• Bin ich mollig? (siehe Bilder)

    Hallo :-) , ich fühle mich in meinem Körper nicht wohl, ich habe zwar schon einiges abgenommemn (>30kg), aber fühle mich immer noch irgendwie dick und unwohl... mein Gewicht verrate ich mal nicht, was würdet ihr den schätzen (bin 167cm groß)? Habt ihr Tipps oder könnt ihr mir einen Trainingplan aufstellen wie ich diesen Bauch wegkriege und allgemein…
  • 236 Antworten
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    Du hast einen anderen Thread in dem es darum eght das du unglücklich bist.

    Und daß Du dagegen Tilidin bekommst. ":/


    Das ist ein reines SCHMERZmittel und wird bei starken chronischen Schmerzen oder auch nach Operationen gegen den ersten Wundschmerz gegeben.


    Cenile, wofür hat es Dir der Arzt wirklich verschrieben bzw. woher bekommst Du das?

    Zitat

    Ich weiß nicht, ob ich mir mit mehr Muskeln wirklich gefallen würde, die haben ja auch Masse, auch wenn sie einen schlanker erscheinen lassen.

    Also geht es Dir letztlich gar nicht um ein hübsches Aussehen, sondern eher um den Zeiger der Waage. Keine guten Voraussetzungen.

    Zitat

    Ich denke, mein Problem ist es, dass es mir schwer fällt einzusehen, dass ich keine zierliche, schmale Statur habe und auch nie haben werde.

    Ich habe mir jetzt zum dritten Mal deine Fotos angesehen. Du bist total schmal. Da ist ja nicht mal ein Arsch in der Hose. Sowohl im physischen Sinne als auch im übertragenden.

    Zitat

    Ich weiß nicht, ob ich mir mit mehr Muskeln wirklich gefallen würde, die haben ja auch Masse, auch wenn sie einen schlanker erscheinen lassen.

    Form

    Form

    Form

    Du hast noch einen weiten Weg vor dir, gerade was die eigene Akzeptanz und Einsicht angeht. Helfen kann man nur, wenn du es annimmst und bereit bist, diesen Weg auch zu gehen.

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    Hatte mich runtergehungert, die Haut hing (wie bei dir), mein Bauch war aufgebläht (Hungerbauch) und deshalb fand ich mich dick - Teufelskreislauf. Gleichzeitig sah ich erbärmlich und krank aus.


    Irgendwann hatte ich es so satt, habe angefangen zu essen und moderat Sport zu treiben (2x pro Woche 45 Minuten Krafttraining, 10 Minuten leichtes auslaufen). Was ist passiert? Mein Gewicht ging etwas nach oben, gleichzeitig wurden meine Hosen weiter. Ich konnte es nicht glauben, aber ich wurde von meiner Figur her schlanker - und wurde kein Walross, wie ich es irrationalerweise befürchtet hatte..

    Toll, so etwas zu lesen. Ein schöner Erfolg, den du da errungen hast. Alle Achtung. :)=


    Zu "zart und zierlich" und warum ich den Knochenbau ansprach. Natürlich spielt der Knochenbau (ebenso wie die Gene) eine Rolle. Jemand kann groß und rundherum breit sein, dann viel abnehmen und sieht trotzdem mehr flach und dabei dürr aus als zierlich, und "zart" wird so jemand nie wirken. Ein anderer ist von Natur aus schmal gebaut. Wenn so jemand zunimmt, trägt er meist viel Gewicht im Rumpfbereich mit sich herum. Da gibt es große Unterschiede.

    Zitat

    Ich habe mir jetzt zum dritten Mal deine Fotos angesehen. Du bist total schmal. Da ist ja nicht mal ein Arsch in der Hose. Sowohl im physischen Sinne als auch im übertragenden.

    Ich möchte keine Erbsenzählerei betreiben, aber "schmal" ist nicht gleich zierlich und zart, sorry. Kann ja auch sein, dass man Verschiedenes darunter versteht, aber ich denke, die TE möchte ein anderer Typ sein, und das wird nicht funktionieren.


    Cenible, ich glaube dir, dass du etwas tun willst. Du tust dich nur schwerer damit als du wahrhaben möchtest. Trotzdem: Bleib dran, auf jeden Fall. :)*

    Eine Frau hat nun mal relativ mehr Fettgewebe als ein Mann - ihre "Kurven" eben. Wenn Du Dir das Fett weghungerst, wird Dein Körperbau immer "männlicher", denn Deine "Kurven" fallen weg. Wenn Du dann noch Krafttraining betreibst (es geht hier nicht um Sport), kommen vermehrt Muskeln dazu, und dein Körper wird noch maskuliner statt schöner. Außerdem verbrauchen diese Muskeln bei ihrer Arbeit "Energie", die sie aus den Fettzellen gewinnen - welche Du nicht hast. Muskeln verbrennen Fett. Auch vegane Ernährung entzieht dem Körper weiter Energie, Kraft und "Biss". Es erschreckt mich, dass Du auch nur an vegane Ernährung und Krafttraining denkst! @:)

    Übertrag

    Um einen besseren Zusammenhang beider Fäden herzustellen, übertrage ich einen Auszug des anderen Fadens der TE in diesen Faden hinüber:

    Zitat

    Die negativen Dinge sind bei mir einmal die Depression (Escitalopram und Fluoxetin haben beide nicht mal ein bisschen geholfen, so dass ich eine Grundmotivation hätte an mir zu arbeiten...), dann habe ich auch noch Probleme mit Tablettenmissbrauch (hauptsächlich Tilidin, jedoch keine körperliche Abhängigkeit, wenn ich es absetze passiert nichts Großes). Zudem habe ich auch Schwierigkeiten mit Selbstverletzungen und dem Essen, ich fühle mich unwohl in meinem Körper und bin Veganerin (jedoch aus ethischen Gründen). Früher habe ich Essanfälle gehabt und danach manchmal erbrochen...


    ...Die Hobbys machen nur Spaß, wenn ich etwas eingenommen habe (z.B. das Tilidin)....

    Also man kann seine eigene Meinung zu veganer Ernährung haben und das für sich nicht wollen, aber es stimmt einfach nicht, dass eine vegane Ernährungsweise ungesund ist oder Krafttraining und Muskelaufbau und sportliche Leistung nicht ermöglicht.


    Es stimmt schon, dass viele Essgestörte sich vegan ernähren, aus Gründen, dass immer mehr Lebensmittel wegfallen, aber trotzdem ist Veganismus nicht gleichbedeutend essgestört.


    Man kann sehr ausgewogen vegan essen und dabei eine sehr gute/gute körperliche Verfassung haben.


    Ist jetzt off-topic, aber ehrlichgesagt nervt mich das so unheimlich, dass Veganismus immer noch so halb verteufelt wird.

    Nachtrag: Nicht, dass ihr mich falsch versteht. Ich heiße ihr Essverhalten nicht gut, aber das liegt nicht daran, dass sie sich vegan ernährt.

    Ja, aber das bestreite ich ja auch nicht ;-) .

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    Auch vegane Ernährung entzieht dem Körper weiter Energie, Kraft und "Biss". Es erschreckt mich, dass Du auch nur an vegane Ernährung und Krafttraining denkst! @:)

    Das bezog sich eher darauf und dass man das einfach nicht direkt ausschließen und verallgemeinern sollte.

    Auch wenn viele Essgestörte als 'Tarnung' vegan sind, bin ich es rein aus ethischen Gründen. Bei einem FA würde ich zB nie auf die Idee kommen eine Käsepizza zu essen, weil sie ja eh rauskommt, nur als Bsp.


    Mir geht es auch nicht hauptsächlich um den Zeiger auf der Waage, sondern eben um die Form, die nur bis zu einem gewissen Grad änderbar ist.


    Heute morgen gab es eine große Portion Haferbrei mit Banane. :-) Was ich mittags esse, weiß ich noch nicht.

    Delieè

    Die unterschiedlichen Auffassungen extremer Ernährungsformen (und Veganismus gehört dazu, wohingegen man sich an Vegetarismus inzwischen gewöhnt hat und vielfach akzeptiert) wird es wohl immer geben.


    Die Gegner positionieren sich mit "einseitig und kann nur ungesund sein" gegen die Vetreter, die das ungerecht finden und manchmal geradezu religiösen Eifer an den Tag legen mit der Verteidigung ihrer Lebensweise. Beides finde ich strange, liegt häufig an mangelnder oder verkehrter Information.


    Ich habe für mich gelernt, mir nichts mehr daraus zu machen, wenn sich jemand über meine Ernährungsart wundern sollte (ich esse, wie gesagt, kaum noch "schnelle" Kohlenhydrate), aber komischerweise kommt seitdem gar nichts Ablehnendes mehr. ":/ :)z


    Essstörung und extrem anders zu essen ist natürlich von außen gesehen wirklich auch ein Problem.

    Audrey Tatto, ich weiß, was du meinst. Es gibt einerseits die "eingefleischten Fleischesser" und anderseits die "missionierenden Veganer". Ich persönlich denke, dass jeder dieser drei groben Ernährungsformen (es gibt ja auch noch mal weitere Abzweigungen) Fleischesser, Vegetarier und Veganer gesund bzw ungesund sein kann, je nachdem, wie man sich ernährt.