Hühnersuppe bei Erkältung einmal anders

    Da jetzt der Herbst in Deutschland bereits eingefallen ist und die Erkältungen nicht lange auf sich warten lassen, hat es mich auch erwischt.


    Die klassische Hühnersuppe hilft erwiesener Maßen. Leider mag ich den Klassiker nicht und schon gar nicht mit Nudeln oder Reis.


    Gestern habe ich eine Hühner-Kohlrabi-Suppe gemacht mit Kartoffeln, Karotten und ganz wichtig: den frischen Kohlrabiblättern. Obendrauf eine ordentliche Portion Petersilie. Die Wirkung war sehr gut.


    Gerade koche ich für morgen eine vegetarische Hühnersuppe. Nach den Angaben sollen Linsen sehr ähnliche Wirkungen wie Hühnerkeulen haben. Die Nudeln lasse ich weg.


    Würde mich freuen, wenn es hier noch andere Ideen für Erkältungssuppen gibt.


    Für alle Leute, die Schnuppen/Hustenplage ebenfalls erwischt hat, gute Genesung @:)

  • 12 Antworten

    Wer sagt denn dass es Hühnersuppe sein muss? Kannst dir auch einfach nur Brühe einbehelfen.


    Das hat nichts mit den Nudeln oder Reis zutun.


    Mach wie du willst. Hau dir Hackfleisch oder Rinderhackse rein. Macht keinen Unterschied.


    Hast jetzt nichts weltbewegendes erfunden nur weil du die Nudeln oder den Reis weggelassen hast.


    Kannst auch Hasen,Schildkröten oder Hundebrühe trinken.


    Kommt aufs selbe raus.

    Karotten (Scheiben) und Kartoffeln (gewürfelt) ist eine sehr gute Idee, das praktiziere ich schon lange, aber Kohlrabi habe ich bis dato selten verwendet. Ich schneide die in Stifte und brate sie in Schmalz als "falsche Pommes" an und gebe sie erst zur fertigen Suppe. Auch Petersilie wird immer erst ganz zum Schluss zugefügt.


    Optimieren kann man bei der Zubereitung einer Gemüsesuppe, zumal wenn man ordentlich große Portionen kocht, bei der Reihenfolge der Zutaten, denn die einzelnen Gemüse haben unterschiedliche Garzeiten, und es ist schade wenn eine Suppe z.B. zu weiche und zermatschte Karottenscheiben enthält.


    Ich fange an mit Porree (grob geschnitten) und Knollen-Sellerie (Stifte) ODER Staudensellerie (bis 1cm-dick geschnitten) und erst nach einigen min Köcheln kommen dann die Karottenscheiben dazu, und noch später erst die gewürfelten Kartoffeln, noch später gewürfelte Zucchini, dann das in der Mikrowelle vorgegarte, von den Knochen abgelöste und kleingeschnittene Hühnerfleisch, dann Herbes de Provence oder Italienische Kräuter, feingeschnittenen Knoblauch und etwas Vitamin C, Salz und Pfeffer.

    Zitat

    >Das hat nichts mit den Nudeln oder Reis zutun

    <


    Das sehe ich auch so.


    Nudeln und Reis werden separat angesetzt, nie in der Suppe, denn dann geht die Bissfestigkeit, das "al dente" verloren.


    Allerdings sind Nudeln und Reis, wenn sie optimal zubereitet sind, die reinsten Genuss-Drogen mit hohem Suchtpotenzial. Wenn sie dann noch in Butter geschwenkt und kurz angebraten werden, kann ich zumindest mich darin sprichwörtlich reinsetzen und versenken und dann bleibt die Suppe erst mal links liegen. Mir läuft das Wasser im Mund genau jetzt schon wieder zusammen! ]:D

    @ steppo25

    Das sind tolle Ideen, eine Suppe zu optimieren. Bis dato kannte ich nur das Anrösten des Suppengemüses. Werde ich demächst mal ausprobieren, die Suppeneinlagen als "Pommes" zuzubereiten :)^


    Mit den unterschiedlichen Garzeiten habe ich meine liebe Not. Danke, für die Hinweise.


    Im Übringen kenne ich bisher die Hühnersuppen so, dass Nudeln und Reis mitgekocht wurden und eine entsprechende Konsistenz hatten :-|


    Auch wenn es eine Erkältungssuppe ist, sollte sie schon munden.

    @ Nowhergirl

    Entweder hast du die Überschrift nicht gelesen oder nicht verstanden. Es geht nicht um eine Rezeptesammlung, sondern um Erkältungssuppen als Unterstützung des Genesungsprozesses.


    Dabei spielt Hühnersuppe seit Generationen überliefert und nun auch wissenschaftlich belegt, eine wichtige Rolle. Es ist nicht egal, was in dieser Suppe landet.

    Auf jeden Fall ist eine Gemüsesuppe aus frischen Zutaten 1000-mal gesünder als irgendetwas aus Teig hergestelltes. Mir gefällt der Tipp mit dem Ingwerzusatz, das schmeckt bestimmt exotisch - man wird hier allerdings nicht übertreiben dürfen - der Ingwer darf nicht ALS SOLCHER durchschmecken - und dann, vermute ich ist es mit der beschworenen gesundheitlichen Wirkung des Zusatzes nicht so weit her.


    Die Illustration im Artikel zeigt übrigens neben Porree UND Zwiebel (man braucht aber nur eines von beiden, bei Zwiebel ist die sehr KURZE Garzeit zu beachten) auch ein, ääh... Lorbärblatt ]:D


    Auch DAS scheint mir ein gute Anregung!

    Zitat

    Interessant. Vor allem der Chili-Hinweis. Vielleicht werde ich deswegen kaum krank, weil ich regelmäßig Chili esse ;-D .


    Bei aufkommenden Erkältungen fange ich sofort mit Nasendusche an, dann bleiben die Symptome recht gering (1-2 Tage Halskratzen, mehr habe ich selten).


    Hühnerbrühe (nicht die echte Suppe) war bisher Nachts immer mein Tagesabschluss, wenn es auf einer Feier mal mehr Alkohol als gewöhnlich gab. Bisschen die Elektrolyte auffüllen, dafür hilft sie wirklich gut. Und eine echte Hühnersuppe ist natürlich super lecker - aber halt auch spontan nicht einfach zur Hand, wenn man sie gerade braucht.

    Zitat

    Würde mich freuen, wenn es hier noch andere Ideen für Erkältungssuppen gibt.

    Erkältungssuppen wird es keine weitere geben, da es hauptsächlich um die tierischen Eiweiße geht..... klassisch sind halt Hühner- und Rindfleischsuppe, mit Gemüse seiner Wahl. Ende!


    Was ich aber auch empfehlen kann, wenn das gröbste schon rum ist, aber der Hals trotzdem noch trocken ist, die Nebenhöhlen noch nicht abgeschwollen:


    Kartoffeln mit einer Meerrettichsoße oder mit einer Senfsoße. Die schärfe hilft mir, wieder richtig Luft zu bekommen. Bitte Tempotaschentücher bereitlegen!


    Aber auch zum Chili will ich noch schreiben: Ich bin bis vor ca. 4-5 Jahren auch immer mindestens 2 mal im Winter krankgewesen.... Ich habe dann irgendwann auch die Liebe zu schärferen Sachen gefunden (insbesondere scharfe China-Suppe/frische Pizzen mit Chili-Öl beträufelt /Meerrettich / auch Zimt kann viel dazu beitragen) und esse es auch regelmäßig.


    Ich bin, wenn mich nicht alles täuscht, auch ungefähr in der Zeitspanne kaum mehr krank gewesen. Zumindest keinen Fieber mehr und zweimal krank im Winter bin ich auch seit längerer Zeit nicht mehr gewesen.... toitoitoi!