Schnecke

    Zitat

    Ich sehe die Welt nicht pessimistisch in schwarz-weiß geteilt: Fast alle Menschen, die ich kenne, tun etwas für die Nachhaltigkeit oder dafür, unsere Welt besser zu machen. Die Schwerpunktsetzung, das Wie, hingegen darf man niemandem aufdrängen.

    Genauso sehe ich es auch. Allerdings umgeben wir uns vermutlich auch vorwiegend mit Menschen, denen die Umwelt nicht vollkommen wurscht ist und auch etwas dafür tun - mehr oder weniger konsequent. Oder?


    Tatsächlich ist es leider so (und hier meine ich primär Großstädter, die aber in Mitteleuropa in der Mehrheit sind), dass überwiegend das gekauft wird, was der Supermarkt um die Ecke möglichst kostengünstig hergibt. Wäre dem nicht so, gäbe es die tierquälerische Massentierhaltung gar nicht. Ich erinnere mich noch gut an meine prästudentische Zeit, als ich ein Jahr lang als Wurstfachverkäuferin tätig war. Mitunter war es unglaublich, was ein einzelnes Ehepaar an Wurst, Schinken und Kassler nur für das Wochenende einkaufte. Soviel verbrauche ich im ganzen Jahr nicht!


    Anders als Veganer glaube ich sehr wohl, dass ich mit sehr bewusstem Einkauf von tierischen Produkten meinen ökologischen Beitrag leisten kann. Fleisch, Milch, Eier, Geflügel aus Massentierhaltung kaufe ich niemals. Ich stehe aber dazu, dass ich tierische Produkte verzehre - nicht zuletzt natürlich auch deshalb, weil ich mich mit meinem massiv verkürzten Verdauungstrakt gar nicht anders ernähren könnte. Zudem schmeckt es mir auch (und zwar auch und gerade fast ungewürzt).

    prinsessale

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    Erstaunlicherweise haben auch einige Omnis ein Problem mit Jägern. Warum eigentlich?

    Grundsätzlich habe ich überhaupt nichts gegen Jäger, sofern sie verantwortungsvoll handeln, zumal es sie seit dem fast vollständigen Ausrotten der mitteleuropäischen Beutegreifer unbedingt erforderlich macht.


    Ich habe aber etwas gegen Jäger, die freilaufende (nicht wildernde) Hunde 15 m vor den Augen ihres Besitzers abknallen (Konkurrenz!), die etwas gegen die Wiederbesiedlung durch uralte "Raubtiere" haben (ebenfalls Konkurrenz!), die Tiere anschießen und lebend durch die Gegend schleifen, wo sie leichter zu präparieren sind, die besoffen auf Pirsch gehen und (wie bei uns schon mehrfach passiert) Menschen auf Pilzsuche anschießen. Einer unserer besten Freunde ist Jäger und zugleich Waldaufseher (Förster in D?). Mit ihm haben wir überhaupt keine Probleme, und zwar nicht nur, weil wir von ihm ab und zu mit Wild versorgt werden. Er hat ein gesundes Verhältnis zu seiner Tätigkeit.


    Eine sehr typische Situation der hiesigen, leider oft hirnamputierten Jäger ist z.B. eine solche:


    Ein Bauer mähte im Juni sein Feld und erwischte dabei ein im hohen Gras liegendes Rehkitz. Das Tier wurde dabei so schwer verletzt, dass es so schnell wie möglich von seinen Qualen befreit werden sollte. Der Bauer darf dies aber nicht selber tun, sofern er nicht auch Jäger ist. Der Bauer rief also sofort den Obmann der örtlichen Jägerschaft an, schilderte den Vorfall und bat darum, dass so schnell wie möglich jemand kommt. Es dauerte weit über eine Stunde, bis endlich zwei Jäger in voller Montur auftauchten. Einer der beiden erschoss das in den letzten Zügen befindliche Tier endlich. Daraufhin gab der eine dem Schützen gratulierend die Hand. Nach der Entsorgung des Kitzes gingen sie angesichts des Jagderfolgs einen saufen, was in einem kleinen Bergdorf wie dem unseren natürlich die Runde macht. Genau dies ist die Sorte Jäger, die ich nicht mag.


    Anderer Fall eines völlig bekloppten Jägers, dieses Mal war es H., der Schwiegervater meiner Schwester:


    Mein Mann war mit unserer ehemaligen Jagdhündin im Freilaufgebiet unserer Gemeinde unterwegs. H. war auf Pirsch mit seinem Geländewagen unterwegs, sah unseren Hund auf dem Feldweg stehen, gab Gas und hielt voll drauf - absichtlich!!! Unsere Hündin wurde getroffen und stürzte fast 10 m den Abhang hinunter. Zum Glück hatte sie außer einigen Prellungen nichts. Mein Mann war natürlich in Rage und warf H. die Hundeleine gegen die Rückscheibe, worauf der anhielt. Seine ersten Worte waren: "Nimm Dein Scheißviech an die Leine!" Auf den Hinweis, dass er sich im offiziellen Hundefreilaufgebiet befinde, kam von ihm nur, dass ihn das nicht interessiere.


    Angesichts solcher Ereignisse, die bei weitem nicht die Ausnahme sind, sehe ich die Zunft der Jäger durchaus kritisch. Leider befinden sich darunter sehr viele, denen das Abknallen von Wildtieren einfach nur Spaß macht.

    @ schnecke1985

    Ich habe dir doch gesagt, dass ich dir, wenn auch ein wenig halbherzig, glaube. Wie gesagt, meine Erfahrung hat mich eben schon leider sehr oft enttäuscht.


    Da ich weder das Verlangen habe, Milch zu trinken oder Fleisch zu essen, gehört es eigentlich nicht zu meinem "Fähigkeitenkatalog" zu melken oder zu töten. In einer Notsituation könnte auch ein Tier töten, aber vom Melken habe ich absolut keine Ahnung. An Pflanzenzucht ziehe ich mir immer mal wieder eine Chilipflanze, Bohnen oder Tomaten, so kleine Sachen eben. Ansonsten weiß ich noch, wie man Mandelmilch macht. Mir ist es ehrlich gesagt nicht so wichtig, alles, was ich konsumiere, selbst herstellen zu können. Kochen und Backen ist natürlich wichtig, aber ich habe kein Interesse daran, mich komplett selbstständig zu ernähren. Meine Stärken liegen woanders und ich investiere lieber meine Zeit in diese Fähigkeiten.

    @ Monsti

    Solche Schauergeschichten gibt es, stimmt. Aus meiner Umgebung habe ich glücklicherweise noch keine gehört. Da wird geschossen, was geschossen werden darf und ohne Promille.

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    Erstaunlicherweise haben auch einige Omnis ein Problem mit Jägern. Warum eigentlich?

    Noch nie gehört. Wüsste auch nicht, warum?

    Betrifft auch oft eher Mädchen im Alter zwischen 12 und 17.

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    Wie gesagt, meine Erfahrung hat mich eben schon leider sehr oft enttäuscht.

    Nur mal so am Rande: Wie alt bist Du eigentlich?

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    Wenn einem fast jeder erzählt, er würde ja nur Fleisch, Eier und Milch von Bauernhof sowieso beziehen und gar gar niemals aus dem Supermarkt, wenn dann Bio, dann wird es irgendwann unglaubwürdig, denn die Zahlen erzählen eine andere Geschichte.

    Zwei Probleme sehe ich da persönlich:


    Die einen reden sich tatsächlich ein, das zu tun und sehen die vielen Ausnahmen nicht. Beispiel wäre hier meine Mutter, aber auf andere Themen bezogen. Sie isst ja so gut wie nie Süßes. Nur fast jeden Tag sage ich.


    Und die anderen, die sich darüber bewusst sind, dass sie im Supermarkt kaufen und auch dort nicht Bio, die trauen es sich nicht es zuzugeben, weil man ja gleich beschimpft wird.

    @ Monsti

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    Genauso sehe ich es auch. Allerdings umgeben wir uns vermutlich auch vorwiegend mit Menschen, denen die Umwelt nicht vollkommen wurscht ist und auch etwas dafür tun - mehr oder weniger konsequent. Oder?

    Ne, das liegt - in meinem Fall - nicht nur am Umfeld. In den letzten zwei, drei Jahren habe ich in meiner Stadt (100.000 Einwohner) die Gründung eines Bio-Supermarkts, eines kostenlosen Tauschladens, eines wohltätigen Second-Hand-Ladens (der Erlös kommt wohltätigen Zwecken zugute), von Repair-Cafes, offenen Ateliers (freiwillige Spende), eines verpackungsfreien Ladens, eines vegan/vegetarischen Restaurants und vieles andere beobachtet. Es tut sich definitiv was :-)

    Zitat

    aber in Mitteleuropa in der Mehrheit sind), dass überwiegend das gekauft wird, was der Supermarkt um die Ecke möglichst kostengünstig hergibt.

    Ich kriege jetzt wahrscheinlich Haue, aber deswegen finde ich dieses ganze Discounter-Getue (das ich am stärksten von den Deutschen kenne) so fürchterlich. Wohnen, Essen, Trinken. Unsere drei Hauptbedürfnisse. Für ein Haus werden locker ein paar Hunderttausend ausgegeben, was wir unserem Körper zuführen soll aber möglichst billig billig billig sein. grauslich. {:(

    @ prinsessale

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    Mir ist es ehrlich gesagt nicht so wichtig, alles, was ich konsumiere, selbst herstellen zu können. Kochen und Backen ist natürlich wichtig, aber ich habe kein Interesse daran, mich komplett selbstständig zu ernähren. Meine Stärken liegen woanders und ich investiere lieber meine Zeit in diese Fähigkeiten.

    Alles kann man nie selber herstellen. Im Prinzip liegst du damit gar nicht so weit vom Durchschnitt weg. Ich empfinde (teilweise) Selbstversorgung bzw. Tauschhandel als den richtigen Weg, weil damit Saisonalität, Originalität, Geschmack und Regionalität gefördert wird. Ein Salat aus dem Garten ist nicht nur weniger pestizidbelastet, sondern schmeckt auch besser und ist nachhaltiger.

    Zitat

    Mir ist es ehrlich gesagt nicht so wichtig, alles, was ich konsumiere, selbst herstellen zu können.

    Ich finde, Eigenarbeit lässt uns auch die Arbeit anderer mehr schätzen. :-) Ein mildes Misstrauen gegen den Konsum ist in allen Punkten (Ökologie, Klimabilanz, finanziell) besser als kaufen und wegschmeißen. Und: Eigenarbeit macht uns unabhängiger von den großen Wirtschaftskreisläufen. Was nützt es mir, wenn ich mehr arbeite (und damit verdiene), wenn ich mit dem verdienten Geld hauptsächlich externe Services finanziere? (Klar, die Wirtschaft freut sich natürlich und ist darauf ausgelegt) ]:D


    Ich silikoniere lieber selber meine Dusche, während ich mit den Kopfhörern Musik hören und zwischendurch eine rauchen gehen kann, als dafür zwei Stunden länger in einer Angestelltenposition auszuharren.

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    Ich kriege jetzt wahrscheinlich Haue, aber deswegen finde ich dieses ganze Discounter-Getue (das ich am stärksten von den Deutschen kenne) so fürchterlich.

    Warum? Es ist doch fürchterlich. Geiz ist geil, oder was? Für mich ist es auch nach vielen Jahren immer wieder ein Erlebnis, in Frankreich oder Spanien durch die Supermärkte zu ziehen ??möglichst mit hungrigem Magen??.

    @ julejule81

    Ich bin 16 Jahre alt. Bevor jetzt kommt "Du kannst ja noch gar nicht viele Erfahrungen gemacht haben" und mir gesagt wird, wie wenig Ahnung ich von irgendetwas habe, möchte ich erwähnen, dass ich durch meine Hobbys und Interessen mit vielen Menschen Kontakt habe, auch vielen Erwachsenen.

    @ schnecke1985

    Ich bin froh darüber, dass ich, trotz meiner Veranlagungen, lebensfähig in dieser Gesellschaft bin, weil auch diese Fähigkeiten gebraucht werden. Im Allgemeinen bin ich kein praktischer Mensch, Alltagsdinge und Routineaufgaben überfordern mich schneller als viele andere (zB habe ich ein grundsätzliches Problem mit Terminen und Verabredungen, außerdem bin ich extrem chaotisch). Von daher würde ich lieber mehr von der Geld-Verdien-Arbeit machen.


    Aber eben weil ich nicht praktisch veranlagt bin, bewundere ich die Menschen, die es sind. Ich bewundere gut organisierte Menschen, Menschen, die handwerklich begabt sind, usw. Meine Wertschätzung für deren Produkte und Dienstleistungen geht aus dem Bewusstsein der eigenen Defizite hervor.


    Aber genug mit OT ;-D

    Okay, dafür, dass Du erst 16 bist, möchte ich Dir ein Kompliment machen: Du argumentierst für Dein Alter hervorragend. :)= Allerdings kannst Du die mit Deinem blutjungen Alter zwangsläufig verbundene geringe Lebenserfahrung nicht von der Hand weisen. Und die hast Du, man merkt es auch, sonst hätte man Dich eben nicht nach Deinem Alter gefragt. Das soll kein Vorwurf sein, wäre ja auch vollkommen verrückt. Es ist eine wertfreie Feststellung.

    Zitat

    Aber eben weil ich nicht praktisch veranlagt bin, bewundere ich die Menschen, die es sind. Ich bewundere gut organisierte Menschen, Menschen, die handwerklich begabt sind, usw.

    Ja, ich bewundere solche Menschen auch. Aber das hat nicht zwingend so viel mit Veranlagung zu tun, das kann man lernen, auch noch im fortgeschrittenen Alter. Ich habe mit Ü30 noch richtig viel gelernt, u.a. einiges an Heimwerkeln ??mein Freund hatte seit 20 Jahren keinen Handwerker im Haus, hat Wände verschoben, Elektrik verlegt, ein neues Bad eingebaut..??, VW-Bus zum Campingmobil ausbauen, Mosaike kleben, stricken, eine Nähmaschine bedienen, Hefeteig beherrschen (kochen konnte ich schon immer gut, aber an Hefeteig und Brot hatte ich mich nie wirklich rangetraut).. hätte ich auch nicht gedacht, dass ich noch mal so patent werde :-D Und alles innerhalb von zwei Jahren gelernt. Als nächstes steht ein Wohnzimmertisch an, und ans Gärtnern taste ich mich seit letztem Sommer heran. Immerhin hat die Marokkanische Minze überlebt ;-D


    Sorry fürs OT.

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    ch habe aber etwas gegen Jäger, die freilaufende (nicht wildernde) Hunde 15 m vor den Augen ihres Besitzers abknallen (Konkurrenz!), die etwas gegen die Wiederbesiedlung durch uralte "Raubtiere" haben (ebenfalls Konkurrenz!),[...]

    Den Konkurenzaspekt kann ich auf über 90% der Fleischproduktion ausweiten und damit habe ich persönlich ein riesiges Problem.

    Mein Vater ist Jäger, ich finde es viel schöner ein Tier zu essen, bei dem man weiß dass es nicht qualvoll gestorben ist, und ein schönes Leben im Wald hatte. Zudem schmeckt es auch viel besser, als aus dem Supermarkt.

    Zitat

    Ich sehe die Welt nicht pessimistisch in schwarz-weiß geteilt: Fast alle Menschen, die ich kenne, tun etwas für die Nachhaltigkeit oder dafür, unsere Welt besser zu machen. Die Schwerpunktsetzung, das Wie, hingegen darf man niemandem aufdrängen.

    Schön gesagt! :)^

    Zitat

    Erstaunlicherweise haben auch einige Omnis ein Problem mit Jägern. Warum eigentlich?

    Es kommt ja durchaus auch auf den Jagdzweck an. Jagd zur Nahrungssuche, Jagd zur Populationskontrolle oder Jagd als Funsport - dazwischen sehe ich Unterschiede.

    Junge Bergfee

    Jagen wäre ja gar nicht mein Ding - angeln hingegen eher. Ansonsten bin ich in der Natur lieber auf Foto-Pirsch ... ;-)


    Vor fast 15 Jahren war ich mal auf der Jagd dabei. Als wir eine Herde Rehe sichteten, konnte mir der Jäger genau sagen, welches der 7-8 Tiere er schießen wird. Und so warteten wir geraume Zeit, bis sich jenes Tier in perfekter Entfernung und Position befand. Der Jäger traf es mit einem einzigen Schuss - und das in der Dämmerung! Er kannte die Viecher seines Reviers alle, inkl. der Hirsche, Feldhasen, Füchse und Gämsen.


    Habe gesehen, dass Du auch aus Tirol bist. Ich bin aus der Ostecke, mit den Loferer Steinbergen vor der Nase und dem Pillersee zu Füßen. Allerdings lebte ich lange in Berlin und weiß deshalb, wie es in den dortigen Supermärkten ausschaut. Das Schlimmste ist das massiv manipulierte Schweinefleisch, das in der Pfanne schnell mal auf weniger als die Hälfte zusammenschumpelt. Da vergeht einem der Appetit.

    (X_X)

    Ja, das Fleisch von Wild ist in der Tat etwas Köstliches! Würden wir einen kompletten Hirsch bekommen bzw. hätten den Platz, ihn tiefgekühlt zu lagern, würden wir damit ein Jahr auskommen und bräuchten kein anderes Fleisch. Aber auch das Fleisch unserer Weiderinder ist sehr gut - kein Vergleich zu dem, was wir einst in Berliner Supermärkten bekamen.

    Zitat

    Ja, das Fleisch von Wild ist in der Tat etwas Köstliches!

    :)z


    Allerdings! Bei uns gibt's im Winter hin und wieder mal Rentiergeschnetzeltes (lol, Auto Correct macht daraus Rentnergeschnetzeltes ]:D ). Fasan mache ich auch sehr gern, ist bei uns aber schwer zu bekommen, jetzt gibt's gerade Schneehühner zu kaufen :-)


    Ich würde auch gerne mal bei einer Jagd dabei sein, habe dieses Jahr evtl. mal die Chance.

    Dafür angel' ich im Sommer hin und wieder mal. Obwohl ich von Freunden, die in der Gegend tauchen, weiss, dass man den Fisch hier eher nicht essen sollte - aber ich tu's trotzdem -, da tun sich Abgründe bzgl. Müll auf, das glaubt man nicht. ??In einem Fischmagen hat man ein verschlucktes Kondom gefunden... und ähnliche Geschichten. Unfassbar, was die Leute ins Meer schmeissen, echt, da kommt mir das Kotzen.??

    Da haben wir mit unserem See Glück, denn der hat Trinkwasserqualität und voller Fische. Ab und zu gönnen wir uns frisch gefangene Forellen. Meistens essen wir aber Saiblinge. Kondome oder anderen Müll fanden wir darin zum Glück noch nie. :-o

    @ Monsti,

    Deiner Beschreibung nach hab ich fast gedacht, dass du ausm tiefen Westen Ös kommst... Vbg, Tir oder Sbg. Bin richtig gelegen :-D


    Ja, Wild ist was Himmlisches, da lass ich alles andere lieben und stehen dafür. Allerdings mag ichs nur zur Wildzeit...