Rätselhafte, chronische Erkrankung, EBV?

    Servus,


    ich hoffe jemand liest das noch....


    ich leide an immer wieder kehrenden, rätselhaften Symptomen, die mein Leben mal schwerwiegend, mal weniger beeinträchtigen. Ein auf und ab. Ich leide seit einer sehr langen Zeit an diesen Symptomen, es sind jetzt über 7 Jahre. 7 Jahre Terror, im eigenen Körper. 7 Jahre höchst eingeschränkte Lebensqualität.


    Das ganze hat eine Vorgeschichte, ich bin 29 Jahre alt, männlich. mit 17 Jahren (Sommer 2004), spürte ich eine aufkommende Erkältung. Ich habe zu diesem Zeitpunkt sehr viel Cannabis geraucht (aufgehört im Herbstanfang 2008). Ich weiß nicht ob es da Zusammenhänge gibt. Ich fühlte mich krank, fing an zu frieren, fühlte mich schlapp. Dann bekam ich Fieber. Ich war wie erwähnt 17 Jahre, ging zum Arzt. Dieser stellte "Ringelröteln" fest. Entpuppte sich als falsch Diagnose, ich hatte einfach nur lichte Akne am Rücken (bis heute)


    Nach dem das ganze nicht so einfach verschwand, diagnostizierte mir mein damaliger Kinderarzt eine so genannte Mononukleose, das sagte das Blut und der Ultraschall. Machen konnte man dagegen nichts, ich weiß nicht wie es heute ist. Und so litt ich über ein Jahr, an immer wiederkehrenden, jedoch nicht ganz so tragischen "leichten Fieberschüben". So wie man sich das unter einem Pfeiffer Drüsenfieber vorstellt. Ich weiß auch, dass das Drüsenfieber durch das EB-Virus verursacht wird.


    Ich habe in dieser Zeit meine Schule verkackt, hatte kein Interesse an Ordnung, Regeln und sonstiges. Nur Party, mit Freunden chillen und kiffen.


    Und so begann eine Zeit der Arbeitslosigkeit und des Marihuana Konsums und mittendrin, das Pfeiffer Drüsenfieber, dass sich immer mehr in mein Leben eingeschlichen hat und begann, den Alltag zu beeinflussen. Ich litt an seltsamen Schwindelanfällen beim einschlafen. Jedes mal wenn ich einpennte, wachte ich auf, weil ich dachte ich werde im Schlaf ohnmächtig.


    Dann kamen im laufe der Monate, es gab Phasen da wollte ich einfach nicht mehr Kiffen, die Nebenwirkungen waren irgendwann spürbar, ich war da übrigens bereits seit längerem arbeitslos, die ersten Symptome wie Schlaflosigkeit und immer wieder kehrendes Herzstolpern (aber auch im Rausch).... und damit verbunden, Panik-Attacken. Ich dachte ich sei Herzkrank. Lies mich während meines ersten Ärztemarathons von zahlreichen Ärzten untersuchen, nichts. Alles bestens. Dennoch kehrten die Panik-Attacken immer wieder zurück. Also beschloss ich, gegen diese anzugehen und zu versuchen, "cool zu bleiben". Ich hatte das Gefühl, dass ich diese irgendwann in den Griff bekam. Jedes mal wenn ich spürte, jetzt brodelts in meiner Brust und ich werde unruhig, dachte ich an was schönes und sie verflogen. Ich hatte sie im Griff.


    In dieser Zeit, zwischen 2005 und 2008 war ich zum Großteil ohne Beschäftigung, aber keinesfalls traurig oder depressiv (großer Freundeskreis, Mädchen etc). Ich war einfach faul und wollte lieber ausschlafen und Spaß haben. 2007, ich fand eine Stelle in der Gastronomie, da ich endlich etwas tun musste (Geldmangel) ist jedoch plötzlich mein bester Freund ertrunken. Ich war völlig entsetzt, am Boden zerstört, habe sehr getrauert, mehrere Wochen lang. Ich habe sofort den Job geschmissen, aber auch weil er einfach der letzte Scheiß war und ich nur ausgenutzt wurde, der Tod meines besten Freundes war nur die Spitze des Eisbergs.... jedoch habe ich das Gefühl, dass ich das überwunden habe. Wir haben uns alle ausgesprochen, ich habe es akzeptiert und los gelassen.....nur sein Grab habe ich bisher nie besuchen können (er wurde scheinbar in der Türkei beerdigt). Zu seinen Eltern habe ich mich nie getraut..... Natürlich habe ich erst recht weiter zum Joint gegriffen, aber ich vermute, das wäre auch ohne den Tod meines Kumpels der Fall gewesen.


    Zwischen 2005 und 2008, die lange Arbeitslosigkeit, hat sich mein Schlafrhythmus völlig verschoben und ist bis heute dadurch nicht vollständig in den Griff zu kriegen. Ich wurde dadurch zur totalen Nachteule. Auch im Beruf. (oft nur 5-6 Stunden Schlaf bei Arbeit, bei freien Tagen 8-9 Stunden)


    Nun, 2007 holte ich die Schule nach und 2008 beendete ich die Kifferei. Endgültig.... und trat eine Lehre im kaufmännischen Bereich an. Die Drüsenfieber Symptome waren lange verschwunden, die Panik-Attacken im Griff. Ich war von 2006 bis September 2009, im Prinzip durchgehend Beschwerdefrei. Eine routine Untersuchung des Blutes, ich war erkältet, stellte im Frühjahr 2007 fest, ich litt an einer leichten Form, einer Schilddrüsen Unterfunktion. Ich bekam L-Thyroxin 75mg. Ich nahm das nicht ernst, bekam außerdem Schwellungen am Hals, setzte das Medikament ab, die Schwellungen am Hals verschwanden und damit auch das Interesse an einer Behandlung dieser Schilddrüsen Unterfunktion. Ich dachte mir scheiß drauf.


    Dann mitten in der Lehre, September 2009, also über 2 Jahre später ich war bereits im 2. Lehrjahr, kam ich aus der Mittagspause, habe zuvor, ich glaube Leberkäs Semmeln gegessen...... und mich übergriff kurze Zeit später, eine entsetzliche körperliche Schwäche, mir wurde fast schon schwarz vor Augen, meine Beine waren wie Pudding. Ich bekam Hitzewallungen, mir war total schwindelig, jedes kleinste Geräusch klang wie 1000 Dezibel. Ich hatte das Gefühl, dass mein Kreislauf im Eimer ist. Ich war echt total geschockt, ich hatte bis dato noch nie solche Symptome. Ich musste raus, setzte mich auf die Laderampe, trank Wasser und ging nach Hause. Am Abend jedoch, wollte ich unbedingt noch auf das Konzert einer meiner Lieblingsbands gehen... auf auf und so wurde mir dort erneut total wirr im Kopf, ich bekam entsetzlichen Heisshunger. Also aß ich. Ein veganes Menü. Ich dachte ich sei satt, aber kurze Zeit später wurde es schlimmer. Ich fing an zu zittern, mir rann der Schweiß die Stirn runter, Schwindel, Benommenheit, Wirr im Kopf, starkes Unwohlsein. Die ganze Show, fühlte ich mich als hätte ich eine Grippe. Nur ohne Fieber, Husten, Schnupfen sonst was. Die Augen brannten wie Feuer.


    Und so begann mein zweiter Ärztemarathon. von 2009 bis 2012, jeden Monat wieder was untersuchen lassen, wenn es mal wieder dieses totale Tief gab. Nichts, Nichts, Nichts. Ich kam jedes mal mit leeren Händen nach Hause. Ich habe allles untersuchen lassen alles. Lehre abgeschlossen, die Symptome liesen etwas nach. Ich war in einer Beziehung, hatte später Liebeskummer, war "abgelenkt". eine lange Zeit hatte ich Verdauungsprobleme, aber die Symptome waren milder.


    Seit 2015, bin ich dabei den dritten Ärztemarathon anzugehen, da ich im April 2015 ein neues Kapitel dieser chronischen Krankheit, die mich seit 2009 verfolgt durchleben. Ein Kapitel der Qualen, des Horrors. Ich weiß nicht was ich noch machen soll, ich frage mich gerade immer mehr, ob das Drüsenfieber von damals damit zusammen hängt, oder das Kiffen? Oder der Tod meines Kumpels? Aber warum immer dieses Auf und ab?


    Symptome:


    -Schwindel/Benommenheit


    -Schwächegefühl


    -Müdigkeit


    -während des Anfalls plötzliche Blässe und Augenringe (hält über Tage an)


    -trockene, heisse, müde Augen (brennen beim schließen)


    -Hitzewallungen


    -Sterbegefühl, Unruhe, zittern, Kreislaufkollaps artige Symptome


    -Sodbrennen


    Was getestet wurde:


    -EKG/Ruhe, Lang


    -hunderte Bluttests


    -Urin und Stuhlproben


    -Schilddrüse/Sono, Bluttest (Endokrynologe) L-Thyroxin hat bis heute NICHTS gebracht


    2007 erkannte Schilddrüsen UF hat keinerlei Beschwerden verursacht und war auch 2009, bei erneuter Prüfung "gleich" (nicht verändert)


    -Darmspiegelung


    -Magenspiegelung


    -Neurologie (CT/EEG, Augentest)


    -Augenarzt


    -Halswirbelsäule (Orthopädie)


    HELFT MIR, langsam treiben mich diese Symptome in den Wahnsinn, ich will leben, aber so kann ich einfach nicuht mehr leben, es macht mich irre, meine Freunde halten mich schon für verrückt, ein Weichei, oder einen alten Opa, weil ich oft so schnell müde werde und ständig diese Schwächeanfälle habe. Bei jeder Unternehmung mit Freunden habe ich Schiss, wieder nen Schwächeanfall zu bekommen und als Lappen da zu stehen. Die Frauen denken ebenfalls, sobald sie mich näher kennen lernen, ich sei ein Lappen und überempfindlich, dabei fühle ich mich halt wirklich krank, als hätte ich die schlimmste Grippe :°(

  • 26 Antworten

    Zu ergänzen, ich leide auch an ganz schlimmen Heißhunger Attacken. Das wurde im laufe der Jahre immer schlimmer, dadurch habe ich über 15 Kilo zugenommen. Bin aktuell bei rund 68 Kilo, bei 173, war vorher ein halber Hahn. Schlanker Kerl, seit Kindstagen.


    Langzeit-Zucker habe ich aber auch beim Endo testen lassen, es gab keine Anzeichen einer Diabetes oder ähnlichem..... beim Internisten wurde auch in den Bluttests immer nach Diabetes geguckt. Nichts....

    Hallo Oktober87,


    schwer zu sagen, was es ist... Du fragst, ob es Drüsenfieber oder Kiffen oder der Tod Deines Freundes ist? Vieleicht ja eine Mischung aus allem.


    So wie ich es gelesen habe, hast Du auch in der PDF-Zeit viel gekifft. Etwas kiffen ist vielleicht okay, viel und jahrelang kiffen ist für den Körper und die Psyche ziemlich fatal. Das kann auch schon mal Panikattacken, Herzrasen, Schlappheit/ Depression und Schlimmeres (Paranoia/ Verfolgungswahn) auslösen und hat schon für viele Leute monatelange Aufenthalte in der Psychiatrie notwendig gemacht. Ohne Cannabis generell verteufeln zu wollen will ich damit nur sagen, dass es für den Körper sehr belastend sein kann.


    Wenn Du Dir das unter PDF zugemutet hast, kann ich mir denken, dass Deine Immunspeicher langfristig total erschöpft sind und Dein Körper nie die Gelegenheit hatte, sein Immunsystem langfristig wieder aufzubauen.


    Der Tod Deines Freundes blockiert bestimmt unterbewusst auch Deine eigene Lebensenergie. Klar, wir tun immer, als könne die Welt uns nichts und als würden wir alles innerhalb kürzester Zeit wegstecken. Trugschluss, es schreibt sich in uns ein.


    Ich hatte ja selbst hier einmal geschrieben, dass ich einen Ernährungsansatz gemacht habe, um die Krankheit in den Griff zu bekommen.


    Das hat ziemlich gut funktioniert. Es geht nicht von heute auf morgen, aber nach einigen Wochen hatte ich total viel Energie und keine Symptome mehr. Sie kommen aber wieder, wenn ich die Ernährung schleifen lasse oder beruflich so viel Stress habe, dass es mich psychisch verfolgt. (Und das geht Hand in Hand: beruflicher Stress und schlechte Ernährung.)


    Was ich versucht habe:


    - Keine Fertigprodukte (TK-Produkte wie Pizza, Lasagne, Nudelgerichte o.ä.), keine Dosensuppen oder Tütensuppen u.ä.


    - kein Fleisch


    - keine Weißmehlprodukte (Nudeln, helle Brötchen, Toast)


    - kein Raffinadezucker (Kuchen, Pudding, Süßgkeiten usw.)


    => kurzum: Ich habe von allen Fertigprodukten und Süßigkeiten, von allen verarbeiteten Lebensmitteln Abstand genommen - und auf einmal findet man im Supermarkt kaum noch etwas, was man kaufen kann bzw. möchte.


    - stattdessen: Jeden Tag ca. 80- 90 Prozent der Nahrung aus Obst, Gemüse. Also wirklich fast alles!


    - Konsequent Smoothies aus Früchten zum Frühstück (TK- Biohimbeeren (supergesund!!!, TK-Heidelbeeren (auch!!!) (falls keine Saison war), Äpfel, Orangen, Bananen, Birnen, Trauben, Kiwis und was mir gerade so vor die Nase kam. Alles in Bio-Qualität, weil es zahlreiche Studien darüber gibt, dass Pestizidrückstände und kennzeichnungspflichtige wie nicht kennzeichnungspflichtige Lebensmittelzusatzstoffe ebenfalls zu chronischen Krankheiten und chronischer Erschöpfung führen können und davon hatte ich mit dem PDF schon genug ;-)) und in den Smoothie Mandelmus (supergesund, basisch)


    - Müsli mit Joghurt, Obst zum Frühstück (mehr Nährstoffe als Brot)


    - gemischte Salate (auch in Bioqualität) und hier nicht gespart an Zwiebeln, Knoblauch, Zitrone (Immunsystem- Pusher)


    - Gemüse nur kurz gegart (nie mit Weißmehlprodukten!)


    - Viele Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen)


    - Couscous


    - Tofu statt Fleisch, nicht zu oft


    - wie gesagt: viele Zitronen und Vitamin C-haltige Lebensmittel


    - Sanddornsaft, Holundersaft pur (in Smoothies, Salaten, Joghurt oder mit Saft vermischt)


    - Nüsse und Kerne, Leinöl


    - Vollkornbrot (Bioladen)


    - wenig Milch, aber ich esse gerne Joghurt und Käse und Butter, auch wenn Studien sagen, dass uns das nicht gut tut.


    - Kaffee zum wachwerden :-)


    - Cistrosentee (täglich mind. 2-3 Liter)!!! Der macht viel aus!!!


    - Propolis (3x täglich zehn Tropfen)


    - Biolabor Bierhefe (3x5 Tabletten täglich)


    - Astragaluspulver (aus TCM), habe ich nicht so viel genommen


    - Ingwer (viel und oft)


    Das war das, was ich intuitiv gemacht habe. Orientiert habe ich mich dabei an einer Doku, die ich gesehen habe und noch zusätzlich etwas recherchiert. Sie hieß: "was uns wirklich nährt"


    Hier der Link, falls Interesse besteht:


    http://www.ardmediathek.de/tv/Dokumentation-und-Reportage/Was-uns-n%C3%A4hrt/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822114&documentId=35234034


    Wie gesagt: das hier ist das, was ich für mich entdeckt habe.


    Zusätzlich habe ich viel auf der Seite "Zentrum der Gesundheit" u.ä. über die Nährstoffe in Obst und Gemüse und über das Immunsystem nachgelesen und Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen.


    Es dauert einige Tage/ zwei bis drei Wochen...? bis sich eine Besserung einstellt.


    Eigentlich zeigt das, wie dankbar der Körper letztlich ist und über was für enorme Selbstheilungskräfte er verfügt. Wir können uns jahrelang mit schlechter Ernährung/ Zigaretten/ Joints usw. schaden und - bei der richtigen Ernährung - dauert es wenige Wochen und all die Jahre werden langsam ausgeglichen und der Körper kommt langsam wieder zu Kräften, erholt und regeneriert sich.


    Ich hoffe, dieser Beitrag ist hilfreich für Dich.


    Viele Grüße


    Silberkette

    Du hast also Pfeifer Drüsenfieber? Was dich belastet hat und mit der Ernährung es in den Griff bekommen?


    Also bei mir hieß es irgendwann, dass es vorbei ist. Aber dann kamen halt Jahre später wieder Symptome. Und ich habe gelesen, dass EVB immer im Körper verbleibt. Deswegen denke ich, ich sollte vlt auch mal in die Richtung gucken.


    Aber nur die Ernährung umstellen? Und warum ausgerechnet wir, wo EBV fast jeder Mensch hat? Warum geht es denen gut?

    Hallo Oktober,


    also vielleicht haben die ihre Ernährung ja schon umgestellt ;-).


    Naja, es kann sich öfter reaktivieren. Das macht es sogar alle paar Monate, aber meistens merken die Betroffenen es gar nicht. Oder doch und sie schieben es auf Überlastung, Stress etc.


    Ich denke, dass "nur" die Ernährung umstellen ein ziemich großer Schritt ist, obwohl es so einfach klingt.


    Den Anstoß gab mir eine Freundin, die mir von Victoria Boutenko und ihrer Geschichte erzählte.


    [Link entfernt]]


    Wie es so ist, wenn man selbst keinen Leidensdruck hat, verpuffen solche Geschichten. Übrigens hatte meine Freundin ebenfalls vor einigen Jahren eine so heftige EBV Infektion, dass ihre Milz und Leber stark schwollen, sie beinahe im Koma lag und sogar den Urin nicht mehr halten konnte - mit Anfang dreißig.


    Vielleicht gab ihr das auch den Anstoß?


    Erst als es mir selber schlecht ging, befasste ich mit dem Thema Ernährung, da die Schulmedizin bei EBV nichts machen kann. Ich stieß oft auf diesen schon fast zwangsläufigen Zusammenhang von gesunder Ernährung, Verbesserung von Symptomen und Steigerung des Wohlbefindens. Heilung chronischer Krankheiten, gegen die die Schulmedizin machtlos ist. Einfach so: gesund durch Essen.


    Das ist jetzt zwar ein kleiner Exkurs und klingt verschwörungstheoretisch, aber mir wurde klar, dass der Lebensmittelindustrie nichts an unserer Geundheit liegt, da hier einfach nur gewinnbringend und billig verkauft werden soll, ausschließlich profitorientiert, je länger ich mich mit der Frage beschäftigte: wo kommt unser Essen her, wer macht es, was ist drin? Wen interessiert es von diesen Firmen, ob ich durch den Genuss von Cola Diabetes bekomme oder Arteriose von den Schlacken der Pizza, wen kümmert es, ob mein Immunsystem von Pestiziden und raffiniertem Mehl total unter Null ist, solange sie daran verdienen, dass ich diese Produkte kaufe?


    Ich glaube, so läuft das Geschäft.


    Es gibt Alternativmediziner, die den chronischen Verlauf vin Ebv, der wohl der inzwischen häufigste ist, auf Umwelteinflüsse, Pestzide etc. zurückführen. Die Dauerbelastung des Immunsystems schwächt den Körper angeblich so, dass dem recht komplexen Virus von seiten des Immunsystems nichts entgegenzusetzen ist.


    Die Pharmaindustrie hegt keine sonderlichen Interessen daran, dass unsere Krankheiten, vor allem die Krankheiten der westlichen Welt, geheilt werden, denn dann würde ein wahnsinns gewinnbringender Zweig eingehen.


    Das Essen macht uns krank um an uns zu verdienen und dann kommt die Pharmaindstrie ins Spiel, die auch verdient: an unserer Krankheit und an unserer Verzweiflung. Wir sind bereit, alles zu tun und viel Geld zu investieren, damit es uns besser geht.


    Ich bin den Weg über die Ernährung aus lauter Verzweiflung gegangen, weil ich mein Leben zurück wollte und nicht mehr nur im Bett vor mich hinvegetieren wollte. Und es hat wirklich erstaunlich gut geklappt. Ich war nach einigen Wochen fit und voller Energie. Dann kam beruflich viel Stress in mein Leben und ich hatte keine Zeit mehr, kaufte schnell Zeugs beim Bäcker und griff doch wieder zu Fertigprodukten, weil ich keine Zeit zum Kochen hatte.


    Und dann kam der Rückfall. Erst tageweise, dann häufiger, dann komplett.


    Nun weiß ich, dass ich den Punkt Ernährung ganz konsequent wieder verfolgen muss, so wie damals, als es mir gut ging.


    Wie gesagt, ich bin eigentlich keine Fanatistin, die die Lebensmittelindustrie verteufelt und öffentlich an den Pranger stellt.


    Aber ich denke, es ist die Umstellung wert, das spürt man, wenn man es macht, am eigenen Körper und das ist eine tolle Erfahrung!


    Mein Arzt ist sehr bemüht und nimmt es ernst, aber er kann eben nichts tun.


    Viele Grüße


    Silberkette

    Du ganz ehrlich, ich glaub dir das aufs Wort. Ich denke auch, dass hier eine riesen große Sch.... am laufen ist. Ich habe auch schon darüber nach gedacht, die Ernährung umzustellen. Das geht dann ein paar Tage und irgendwann falle ich aus Faulheit wieder in mein altes Essverhalten. Auch weil ich wie gesagt, oft schnell im Unterzucker bin. Ich mach kaum Sport, jede kleine Anstrengung kostet mich Energie, die ich in Nahrung umwandeln muss. So kommt es mir vor, wie ein Kraftwerk, das zu wenig Energie abbekommt und schnell nachfüllen muss. Deswegen habe ich oft Essen mit dabei, selbst bei Spaziergängen.


    Da ist auch eine Art Angst draus geworden, da diese Zustände so schlimm sind, dass ich sie unbedingt vermeiden will. Deswegen esse ich oft auch nochmal etwas mehr, um sicher zu gehen. Aber dann gibts wieder Situationen, wo ich eben nichts zu essen dabei habe, dann denke ich nur ans ESSEN ESSEN ESSEN.


    ICh weiß nicht einmal ob das Unterzucker ist, es fühlt sich aber so an. Schwitzen, völlige Benommenheit, Schwäche, dunkle Sicht und unbändiger Hunger. Dadurch ist es irgendwie schwierig, mit dem Essen bei mir....


    Was genau war bei dir los, klagst du über EBV oder Pfeifer?


    Bei mir wurde nie mehr Pfeifer im Blut erkannt, EBV gucken diese Leute leider nie nach.... ich glaube ich habe auch mal auf EBV aufmerksam gemacht, aber das wird abgewunken.


    Aber eins ist doch seltsam, 2007 Schildrüsen Unterfunktion. Unbehandelt weiter gelebt, 2009 selbe Werte. Also müssten doch die Werte schlechter sein, falls es daran liegt, für das schlechte Wohlbefinden. Also kann man eigtl die Schilddrüse völlig ausschließen.


    Die Zeit damals 2004, mit Pfeifer, da hatte ich teilweise ähnliche Symptome wie heute...

    Guten Morgen!


    Ich dachte, Heißhunger, Nervosität und Schwindelattacken sind sogar eher ein Zeichen für eine Überfunktion.


    Übrigens würde ich auch mal Vitamin D checken lassen. Das muss man zwar meist selber zahlen (ca. 30 Euro) aber wenn die Vit.D Tanks leer sind, dann kann sich das auch ziemlich fatal auswirken. Gerade mit Benommenheit, dunkler Sicht, Kopfrauschen usw., Konzentrationsstörungen


    http://www.vitamind.net/mangel/


    Also bei mir fing es damals an mit Symptomen einer Grippe an (Halsschmerzen, Müdigkeit, Fieber, Kopfschmerzen, schweres Krankheitsgefühl ohne Husten, Schnupfen) und es ging nicht weg. Nach einigen Wochen nahm mein HA also Blut ab (EBV, CMV, Hepatitis usw, ich weiß gar nicht mehr, was alles.) und diagnostizierte Pfeiffer Drüsenf.


    Das nahm dann einen chronischen Verlauf und ich schleppte es mit mir herum. Oder es schleppte mich herum ;-).


    Dann kam die Zeit in der ich beschwerdefrei war und nun, seit einigen Monaten, wieder die Beschwerden. EBV ist immer noch erhöht/ oder wieder.


    Und die Symptome sind Halsschmerzen, immer leichtes Fieber bzw. erhöhte Temp., Nachtschweiß, mäßige Kopfschmerzen, Lymphknotenschmerzen, starke Abgeschlagenheit/ Schwäche und Müdigkeit.


    Das mit der Ernährung erfordert Disziplin. Und wie mir nun, nach dem Rückfall, klar geworden ist, wohl eigentlich immer.


    Trotzdem würde ich an Deiner Stelle dem Arzt nochmal auf die Finger klopfen und alles checken lssen, auch ebv und Vitamin d und Schilddrüsenwerte.


    Denn es muss doch auch in seinem Interesse sein, dass Du wieder auf die Beine kommst.


    Viele Grüße


    Silberkette

    Hallo grüß dich,


    Ja davon habe ich auch gehört. Aber diese Heißhunger Attacken sind eher ein neueres übel, früher bekam ich die nur ganz selten. Ich konnte komischerweise früher problemlos, lange Zeit ohne großartiges Essen auskommen. Zumindest bekam ich dann nicht sofort von einer Sekunde auf die andere diesen enormen Hunger.


    Irgendwann dachte ich wirklich, jetzt hat mich ne Diabetes erwischt. Heißhunger, Schwindel, Schwitzen und ständiger Harndrang. Aber die Tests sagten, nein ich bin gesund. Oft bin ich aber auch eher appetitlos und würge das Essen in mich rein, im übrigen arbeite ich seit 8 Jahren in der Wechselschicht, dadurch hat sich mein Schlafrhythmus von damals nie erholt und entsprechend kommt es oft vor, dass ich erst am Nachmittag die erste Mahlzeit einnehme. (rein würge)


    Aber egal ob ich dann was esse, das erste was ich spüre ist ein brennen in den Augen und eine Art Erkältungsempfinden, nur ohne Schnupfen, Husten etc, dafür aber mit gelegentlichen Gliederschmerzen.


    Ha ja, Vitamin D war auch meine große Hoffnung, der Endo hat mich darauf aufmerksam gemacht.... ich war da übrigens in einem Stoffwechsel/Hormon Zentrum, also noch spezieller in Sachen Schilldrüse geht ja eigtl nicht und die Werte sollen angeblich tadellos sein. Der Wert des Vitamin D jedoch war tatsächlich Untergrenze. Habe 1 Jahr Vitamin D Kur hinter mir, die Pillen (20 000 irgendwas, haben mich 30 Euro gekostet) habe ich hier immer noch, ist die zweite Flasche schon, schmeiße ich 1-2 mal die Woche rein, lag auch oft in der Sonne (wenn es die mal zu sehen gab in diesem Kack Sommer). Leider sind die Symptome weiterhin so intensiv wie vorher. Auch Bluttests zeigten eine große Besserung, ich habe den Test sogar noch aufm Handy hier, der Wert lag im Juni bei 105 nmo/l. Leider ist es auch nicht das mangelnde Vitamin D, welches für die Symptome verantwortlich ist und das hat mich so fertig gemacht, weil ich zuerst dachte, mir gehts dank mehr Vitamin D wirklich besser und endlich hab ichs..... aber dann wieder Rückfall, wieder beim spazieren gehen, wieder diese Schwäche, wieder dieses Unwohlsein.....und ein großer großer Schock. Du denkst dir, ja endlich ist es weg, mir gehts paar Wochen zu 80 Prozent gut, endlich wieder Lebensqualität!!! Und dann Boom.


    Ja genau so war es bei mir damals auch, warst du auch noch jünger oder kam es bei dir schon im späteren Alter? Also ich weiß ja nicht, bei mir hat man damals Antikörper nachweisen können, die zum Drüsenfieber führten und welche dann irgendwann nicht mehr zu sehen waren. Auch hatte die Milz wieder eine normale Größe. Das hat man besonders genau nach geschaut, weil ich aufgrund meiner jugendlichen Blödheit irgendwann, mein Attest des Drüsenfiebers als Freibrief zum Berufschule schwänzen nutzte und die Schule den Arzt beauftragte, das nochmals nach zu prüfen....jedenfalls meinte mein Arzt damals, Antikörper weg, Milz wieder normal, ab zur Schule mit dir! ^^


    Sind die bei dir jetzt weg, oder ist es wirklich nur EBV? Und wo kann man das eigtl überhaupt testen? Was ich auch gelesen habe, Lysin soll helfen... traue mich aber nicht das zu nehmen, ich habe Angst vor bewusstseinsverändernden Zuständen, also jede Situation die mir Unwohlsein oder Schwindel beschert versuche ich so gut es zu meiden, da schon ohnehin wenig Lebensqualität.

    Guten Morgen!


    Ich bin ja auch keine Spezielistin aber ich kann mir wirklich vorstellen, dass Du irgendwelche Nahrungsmittel nicht verträgst, vor allem wenn die Symptome direkt mit dem Essen zusammenhängen. Dein Körper scheint dann ja eine sofortige Abwehrreaktion zu starten und verweigert sich einerseits durch Appetitlosigkeit, dann will er durch Heißhunger alles wieder reinholen.


    Ich kenne einige Leute, die ein Beschwerde bild wie Deins aufweisen, weil sie auf Pestizide reagieren, wenn sie Brot/ Obst/ Gemüse etc. essen. Aber da kommen tw. auch Bauchschmerzen/ Darmbeschwerden hinzu (nicht bei allen). Dieser Effekt stellt sich nicht ein, wenn sie Brot/ Obst/ Gemüse aus dem Bioladen essen oder wild ernten und es ungespritzt ist. Ich habe das zuerst nicht besonders ernst genommen oder als exzentrisch abgetan (weil ich selber ja auf gar nichts reagiert habe :-) ), aber wie gesagt, je länger ich mich damit beschäftige, um so stärker zweifle ich.


    Im Zusammenhang mit EBV /PDF ist ja vor allem das Lymphsystem/ Milz/ Leber betroffen und die Lymphe/ Milz und Leber sind ja zur Reinigung und Filterung von Giftstoffen zuständig.


    Vielleicht ist es ein guter Weg, Schadstoffe zu vermeiden, um diese Reinigungssysteme zu entlasten.


    Ich versuche das ja gerade, denn bislang ist niemandem etwas Besseres eingefallen.


    Selbst wenn Du gerade kein aktives EBV haben solltest, meine ich, sind die Lymphe vielleicht dennoch durch die Altlasten überlastet. Warum beklagen so viele Ex - Ebv-ler die selben Symptome? Bei allen ist es gleich. Wenn man recherchiert, hängen alle Symptome, angefangen bei den Augen (Ringe brennen Müdigkeit) über Allgemeines (SchwächeAbgeschlagenheit/ Appetitverlust Heißhunger) oder Spezielles (Fieber, Halsschmerzen, Lymphknotenschmerzen) etc. aber auch Kopfschmerzen, Muskelschmerzen usw. mit den Lymphen zusammen.


    Also, denke ich, müssen die Lymphe geheilt werden, um EBV oder die Nachwirkungen zu heilen/ zu Lindern...


    Klingt doch eigentlich plausibel, oder?


    Ich würde das mit dem Lysin auch nicht machen. Ich glaube einfach zu sehr an die Selbstheilungskräfte, wenn man den Körper nur genügend unterstützt.

    Es klingt total plausibel


    Stichwort Nahrungsmittel Unverträglichkeit, da habe ich auch schon drüber nach gedacht.... leider gibt es da aber keinen der einem wirklich unter die Arme greift, man muss es selber raus finden. Deshalb führe ich aktuell ein Ernährungstagebuch und beobachte dabei die Symptome. Aktuell kann ich sagen, ich esse sehr viel Fastfood, Fertigkram und Süßigkeiten wie Schokolade, meine Schlafrhythmus ist eine Katastrophe. 3-4 Wochen bis 7 uhr früh wach, Nachmittag aufstehen. Dann 3-4 Wochen 9 Uhr aufstehen, 20 Uhr halbtot zu Bett gehen. Bei Schokoladen Genuß konnte ich bisher keine besonderen Symptome fest stellen.


    Als ich aber mal Nudeln mit Öl aß, wurde mir für 20 Minuten richtig komisch, als wenn der Kreislauf Hops geht. Wieder Schwitzattacken und innere Unruhe.


    Wegen Verdauung, an Sodbrennen leide ich mittlerweile auch.


    ich habe in 60 Prozent der Fälle keine normalen Stuhl, er ist meist weich und glibbrig. Zwischen Mitte 2011 bis Anfang 2015 hatte ich furchtbare Darmbeschwerden, fast jeden Tag hatte ich so eine Art Durchfallgefühl, das fühlte sich so schlimm an, erst wenn ich dann aufs Klo gegangen bin wars vorbei, der Stuhl war meist Ockerfarben und total zerfranst und es brannte jedes mal im After, als wenn er voller Säure wäre.


    Aber auch da hab ich schon geguckt, spätestens als ich mal Blut im Stuhl hatte, da dachte ich schon, jetzt habe ich Darmkrebs, Darm und Magenspiegelung brachten Gottseidank aber nichts außer Hämoriden zu Tage, außer noch, dass meine Speiseröhre vom Sodbrennen leicht entzündet war. Dagegen nehme ich Omeprazol. Das war schon irre, in der Zeit, vor allem 2012/2014 war ich vollständig von diesen Darmbeschwerden geplagt worden, bis diese nach und nach verschwanden..... der Stuhl blieb aber dennoch hin und wieder ganz komisch. Dafür kamen dann aber wieder diese Schwindel und Schwächeanfälle verstärkt zurück. Eine Roulette des Grauens.


    Weißt du was mir noch aufgefallen ist? Seit ich damals 2004 Pfeifer hatte, sind meine Lymphknoten am Hals verändert. Früher konnte ich ohne Widerstand hinter den Kiefer, zwischen Ohr und Kiefer rein drücken, jetzt sind da Lymphknoten tastbar. Seit 12 Jahren ist das jetzt so. Wo du von Lymphen redest....


    Aber schau mal, irgendwie blicke ich nicht ganz durch, Drüsenfieber und EBV sind ja nicht das selbe oder? Ich meine Drüsenfieber ist ja diese hartnäckige Erkältungskrankheit und EBV der Erreger...


    ich werde wie gesagt durch das Ernährungstagebuch versuchen was raus zu finden, aber ob das von Erfolg gekrönt sein wird, da zweifel ich.... vor allem bin ich ziemlich laienhaft...

    Übrigens war ich auch beim HNO zwecks Allergietest, der war so schlampig gemacht worden.... die Arzthelferin hat das total verkackt, und man konnte nur manches andeuten. Der Arzt hat mich auch kaum informiert, nehmen sie Nasenspray und Augentropfen bla bla. Zwar hat er mich auch am Kopf angepackt und rum gerüttelt, rum geguckt, aber am Ende wusste ich nur:


    -Hausstauballergie


    -Frühblütter Allergie


    -Gräser


    Der Zettel sah auch so komisch aus, ich muss das echt nochmal machen....


    Evtl überlege ich mal zu einem HP zu gehen, aber habe Angst, die Kohle wird vergeudet sein...

    Hallo zusammen,


    ich hatte die letzten 7 Jahre mit den gleichen Symptomen zu kämpfen. Diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten (sehr undankbar, da nicht nachweisbar), die komplette Erschöpfung, alles was Oktober87 auch beschreibt. Ich habe hierzu auch hier etwas geschrieben:


    http://www.med1.de/Forum/Immunsystem/617404/


    Vitamin D war auch bei mir absolut im Keller, Dekristol hat mich fast gekillt...war alles nicht schön.


    Ich kann nur empfehlen, mal das fairvital quercetin von amazon zu bestellen. Es hemmt die Histaminausschüttung der Mastzellen, was für den Großteil der Symptome verantwortlich sein sollte. Die Mastzellen spinnen rum, weil der Darm nicht iO ist, was wiederum durch den EBV kommt.


    Auch die Gewichtszunahme spricht dafür, der Körper lagert Wasser ein (natürliches anihistamin). Auch den Heißhunger kenne ich nur zu gut. Ich lasse seit einem Jahr konsequent Mehl, Zucker, Obst, Milchprodukte, Schweinefleisch und Alkohol weg. Nehme 20.000IE/Tag Vitamin D von ebay nuu 10.000 pro kapsel zzgl K2 und Magnesium, Zink und Selen. Ich habe in den letzten 11 Monaten ~33 kg abgenommen (190cm, 108->75kg). Statt 4 mal pro Tag muss ich nur noch 1 mal auf Toilette, ich kann mich wieder körperlich belasten ohne danach zu sterben und der Brainfog wird durch Quercetin weggeblasen. Die Erholung des Darms dauert Monate, den Tiefpunkt zum Wendepunkt zu machen ist das wichtigste!

    Hi


    Wie hast du die Nahrungsmittelunverträglichkeiten ermittelt? Wie bist du vorgegangen?


    Dekristol nehme ich jetzt seit fast einem Jahr, ohne Probleme. Mir kam es wie gesagt vor, als würde es dadurch besser werden. Aber letzten Endes könnte ich genauso gut Wasser trinken, es lindert nicht die Symptome.


    Vor allem im Herbst jetzt ist es bei mir sehr schlimm, meist im Herbst und Frühling, da gehts bei mir los. Da wache ich jeden Tag mit dieser Benommenheit auf.


    Ist dieses Zeug gegen Histaminintolleranz? Aúch an sowas habe ich gedacht....


    Wie gesagt, wegen Darm kommts mir vor, als war es früher 20 mal schlimmer, da habe ich jeden Tag Bauchkrämpfe gehabt...

    Genau, quercetin würde ich wie gesagt unbedingt ausprobieren. Auf die Lebensmittel kam ich durch Ratschläge und ausprobieren, sind aber auch wohl die Klassiker bei Virus Erkrankungen. Im Zweifel habe ich etwas einfach weggelassen, ich weiß die meisten handeln da genau umgekehrt. Den "Luxus" konnte ich mir bei meinem Zustand nicht gönnen, rückwirkend bin ich aber dafür sehr dankbar. Ich kann wie bereits geschrieben vor dekristol nur warnen. Gibt viele Alternativen, die einen Bruchteil davon kosten und unbedenklich sind.


    Der quercetin Test wäre natürlich erstmal das einfachste, deshalb auch da meine uneingeschränkte Empfehlung.