• Bin ich mollig? (siehe Bilder)

    Hallo :-) , ich fühle mich in meinem Körper nicht wohl, ich habe zwar schon einiges abgenommemn (>30kg), aber fühle mich immer noch irgendwie dick und unwohl... mein Gewicht verrate ich mal nicht, was würdet ihr den schätzen (bin 167cm groß)? Habt ihr Tipps oder könnt ihr mir einen Trainingplan aufstellen wie ich diesen Bauch wegkriege und allgemein…
  • 236 Antworten

    Ich unterschätze die Gefahr nicht.


    Was wollt ihr von mir hören? Ich bin, wie bereits geschrieben, in Behandlung und bin dabei an mir zu arbeiten.

    "Von dir hören wollen"? Gar nichts, denn das wäre nicht echt.


    Es geht meinem Eindruck nach darum, dass du dein ungesundes Verhältnis zu Nahrung und Sport bis jetzt verteidigst, statt es wirklich infrage zu stellen.

    Zitat

    wie ich diesen Bauch wegkriege und allgemein mein ganzes schwabbelige Fett? Oder ist das überschüssige Haut? Ich fühle mich wie ein Mammut...vor allem mein Oberkörper.

    Nicht zu vergessen, dein Körperbild: das entspricht einfach nicht der Realität.

    Hyperion

    Zitat

    Es ist nicht Sinn dieses Forums, Unter­stützung auf einem gesundheitlich bedenklichen und ungesunden Ernährungsweg zu leisten.

    Nehmen wir mal an, die TE hat tatsächlich eine gestörte Selbstwahrnehmung. Nehmen wir weiter an, ihr Verhalten birgt gewisse Risiken (nur eine Hypothese, denke keiner von uns ist in der Lage dies abschließend zu beurteilen).


    Es ist doch sicher auch nicht im Sinn dieses Forums, einer Rat suchenden Userin einen Maulkorb zu verpassen, solange sie das vermeintliche Problem nicht von der vermeintlich "richtigen" Seite sieht? Darum ist sie ja offensichtlich bemüht, und ich denke die Möglichkeit sollte man ihr lassen.

    danae

    Zitat

    Dé.liée kenn ich, denke ich, ganz gut. Daher trete ich ihr hier auch so deutlich und öffentlich auf die Füsse, was ich sonst eher lassen würde, weil ich es als Blosstellung empfinde. Aber sie ist gerade wackelig und weiß, denke ich, dass ich mir nur Sorgen mache.

    Ich hab das auch nicht böse aufgefasst. Natürlich bin ich nicht begeistert, wenn ich so gepiekst werde, aber ja, ich kenne Deine Gründe und deshalb ist das okay :)_ .

    Cenible

    Zitat

    Ich möchte Dé.liée nicht triggern und kann auf genauere Ess- und Sportangaben verzichten, wenn sie das möchte bzw wenn ihr das hilft. :-)

    Nein, mach du ruhig. Ich habe meinen Plan und gut ist ;-) . Du brauchst halt gerade einfach die Rückmeldungen, dann lass sie Dir ruhig geben. Wenns mir zu viel wird, kann ich nämlich auch einfach hier wegbleiben ;-) . Ich glaube, das habe ich soweit schon ganz gut im Griff, dass ich mich von außen nicht mehr so stark beeinflussen lasse.

    Audrey Tattoo

    Zitat

    Dann muss er// um sein Leben kämpfen! Ich wünsche dir und auch Delieé, dass ihr diesen Kampf aufnehmt bzw. erfolgreich weiterführt. :)*

    Danke! @:)

    Also... ich habe jetzt nicht ALLES durchgelesen.. aber das meiste überflogen...


    Ich bin momentan krankheitsbedingt im starken Untergewicht, ich wog vorher 60kg, das war gesund und schön, nun wiege ich nurnoch 42 kg und es geht mir dreckig, es ist wirklich nicht erstrebenswert so dünn zu werden, bisher ist jeder erschrocken der mich gesehen hat, denn es sieht einfach ungesund aus, denn das ist es auch.


    Und... dein Bauch und deine Beine scheinen dick wenn du sie zusammen/platt drückst? Ich bin nicht mehr als Haut und Knochen und selbst bei mir ist das so, das ist ganz natürlich, mit Fett hat das Null zu tun.


    Und mal ganz ehrlich und offen: Meine Brüste hängen nun und mein Hintern ist flach und faltig, davon hat wirklich niemand etwas ;-D Niemand kann mir erzählen dass er das schön findet! :)D

    Schön ist stakes UG bestimmt nicht, da stimme ich wohl zu. Darf ich fragen, SeeTraube, was du hast?


    Eine Frage zum Thema: mich triggern Brot, Brötchen, Toast etc sehr stark. Wenn ich sowas esse, kann ich mich schlecht beherrschen. Ist es besser, wenn ich diese Sachen weglasse um zu lernen normale Mengen zu essen?

    Na, wenn dus weg lässt, dann lernst dus ja nicht. Dann vermeidest du.


    Lass Dir von jemandem sagen, was eine normale Menge ist und erlaube Dir, die zu essen. Nicht mehr, nicht weniger. So kommst du irgendwann wieder da "rein".


    Essgestörte müssen sehr oft sowohl Hunger, als auch Sättigungsgefühl wieder lernen, deshalb wird in Kliniken nach Uhrzeiten und Richtmengen gegessen.


    (Ich versuche, Dir den Plan demnächst hier einzutippen, ist eine längere Aktion und ich bin immer so halb auf dem Sprung ;-D . Äh, nein. Ich versuche, auf dem Sprung zu sein, weil ich eigentlich lernen sollte, aber auf med1 kann man so übel kleben bleiben |-o ).

    Zitat

    Darf ich fragen, SeeTraube, was du hast?

    Wenn ich das wüsste wäre ich einen Schritt weiter ;-D Kurz gesagt fing ich unerklärlich an abzunehmen und bekam dann eine Gastritis welche es nur noch schlimmer machte. ;-)


    Bei der anderen Frage kann ich dir leider nicht helfe da ich mich mit Ernährung nicht allzu gut auskenne. :)D

    Zitat

    Du bist auf dem Weg dahin. Tägliches Energiedefizit führt nunmal dahin. Und irgendwann sind die Reserven im Körper weg (und damit meine ich nicht nur Fett), und die Gesundheitsprobleme fangen an.

    Jop. Und das kann verdammt schnell gehen. Die einen haben eher mit den Folgeschäden zu kämpfen, die anderen später.


    Bei mir kam das Ganze ziemlich flott. Einschleichend, aber irgendwann hats geknallt und das bei einem Gewicht, bei dem es anderen noch gut ging. Jeder Körper ist da verschieden. Was ich kritisch sehe ist, dass du anscheinend eine Radikaldiät gemacht hast? Habe ich damals auch, in sehr kurzer Zeit habe ich massiv an Gewicht verloren und das laugt den Körper halt noch mal einen Schlag heftiger aus.


    Mag hart klingen, aber ich würde mich an Deiner Stelle nicht darauf verlassen, dass du noch lange von "Nebenwirkungen" verschont bleibst, falls du sie nicht sogar schon spürst. Ganz unschön. :)*

    Das Problem ist, dass ich hier leider keine Richtlinie habe. Meine Eltern sind übergewichtig und meinen, ich würde sehr wenig essen und dass ich ruhig zuschlagen könnte beim Essen, also würden die mir auch sagen, dass 5 Brötchen zum Frühstück normal sind für mich. Hm...

    Dé.liée, darf ich fragen, was du für Folgeschäden hast und ab welchem BMI sie bei dir auftraten (ja, ich weiß, jeder Körper ist anders, ich frage aus Interesse)?

    Zitat

    also würden die mir auch sagen, dass 5 Brötchen zum Frühstück normal sind für mich.

    Vor meiner Gastritis habe ich oft 4 Brötchen verschlungen ;-D Wie viel denkst du denn wäre "normal" für dich?

    Zitat

    Das Problem ist, dass ich hier leider keine Richtlinie habe. Meine Eltern sind übergewichtig und meinen, ich würde sehr wenig essen und dass ich ruhig zuschlagen könnte beim Essen, also würden die mir auch sagen, dass 5 Brötchen zum Frühstück normal sind für mich. Hm...

    Du kommst ja auch aus dem Übergewicht, was bei Essstörungen am Anfang auch nicht ungewöhnlich ist.


    Aber wie so oft im Leben: wenn man etwas richtigerweise korrigieren will, schießt man mit dem Gegenteil oft übers Ziel hinaus. Das ist bei dir passiert. Daher ist dein aktuelles Gewicht eine rote Linie. Du darfst es nicht unterschreiten, bist schon zu weit gegangen. Du musst eben lernen, die Mitte zu finden. Für einen Stoffwechsel in Balance dürfen jetzt keine Mängel mehr auftreten. Im Gegenteil, an den Tagen, wo du Kraftsport machst, wirst du Mühe haben, die nötige Kalorienzufuhr aufzubauen. Darauf musst du unbedingt achten, dass du auch an diesen Tagen nicht ins Minus kommst - da darf es schon mal eine Portion Spaghetti mehr sein. Und bloß kein Ausdauersport - der schadet dir aktuell mehr, als er hilft.

    Puh. Ich muss dazu sagen, dass mein Gewicht sehr stark schwankt, so um die 20kg. Ich nehm zu, ich nehm ab, zu, ab. Ich habe es bisher noch nie geschafft, mein Gewicht so wirklich zu halten.


    Ich hatte unter anderem (und das nicht mal bei meinem Tiefst-BMI) massive Kreislaufprobleme, Nierenprobleme, von denen lange nicht klar war, ob sie reversibel sind, Leberprobleme (ich war halt einfach gelb :-X ), Herzrhythmusstörungen (habe lange Betablocker nehmen müssen, seit Mitte des Jahres schlitter ich gerade so rum, dass es ohne geht), erniedrigte Körpertemperatur, Konzentrationsprobleme, extreme Zyklusstörungen (verbunden mit der Angst, dass ich vielleicht nie Kinder kriegen kann), usw.


    Halt die bekannte Palette, bei der man sich immer denkt, dass es mich sowieso nicht trifft.


    Als ich 2012 in der Klinik war, wäre ich laut Ärzten gestorben, wenn ich nicht gezwungen worden wäre, mein Essverhalten sofort zu ändern. Ja, ich war schon im Untergewicht, aber ich war bei weitem nicht die Dünnste und nicht in einem Bereich, den man sonst als kritisch eingestuft hätte. Mein Körper hat halt einfach vorher schon angefangen zu streiken, weil ich ihn echt scheiße behandelt habe.


    Und irgendwie kämpfe ich immer noch mit den Folgen. Mal mehr, mal weniger.