• Ernährung nach Schaub

    Hallo liebe Forum Teilnehmer, ich bin seit ein paar Jahren bekennender Schaubbefürworter. [...] Vor allem keine Früchte u. Gemüse nach 14 Uhr. Getreide, Milch Joghurt, Teigwaren sind nicht erlaubt, kein Brot, kein Reis, kein Müsli. Die Ernährung wird von der Wissenschaft abgelehnt. Diese rät zu 5xtgl Gemüse/Früchte - wer kann so essen? Ich habe auf…
  • 97 Antworten

    Ich finde ehrlich gesagt nicht, dass es hier einen Grund gibt ausfallend zu werden. Der TE hat keinen beleidigt und wollte auch keinen "missionieren". Außerdem hat er (sie?) klargestellt, dass ihm/ihr die Ernährung gut tut. Ja, es mag sein, dass es für manche Leute unsinnvoll und gefährlich erscheint, aber was soll mit diesen in(direkten) Beleidigungen erzielt werden? Dasss der/die TE mit der Ernährung aufhört? Dass er/sie die "Wahrheit" erkennt? Ist das nicht eher das, was ihm vorgeworfen wird: ein "Missionieren"? :-/


    Ja, die Quellenlage ist dürftig. Ja, die Ernährung wäre auch nichts für mich. Er / Sie lebt damit aber besser als vorher und auch das muss man akzeptieren. Es gibt vieles im Leben, das mit nicht versteht, aber deswegen muss es zwangsweise "schlecht". @:)

    @ frau_mueller_streikt,

    merci frau müller - endlich jemand, der nicht verbal ausfallend wird, weil ich eine andere Ernährungsauffassung habe. :-o

    Ich denke, es geht nicht um andere Ernährungsauffassungen, sondern vielmehr um die Vehemenz, mit der diese vertreten wird. So vorgetragen, wirkt so etwas sehr schnell ausschließlich und belehrend - und das macht andere, die ihre eigene Auffassung haben, dann auch schon mal ärgerlich. Ebenso wie es dich ja anscheinend auch verärgert, wenn du dich belehrt fühlst.


    (Außerdem hast du die Seite auffallend oft genannt, und das erweckte zumindest bei mir den Verdacht der verdeckten Werbung. Nicht umsonst wurden bzw. werden diese Linkhinweise von der Moderation gelöscht.)

    @ Elisada,

    vielleicht können sie mit dieser Ernährung nicht übereinstimmen Das ist ihre Sache.


    Wieso handhaben sie das unterschiedlich, betreff Mengenangaben?; - in den Forum/Beitrag "gesunde Ernährung"


    kommen fast in jedem Bericht Mengenangaben vor.

    Ok. Dich interessiert gar nicht weiter, was andere schreiben, du hängst dich an Sachen auf, die aus meiner Sicht irrelevant sind. Bin jedenfalls raus.

    @ Audrey Tattoo

    Ok. Dich interessiert gar nichts weiter, was andere schreiben, du hängst dich an Sachen auf, die aus meiner Sicht irrelevant sind.


    Aus meiner Sicht sind sie keinesfalls irrelevant.


    Mich interessiert durchaus was andere schreiben, sonst hätte ich mich hier gar nicht eingelogt.

    Zitat

    Es gibt aber immer mehr Menschen mit Adipositas hierzulande. Ich höre von diesen Menschen, dass sie sehr viel Salat u. Gemüse essen u. wenig Fett. Warum nehmen sie dann trotzdem zu

    Weil Menschen heute in der Regel wesentlich weniger körperlich anstrengende Arbeit leisten, mitunter jeden Meter per Auto zurücklegen, sich vor Fernseher und Computer ohne Bewegungsausgleich parken ...


    Menschen haben heutzutage in der Regel einen deutlich geringeren Kalorienbedarf, nehmen aber oft nicht deutlich weniger Kalorien zu sich.


    Und Salatesser essen oft keineswegs wenig Fett- spätestens dann. wenn sie ihren Salat mit irgendeinem Dressing oder Salatsoße anreichern (oft Pflanzenöl- und Zuckerhaltig ). Genaugenommen ist der Salat ernährungsmäßig eher ziemlich wertarm- der größte Teil ist Wasser, Zellulose, ein paar Mineralien und Vitamine (wobei die Mineralien und Vitamine ja nicht unbedingt schlecht sind).


    Hinzu kommt, dass Fette und Eiweiße essentiell sind, Kohlenhydrate sind dagegen nicht essentiell, d.h. Mensch kann sich theoretisch auch ohne Kohlenhydrate ernähren und dennoch dem Körper alle zwingend notwendigen Stoffe zuführen. Kohlenhydrate nimmt der Mensch aber ohnehin mit normalen Speisen zu sich, weil sie so gut wie überall enthalten sind. Vermutlich hilft es heute Menschen, ihr Übergewichtsproblem zu reduzieren, wenn sie einfach weniger kohelenhydratreiche Kost zu sich nehmen (z.B. weniger Getreideprodukte, weniger zuckerhaltige Speisen) und sich einfach mehr körperlich bewegen/belasten.


    Gemüse und teilweise Obst bringen das schon von Haus aus mit. Und mit Gemüse meine ich nicht Salat, sondern die ganze Palette: angefangen von Leguminosen wie Linsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen, ..., Zwiebeln, Porree, Knoblauch, ... Unmenge an Kohlsorten , Paprika, Tomaten, Kartoffeln, ...). Im Übrigen heißt die Reduktion von tierischer Kost nicht unbedingt kalorienärmere Ernährung: so manche Süßigkeit wie diverse Schokoriegel oder Chips,etc. sind oft rein vegan- aber allein der Anteil an Pflanzenölen/-fetten oder Kohlenhydraten (z.B. Zucker) können wahre Energieknaller sein. Ein energetisches Gleichgewicht, zwischen Energiezufuhr (Nahrung) und Energieumwandlung (Bewegung, Denken) ist dummerweise zusätzlich auch noch individuell sehr unterschiedlich herzustellen, da der menschliche Stoffwechsel individuell sehr unterschiedlich sein kann- das betrifft insbesondere auch die Verwertung der in den Nahrungsmitteln enthaltenen Energiemengen. Zwei Menschen können sich identisch ernähren und identisch bewegen, dennoch kann es passieren, dass der eine Mensch abnimmt und ein anderer Mensch zunimmt.

    Genaugenommen bräuchte ein gesunder Mensch nur seinen eigenen Wahrnehmungen folgen: Essen wenn man Hunger hat, Trinken wenn man Durst hat, aufhören wenn man satt ist. Oft liegt das Problem darin, dass das Einstellen des Sättigungsgefühls eher träge ist. D.h. wenn man sehr schnell isst (oder sehr kalorienhaltige Nahrung bezogen auf die Nahrungsmenge), nimmt man wesentlich mehr Nahrung auf, als es das Sättigungsgefühl signalisiert- d.h.: das Sättigungsgefühl hinkt der tatsächlichen Sättigung mitunter hinterher.

    Ist euch mal aufgefallen, dass man laut Schaub vorallem Obst, Milch und Milchprodukte (bis auf Butter und Hartkäse) und Getreide weglassen soll?


    Ist das Zufall oder Absicht, dass die häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten hier zu finden sind?


    Laktosintoleranz (da geht nur Hartkäse und Butter), Fruktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit.


    Das sind sicherlich gute Tipps, wenn man bedenkt, dass das eben die häufigsten Unverträglichkeiten sind, die man so haben kann.


    Und auch Zucker stark zu reduzieren ist gesund.


    Das ist aber Alles nicht neu und muss auch nicht strikt durchgehalten werden.


    Nur, wenn man tatsächlich Verdauungsbeschwerden hat, macht das Sinn.


    Dann sollte man aber auch lieber bei einem Arzt schauen lassen, was genau man nun nicht verträgt, anstatt sich so einzuschränken, meine ich.

    Zitat

    Es gibt aber immer mehr Menschen mit Adipositas hierzulande. Ich höre von diesen Menschen, dass sie sehr viel Salat u. Gemüse essen u. wenig Fett. Warum nehmen sie dann trotzdem zu

    Essen sie denn wirklich so viel Salat und Gemüse?


    Ich selbst finde das ohne den Geschmacksträger Fett sehr öde und einfach nicht lange durchzuhalten. Mich hat das früher aus genau dem Grund immer scheitern lassen. Es wurde dann halt immer mal wieder mit schlechtem Gewissen Zuckriges konsumiert.


    Es läuft auf pure Selbstquälerei hinaus, sich in alle Ewigkeit mit fettarmem Grünzeug begnügen zu wollen, es gibt wirklich bessere, genussvollere Konzepte. Die seit den 80ern des vorigen Jahrhunderts propagierte fettarme Ernährung erscheint mir grandios gescheitert - wie man vor allem im Land dieser "Erfindung", den USA, sehen kann. Wohl nicht zufällig ist gerade dort die Fettleibigkeit seitdem förmlich explodiert.

    @ sensibelmann

    Zitat

    Zitat

    Kohlenhydrate sind dagegen nicht essentiell, d.h. Mensch kann sich theoretisch auch ohne Kohlenhydrate ernähren und dennoch dem Körper alle zwingend notwendigen Stoffe zuführen.


    Ja der Meinung war ich auch einmal, doch schau mal nach auf der website von fddb-ernährungstagebuch-detailansicht - weitere Informationen schreibt die deutsche Gesellschaft für Ernährung, dass Kohlehydrate durchaus essentiell sind.

    @ cinnamon4

    Ist euch mal aufgefallen, dass man laut Schaub vorallem Obst, Milch und Milchprodukte (bis auf Butter und Hartkäse) und Getreide weglassen soll.


    wandervogel: bei Schaub wird kein Obst weggelassen (es sollte kein saueres Obst sein, u. im alkalischen Bereich liegen.

    Zitat

    Zitat

    Audrey tattoe


    Ich selbst finde das ohne den Geschmacksträger Fett sehr öde und einfach nicht lange durchzuhalten. Mich hat das früher aus genau dem Grund immer scheitern lassen. Es wurde dann halt immer mal wieder mit schlechtem Gewissen Zuckriges konsumiert.


    Es läuft auf pure Selbstquälerei hinaus, sich in alle Ewigkeit mit fettarmem Grünzeug begnügen zu wollen, es gibt wirklich bessere, genussvollere Konzepte. Die seit den 80ern des vorigen Jahrhunderts propagierte fettarme Ernährung erscheint mir grandios gescheitert - wie man vor allem im Land dieser "Erfindung", den USA, sehen kann. Wohl nicht zufällig ist gerade dort die Fettleibigkeit seitdem förmlich explodiert.


    Wandervogel: da hast du durchaus recht. Das geht mir genauso