Stalfyr

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    Was isst du da denn? Deine Mahlzeiten, die du hier im Faden erwähnt hast, wirkten ja jetzt nicht so üppig.

    Wenn ich auswärts esse: Also Fast Food oder Pizzen definitiv nicht. Ich esse z.B. Pho's aus der Vietnamesischen Küche, Sushi/Maki, Steak, Kokos-Curry mit Huhn/Gemüse, mal habe ich auch Lust auf Schnitzel & Kartoffelsalat, ... also eher in diese Richtung. Keine Softdrinks. Alkohol konsumiere ich auch nicht jede Woche. Hin und wieder mal ein Glas Wein, wenn ich ausgehe. Bier mag ich keines.

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    Die Einschätzung, wie viel man schon gegessen hat, ist übrigens echt nicht immer leicht. Daher empfiehlt sich auch das Tracken der Nahrung. Nutzt du eine solche Methode?

    Meinst du damit Kalorienzählen? Habe ich Anfangs gemacht, um ein Gefühl zu bekommen, wie viel ich täglich konsumiere. Nachdem ich eh immer ungefähr die gleichen Dinge esse, kann ich sagen, dass ich bis zum Abendessen zwischen 800-1200kcal konsumiere. Da bleiben noch genug für ein Abendessen übrig. Wenn ich auswärts essen gehe, schaue ich, dass ich tagsüber natürlich weniger esse.

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    Wie ist denn dein körperliches Empfinden, unabhängig von der Zahl? Meinst du, dich stetig zu verbessern und weiter Körperfett zu verlieren, oder ist auch im Spiegel Stillstand?

    Ich fühl mich super. Die Übungen fallen mir immer leichter, daher verwende ich etwas mehr Gewichte beim Krafttraining und mehr Wiederholungen. Ich habe auch Fotos mit vor 4 Monaten vergleichen. Unterschied war zu erkennen. Viel weniger Bauch, Seitenspeck, Brust. Da habe ich aber auch konstant Gewicht verloren und jetzt steht die Waage bei 107-108 fest. Ich weiß, dass das Körpergewicht nicht das einzige Kriterium sein darf. Aber im ersten Trainingsmonat habe ich konstant Gewicht verloren. Jetzt im zweiten Monat hänge ich fest, obwohl ich etwas mehr trainiere und genauso esse wie davor.


    LG

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    Wenn ich auswärts essen gehe, schaue ich, dass ich tagsüber natürlich weniger esse.

    Dein Defizit ist sehr hoch (du hast deinen Grundumsatz mit 2200 angegeben, demnach hast du bis zu 1200 Defizit - das ist enorm viel). Da ist es sehr fraglich, ob du überhaupt einsparen musst, nur weil du abends mal auswärts isst. Was du da isst klingt jetzt nicht gerade so, als müsstest du deswegen vorab Kalorien einsparen.


    Auch wenn die Theorie, dass der Körper durch starkes Defizit auf Sparflamme schaltet und weniger abbaut, nicht unumstritten ist, würde ich an deiner Stelle das Defizit nicht zu heftig halten. Lieber längerfristig abnehmen, dafür nachhaltig und gesund.

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    Jetzt im zweiten Monat hänge ich fest, obwohl ich etwas mehr trainiere und genauso esse wie davor.

    Das Problem könnte hier liegen: dein Körper stellt sich ja auf das Defizit ein. Du nimmst ab, dein Bedarf sinkt. Das heißt, dass die Nahrungs-/Kalorienmenge, die zu Diätbeginn vielleicht mal ein großes Defizit war, jetzt im Verhältnis zu deinem geringeren Gewicht gesehen werden muss. 2000 Kalorien sind bei einem Menschen mit 113 kg mehr Defizit als bei einem Menschen mit 100 kg. Logisch also, dass dein Körper zu Diätbeginn heftiger aus das Defizit reagierte als jetzt.


    Daher sind so Tracking-Apps oder Seiten wie fddb so praktisch: du gibst dein Gewicht und dein Ziel (Abnehmen) ein und erfasst dann täglich alle Mahlzeiten (und sportliche Aktivitäten). Dein Gewicht kannst du dort laufend aktualisieren, dann passt die Seite deinen Bedarf darauf an und du gehst sicher, dich immer im sinnvollen Defizit (Empfehlung 20 - 25 %) zu befinden.


    Kann man auch händisch machen, ist so aber leichter.

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    Ich fühl mich super. Die Übungen fallen mir immer leichter, daher verwende ich etwas mehr Gewichte beim Krafttraining und mehr Wiederholungen.

    Das ist doch schon mal super! :)^

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    Auch wenn die Theorie, dass der Körper durch starkes Defizit auf Sparflamme schaltet und weniger abbaut, nicht unumstritten ist, würde ich an deiner Stelle das Defizit nicht zu heftig halten. Lieber längerfristig abnehmen, dafür nachhaltig und gesund.

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    Das Problem könnte hier liegen: dein Körper stellt sich ja auf das Defizit ein. Du nimmst ab, dein Bedarf sinkt. Das heißt, dass die Nahrungs-/Kalorienmenge, die zu Diätbeginn vielleicht mal ein großes Defizit war, jetzt im Verhältnis zu deinem geringeren Gewicht gesehen werden muss. 2000 Kalorien sind bei einem Menschen mit 113 kg mehr Defizit als bei einem Menschen mit 100 kg. Logisch also, dass dein Körper zu Diätbeginn heftiger aus das Defizit reagierte als jetzt.

    Ich stimme Stalfyr zu. Finde auch, dass dein Defizit sehr hoch ist für dein Gewicht und dein Trainigspensum. Es klingt zwar im ersten Moment paradox, aber ich glaube, dass du dein Plateau wieder verlässt, sobald du mehr isst.


    Fühlst du dich manchmal nicht komplett ausgehungert?


    Ich zB trainiere 4 mal die Woche, esse jeden Tag zwischen 2000 und 2500 Kalorien und halte mein Gewicht schon seit mehreren Monaten. Bin ich im Aufbau, muss ich tatsächlich regelmäßig mehr als 2300 Kalorien essen, um zuzunehmen. Esse ich konstant zwischen 1800 und 2000, nehme ich sogar ab.

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    Daher sind so Tracking-Apps oder Seiten wie fddb so praktisch: du gibst dein Gewicht und dein Ziel (Abnehmen) ein und erfasst dann täglich alle Mahlzeiten (und sportliche Aktivitäten). Dein Gewicht kannst du dort laufend aktualisieren, dann passt die Seite deinen Bedarf darauf an und du gehst sicher, dich immer im sinnvollen Defizit (Empfehlung 20 - 25 %) zu befinden.

    :)^ :)^


    Probiers einfach mal aus und lass uns wissen, wie es weitergeht bei dir @:)

    Stalfyr, julejuly

    Danke für eure Antworten. Ich glaube, ich habe diesen Satz etwas unglücklich formuliert:

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    Nachdem ich eh immer ungefähr die gleichen Dinge esse, kann ich sagen, dass ich bis zum Abendessen zwischen 800-1200kcal konsumiere

    Ich meinte damit, dass ich tagsüber zwischen 800-1200 kcal esse. Zuzüglich kommen noch die Kalorien vom Abendessen. Nachdem ich meist Selbstgekochtes am Abend esse oder mal auswärts essen gehe, kann ich nie genau sagen, wie viel Kalorien mein Abendessen hat. Aber ich schätze, dass ich an die 2000 kcal komme. Das würde ich dennoch mal genauer messen wollen. Wie macht ihr das? Tut ihr wirklich vorm Kochen jede Zutat abwiegen und die Kalorien zusammenrechnen? Da brauche ich ja länger fürs Rechnen, als zum Kochen. ;-D

    Zitat

    Fühlst du dich manchmal nicht komplett ausgehungert?

    Hunger verspüre ich am frühen Vormittag sowie am späten Nachmittag. Aber nachdem ich zur Mittagszeit sowie am Abend eh wieder etwas esse, komme ich mit dem Hungergefühl sehr gut zurecht. Ich hatte bisher noch keine Fressattacken oder Heißhunger.

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    Ich meinte damit, dass ich tagsüber zwischen 800-1200 kcal esse. Zuzüglich kommen noch die Kalorien vom Abendessen.

    Hab ich schon verstanden, ist dennoch nicht viel, vor allem wenn du dabei noch Sport treibst, der ja ordentlich verbraucht.

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    Nachdem ich meist Selbstgekochtes am Abend esse oder mal auswärts essen gehe, kann ich nie genau sagen, wie viel Kalorien mein Abendessen hat. Aber ich schätze, dass ich an die 2000 kcal komme. Das würde ich dennoch mal genauer messen wollen. Wie macht ihr das? Tut ihr wirklich vorm Kochen jede Zutat abwiegen und die Kalorien zusammenrechnen? Da brauche ich ja länger fürs Rechnen, als zum Kochen. ;-D

    Also wenn ich auswärts esse bin ich so frei, Mengen zu schätzen (lernt man immer besser) oder Umgehungslösungen zu nutzen (klar, genau DAS Gericht aus DEM Restaurant werde ich bei fddb nicht finden ;-), da tut's dann auch mal ähnliches - es ist ja eh als grober Richtwert gedacht).


    Aber ja, beim Abendessen gehört dann durchaus auch mal Abwiegen dazu.


    Rechnen musst du nicht, das macht ja fddb für dich (gibt's übrigens auch als netzbasierte Plattform bzw. Forum, wenn man - wie ich - keine Smartphone-Apps mag). Kann man zwischendurch machen, oder auch vorab. Ist eigentlich gar nicht sooo aufwändig. :)z Ich mach das oft auch erst nach dem Essen. Mit der Zeit bekommt man auch etwas ein Gefühl dafür und kann einschätzen, dass diese und jene Mahlzeit jetzt nicht die ganze Tagesbilanz crashen wird. ;-D


    Wie gesagt, man MUSS sowas nicht nutzen. Ich finde es aber sehr hilfreich, weil man mit dem Schätzen manchmal meilenweit daneben liegen kann.

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    Ich meinte damit, dass ich tagsüber zwischen 800-1200 kcal esse. Zuzüglich kommen noch die Kalorien vom Abendessen. Nachdem ich meist Selbstgekochtes am Abend esse oder mal auswärts essen gehe, kann ich nie genau sagen, wie viel Kalorien mein Abendessen hat. Aber ich schätze, dass ich an die 2000 kcal komme. Das würde ich dennoch mal genauer messen wollen. Wie macht ihr das? Tut ihr wirklich vorm Kochen jede Zutat abwiegen und die Kalorien zusammenrechnen? Da brauche ich ja länger fürs Rechnen, als zum Kochen. ;-D

    Ich hab dich schon richtig verstanden :-) Stalfyr war zwar wieder mal schneller, aber ich bin auch der Meinung, dass das trotzdem recht wenig ist für dich.


    Ich tracke mit Myfitnesspal und wiege meine Zutaten vor dem Kochen tatsächlich ab. Nervig ist es nur die ersten paar mal, danach bekommt man ein gutes Gefühl dafür, die Mengen richtig einzuschätzen, selbst wenn man mal im Restaurant isst. Klar ist es nicht möglich, das Essen auswärts komplett richtig zu tracken, aber wenn man die Anhaltspunkte grob schätzt und eingibt, sollte das ein guter Richtwert sein :)^

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    Hunger verspüre ich am frühen Vormittag sowie am späten Nachmittag. Aber nachdem ich zur Mittagszeit sowie am Abend eh wieder etwas esse, komme ich mit dem Hungergefühl sehr gut zurecht. Ich hatte bisher noch keine Fressattacken oder Heißhunger.

    Das ist schon mal gut :)z Ich merke leider, dass ich nach 2, 3 Tagen im Defizit komplett ausgehungert bin und dann erst mal nen Tag einlegen muss, in dem ich richtig viel esse, damit ich wieder Power fürs Training hab.


    Aber ich bleib dabei, ich würde die Kalorien etwas erhöhen, das 3, 4 Wochen durchziehen und dann sehen, was sich bei dir tut :-D

    Meine lieben FitnessPals, Statusupdate:


    Ich habe jetzt durchschnittlich 2300kcal zu mir genommen, wobei ich sagen muss, dass ich mich teilweise echt zum Essen zwingen musste. Scheinbar war mein Körper schon auf wenig Mahlzeiten eingestellt, ein Wahnsinn wie anpassungsfähig der menschliche Körper ist. Heute früh habe ich 105kg gewogen. Ich kann nicht genau sagen, ob tatsächlich etwas weitergeht, oder ob das wieder nur Schwankungen waren. Aber ich werde ein paar Wochen so weitermachen und schauen ob ich weiterhin Gewicht verliere.

    Hallo nochmals,


    mit heutigem Tag wiege ich 103,7kg, es geht wieder etwas weiter! ;-D Ich komm der 100kg Marke immer näher und freue mich schon darauf bald keine 3 stellige Zahl sehen zu müssen. Danke euch nochmals die Hilfe!


    Eine Frage noch, in welchen Abständen sollt ich den Kalorienbedarf anpassen? Irgendwann werden ja die 2300kcal zu viel sein und ich müsste es ja dann weiter reduzieren um wieder ein Defizit zu schaffen.


    Ganz viel Hugs! :)_ :)_ :)_

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    Eine Frage noch, in welchen Abständen sollt ich den Kalorienbedarf anpassen? Irgendwann werden ja die 2300kcal zu viel sein und ich müsste es ja dann weiter reduzieren um wieder ein Defizit zu schaffen.

    Also ich wiege mich einmal wöchentlich und gehe dann immer nach dem aktuell anhand dieses Gewichtes ermittelten Bedarf. Geht mit Apps und ähnlichem ja easy und ist m.E. so dauerhaft schleichend auch sinniger als nach 3 oder 4 Monaten eine Brachialanpassung vorzunehmen. :)^

    Hallo ihr Lieben,


    ich weiß nicht ob das hier reinpasst, aber ich hätte wieder eine Frage. Ich kann nicht sagen ob es zwangweise mit der Ernährung zu tun hat, ich habe mein Essverhalten jetzt nicht großartig verändert. Versuche mit nach wie vor gesunder zur ernähren. Aber mit ist aufgefallen, dass ich nun viel öfter aufs Klo gehen muss (ich spreche jetzt von Stuhlgang |-o |-o ). Sicherlich 2-3 mal am Tag. Früher da ging ich 1x aufs Klo täglich, wenn überhaupt. Hat sich mein Stoffwechsel die letzten Monate verändert? Oder mache ich mit der Ernährung irgendwas falsch?