Gespritztes Obst und Gemüse aus Supermarkt kaum noch Vitamine?

    Hallo zusammen,


    ich habe mal gelesen, dass das Obst und Gemüse aus dem Supermarkt kaum noch Nährstoffe erhält, da überzüchtet, gespritzt und lange gelagert. Zum Beispiel habe ich letztens diese kleine Reportage zu Erdbeeren gesehen:

    . Unterm Strich kam dort bei raus, dass auf diesen Erdbeeren mehrere Pestizidsorten zu finden waren, bei den Bio-Erdbeeren (Aldi, Rewe) keine.


    Ich frage mich, ob es überhaupt Sinn macht, Obst und Gemüse zu kaufen, welches nicht mit dem Bio-Siegel deklariert ist, da diese für mich in erster Linie keine Genussmittel, sondern Quellen zur Nährstoffaufnahme sind. Wäre ich reich, würde ich wohl nur noch im Biomarkt einkaufen, aber habe für Essen jetzt nicht SO viel Geld über (150€). Ich esse zwei Mahlzeiten am Tag mit überwiegend Gemüse, wenn ich da nur noch Obst und Gemüse in Bioqualität kaufen würde, wäre ich wohl arm.


    Wie handhabt ihr das so, kauft ihr alles zu günstigeren Preisen im normalen Supermarkt ohne Bio-Qualität ein? Ist es euch in erster Linie wichtig, dass das Gemüse und Obst schmeckt, wie es schmecken soll und von daher nicht so relevant, dass es nicht mehr so viele Vitamine enthält, wie sie es ursprünglich hätten?

    Irgendwo betrachte ich es als Geldverschwendung, für Essen zu bezahlen, welches mich nicht mehr mit ausreichend Nährstoffen versorgt und überlege, weniger zu essen, aber dafür dann nur noch in Bio-Qualität (ok, jetzt nicht immer im Bio-Markt einkaufen, Aldi, Rewe und Co. haben ja mittlerweile gute Bio-Angebote).

    Bin gespannt auf eure Meinungen hierzu. *:)

  • 105 Antworten

    Ergänzend: Ich weiß, dass Bio-Qualität nicht immer unbedingt was mit der Qualität der Nahrungsmittel zu tun hat und sich diese manchmal nur auf kurze Lieferwege bezieht, aber man kann ja nur das beste versuchen^^

    Es wird einem in Deutschland besonders schwer gemacht Bio Produkte mit Zertifikat zu produzieren oder diese zu verarbeiten.

    Zum Beispiel darf kein Bio Produkt in einem Kühlhaus gelagert werden in dem Produkte aus konventioneller Herstellung stehen.

    Entweder man "macht" nur Bio oder nur konventionell.


    Was Gemüse und Obst angeht kannst du genausogut TK kaufen. Da sind auch die Transportwege nicht unbedingt lang.

    Wobei auch der Trend zu TK-Bio Produkten geht.

    Biogemüse und Obst ist teilweise sehr teuer, wenn ich es verarbeite in Eintöpfen, Currys usw. dann kaufe ich konventionell - für Gerichte die Gemüse als Hauptkomponente verlangen, blanchiert z.B. kaufe ich das Bioprodukt


    um Obst und Gemüse fast frei von Pestiziden zu bekommen, soll man es in ein Wasserbad mit einem EL Natron tauchen, für ca. 20 Min.

    Nenne mir die Menschen, die wegen Vitaminmangels so geschwächt sind, dass sie die Corona Patienten ein Bett fordernd die Kliniken sprengen.


    Wie konnten Menschen nur in jeglichen Kriegszeiten überleben ohne Vitaminkonzept...

    Okay, dann wusste ich nicht, danke.


    Auf TK-Gemüse stehe ich nicht so (außer Erbsen), Brokkoli (auch, wenn bio und teuer) tiefgekühlt und dann gedämpft schmeckt nicht wirklich und die Konsistenz ist wie Gummi zum Beispiel... Dann lieber frisch..

    Madame Charenton schrieb:

    Biogemüse und Obst ist teilweise sehr teuer, wenn ich es verarbeite in Eintöpfen, Currys usw. dann kaufe ich konventionell - für Gerichte die Gemüse als Hauptkomponente verlangen, blanchiert z.B. kaufe ich das Bioprodukt


    um Obst und Gemüse fast frei von Pestiziden zu bekommen, soll man es in ein Wasserbad mit einem EL Natron tauchen, für ca. 20 Min.


    Ja, das stimmt, gerne auch mal doppelt so teuer, das können sich dann wohl nur Top-Verdiener leisten. So ne Birne hat mich letztens aus dem Biomarkt 75 Cent gekostet, ein Blumenkohl 3€.. Aber die Aufteilung ist ganz gut, wie du das machst, werde ich vielleicht auch so umsetzen. Danke für den Tipp.


    Stimmt, das habe ich auch öfters gelesen/ gehört, aber aus Bequemlichkeit nie umgesetzt |-o

    BenitaB. schrieb:

    Nenne mir die Menschen, die wegen Vitaminmangels so geschwächt sind, dass sie die Corona Patienten ein Bett fordernd die Kliniken sprengen.


    Wie konnten Menschen nur in jeglichen Kriegszeiten überleben ohne Vitaminkonzept...

    Wenn man die Möglichkeit hat, seine Nährstoffe komplett abzudecken, wieso sie nicht nutzen? Man will ja nicht nur überleben, sondern sich fit und gesund fühlen und etwas Gutes für den Körper tun.

    Ich kaufe so gut es geht fast ausschließlich Bio-Produkte. Auch wenn diese teilweise etwas teurer sind, so möchte ich an dieser Stelle nicht sparen. Auch für meine Kinder möchte ich möglichst wenige chemisch-synthetische Pestizide in unseren Lebensmitteln haben.

    Es gibt Studien, die Hinweise liefern, dass bestimmte Krebsarten durch eine biologische Ernährung weniger gehäuft auftreten.

    Da viele Pestizide nunmal krebserregend sind.

    Auch biologisch getrimmte Veganer werden sterben.


    Wir hatten einen Patienten, der war schweinereich, aß nur Biozeugs, dazu noch roh. War nur kurze Zeit an der Dialyse, weil ihn auch das nicht retten konnte, Nierenversagen. . Mein Vater, Raucher, Allesfresser, besonders ungesundes Zeugs wurde 93.


    Und gegen Corona scheinen solche Biostrategien auch nicht zu wirken....

    Ach ja, die him Eingangsthread erwähnten Erdbeeren..


    ...werden außerhalb der deutschen Saison von Spanien hertransportiert. Man zeige mir, was es denn in dieser Jahreszeit in Deutschland noch zu ernten gibt. Kohl, Steckrüben, Kartoffeln.


    Der Rest wird importiert und auch durch ganz Europa gekarrt. Dazu Nüsse, Quinoa etc. aus Südamerika.


    Alles Must-haves, sonst mault der Deutsche.... Bio hin oder her.

    Macht ja nüschte, wenn das alle hergekarrt werden muss. Und die Dosentomaten für die Nudeln kommen aus China. Interessiert auch niemanden.