• Gespritztes Obst und Gemüse aus Supermarkt kaum noch Vitamine?

    Hallo zusammen, ich habe mal gelesen, dass das Obst und Gemüse aus dem Supermarkt kaum noch Nährstoffe erhält, da überzüchtet, gespritzt und lange gelagert. Zum Beispiel habe ich letztens diese kleine Reportage zu Erdbeeren gesehen: youtube.com/watch?v=WqX4wKdfSkY. Unterm Strich kam dort bei raus, dass auf diesen Erdbeeren mehrere Pestizidsorten zu finden…
  • 105 Antworten
    BenitaB. schrieb:

    Auch biologisch getrimmte Veganer werden sterben.


    Wir hatten einen Patienten, der war schweinereich, aß nur Biozeugs, dazu noch roh. War nur kurze Zeit an der Dialyse, weil ihn auch das nicht retten konnte, Nierenversagen. . Mein Vater, Raucher, Allesfresser, besonders ungesundes Zeugs wurde 93.


    Und gegen Corona scheinen solche Biostrategien auch nicht zu wirken....

    Ahja, kenne so einige Veganer, die kerngesund sind, Rohköstler ebenso. Manche von denen werden so gut wie nie krank, also bitte keine Pauschalaussagen darüber. Kommt auch immer drauf an, was man isst. Mangelernährung ist übrigens bei jeder Ernährungsweise möglich.


    Meine Oma hat auch alles gegessen (hauptsächlich Weißbrot und Fleisch aus der Massentierhaltung) , wurde 89 Jahre alt, richtig krank und die letzten 10 Jahre waren eher ne Qual für sie, aber wie die Geschichte mit dem Patienten, der Rohköstler war, ist das eben auch nicht repräsentativ.

    BenitaB. schrieb:

    Und gegen Corona scheinen solche Biostrategien auch nicht zu wirken....

    Danach wurde ja auch gar nicht gefragt. Es geht hier wohl ausnahmsweise mal nicht um Corona.

    drjacobs.de › artikel › weniger-krebs...

    Weniger Krebs mit Bio-Lebensmitteln

    Plüschbiest schrieb:

    BenitaB. ;-D

    Gibt genug, esse nur Bio, Leute die nicht einmal wissen wann welches Gemüse und Obst Saison hat.

    Joa. Gibt bestimmt auch genug Esse-kein-Bio-Leute, die das nicht wissen.

    Gibt im Umkehrschluss auch genug Leute, die bio essen und darauf achten, was saisonal ist, aber was soll man jetzt mit diesen Aussagen anfangen? War doch gar nicht Thema.


    Ich bitte darum, beim Thema zu bleiben und den Thread nicht dafür ur zu nutzen, seine Abneigung gegen gesündere Lebensmittel und Veganer/ Rohköstler/ whatever kundzutun. Danke.

    Was mich immer so ankotzt das das Obst was man gerne kaufen würde alles steinhart ist. Lässt man es liegen ist es trocken. Ich war mal in der Türkei auf einem Markt draußen da duftete es von frischen Obst und Gemüse. Hier in den Läden stinkt es nur. Da ist es mir das erste Mal so richtig aufgefallen.

    Beverly96 schrieb:

    Gibt im Umkehrschluss auch genug Leute, die bio essen und darauf achten, was saisonal ist, aber was soll man jetzt mit diesen Aussagen anfangen? War doch gar nicht Thema.

    Auch wenn es nicht das Thema ist, so gehört dieser Hinweis auf saisonale Ernährung mMn schon dazu.


    Obst und Gemüse was hier in D nie heimisch war und ist, verliert durch lange Transportwege schon an Vitaminen. Sämtliche Einfuhren werden kontrolliert und besprüht um Schädlinge fernzuhalten, die unsere Flora und Fauna schädigen könnten. Da wird auch bei Bio Produkten keine Ausnahme gemacht.


    Angebotener offener Spinat verliert bereits nach einem Tag auf dem Markt verkauft, die Hälfte an Vitaminen. Deshalb kaufe ich nur noch TK Spinat, weil dieser direkt nach der Ernte verarbeitet und schockgefroren wird.


    Durch den Klimawandel haben sich Blütezeiten verändert, die Böden sind teilweise schon mit Miniminiplastik durchseucht und/oder durch falsche Bewirtschaftung ausgelaugt.


    Himbeeren, Blaubeeren usw. kenne ich nur selbstgepflückt als Kind. Wo gibt es hier noch diese Sträucher? Die Substanz für das Wachstum besteht aus ieinem Granulat, wo sollen da noch die Vitamine herkommen? Mal davon abgesehen, dass ich schon alleine vom Geschmack her anfange zu würgen.


    Und Bio hin oder her, in D kann man davon ausgehen das sich die Erzeuger daran halten. Wer kontrolliert das z.B. in China oder anderen Ländern?


    Was D betrifft, wo sind denn z.B. die vielen Apfel-, Kartoffelsorten geblieben? Es gibt doch fast nur noch ein paar Sorten, die so gezüchtet werden das der Verbraucher sie auch kauft. Äpfel müssen eine bestimmte Größe und Farben haben usw. Das kann nur auf Kosten der Vitamine gehen, von den anderen Faktoren die da heute mit reinspielen ganz zu schweigen.


    Und die Zeit der heimischen Erdbeeren ist und bleibt begrenzt. Wer Weihnachten welche essen möchte, muss eben akzeptieren das sie weniger Vitamine enthalten.


    Ich habe es mal ausprobiert, sie schmecken einfach nur noch grauselig nach meinem Geschmacksempfinden und tiefgekühlt gehen Erdbeeren bei mir gar nicht. Würg%:|

    Fizzlypuzzly schrieb:

    Und Bio hin oder her, in D kann man davon ausgehen das sich die Erzeuger daran halten. Wer kontrolliert das z.B. in China oder anderen Ländern?

    Daher würde ich mich ausschließlich auf das grüne EU-Bio-Siegel verlassen. Diese Richtlinien sind für alle EU Länder einheitlich und die Einhaltung wird streng kontrolliert. Nicht nur was den Einsatz von Pestiziden angeht, sondern auch Tierwohl im Sinne von Verzicht auf präventiven Antibiotikaeinsatz, mehr Platz, Bio-Futter usw.

    Alles nichts Neues. Je länger Obst/Gemüse gelagert werden, desto mehr Vitamine gehen verloren. Das betrifft konventionelle Waren genauso wie Bio-Produkte. Der Unterschied leigt da doch letztlich in der Schadstoffbelastung. Nicht dem Vitamingehalt.

    Ggf. schneidet Bio besser ab, weil Bio (im klassischen Sinne, nicht das dämliche EU-Billigsiegel) oft auch regionel/kürzere Lieferketten bedeutet.


    Ergo sollte man immer überlegen, was man an exotischen Dingen isst und was nicht. Klar, längst nicht alles wächst hier. Eine Banane oder Orange mit längerem Transportweg hat aber andere Vitaminwerte als Erdbeeren im Dezember. D.h. man sollte dern DER Stelle, mit dem absurden Konsum, mal aufhören. Katastrophal für die Umwelt, Geschmack meist auch mau, Vitamingehalt ebenfalls.

    Erdbeeren etc. isst man idealerweise, wenn sie HIER Saison haben. Verzichtet dann und freut sich, wenn wieder Saison ist.


    Vitaminfrei wird kein Gemüse sein. Bei best. Gemüsesorten ist bekannt, dass sie als TK-Ware bessere Werte haben, weil eben sehr schnell vitaminerhaltend schockgefrostet (Erbsen, Spinat bspw.). Und auch anerkennen, dass früher Dinge zu Haue monatelang, über den Winter, gelagert wurden. Kartoffelkeller, Möhren, Äpfel,... Kalt & dunkel halt.


    Kurzum:

    Möglichst frisch und regional kaufen, ggf. TK. Ob Bio oder konventionell, ist eher eine ergänzende Frage. Und ansonsten auf völlig unnnötiges Import-Zeug verzichten. Bei mir kommen Orangen, Mandarinen, Grapefruit und Kiwi in den Einkaufskorb. Das war's an Exoten. Ich brauche keine Erdbeeren im Dezember.

    Fiona85 schrieb:

    Daher würde ich mich ausschließlich auf das grüne EU-Bio-Siegel verlassen. Diese Richtlinien sind für alle EU Länder einheitlich und die Einhaltung wird streng kontrolliert. Nicht nur was den Einsatz von Pestiziden angeht, sondern auch Tierwohl im Sinne von Verzicht auf präventiven Antibiotikaeinsatz, mehr Platz, Bio-Futter usw.

    Ist sicher besser als nichts. Aber treibrt auch absurde Blüten: Die Bio-Erdbeeren im November, in Plastik verpackt: Mögenein Bio-Produkt sein, aber konterkarieren ALLE Betreben der "klassischen" Siegel Naturland, Bioland und demeter. Denen die Umwelt insgesamt auch wichtig ist.

    Ich erlebe beim EU-Siegel leider oft diese absurden Konstellationen aus Bio-Produkt, aber blöd verpackt und unendlich transportiert. Und werden da wirklich Anbauaspekte teifergehend berücksichtigt? In Spanien versalzt in best. Regionen das Grundwasser, weil in ungeeigneten Regionen viel zu viel Anbau betrieben wird mit viel zu viel Wasserverbrauch. Bio-Siegel gibt's trotzdem, weil ist ja Bio.

    Ich kann nicht nachvollziehen, dass Bio Produkte teuer sein sollen.

    Inzwischen hat jeder Discounter Bio und das zu wirklich erschwinglichen Preisen.

    Außerdem gibt es genügend Hofläden, die ihre eigenen Bio Produkte vertreiben.

    Oder man kauft in Bioläden am Ende vom Tag oder kurz vor dem Wochenende das, was übrig geblieben ist, für sehr wenig Geld.

    Möglichkeiten gibt es genügend, ich kaufe ausschließlich Bio.

    Andrejka schrieb:

    Ich kann nicht nachvollziehen, dass Bio Produkte teuer sein sollen.

    Inzwischen hat jeder Discounter Bio und das zu wirklich erschwinglichen Preisen.

    Außerdem gibt es genügend Hofläden, die ihre eigenen Bio Produkte vertreiben.

    Oder man kauft in Bioläden am Ende vom Tag oder kurz vor dem Wochenende das, was übrig geblieben ist, für sehr wenig Geld.

    Möglichkeiten gibt es genügend, ich kaufe ausschließlich Bio.

    hier kostet ein einzelner Paprika 1€, Suppengemüse Bio 2,6€ ca. usw.


    das ist für sehr viele Menschen sehr teuer wenn man jeden Tag frisch kocht, als durchschnittlich verdienende Einzelperson noch machbar, eine Familie kann man so aber nicht ernähren


    Gesundheit ist leider zum Teil kapitalabhängig, auch in Deutschland

    Und man sollte berücksichtigen dass im Supermarkt die Biolebensmittel in kleineren Mengen abgepackt sind, damit eben der etwas geistig limitierte Käufer denkt, oh Bio ist ja kaum teurer, als die normale Variante und dann zu Bio greift.