Begünstigt schlechte Ernährung Depressionen?

    Meine Ernährungsweise ist offen gesagt scheiße. Viele Fertiggerichte und Snacks, und keine festen Mahlzeiten.

    Depressionen habe schon lange, aber gibt es da einen Zusammenhang?

    Wie groß ist der Einfluss der Ernährung auf die Psyche?

  • 7 Antworten

    Es gibt das Sprichwort, du bist was du isst.

    Wie sieht es denn bei dir mit Vitamin B12, D3, Eisen, Folsäure und so weiter aus?

    Ich würde dir raten den Gefrierschrank mit gesunden Lebensmitteln zu bestücken,

    die du bei Bedarf schnell und einfach zubereiten kannst.

    Depressionen werden sicher nicht alleine durch schlechte Ernährung ausgelöst.

    aber die Ernährung hat Einfluss darauf, ob und was für Vitaminmängel du bekommst.

    Und gerade B12 und D3 Mängel sind bekannt dafür Depressionsähnliche Symptome auszulösen.

    Ich habe mich bisher nicht mit dem Nährstoffgehalt meines Essens auseinandergesetzt. Deshalb weiß ich nicht, was und wie viel da drin ist.


    Was ist denn dran an der Behauptung, dass unsere Lebensmittel künstlich so weit mit Vitaminen und anderen Nährstoffen versetzt sind, dass man im Normalfall keine Mängel entwickeln kann? (D.h. Mängel nur bei Aufnahmestörungen o.ä.)

    Das ist meiner Meinung nach falsch.

    Die Lebensmittel denen Vitamine zugesetzt werden haben oft Unmengen an Zucker und oder Fett.

    Wenn du momentan auf Grund der Depressionen antriebslos bist und nicht kochen kannst dann kauf dir Tiefkühlgerichte die gesund sind,

    Ein eingefrorenes Hühnerfrikassee mit Reis ist immer noch gesünder als ein Burgermenü.

    Du musst einen Kompromiss finden zwischen Pommes Schranke und täglich frisch kochen.

    Ich würde deine Frage ganz klar mit JA beantworten! Wenn dem Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe fehlen (die du mit Fertiggerichten und Snacks nicht decken kannst), wirkt sich das auf die Gesundheit und die Psyche aus. Vitamin B 12 und D 3 wurden hier u. a. ja schon genannt. Aber auch Magnesium ist z. B. wichtig und andere Vitamine und Minerastoffe ebenfalls. Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper. Da ist definitiv etwas dran!


    Du musst ja nicht von jetzt auf gleich deine Ernährungsgewohnheiten umstellen - versuche es langsam anzugehen. Was magst du an Obst? Äpfel, Bananen z. B. ? Dann nimm dir vor, jeden Tag ein Stück Obst zu dir zu nehmen für den Anfang.

    Die Fertiggerichte von Frosta schmecken echt gut und sind allemal deutlich besser als Pizza, Burger und Co! Einmal am Tag ein Stück Obst und so ein Fertiggericht wären schonmal ein guter Anfang. Und das nach und nach steigern. Du musst ja jetzt nicht ganz von deinen Ernährungsgewohnheiten weg, aber eine dauerhafte Veränderung und Verbesserung in kleinen Schritten wird dir gut tun, davon bin ich überzeugt!

    Plüschbiest schrieb:

    Depressionen werden sicher nicht alleine durch schlechte Ernährung ausgelöst.

    aber die Ernährung hat Einfluss darauf, ob und was für Vitaminmängel du bekommst.

    da gibts Informationen



    thelibrarian schrieb:

    Was ist denn dran an der Behauptung, dass unsere Lebensmittel künstlich so weit mit Vitaminen und anderen Nährstoffen versetzt sind, dass man im Normalfall keine Mängel entwickeln kann?

    Deine Fertiggerichte sind sicherlich nicht ausreichend oder überhaupt mit Vitaminen angereichert.


    Ich empfehle dir ein Blutbild beim Hausarzt und die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. Gut wäre auch, wenn du dich gesünder ernähren würdest.