• Bin ich mollig? (siehe Bilder)

    Hallo :-) , ich fühle mich in meinem Körper nicht wohl, ich habe zwar schon einiges abgenommemn (>30kg), aber fühle mich immer noch irgendwie dick und unwohl... mein Gewicht verrate ich mal nicht, was würdet ihr den schätzen (bin 167cm groß)? Habt ihr Tipps oder könnt ihr mir einen Trainingplan aufstellen wie ich diesen Bauch wegkriege und allgemein…
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    Also ist das weder gut noch schlecht?

    Wenn du zwar weniger erbrichst, dann aber unbedingt weniger essen musst, um das Gefühl der Kontrolle zu behalten, tauschst du nur das eine gegen das andere ein, darin kann ich keine Verbesserung erkennen.

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    ich möchte erstmal in Vordergrund an meiner Stimmung arbeiten, aber ich finde es wichtig, dass sie das alles weiß, auch wenn ich momentan nicht so aktiv daran arbeiten möchte (obwohl ich zur Zeit sowieso weniger erbreche, aber dafür weniger etwas weniger esse, keine Ahnung, ob das in die richtige oder falsche Richtung geht).

    Das kann ich gut verstehen, weil es mir momentan ähnlich geht, aber ich glaube, man kann das nicht wirklich komplett ausklammern.


    Dein Essverhalten wirkt sich garantiert auf Deine Stimmung aus und umgekehrt genau so. Irgendwie muss man es schaffen, da die Balance zu finden. Ich zwinge mich, jeden Tag was zu essen und habe mir auch ein Gewicht festgelegt, unter das ich nicht kommen darf. Mal sehen, wie es klappt, aber so ganz ohne das Ganze laufen zu lassen, glaube ich nicht, dass das klappt.


    Vielleicht könnt ihr in der Therapie in dem Punkt daran arbeiten, dass ihr mal schaut, was du damit kompensierst. Ist nichts, was man auf die Schnelle herausfindet, aber meiner Meinung nach spielt das alles zusammen. SVV, Essverhalten sind alles Ventile und wenn du das herausfinden kannst, kannst du vielleicht auch Alternativen finden. :)*

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    Wenn du zwar weniger erbrichst, dann aber unbedingt weniger essen musst, um das Gefühl der Kontrolle zu behalten, tauschst du nur das eine gegen das andere ein, darin kann ich keine Verbesserung erkennen.

    Dem stimme ich schon zu, aber man kann auch nicht erwarten, dass man von heute auf morgen komplett aufhört mit altbekannten Mustern. Es ist halt wichtig, dass sie währenddessen zumindest insofern genug isst, dass sie nicht weiter abnimmt. Cenible, kannst du Dich damit anfreunden, das Gewicht erst einmal zu halten bzw. versuchen, den Fokus da ein bisschen runterzunehmen?


    Aber ihr wurde hier ja geraten, zuzunehmen und auf lange Sicht wäre das wohl schon sinnvoll, aber alles auf einmal wäre vielleicht zu viel und könnte in die komplett falsche Richtung ausschlagen?

    Findet ihr das wirklich wenig? Ich meinte nämlich nur, dass ich weniger als vorher esse, damit ich das Drinbehalten aushalten kann (die Mengenangaben sind geschätzt, ich weiß das ja mittlerweile, da ich früher Kalorien gezählt habe):


    Morgens: Haferbrei (40-50g Haferflocken mit 200ml Haer-Soja-Milch und 1 großen Banane und Zimt)


    Vormittags: 1 großes Glas 100% Orangensaft (mir fällt breiiges/flüssiges Essen irgendwie leichter, da ich mich irgendwie "anders" gesättigt fühle als bei festem Essen. Würde ich zB zum Frühstück Brötchen mitessen, kenne ich kein Stop und das wären bestimmt 4-5 Stück geworden :-X ) und 1 Laugenstange (konnte mich noch stoppen, sodass es bei einer blieb)


    Mittags wird es geben: 400g breiige Erbsensuppe mit etwas Gemüse/Kartoffeln, dazu wahrscheinlich die zweite Laugenstange..


    Nachmittags und Abends kommen nach. Mein Gewicht war heute nach dem Frühstück mit Kleidung 51,7kg. Wenn es unter 48kg gehen würde, würde ich es stoppen.


    Darf ich fragen, wie du am Tag isst (gerne auch als PN)? Ich habe mir die letzten Seiten in deinem Faden durchgelesen und du hast dort geschrieben, dass du gewichtstechnisch ähnlich wie ich bist (also unteres NG/Grenze UG).


    Ich denke auch, dass diese destruktiven Verhaltensweisen und vor irgendwas beschützen wollen bzw irgendwas ersetzen sollen und man das als Ganzes sehen sollte. Jedoch geht es mir nicht mehr oder weniger schlecht, wenn ich das alles unterlasse oder nicht. Dann kommt natürlich die Frage auf, warum ich es dann mache.. ich weiß es nicht.


    Skills sind nicht so meins, entweder tur ich etwas (zB das Schneiden) oder unterlasse es und finde mich damit ab, es jetzt nicht zu tun.

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    Ich meinte nämlich nur, dass ich weniger als vorher esse, damit ich das Drinbehalten aushalten kann

    Kenne ich. Ich glaube auch, dass es vorerst okay ist, wenn du lieber breiigen Kram ist, aber auf Dauer halt nicht.


    Ich kann schlecht Tipps geben, was viel und was wenig essen ist. Für mich klingt das soweit okay, je nachdem, was nachmittags und abends noch kommt.


    Bedenklich finde ich halt, dass du anscheinend diesen Heißhunger hast. Also Dich bremsen musst. Wenn jetzt Sprüche kommen, dass sich Dein Körper jetzt einfach holt, was er braucht und du dem Heißhunger nachgeben sollst - nein. Mache ich nicht, weil es einfach IMMER schiefgeht, aber wichtig wäre, dass du Dir Deinen Plan so ausgewogen gestaltest, dass du auf eine gute Kalorienzahl kommst und entweder verschwindet der Heißhunger, wenn du eben wirklich ausgewogen isst und Dir Grenzen setzt oder/und du musst auf die Suche nach der psychischen Komponente gehen (bei mir hat das ganz viel mit zu viel Nähe zu tun; das wirkt sich total auf mein Essverhalten aus).


    In der Klinik isst man auch nicht bis zum Erbrechen, da gibt es vorgefertigte Essensrichtlinien und nicht mehr und nicht weniger. In manchen Kliniken darf man auch pro Woche nur eine bestimmte Zahl an kg zunehmen, da geht es auch nicht nach "Hauptsache Gewicht drauf".


    Essen muss man - gerade nach so einer heftigen Diät - einfach erst wieder lernen und manche können sich das nicht vorstellen. Man soll ja auch nicht von einem Extrem ins nächste rutschen, sondern einen gesunden Umgang damit lernen.


    Also arbeite für Dich so einen Plan aus und halte Dich daran. Vorerst nicht mehr, nicht weniger. Du darfst da aber auch Sachen wie Süßigkeiten einbauen.


    Es würde Dir nichts bringen, wenn ich Dir meinen Essensplan schicke. Ich komme aus dem starken Untergewicht hoch und mein Stoffwechsel ist ganz anders. Außerdem kämpfe ich selbst gerade ziemlich, weshalb ich das nicht förderlich finden würde. Man könnte meinen, ich machs mir jetzt leicht, indem ich gute Ratschläge verteilen will, die ich selbst nicht so gut einhalten kann, aber das ist ein Prozess. Ich habe gute und schlechte Tage. Und nur, weil ich selbst kämpfe, heißt es ja nicht, dass ich nicht versuchen kann, das weiterzugeben, was ich in der Klinik erfahren habe.


    Außerdem bin ich ernährungstechnisch aus gesundheitliche Gründen etwas eingeschränkt und esse deshalb manche Lebensmittelgruppen nicht. Heißt also, ich esse gerade nicht sonderlich ausgewogen.


    Aber ich kann Dir einen Plan aus der anderen Klinik damals raussuchen.

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    Ich denke auch, dass diese destruktiven Verhaltensweisen und vor irgendwas beschützen wollen bzw irgendwas ersetzen sollen und man das als Ganzes sehen sollte. Jedoch geht es mir nicht mehr oder weniger schlecht, wenn ich das alles unterlasse oder nicht. Dann kommt natürlich die Frage auf, warum ich es dann mache.. ich weiß es nicht.

    Irgendeinen Grund wird es schon geben und wenn du nicht anfängst, daran zu arbeiten, macht das alles halt auch nicht so viel Sinn. Du musst schon was ändern wollen. Ich betone ja auch, dass du nicht alles auf einmal ändern musst. Diese Mechanismen sind ja für was gut (gewesen). In der Klinik haben die mir auch gesagt, dass sie niemals erwarten würden, dass ich sofort aufhöre zu schneiden, zu erbrechen und mir sonstwie zu schaden, aber schrittweise sollte es halt in die richtige Richtung gehen. Selbst, wenn du nicht herausfinden kannst oder willst, warum du das machst, kannst du zumindest versuchen, herauszufinden, was du stattdessen machen könntest.


    Ich bin auch kein Freund von Skills, aber wir müssen uns damit abfinden, dass wir sie brauchen. Entweder wenden wir sie an oder es bleibt beim Alten, aber dann darf man halt auch eigentlich nicht jammern. Versuche ich mir gerade einzutrichtern |-o und in "meinem" Thread weniger zu jammern, was mir mal mehr, mal weniger gelingt.

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    Skills sind nicht so meins, entweder tur ich etwas (zB das Schneiden) oder unterlasse es und finde mich damit ab, es jetzt nicht zu tun.

    Ist aber keine Dauerlösung.

    @ Cenible

    Ja ich finde das wenig.


    Grob überschlagen kommst du auf 1400 kcal bisher. Das ist gerade mal dein Grundumsatz, wenn du den ganzen Tag im Bett gelegen hättest. Wenn du dich bewegt haben solltest, wovon ich mal ausgehe, brauchst du noch jede Menge Energie für den Rest des Tages.


    Von "viel essen" bist du leider noch meilenweit entfernt. Allerdings kann ich Dir auch keinen Essensplan geben, dafür gibt es Spezialisten.

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    Dem stimme ich schon zu, aber man kann auch nicht erwarten, dass man von heute auf morgen komplett aufhört mit altbekannten Mustern. Es ist halt wichtig, dass sie währenddessen zumindest insofern genug isst, dass sie nicht weiter abnimmt.

    Okay.

    1400kcal sind ja schon einiges und erstmal besser als nichts. Das Mittagessen war zu viel für mich, ich habe mich danach überfüllt gefühlt und wollte es nicht drinbehalten, aber ich habe es seingelassen und lasse das erstmal heute mit dem Essen, ich will nicht, dass es mir deswegen schlechter geht. Dé.liée, ich habe das Gefühl, du verstehst mich. Würde ich dem Heißhunger nachgeben, würde das nur über der Kloschüssel enden. Ich denke, bei mir spielen beim Heißhunger sowohl körperliche (zu wenig Essen), als auch psychische Komponente mit (sonst würde ich spätestens mit dem Essen aufhören, wenn mir übel wird). Ich bersuche aber langsam zu lernen, mich zu stoppen beim Essen, auch wenn ich mich dann erstmal scheiße fühle, weil ich doch so gerne in diesem Moment diesem Fressdruck nachgeben möchte. Ein paar Klinikesspläne habe ich im Internet gefunden, aber die unterscheiden sich teilweisw ziemlich, es wäre also nett, wenn du mir deinen schicken könntest so als Richtlinie. :-)


    Ich werde bei der nächsten Therapiestunde ansprechen, dass ich herausfinden möchte, warum ich das alles tue. Ich denke, dann kommt die Motivation etwasbwirklich zu verändern, weil man das nachvollziehen kann.


    Findet ihr denn, dass ich hier jumrammere? Also ich merke das ja nicht mal... ":/

    Zitat

    Findet ihr denn, dass ich hier jumrammere? Also ich merke das ja nicht mal... ":/

    Ich würde es als "rumeiern" interpretieren. ;-)


    Du versuchst, einen Goldenen Gral in die Realität hineinzuargumentieren, der für dich möglichst wenig Unanehmlichkeiten bereitet und gleichzeitig als Lösung dient.


    Immerhin hat dieser Faden schon mal die Erkenntnis gebracht, dass dein Selbstbild stark von der Außenwahrnehmung abweicht. Das war ja zuerst einmal die Intention. Und du weißt, dass nicht alles so richtig läuft - wenn auch aktuell nicht dramatisch. Aber der Weg ist halt noch nicht zuende.


    Ich empfinde es weder als schlimm noch als unbelehrbar, was du hier schreibst. Wichtiger ist, was an Taten folgt und wie offen du für die Umsetzung bist, welche Disziplin du dabei entwickeln kannst.


    Dass man in Zeiten von Unsicherheit und Labilität auch mal etwas rumeiert, rumjammert oder was auch immer ist völlig OK. Gerade in so einem Forum hier.

    Ja, dem stimme ich auch zu, was Comran dir schreibt.


    Dein Weg ist nicht leicht, und dann ist selbst gelegentliches Jammern schon in Ordnung.

    Ich finde auch nicht, dass du jammerst.


    Voraussetzung ist halt, meiner Meinung nach, der Änderungswille. Dann ist das voll okay. Wenn man sich aber nur beschwert und keine Hilfe annehmen will, dann ist das jammern.


    So meinte ich das vorhin.


    Tust du aber nicht.

    Danke für euer Verständnis, ich werde mich bemühen etwas weniger zu jammern und dafür mehr aktiv was zu tun. :-)


    Gleich gehe ich zum Sport seit Langem wieder, vielleicht wird das mir gut tun.

    Erstmal leichtes Joggen zum Aufwärmen (je nachdem wieviel ich Lust habe zwischen 5 und 60min) + 45min Kraftsport (alle Körperregionen) mit den Pausen zwischendurch :-)

    Dé.liée


    Fühle dich gestalkt. Findest du das, nun so für dich selbst, besonders clever was du hier gerade machst? Also, nicht das ich deinen Beiträgen hier widersprechen will, aber ein Wort für dich: Wettkampf. Sportvergleiche fallen unter Kalorienvergleiche.


    Lass das!