Besser ernähren, abnehmen, keine Süßigkeiten

    Ich möchte mich besser ernähren und insbesondere keine/kaum Süßigkeiten bzw. möglichst kaum noch Zucker, Transfette sowie möglichst wenig Salz essen.


    Außerdem strebe ich an, ca. 3-4 kg abzunehmen, die in den letzten Monaten draufgekommen sind. Aufgrund meiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Lebensmittelunverträglichkeit und Schilddrüsenfehlfunktion) neige ich zu Wassereinlagerungen und hoffe daher, dieses Symptom über die Ernährung in den Griff zu bekommen. Sport mache ich schon.


    Bei den Süßigkeiten ist es so, dass es mir besser geht und gerade auch meine Haut reiner wird, wenn ich keine esse. Deshalb möchte ich die bis auf Weiteres möglichst komplett streichen,


    Der Thread ist zum Austausch und als skizzenhaftes Tagebuch gedacht.


    Hat jemand Lust, mitzumachen?

  • 100 Antworten

    Deine Frage könnte von mir kommen. Genau so geht es mir auch: ich esse zuviel Zucker/ Süßigkeiten und habe nach der Geburt vor 6 Wochen noch 5 Kilo zuviel auf den Rippen. Außerdem habe ich leider wieder aufhören müssen zu stillen, weil mein Kind genau wie mein erster Sohn es einfach nicht hinbekommen hat. Diesmal bin ich sehr traurig darüber, eben weil die Abnahme sicher leichter ginge beim Vollstillen, aber es lässt sich nicht ändern. Durch die Hormonumstellung hab ich auch noch ordentlich Wassereinlagerungen, so sehr dass ich meine Ringe derzeit nicht tragen kann, was in der Schwangerschaft bis zum Schluss ging.

    Ich Wiege derzeit 71 Kilo bei 175 cm und bin bei 64 Kilo gestartet. Da muss ich nicht zwingend hin, ich will nur nicht all meine Hosen ersetzen müssen ?.

    Sport will ich jetzt wieder anfangen, bei mir wirken Kraftübungen neben viel Bewegung am Besten. Und eigentlich weiß ich auch, dass ich eine Mahlzeit sehr klein gestalten muss, entweder abends oder morgens. Bin nur im Moment oft unglaublich müde weil ich nur 3/4 Stunden Schlaf bekomme nachts, da ist die Disziplin oft nicht dafür da. Insofern freue ich mich über gegenseitige Motivation ?

    Cool, dann sind wir schon mal zu zweit. :)^


    Einen Rest an Süßigkeiten haben ich hier (leider) noch rumstehen, aber ich werde mit Ausnahme von Weingummi und evtl. Eis nichts Neues nachkaufen, vor allem keine Schokolade, Kekse und anderen Mist.


    Außerdem habe ich mir vorgenommen, jeden Abend Sport zu machen und mindestens dreimal in der Woche Laufen zu gehen neben dem Vereinssport. Jetzt wo es immer bereits dunkel ist, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, bin ich zum Laufen blöderweise nicht motiviert. Die besten Laufstrecken sind dann unbeleuchtet und mit so einer Stirnfunzel möchte ich nicht rumlaufen. Bleibt nur der Bürgersteig in der Stadt; dort kann man kompromissweise auch laufen. Ich mache das eh intervallmäßig, weil ich weder Lust noch Kondition für kilometerweites Durchlaufen habe. So bin ich ca. 70 - 90 min unterwegs und mir macht das Laufen sogar halbwegs Spaß.

    Ich habe dem Zucker entsagt. Also allen Lebensmitteln, denen künstlich Zucker zugesetzt wird. Wenn ich Ausnahmen machen würde, wie du deine Weingummis und dein Eis, dann würde das bei mir nicht funktionieren. Ich würde auf dem "Zuckertrip" bleiben. Darum mein Rat, lass das Eis und die Weingummis auch noch weg. Es sei denn, du kannst trotz Eis und Weingummis auf das andere Zucker-Zeugs tatsächlich verzichten.

    @ Mann


    Und wieviel Erfolg hattest Du bis jetzt mit Deinem Zuckerverzicht?

    Ich will nämlich auch mitmachen.

    Ich würd auch, vorallem am Anfang, erstmal komplett auf alle Süssigkeiten verzichten und somit die Weingummis und das Eis weglassen. Wenn man nämlich für einige Zeit keinen Zucker zu sich nimmt, dann sinkt auch das Verlangen danach.


    Ich konnte als Kind wegen Unverträglichkeiten keinen Zucker zu mir nehmen. Und ich habe noch heute eigentlich nie Lust auf Süssigkeiten. Könnte gut ohne leben, aber manchmal etwas Süsses ist schon lecker. Wenn mans so in Massen machen kann, dann ist das auch okay. Schlussendlich kommt es auf ne ausgewogene Ernährung an. Aber damit du das „kontrollieren“ kannst: am besten anfangs alles weg.

    Komplett auf Zucker möchte ich nicht verzichten, aber auf Süßigkeiten. Was schwierig ist bei einem Ehemann, der sich quasi davon ernährt.


    Mein Schlachtplan sieht daher aus wie folgt:


    - gekaufte Süßigkeiten lagere ich im Keller. Da sind die aus den Augen und man muss wenigstens laufen, wenn man doch schwach wird

    - ich versuche einen Verzicht auf Essen in einem Zeitraum von circa 14 h.

    Also nach 20 h und vor 10 h nichts zu essen. Da ich im Moment oft ab 5 Uhr wach bin, ist das mit 10 Uhr schon schwierig. Aber ich trinke viel ungesüssten Tee und Wasser dann geht’s

    - täglich mindestens drei Kilometer schnell spazieren, 2 mal wöchentlich Rückbildung/Krafttraining


    Dass man süss irgendwann nicht mehr vermisst und auch nicht mehr mag kann ich bestätigen. Hab schon mal 4 Wochen Süßigkeiten gefastet, danach war alles unfassbar süss. Hoffe, dass der Effekt wieder eintritt

    @ Kalinkana,


    ich wog vor ca. 8 Monaten 84 kg als ich angefangen habe konsequent auf die Lebensmittel zu verzichten, denen Zucker künstlich zugesetzt wird. Momentan schwankt mein Gewicht zwischen 77 und 78 kg. Weiter geht's jetzt ohne weitere Änderung nicht runter.

    Allerdings sollte ich auch sagen, dass ich mein Radfahr-Pensum erhöht habe und vermutlich Muskelmasse aufgebaut habe. Und rein von der Essensmenge habe ich mich nicht eingeschränkt. Ich esse soviel wie ich Appetit habe. (Und auch Kohlenhydrate wie Nudeln.) Wobei der Appetit etwas zurückgegangen ist. Der Heißhunger fehlt. Ich halte es zwischen den Mahlzeiten viel länger aus, bzw. habe kein Hungergefühl. Das ist für mich fast der bessere und auch erstaunlichere Effekt bei dem Ganzen.


    PS: Ich bin auch nicht auf Zuckerersatzstoffe umgestiegen. Von denen halte ich nämlich nichts. Das ist "Körper-Verarsche". Im Mund suggeriert man über die Sensorik: "Achtung Körper es kommt Süßes. Bereite dich darauf vor." Und dann Ätschebätsch im Verdauungstrakt stellt der Körper fest das Zeugs kommt, das für ihn gar kein Zucker ist.

    Dass man sich von Zucker entwöhnen kann, habe ich vor ein paar Jahren festgestellt. Die ersten Tage sind schwer, danach ging es. Dank der lieben Verwandtschaft und meiner nichtvorhandenen Lust, sozial ständig anzuecken, habe ich aber wieder angefangen.


    Seitdem meine Schilddrüse behandelt wird, habe ich immerhin nicht mehr so den Jieper auf Süßigkeiten. Davor war das echt schlimm und ich glaube auch etwas gestört bei mir.


    Bei Weingummi und Eis kann ich mich recht gut steuern und nach normalen Portionen aufhören, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Ganz auf Süßes verzichten möchte ich lieber nicht, weil ich in der Vergangenheit in dem Fall paradoxerweise bei einem Verbot erst recht Essensgelüste darauf hatte und keine Lust mehr hatte, mich an das Verbot zu halten. Andererseits wei ich wie gesagt, dass man auch in den vollständigen Verzicht kommen kann, wenn man die erste Zeit durchhält, und dass das danach auch recht einfach geht (solange man keine sozialen Kontakte mit Essensangeboten pflegt).


    Ich bin daher sehr unschlüssig, ob ein Totalverzicht besser ist oder doch lieber die moderate Variante. Funktionieren tut beides, genauso wie beides auch nicht funktioniert an manchen Tagen bzw. je nachdem. ":/


    Wisst ihr zufällig, ob man auch bei einer wirklich gut eingestellten Schilddrüse zu Wassereinlagerungen im gesamten Körper neigen kann? Ich kannte das soweit nur aus der Unterfunktion, aber habe den Eindruck, dass mein Körper derzeit wieder chronisch Wasser einlagert (man sieht auch die Abdrücke an den Beinen etc., das Gesicht ist morgens verquollen usw..)


    Mein Arzt möchte aufgrund meines supprimierten TSH-Wertes, dass ich die L-Thyroxindosis um 12 Mikorgramm senke, dabei sind meine ft3- und ft3-Werte normal und nicht erhöht und ich habe eher Probleme mit täglicher Antriebslosigkeit, Wassereinlagerungen, kaum Appetit (außer auf Süßes, aber nicht auf richtiges Essen). Kann das auch von zu viel L-Thyroxin kommen bzw. wenn der TSH-Wert an der Untergrenze des Normalbereiches ist?

    Mit der Schilddrüse kenne ich mich leider überhaupt nicht aus. Aber Deine Frage bringt mich auf die Idee, die Werte bei mir auch mal checken zu lassen. Denn die Wassereinlagerungen sind bei mir auch wirklich stark derzeit.


    Genau so wie der Jieper auf Süßes. Ich habe es bisher auf den fehlenden Schlaf und die phasenweise Frustration wegen unzufriedenem Baby geschoben, dass ich an nichts Süßem vorbei komme. Außerdem war natürlich die Schwangerschaft auch ein Grund, da war es die Annahme man bräuchte ja Energie ?. Hab aber insgesamt circa 15 Kilo in der Schwangerschaft zugenommen, also noch durchaus im normalen Rahmen. Ich will jetzt halt nur schnell wieder meine alte Kleidung tragen, meine Schwangerschaftsbekleidung war geliehen von einer Freundin, die jetzt selbst wieder schwanger ist und das Zeug bald zurück haben möchte. Nur mir alles neu kaufen möchte und kann ich auch nicht?. Irgendwie war es bei Kind 1 auch viel schneller alles beim Alten.

    Linala80 schrieb:

    Aber Deine Frage bringt mich auf die Idee, die Werte bei mir auch mal checken zu lassen.

    Das kann ich nur empfehlen. Besser man klärt es ab, als jahrelang mit Beschwerden rumzulaufen. ;)

    Zu meiner Frage habe ich jetzt im Schilddrüsenunterforum einen eigenen Thread aufgemacht.



    Linala80 schrieb:

    Außerdem war natürlich die Schwangerschaft auch ein Grund, da war es die Annahme man bräuchte ja Energie ?. Hab aber insgesamt circa 15 Kilo in der Schwangerschaft zugenommen, also noch durchaus im normalen Rahmen.

    Braucht man als schwangere Frau nicht auch mehr Energie? Auch später, wenn das Baby da ist und man dadurch im Alltag ständig auf Trab ist? Sorry, ich habe davon null Ahnung.

    Ich würde mich auch mal anschließen. Komplett auf Süßes verzichten möchte ich auch nicht, aber stark einschränken, vor allem das "Zwischendurchessen".


    Ich habe - bedingt durch viel Sport und Achten auf die Ernährung - 2015 schon mal einiges abgenommen, von ca. 83 kg auf 70/71 und war 2016 sogar bis (kurzzeitig) 68 kg runter (Grüße 168 cm). 68 kg waren prima, wäre gern noch auf 65 kg gekommen, aber das hab ich nicht mehr hinbekommen.


    Seitdem bin ich nachlässig geworden (und war auch nicht soo unzufrieden, da ich eigentlich auch immer mal Komplimente für meine Figur bekommen habe) und es ging wieder bis auf 73/74 kg hoch, der Schwankungsbereich liegt so 71-74, aber als ich die 74 gesehen hab, hab ich auch rot gesehen. ;-) Ich bin auch leider so ein richtiges Süßmaul. |-o Wobei ich an Gummibärchen (die im Büro immer, aber auch immer rumstehen) sehr gut vorbeigehen kann, die sprechen mich nur ganz ganz selten mal an. ;-D Immerhin.


    Habe dann nach den Sommerferien wieder extrem auf mein Essen geachtet, nichts zwischendurch, Pause von mind. 12 Stunden, nach dem Abendessen konsequent nichts mehr. ABER zum Nachmittagssnack schon mal ein (!!) Stück Kuchen oder ein paar (wenige) Kekse oder so. Aber auch eben nur da. Das hat einige Wochen super hingehauen und die Waage zeigte Erfolge, dann kam eine Familienfeier.. Seitdem hat die Disziplin leider wieder nachgelassen. |-o

    Gewicht lag so bei 71-72 kg.


    Deshalb ist das hier mal wieder ein guter Punkt, mindestens bis Weihnachten diszipliniert zu sein.


    Abgesehen davon mache ich - aber seit Jahren - viel Sport, hauptsächlich Radfahren, heute schon wieder knapp 40 km, 20 sind es eigentlich jeden Tag, da ich es ganz oder teilweise für den Arbeitsweg nutze. Dazu noch (mal regelmäßig mal unregelmäßig) Schwimmen und Step Aerobic.



    Für alle die komplett auf Zucker verzichten (wollen): Ihr habt meinen Respekt! :)^:)=

    Naja, schon ein bisschen mehr, man rechnet so mit 250‘kcal ab dem 5. Monat

    zusätzlich meine ich. Aber das rechtfertigt nicht soviel Eis wie ich gegessen habe?

    Jeder Organismus ist anders. Drum schaffen es vielleicht manche auch den Zuckerkonsum einzuschränken und gut damit zu leben.

    Noch vor 8 Monaten hätte mein Nick durchaus "Schokoladensüchtiger" lauten können. Und ich verzichte ja auch nicht auf Süßes, sondern nur künstlich Süßes. Ich esse alles Süße was so wächst. Also alles Obst das ich mag. Und ich weiß halt, dass es für mich so funktioniert und ich weiß auch, dass wenn ich z.B. bei der Familie oder Freunden der Höflichkeit halber Kompromisse machen würde, dass das der Wiedereinstieg in die Droge wäre. Drum sage ich zu Allem konsequent Nein auch wenn ich dann der Einzige bin, der nicht vom lecker Kuchen oder Nachtisch ißt.

    Und ich erinnere mich durchaus wie Eis und Schokolade schmecken. Aber die Vorteile überwiegen.

    Nachdem ich den Tag weitgehend mit Lesen verbracht habe, bin ich vorhin nach zähem Ringen mit mir noch Laufen gegangen.


    Jetzt fühle ich mich auch besser, aber es nervt mich, dass ich vorher trotzdem so verdammt antriebslos bin; ich muss mich zu den einfachsten Handgriffen aufraffen und habe in meinem Urlaub außer schlafen, zocken, lesen und etwas Sport gar nichts gemacht. Mehr bekomme ich nicht hin bzw. ist das, als hätte mir jemand den Stecker rausgezogen.