Hi cherry,


    leider habe ich hier das mit den Zitaten noch nicht so ganz raus.


    Im Großen und Ganzen stimme ich Dir zu und finds schön, dass man noch in solch einer konstruktiven Art und Weise diskutieren kann :)^


    Mit etwas Geduld und Körpergefühl, kann man sich diesem "Nach Hunger essen", auf jeden Fall wieder antrainieren. Egal bei Diäten oder solchen Geschichten, eine Portion Disziplin gehört dazu :)


    Zum Thema portionierbar – war von mir schlecht beschrieben. Hiermit meinte ich Essen wie: Bolognese, TK Gemüse, fertig gebratener Pute, die man nur noch auftauen muss usw.


    Der Vorteil am Kalorien zählen ist, dass man automatisch irgendwann ein gewisse Grundkenntnis hat, die sich nicht nur auf die Makronährstoffe bezieht, sondern auch, leider oft vernachlässigt, die Mikronährstoffe einbeziehen kann.


    LG *:)

    Zitat

    Mit etwas Geduld und Körpergefühl, kann man sich diesem "Nach Hunger essen", auf jeden Fall wieder antrainieren. Egal bei Diäten oder solchen Geschichten, eine Portion Disziplin gehört dazu :)

    lustig, dass du das schreibst. gerade letztens habe ich mir gedanken über das thema gemacht. ich habe mich eine zeit lang relativ regelmäßig an eine mahlzeitenstruktur gehalten. 3 hauptmahlzeiten alle 4-5 stunden. wenn der tag länger ist, ca. 4 stunden nach einer hauptmahlzeit eine kleine zwischenmahlzeit, dann nochmal 2 stunden bis zur nächsten hauptmahlzeit. und mittlerweile merke ich, dass ich tatsächlich ca. alle 4 stunden hunger kriege. manchmal sind es nur 3 1/2, manchmal auch 5, aber so in dem dreh bewegt sich das immer.


    nun frage ich mich, ob das tatsächlich das "natürliche" hungergefühl ist, oder ob ich meinen körper einfach konditioniert habe... wie siehst du das? und was genau meinst du mit hungergefühl antrainieren? ich find das thema mega spannend :)


    ich denke auch nicht, dass kalorienzählen komplett sinnlos ist... aber es hat alles seine abstufungen. es ist vorteilhaft zu wissen, dass ein stück lachs mehr kalorien hat als ein stück pute oder eine avocado mehr als eine tomate. so kann man schon besser kalkulieren. aber es ist zudem eben auch wichtig zu wissen, dass sowohl lachs als auch avocado sehr gesund sind und nährstoffe enthalten, die dem körper wichtiges geben. sagen wirs so: ein hamburger von mc donalds hat wahrscheinlich weniger kalorien als eine portion vollkornnudeln mit avocado-sauce. reine kalorienzähler würden sich freuen und da zum burger greifen. das kann man ja mal machen, aber wenn das ganze dann immer so läuft ists schade drum ;-) zudem entwickelt man dann schnell die tendenz, vor allem in abnehmphasen jede möhre und jeden löffel magerquark zusammenzuzählen, was sicherlich auch kein schönes leben ist... den fehler hab ich selbst viel zu lange gemacht.


    ich persönlich handhabe es so, dass ich weiß, welche lebensmittel gesund, welche ungesund sind, welche im vergleich viele und welche wenige kalorien haben. ich achte darauf die gesunden kalorienreichen lebensmittel nicht jeden tag, aber des öfteren einzubauen, ungesundes natürlich auch, aber das eher selten oder in kleinen portionen. der rest ist für mich leckere "füllmasse" :-Ddenn ich bin der meinung, wenn man sich hauptsächlich von gesunden grundnahrungsmitteln (kartoffeln, reis, vollkornpasta, quinoa, seltener brot und brötchen), obst, gemüse, mageren milch- und fleischprodukten ernährt, und dann ab und an oben beschriebene lebensmittel einbaut, dann braucht man nicht akribisch kcal zählen :)

    Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass das konditioniert ist.


    Früher habe ich auch nur 3 Mahlzeiten gegessen, bin aber mittlerweile auf 4 umgestiegen und verhungere förmlich nach 3-4 Stunden Pause.


    Alles eine Art der Gewohnheit :)


    Deinem Text bzgl Kcal zählen kann ich zu 100% zustimmen. Oftmals werden eben NUR die kcal gesehen und werde Makro noch, die nicht minder wichtigen, Mikronährstoffe und irgendwann übertreibt man es echt und es ist schade, wenn das eigentliche Essen so in den Hintergrund gerät.


    Auch deinem letzten Absatz – komplette Zustimmung :)

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