Lungenproblemen) mit Aufenthalt zu Hause, der jedoch nicht anerkannt wird, weil die Leberwerte gut sind, bei vergrößerter Leber.


    Kommende Woche soll eine "Wiedereingliederung" beginnen, die bei gleichbleibender Symptomatik scheitern wird.


    Letzte Highlights meiner Hausärztin:


    - "Chronisches EBV gibt es nicht."


    - "Erschöpfungsdepression und Erschöpfungssyndrom sind dasselbe."


    Ich bitte um Eure Hilfe bei folgenden Fragen:


    - Kennt jemand einen Mediziner in Karlsruhe und Umgebung, der Erfahrung mit langwierigen EBV-Verläufen hat, ggfls. auch CFS?


    - Etwa alle zwei Monate ändern sich meine Symptome, wobei der Erschöpfungszustand zuzunehmen scheint, was die Muskeln betrifft - z.B. kam Muskelzittern hinzu, oder meine Spaziergangsleistung war plötzlich extrem eingeschränkt. Die Spaziergangsleistung habe ich immer wieder verbessern können (ohne wieder an die Leistung in der frühen Phase anzuschließen), die Muskeln nicht. Meine schlimme Befürchtung lautet, dass der EBV chronisch werden könnte. Hat es jemand von Euch geschafft, bei ähnlichen Erfahrungen wieder gesund zu werden?


    Danke für's Lesen. Ich freue mich auf Antworten.

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