• Der Vegetarierfaden

    Hallo Liebe Leute. Ich habe langsam ein schlechtes gewissen gegenüber den Tieren auf unserem Planeten. Ich meine haben wir denn eigentlich ein recht dazu uns von Fleisch zu ernähren? Ich as früher sehr gerne bei Mc Donalds, aber seid einiger Zeit eckel ich mich vor der Vorstellung, Fleisch zu essen. Die Armen Tiere haben doch auch ein Recht zu leben?.…
  • 122 Antworten

    fleisch essen ist so alt wie die menschheit. weil der fisch keine stimme hat wird kaum darüber nachgedacht ob es grausam ist ihn tot zu schlagen. auch in der wildnis ist das leben grausam. ein schwache tier hat keine chance. ein verletztest tiert ebenso, ein neugeborenes was nicht mit der mutter schritt hält wird zur beute. alles kann man nicht mit einer sensibilität anschauen. das leben ist kein paradis nur wir menschen träumen davon. es gibt gewissen gegenheiten die zum leben gehören wie die luft zum atmen. sicher man kann eine über gewisse gebräuche in ländern den kopf schütteln aber es gab schon in frühester zeiten opfer für götter sei es tiere oder gar menschen die lebendig verbrannt oder ertränkt wurden. mach dir nicht den kopf verrückt, dein leben machst du dir nur schwer wenn du über alles nachdenkst. :=o*:)

    Zitat

    ?!! ich denke, dass die tour de france ein verdammt großer kraftakt ist..

    Ja natürlich, das stelle ich ja nicht in Frage, aber die Art der Belastung ist eine andere.


    Ein Maurer beispielsweise braucht eine Menge Kraft um eine 50Kg Zementsack in den 5 Stock zu schleppen.


    Dieser Kraftaufwand ist aber stark und eher kurz.


    Ein Radfahrer braucht zwar auch kraft, diese aber über einen langen Zeitraum, das heisst die Energiezufuhr muss für Stunden gedeckt sein. Dafür sind Kohlenhydrate sicherlich besser geeignet.

    Du solltest den Faden in "Veganer" Faden umbenennen. Vegetarierer haben nämlich etwas Toleranz gegenüber den Fleischessern. Ich finde es übrigens unheimlich nett von dir mich als Mörder zu bezeichnen.

    Das habe ich an anderer Stelle schon mal geschrieben:


    Das Hauptproblem ist - neben der Masse Menschen, die eben auch massenhaft Nahrung brauchen - sicher die Entfremdung des Einzelnen von der Nahrungszubereitung, ob nun Fleisch, Fisch, Getreide etc.


    Tötet ein einzelner Mensch ein für ihn unmittelbar als Nahrung gedachtes Lebewesen, so überschreitet er/sie persönlich die Grenze zu diesem Individuum Tier. Das ist ein natürliches Verhalten, es entspringt dem Prinzip der Natur, daß auch Dienen (als Nahrung) seinen Stellenwert im Kreislauf hat.


    Tötet ein Metzger ein Tier, so besteht u.U. auch noch so etwas wie ein Bezug, wenn er den Betrieb des Bauern kennt, oder sogar das Tier selbst, weil er es selbst aufgezogen hat.


    Töten Schlachthöfe Tiere, noch dazu maschinell, fehlt jeglicher Bezug zum Lebewesen und es muß wohl oder übel seelenloses, minderwertiges (=weniger wert, nicht ungenießbar) Essen herauskommen.


    Der Verlust dieser Ehrfurcht vor der Natur, die der Einzelne z.B. als jagender Eingeborener noch erfahren konnte/kann, ist das ethische Problem. Das Jagen selbst oder das Töten an sich ist aus meiner Sicht kein verwerfliches Tun, dient doch auch Getreide oder Obst als Lebewesen (auch Pflanzen sind beseelt) dem Verzehr durch andere Lebewesen, ob Tier oder Mensch.


    Allein die Verbrauchsmengen und die zu stark fleischorientierte Ernährung stellen allerdings jede Volkswirtschaft vor das Problem, daß sich diese Nachfrage in kurzer Zeit nur über massenhafte Produktion befriedigen läßt.


    Ginge man den Weg der Orientierung an gehaltvolleren Nährstoffen, z.B. Getreide in Rohform würde sich zwar die Menge reduzieren lassen, aber eine derartige Umstellung ist aus meiner Sicht nicht realistisch, da sich nicht schlagartig die Eßgewohnheiten von Millionen Menschen ändern lassen.


    Ich persönlich versuche, soweit ich industriell hergestellte Nahrung zu mir nehme, durch Beimischung von originären Produkten und eine eigene Zubereitung der Speisen den "Seelenanteil" am täglich Brot so hoch wie möglich zu halten.


    Für mich ist Getreide nicht deswegen zu bevorzugen, weil es Kohlenhydrate, Ballaststoffe etc. beinhaltet, sondern weil es wie z.B. Obst, das weitgehendst natürlich angebaut wird Informationsträger im geistigen Sinne ist. Darum bringt es nichts, Vitamine aus Obst z.B. zu isolieren. Es geht die Urinformation verloren.


    Zusätzlich gibt der Mensch Energie an die Nahrung ab, indem er sie - am besten liebevoll - zubereitet. Das Essen ist am Bekömmlichsten, bei dem ich am meisten bekomme. Warum schmeckt Mutter´s Selbstgebackenes so gut ? Doch nicht weil sie nur "gute" Lebensmittel verwendet, sondern weil sie den Kuchen mit Liebe bäckt.


    Darum bekommt uns ein Fertiggericht oft nicht, weil wir nichts bekommen, auch wenn natürlichste Zutaten schonendst zubereitet und eingefroren wurden. Die Energieleistung besteht im Packung aufreißen und in die Mikrowelle werfen.


    Also: selber Kochen, selber pflücken, anbauen, schneiden etc.


    so weit möglich sollte die Devise sein.


    Zucker ist nur deswegen so verbreitet und beliebt in den Industrienationen, weil es uns an Liebe mangelt und wir gelernt haben, zugunsten von Süßem auf Liebe zu verzichten.

    Ich wart schon auf den nächsten Fleischhasser Beitrag. Dann wird es die nächsten 5 Seiten eine Veganer vs Normal Ernährer Kontroverse geben, weil wir ja so herzlose Monster sind die den Tieren nur böses wollen und sie aus Spaß und auf inhumane Art und Weise töten.


    Menschen sind Allesfresser. Du kannst nichts tun, was nicht irgendein Lebewesen verletzt. Dafür müsstest du selbst zu leben aufhören. Mal abgesehen davon das einem eure Beleidigungen nach ner Zeit tierisch aufn Sack gehen. Ich lass mich doch von dir nicht als Mörder bezeichnen nur weil DU zu doof bist um einzusehen das es natürlich ist Fleisch zu essen. Du isst kein Fleisch wegen den armen Tieren? Schwing lieber deinen Arsch mit in die nächste Demonstration, Spendensammlung, und Reisen an den Nordpol um eingeölte Pinguin Babys zu säubern. DANN kannst du sagen du hättest den Tieren geholfen. Die Schlachtindustrie schert sich nämlich auf gut Deutsch gesagt einen SCHEIß dafür ob du Vegetarierer bist. Und ein "Ich esse kein Fleisch, das ist ganz böser Mord" macht DICH noch lange nicht zu einem Tierschützer.

    @ soulsurvivor

    Das mag ja stimmen, und die Methoden die du aufgezählt hast stelle ich auch nicht in Frage. Aber einen Fleischesser als Mörder zu bezeichnen? Mal abgesehen davon das die Anfrage so hoch ist, das es wirklich unmenschlich wäre die Arbeiter ohne Maschinen arbeiten zu lassen? Mal abgesehen davon das es ewig dauert? Die Geschäftswelt ist hart und dreckig, die können keine Liebe gebrauchen. Und selbst jagen geht wohl schlecht.

    Zitat

    sondern weil es wie z.B. Obst, das weitgehendst natürlich angebaut wird Informationsträger im geistigen Sinne ist

    das obst aus dem supermarkt schliesst du aber aus, oder? denn wenn man mal schaut, wie die bananen angebaut werden....wie die pestizide über den feldern verteilt werden, während (auch schwangere) frauen dort arbeiten und danach missgebildete kinder zur welt bringen und selbst krank werden....dann kann ich mir nicht vorstellen, dass das obst noch so wertvoll ist!


    ansonsten find ich deinen beitrag (soulsurvivor) gut! ich habe vor einigen tagen den film "earthling" gesehen...diese massenschlachtungen um unsere fleischgeilheit zu stillen ist wahnsinn!


    ich war schon immer dafür, dass der mensch erst fleisch essen soll, wenn er selbst in der lage ist, ein tier zu töten!


    ich will in zukunft auch darauf achten, dass, wenn ich fleischhunger hab, bio-fleisch hole....am besten direkt vom bauer!

    Zitat

    ich will in zukunft auch darauf achten, dass, wenn ich fleischhunger hab, bio-fleisch hole....am besten direkt vom bauer!

    Und das macht dann das Leben für die Tiere vor der Schlachtung angenehmer? Bio ist kein geschützter Begriff und meistens heißt es nur, dass sie nicht mit künstlichem Futter gefüttert wurden. Aber an der Haltung der Tiere, der Mästung, Zucht usw. ändert das Zeichen "Bio" auf der Verpackung nichts.

    darum schrieb ich ja....am besten direkt vom bauer! damit meinte ich kleine bauernhöfe! ich kenne eine bäuerin, bei der die tiere wirklich ein schönes leben haben und "human" geschlachtet werden.


    ich weiss dass bio nicht immer gleich "gut" ist. aber besser denk ich allemal....denn es werden nicht diese massen geschlachtet wie beim supermarktfleisch etc. aber ich denke, wenn man z.b. demeter-fleisch kauft, dann kann man ziemlich sicher davon ausgehen, dass die tiere nicht unnötig gelitten haben.

    Und sind die Menschen die sich aus finanziellen Gründen kein Bio Fleisch kaufen können Mörder? Ich hoffe nicht.*:)

    ich kann es ja auch nicht....aber darum versuche ich wenigstens so viel wie möglich auf fleisch zu verzichten! wenn man weniger fleisch isst, dann kann man es sich eher leisten;-)


    mörder find ich eh nen blöden begriff für fleischesser! ich mag schon den begriff "raubkatze" oder "raubvogel" nicht...das hat so was negatives....denn die rauben was;-D dabei ist es doch nur hunger warum sie töten!

    Naja, typisch fanatisches Gelaber. Deshalb kann ich keine Veganer ausstehen. Alles ist falsch auser das was sie machen. Ich bleibe bei dem was ich oben geschrieben habe, durch ein "Ich esse kein Fleisch" wird man genauso wenig zum Tierschützer wie man durch den Verzehr von Fleisch zum Mörder wird.

    ich bin kein veganer :-o nichtmal vegetarier ;-D ich ess gern mal n fleisch;-)


    und @Alemanita

    Zitat

    Demeter Bauern betrachten ihren Hof als lebendigen, einzigartigen Organismus. Deswegen ist bei Demeter im Gegensatz zur EG-Öko-Verordnung nur eine Umstellung des kompletten Betriebes möglich. Die Fruchtbarkeit des Bodens soll durch den Einsatz spezieller Präparate aus Heilkräutern, Mineralien und Kuhdung gesteigert werden, die in homöopathischen Dosen auf den Feldern ausgebracht werden, da nicht die Menge, sondern die feinstoffliche Information verantwortlich für die Wirkung ist. Demeter Bauern arbeiten im Rhythmus mit der Natur, da Tiere und Pflanzen auf die Kräfte aus dem Universum reagieren. So werden Möhren z.B. vor Vollmond ausgesäht um besonders gute Erträge zu liefern und optimal lagerfähig zu sein. Tiere werden besonders artgerecht gehalten. Kühen werden z.B. die Hörner stehen gelassen, da diese Einfluss auf den Kräftehaushalt und die Verdauungsleistung der Tiere haben. Es ist nur selbst erzeugtes oder von anderen Demeter-Betrieben zugekauftes Futter zulässig, das frei von Tiermehlen, Zusatzstoffen, Antibiotika und Hormonen ist. Angst, Stress, Durst und Schmerzen sollen vor der Schlachtung der Tiere vermieden werden.

    Weiß ich ;-) War auf den TE bezogen...Wenn man Fleisch als Mord bezeichnet...Is das ne ziemlich vegane Einstellung:=o

    Was ich traurig finde, ist das Fleisch hier als selbstverständlich angesehen wird. Es gehört zum Luxus der westlichen Länder dazu.

    @ togepi:

    Das mit dem Getreide ist eindeutig ein Argument, ein wirtschaftliches. Natürlich wird es nur angebaut für das Fleisch, aber das ist ja das traurige daran, dass Menschen hungern müssen und für 1kg Fleisch dann 1kg Getreide draufgehen (mir schwebt sogar eine größere Zahl im Kopf herum). Dass dieses Getreide wegfällt, wenn kein Fleischbedarf mehr vorhanden ist, das mag ja sein, aber genau das ist doch das Problem.


    Ich selber bin auch Vegetarier und ich finde immer witzig anzusehen auf was für Argumente die Fleischesser letztendlich zurückgreifen müssen.


    Pflanzen besitzen kein zentrales Nervensystem und mal ganz abgesehen davon essen Fleischesser doch ebenso Pflanzen. Es ist ja nicht so, dass Vegetarier nur Pflanzen essen und Fleischesser nur Fleisch... Hier zieht wieder das Argument, was für die Fleischherstellung an Pflanzen draufgeht.


    Für mich selber spielt auch der Gesundheitsaspekt eine Rolle. Ernährungswissenschaftler raten sicher zu dem Verzehr von Fleisch, speziell bei Kindern, weil es eben auch einfacher ist, sich dann vollwertiger zu ernähren. Dennoch sehe ich nicht selten, dass täglich Fleisch auf der Speisekarte steht, das ist kein gesundes Maß mehr und es ist bewiesen, dass sich Vegetarismus auch positiv auf die Gesundheit auswirkt und wenn man sich etwas schlau macht, fehlen einem auch überhaupt keine Stoffe, als Veganer hat man es da schon sehr viel schwieriger.

    @ Rongkong Coma:

    [Heftige Entgleisung durch die Moderation gelöscht]


    Auch immer wieder witzig, wie der Mensch versucht sich vom Tier abzugrenzen und dann beim Thema Ernährung argumentiert er mit Tieren. Der Knaller :D


    Ich sage niemandem, wie er sich ernähren soll, aber wenn Vegetarier wenigsten mal angemessen toleriert werden und Fleischesser [...]