• 15 Antworten

    Hallo Mitoraj,


    ich finde es gut wenn sich Leute eingestehen, dass sie etwas an ihrer Ernährung verändern müssen.

    Und da viele eben nicht das nötige Hintergrundwissen haben, finde ich es gut wenn sie sich professionelle Unterstützung holen, welche ihnen zeigt wie eine richtige Ernährung aussehen sollte, auf was sie in ihrer individuellen Situation achten sollen, etc.


    Da es jedoch mittlerweile auch viele viele Informationen online und kostenlos gibt, kann sich jeder selber entscheiden welchen Weg er für sich wählt.

    Mitoraj schrieb:

    Machen Menschen bleibt wegen Vorzeichen / Krankeit / Kur etc. nichts anderes übrig.

    Das hört sich so an als wäre eine Ernährungsberatung das Tor zur Hölle.:-D

    Eine gesunde Ernährung ist lecker und hält fit und gesund.

    Wenn man nicht von selbst drauf kommt, braucht man im Ernstfall eine Beratung.

    :)z

    Hallo,


    ich finde eine Ernährungsberatung grundsätzlich sehr gut, da es genug Menschen gibt, die den richtigen Umgang mit Ernährung nicht gelernt haben. Oft übernimmt man ja automatisch die Ernährungsgewohnheiten der Eltern / des Umfeldes und hält diese für richtig.

    Es ist also nie schlecht, wenn die eigenen Ernährungsgewohnheiten kritisch hinterfragt werden und einem jemand professionell sagt, was wirklich gesund ist und was nur vermeintlich gesund bzw. ungesund ist.


    Im Internet gibt es zwar mittlerweile auch eine Hülle an Informationen zum Thema Ernährung, Abnehmen, Diäten und Co. Es ist jedoch nicht immer leicht neutrale Informationen von werblichen Informationen oder gar falschen Informationen zu unterscheiden.

    Allen die gerne abnehmen würden, jedoch keine Zeit haben zu einer Ernährungsberatung zu gehen oder sich davor scheuen, würde ich diese Seite empfehlen: https://www.fitundleicht.de/

    Hier findet man viele Informationen rund um die Themen Abnehmen, Übergewicht, Diäten und Ernährung und es werden auch Dinge kritisch hinterfragt.

    Mir hat die Seite bei meiner Ernährungsumstellung sehr geholfen :)

    Ich habe zwei Ernährungsberatungen hinter mir.


    Die Erste habe ich gemacht, weil ich untergewichtig bin und wissen wollte, ob ich bei der Ernährung irgendetwas falsch mache. Grundsätzlich war die Beratung soweit ok. Allerdings hat die Beraterin meine Laktoseintoleranz komplett ignoriert und darauf beharrt, dass ich aber min. 1 Mal pro Tag Milchprodukte essen MUSS. Sie hat einfach nicht darauf gehört, dass Laktose bei mir übelsten Durchfall auslöst und ich dann Gewicht verliere. Laktosefreie Milchprodukte gab es damals noch nicht.


    Die zweite Beratung fand statt, weil ich inzwischen weitere Intoleranzen habe und der Arzt meinte, ich benötige unbedingt Hilfe. Die Beratung war wirklich sehr gut. Gebraucht hätte ich sie aber nicht, weil ich mich bereits vorher in die Themen eingelesen hatte.


    Ich finde Ernährungsberatungen eine gute Sache. Es gibt sehr viele Menschen, die von einer gesunden Ernährung überhaupt keine Ahnung haben.

    Man sollte trotz allem Nutzen immer genau hinsehen, von wem man sich da beraten lässt. Es sind genügend Ernährungsberater unterwegs, die allenfalls einen Fernkurs gemacht haben. Oder noch nichtmal. Oder auch trotz Hochschulabschluss einen großen Unsinn 'beraten' :-/

    Wer wirklich gute Information sucht, ist bei den Ernährung-Docs gut aufgehoben.


    Wer Krankheiten hat, auch. Dort wird propagiert, essen sie sich gesund.


    Und die Beiträge im TV dokumentieren das ja auch.


    Es gibt ca. 80 Ernährungsmediziner in Deutschland. Die arbeiten auch ausschließlich mit Oekotrophologen zusammen oder Diätassistenten. Bei einer Krankheit oder Handlungsbedarf bekommt man nämlich einen Antrag für die Krankenkasse, die dann dieses ganze Unternehmen bezuschußt.


    Aber da wird --i m m e r --auch auf Intoleranzen usw. eingegangen.

    Einmal so eine Ernährungsberatung zu machen finde ich an sich sehr sinnvoll. Es sollten auch mehr Menschen mal machen, die auch an keine Probleme (wie Krankheiten z.B.) leiden. Eine gesunde Ernährung ist wichtig für den Körper und macht glücklich.

    Wenn jemand gesundheitliche Probleme hat ist z.B schwer einstellbarere Diabetes, Übergewicht, Darmlähmung, entfernte Galle usw. da ist eine Ernährungsberatung nicht nur sinnvoll sondern u.U lebensnotwendig. Erfolgt ja dann auch durch spezialisierte Ärzte.

    Ansonsten halte ich diesen Hype um "gesunde Ernährung" für weit übertrieben und unnötig. Radio, Medien, das Internet ist voll von Tipps was man essen soll/darf und welche fünf Nahrungsmittel das pure Gift sind usw. Dieses Theater mache ich nicht mit. Aus dem Blickwinkel eines Ernährungsberaters, erst recht dieser Internet-Empfehlungen ernähre ich mich ungesund. Ja- und. Ich habe vollkommen konstantes Gewicht im unteren BMI Bereich, bin nie krank, vertrage so ziemlich alles, Arzt ist auch zufrieden. Ich habe nicht vor an meiner Ernährung etwas zu ändern. Warum Essen glücklich machen soll, erschließt sich mir nicht. Essen ist doch keine Ersatzbefriedigung, zumindest nicht bei mir.

    unkompliziert


    Sehe ich auch so.


    Der Gesunde, der alles verträgt, soll doch essen, was ihm schmeckt. Essen hat etwas mit Lebensfreude zu tun, mit Genuss, mit Befriedigung. Auf den eigenen Bauch = auf den eigenen Körper hören.


    Und immer Vorsicht mit Ernährungstipps, besonders dann, wenn sie von Ernährungsberaterinnen im Netz kommen. Von denen sind viele essgestört, wie man in diversen Videos sehen kann, in Blogs lesen kann. Tenor: "Die Rohkost liegt so leicht im Magen, da muss ich nach dem Essen gar nicht mehr erbrechen." Eine andere schreibt in ihrem Blog, wieviel Gramm Obst sie zum Frühstück gegessen hat.


    Selbst im öffentlich-rechtlichen Fernsehen lässt man eine Frau Ernährungstipps geben, die Merkmale einer Essstörung aufweist. Bashing traditioneller nahrhafter Gerichte, Bewerben selbst gekneteter "gesunder" Kügelchen, die garantiert keiner freiwillig isst.

    Evolutionäre Probleme, industrialisierung und tausende möchtegern Ernährungsprofis.


    Ich bin der festen Überzeugung, dass der eigene Körper einem schon mehr als ausreichend kommuniziert was gut ist, was er braucht und was nicht.