Euer monatliches Budget und Inspirationen für gesunde Ernährung

    Hallo liebe Leute,


    Und zwar dachte ich mir, ich eröffne mal einen Faden für die Menschen, die sich gesund ernähren oder es zumindest vorhaben. Es wäre doch interessant, wenn man sich mal darüber austauschen könnte, wie viel andere so für eine gesunde Ernährung monatlich ausgeben :)


    Ich ernähre mich komplett vegan und achte oft auf regionales Gemüse, Obst, kaufe auch oft Bio (allerdings eher bei DM, nicht in Demeter-Qualität oder so, da ich es mir nicht leisten kann).


    Derzeit gebe ich so 150€ für eine gesunde und vegane Ernährung aus, womit ich mehr als gut auskomme. Ich habe allerdings mal ausgerechnet, mit wie viel Geld ich locker auskommen würde, wenn ich mich finanziell mehr einschränken müsste, da kamen bei mir 75€ im Monat raus (wobei ich sagen muss, dass ich Sonntags ohnehin fast, also fallen 4 Tage da auch weg) . Es gibt ja Leute, die meinen, gesund essen sei so teuer, aber das stimmt ja gar nicht, wenn man mal genau durchrechnet.


    Vielleicht melden sich hier ja auch Leute, die anfangen wollen, ihre Ernährung auf gesund umzustellen, aber nicht so richtig wissen wie und wie viel Geld man einplanen muss, etc. Hier könnten Sie ja gute Tipps und Anregungen finden.


    Also, wie viel gebt ihr so aus, und was steht so regelmäßig auf eurem speiseplan? Gerne noch mehr Infos :)


    bei mir kommen täglich frische, selbst gezogene Sprossen, frisches Gemüse, selbstgemachter hummus und Obst (vor allem wildheidelbeeren, Mangos, Bananen) und Hirse, Leinsamen am Morgen auf den Tisch. Esse täglich auch eine nuss-dattelmischung in Form von rohkostbällchen in Kokosflocken gewälzt. Morgens trinke ich immer eine Ingwer-Kurkuma-Mischung und brottrunk für den darm.


    Ich freue mich auf eure Beiträge! :)

  • 59 Antworten

    Also ich esse schon gern mal Fleisch. Das aber nur vom Metzger meines vertrauens und das hat nun mal seinen Preis. Was auch gut so ist.

    Qualität kostet halt auch mal etwas mehr Geld.

    Ich würde behaupten wir essen hier sehr gesund, auch wenn es nicht exklusiv die Dinge gibt die als 'gesund' angesehen sind. Ich lieb mein Vollkornbrot innig, aber helles Brot hat genauso seine Verwendung und Daseinsberechtigung (und letzteres mach ich auch oft selbst). Ich mag nicht wenn Essenssünden getrimmt werden, die nur in ihrer Urform wirklich perfekt schmecken (Geschmack ist gsd Ansichtssache, also soll sich bitte niemand angegriffen fühlen).

    Ich mach einmal im Monat Burger. Die Burgerbuns mach ich immer selbst, weil ich nach langem Tüfteln raushatte wie ich sie perfekt weich aber ohne Zucker mach (ich mag keinen Zucker in salzigen Teigen brrr). Ich interessiere mich z.B. null für fertige Süssigkeiten, haben wir auch nie im Haus. Aber ich liebe Torten. Da leg ich mich dann zu Geburtstagen ins Zeug und die sind dann auch volle Lotte mit ehrlichem Zucker, Butter, Mascarpone, Weissmehl und Biskuit mit viel Ei. Ich 'sündige' selten aber dann richtig.

    Da ich viel selbstmache und sehr, sehr wenig fertig kaufe, denke ich sind wir von der Essensqualität gut dran. Ich kauf Milchprodukte und Eier fast ausschließlich bio. Fleisch mal so,mal so. Da ich Jäger in der Familie hab, werd ich auch oft gut versorgt. Gemüse ist mir Regionalität und Saisonalität wichtig, bio gern aber kein Muss.

    Ich kaufe gar keinen Meeresfisch, außer am Meer, esse keine Ente oder Gans aus Ländern in denen Stopfen erlaubt ist. Spätzle, Bagels, Gnocci usw. mach ich alle selbst. Ich hab auch fast immer Suppe im Kühlschrank als Allroundmittel von Risotto bis Raguzutat.

    Ausgeben tu ich monatlich für zwei ca. 400€, oft mehr aus Genuss (ich liebe Käse!!!). Aber hier in AT kostet Essen auch mehr. Ich könnte glaub auf 300€ runter, aber irgendwann streikt dann vor allem mein Liebster.

    Mein Essen besteht meist aus zwei warmen Mahlzeiten am Tag. Mittags oft etwas schnelles wie salzige Palatschinke mit Fleisch oder Gemüse, oder Gemüse in Kokosmilch (da verbrauch ich gern Reste), oder ein Nudelgericht mit Gemüse und einer Proteinquelle nach Wahl. Abends ist das wirklich wichtige Essen und da das mir sehr wichtig ist, koch ich auch noch um 20:00 groß auf nach dem Arbeiten. Und wenn ich erst um 21:30 ess, aber ich brauch selbstgekochtes.

    Wir achten auch sehr auf die Herkunft unserer Lebensmittel. Möglichst regional, meistens Bio, Fleisch direkt vom Hof. Wenn ich nicht weiß woher das Fleisch kommt, esse ich lieber vegetarisch.

    Wir geben sicher 500 Euro im Monat für Lebensmittel aus, aber das ist es wert. Dafür rauchen und trinken wir nicht.

    Limose schrieb:

    Also ich esse schon gern mal Fleisch. Das aber nur vom Metzger meines vertrauens und das hat nun mal seinen Preis. Was auch gut so ist.

    Qualität kostet halt auch mal etwas mehr Geld.

    Fleisch vom Metzger ist nicht unbedingt hochwertig(er). Man muss immer genau hinsehen, woher der das nimmt. Nur ein Teil davon schlachtet selbst (und selbst dann muss man wissen, wie er seine Tiere hält). Die anderen verkaufen letztlich dasselbe, was im Supermarkt landet und der Qualitätsgedanke ist in diesen Fällen reine Augenwischerei.

    Der Metzger hat eine andere Marge als der Discounter und kann schon deshalb nicht ebenso preiswert sein. Geschmacklich ist der Metzger natürlich die bessere Wahl.

    Deswegen kauf ich Fleisch auch nur bei einem bestimmten Metzger. Weil ich dort genau weiß woher die Tiere kommen. Ich Kenn den Bauern gut und war auch schon paarmal auf dem Hof.

    Bin allgemein der Meinung das Lebensmittel nicht hauptsächlich nur billig billig billig sein sollen.

    Hier gibt es nur noch wenige Metzger, aber die sind alle besser als der Discounter.

    Zumindest was das verarbeitete Fleisch wie Aufschnitt, etc. angeht.

    Schieres Fleisch ist meist teurer als im Discounter, aber nicht zwingend besser.

    Najona_21 schrieb:

    Derzeit gebe ich so 150€ für eine gesunde und vegane Ernährung aus, womit ich mehr als gut auskomme. Ich habe allerdings mal ausgerechnet, mit wie viel Geld ich locker auskommen würde, wenn ich mich finanziell mehr einschränken müsste, da kamen bei mir 75€ im Monat raus (wobei ich sagen muss, dass ich Sonntags ohnehin fast, also fallen 4 Tage da auch weg) . Es gibt ja Leute, die meinen, gesund essen sei so teuer, aber das stimmt ja gar nicht, wenn man mal genau durchrechnet.

    150 EUR im Monat für 1 Person => jepp, kann gut hinkommen, 5 EUR am Tag.


    Fun Fact - das ist genau aktueller Hartz4-Regelbedarf für Lebensmittel+alkoholfreie Getränke. :-)

    https://www.hartziv.org/regelbedarf.html


    An die 75 EUR im Monat - da glaub ich nicht so recht dran. Das sind dann um 2,50 EUR am Tag oder 17,50 EUR die Woche. Es mag schon mal gehen (früher gab es ein Hartz-4-Kochbuch mit 3 EUR am Tag), aber wird schon eine wirklich große Disziplin verlangen. Zumal man vieles ja auch nicht in so kleinen Packungen bekommt, und dann muss es auch verbraucht werden.


    Ach so: deine Fastentage fallen ja nicht weg, die verteilen sich nur auf die anderen Tage, zumindest, wenn du dein Gewicht hältst.


    Aber es gibt auch einen Unterschied zwischen jemand mit z.B. 1400 kCal Grundumsatz (leichter Mensch, wenig Betätigung) und jemand mit 2800 kCal Grundumsatz (schwerer Mensch plus einige Bewegung). Da ist ja schon Faktor 2 im Bedarf dazwischen.


    Ich weiß nicht, wieviel ich im Monat für Lebensmittel ausgebe, aber 2-2,5x die Woche 20 EUR kommen etwa hin, also so 160-200 EUR im Monat. Bei 100 kg Körpergewicht.

    Ist das, was ich kaufe, gesund? Naja, nicht immer, da ist auch mal Schokolade oder Pralinen dabei oder Sahnepudding. Aber es schmeckt mir. Ich kauf gern bei Lidl von den Sachen, die ich eh brauch, die 50% Rabatt Artikel (meist abends) mit kurzer Resthaltbarkeit. Und paar Bio-Sachen dazu, auch gern die 50%-Artikel.

    Boach man, da muß ich mich ja schämen, wenn ich jetzt hier im Faden auftauche.


    Also....ich sehe zu, dass ich fettarm esse, außer bei den Dinge, wo das nicht geht, wie z.B. Räucherlachs. Ich achte darauf, dass ich, wenn ich Fett esse, es nur Fischfett und hochwertige Öle sind....jedenfalls zum größten Teil. Fleisch muß total mager sein. Wurst esse ich fast nie.

    Ich mache auch viel selbst, z.B. das Hack. Ich nimm extrem fettarmes Fleisch, nur Geflügel, hexel es durch und mache dann mein Hack selbst.

    Esse oft ohne Saucen. Nur die Basics: Reis, Kartoffeln, Nudeln. Dazu Gemüse oder Fleisch. Meist nie beides, nur eines davon.
    Ich esse viel frisch geriebenen Knoblauch und Parmesan (das wäre auch noch eine Fettquelle, aber mich interessiert Parmesan wegen dem Geschmack und dem hohen Calciumanteil).

    Eier oft und nur Bio und nur als halbhartgekochte Eier.
    An Brot nur Roggenschrot und Dinkel.
    Teilchen, Kuchen und Torte gar nicht.

    Als Süßigkeit esse ich gerne: Dinkelgriesbrei mit Süßstoff gesüßt (ja, Süßstoff ist auch Mist, aber halt ein geschmackvoller Zuckerersatz), arme Ritter mit Dinkeltoast, sehr dunkle Schokolade.


    Mein Hauptaugenmerk liegt auf fettarmer Ernährung, gute Qualität, also Bio, wenn es geht, nur Artikel für die kein Mensch und Tier wer weiß wie gequält worden ist.


    So mehr fällt mir gerade dazu nicht ein. Was das kostet, weiß ich gar nicht. Ich hole viel im Vorrat, das müßte ich dann ja von den Kosten abziehen.

    Ich schätze so 150 Euro werde ich wohl reinen Futterverbrauch haben.

    Ach ja, vergessen zu erwähnen: ich bin großer YumYum Fan. X-\
    Die Sorten Huhn und Ente. An den Dingern komme ich nicht vorbei.

    Liebe Kinder: nicht nachmachen....das sind vorfrittierte Nudeln, die sehr schlecht für die Gesundheit sind.


    Aber das schmeeeeeeckktt........mir jedenfalls, könnte darin baden.

    Süssstoff kann ich z.B. gar nicht ab. Generell jeder Zuckerersatzstoff außer Honig (Birkenzucker, Stevia, Süsstoffe etc.) hinterlässt einen Nachgeschmack, der mir noch lange nachhängt. Ich schmeck das auch sofort raus. Aber da sind Geschmacksnerven glaub generell eher fix gepolt.

    Ansonsten denk ich, dass es sich nicht viel schenkt ob man Zucker oder Süssstoff benutzt. Jedes hat,seine Vor- und Nachteile. Klar, wenn wer Zucker in hohen Mengen (regelnäßig Cola etc. trinken) zu sich nimmt, ist das was anderes. Aber in Maßen ist das sicher nicht dramatisch.

    Zitat

    Ansonsten denk ich, dass es sich nicht viel schenkt ob man Zucker oder Süssstoff benutzt.

    Ich hab mal gelesen, dass man sich damit selber betrügen kann. Die Zunge schmeckt bei Süßstoff süß und sendet das ans Gehirn. Das merkt dann aber, dass da kein Zucker kommt und reagiert mit Hunger. Also isst man. Hat jemand Ahnung, ob das stimmt?