Intermittierendes Fasten

    Hat damit jemand schon mal Erfahrung gesammelt? Würde ich gerne mal ausprobieren.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Intermittierendes_Fasten

  • 32 Antworten

    Ok niemand hier? Habe zwar jede Menge youtube kanäle gefunden wo fitness-gurus diese Ernährungsform anwenden, aber das ist relativ einseitig, da die aufgrund ihrer Abonnentenmasse, auf Kommentare und Fragen nicht antworten können, deshalb frage ich hier :-)

    Also ich habe es probiert, und obwohl ich normalerweise kaum zu Blutzuckerschwankungen neige (esse relativ low carb), halte ich 24 Stunden ohne Essen kaum durch, da mir der Blutdruck und Kreislauf in die Knie gehen, ich total fahrig und hibbelig werde und mir gar nicht mehr warm wird??ich bin aber auch weiblich, eher am unteren Ende mit dem Gewicht und habe niedrigen Blutdruck, daher vielleicht nicht unbedingt repräsentativ?? Daher kann ich leider nicht mit längerfristiger Erfahrung dienen, prinzipiell finde ich die wissenschaftliche Grundlage zu den gesundheitlichen Vorteilen aber überzeugend und wenn ich könnte, würde ich das sicher ein- bis zweimal die Woche machen. Am einfachsten scheint mir beim 24-Stunden-Fasten die Variante von Mittagessen zu Mittagessen, da der größte Teil ohne Essen sowieso über Nacht stattfindet und viele Menschen sowieso nicht frühstücken.

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    Ok, das ist doch schon mal was, ich hatte diese Woche angefangen. Montags noch normal gegessen, Dienstag dann gar nichts und Mittwoch wieder gefrühstückt. Dienstag war schon schlimm das Hungergefühl und die Unruhe, da fragte ich mich schon, was ich da mache.


    Gestern am Donnerstag ging das aber dann schon deutlich besser von der Hand, finde ich. Mal abwarten wie der Samstag wird, vielleicht gewöhne ich mich ja doch gut daran. Da ich eher zu hohen Blutdruck habe, ist der Effekt der Blutdrucksenkung natürlich bei mir besonders erwünscht.

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    Du musst ja unbedingt 24 Stunden fasten. Für mich persönlich wäre das nix. Besser finde ich 18 Stunden fasten, 6 Stunden essen. Also immer z.B von 12 Uhr bis 18 Uhr essen. Finde das klappt gut und lässt sich super in den Alltag integrieren.

    Ja mal schauen wo es sich bei mir dann einpendelt, habe einfach aktuell mit 24h angefangen, der Alltag wird hier und da sicherlich großen Einfluss darauf haben, wie ich das anpasse. Mal gespannt was Montag die Waage sagt, obwohl die Abnahme ja nur ein Nebeneffekt sein soll, generell liegt mein Fokus auf den ganzen eintretenden positiven Effekten wie Blutdrucksenkung, Verbesserung des Blutbildes, Erhöhung der Lebenserwartung, Verbesserung der Zellgesundheit und Reparatur. Wenn ich dann noch dabei abnehme ist das natürlich super.


    Ich sollte mich auch mal wieder auf meinen Crosstrainer schwingen um das ganze mit Sport zu begleiten, aber dieser verdammte Schweinehund ist aktuell von der ganz zähen Sorte ]:D

    Ich mache das quasi so nebenbei. Ich esse schon seit Jahren Low Carb und es hat sich so eingependelt, dass ich meist nur eine Mahlzeit pro Tag esse. Eine große allerdings. Aber ein wenig Milch kommt über den Tag verteilt hinzu, da ich gerne Schwarztee mit Milch trinke. Für mich ist es körperlich gar kein Problem, aber nur wenn ich keinen Sport mache, dann ists doch zu wenig und ich esse eine zweite Mahlzeit. Es ist auch einfach praktischer: ich koche einmal am Tag etwas aufwändiger und die Sache ist damit erledigt. ;-D Ich gebe aber auch zu, dass ich das Fasten nicht könnte, wenn ich nicht Low Carb machen würde. Mit High Carb hab ich zu großen Hunger, da wird mir teilweise richtig übel, wenn ich nur mal ein paar wenige Stunden nichts esse... %:|

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    Ich praktiziere das nun seit über 2 Jahren (tageweise Ausnahmen).


    Ich faste zwischen 16 und 20 Stunden täglich. Die restliche Zeit esse ich was mir gefällt. Mal mehr mal weniger. Kommt immer darauf an wie ich Zeit finde. Ich komme sehr gut damit zurecht und kann sagen, dass ich mich seitdem um ein vielfaches besser fühle. Genau deshalb bin ich auch dabei geblieben.

    Ich hab damit seit letztem Jahr 30 kilo abgenommen :)z aber ich bin auch son Mensch der nicht umkippt oder niedrigen Blutzucker kriegt ;-) am Anfang is es schwer sich jeden Tag zu motivieren aber Ich such mir am Anfang der Woche immer drei esstage (1500) und drei fasten Tage raus (0-500) plus einen tag ohne Kalorien zählen.

    Ich mach das auch schon seit etwa 2 Jahren. Ich habe mehr Energie am Morgen vor allem. Mittlerweile habe ich aber schon vergessen, wie es anders war.

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    Naja, das macht ja dann Mut weiter zu machen, gestern ging der Verzicht auch gut und eben um 11 erstmal schön gefrühstückt, kurz nach mittag noch mal ein kleiner Snack und heute Abend zum Italiener, damit ich den Montag überlebe, aber ich glaube das klappt dann noch einfacher.

    Das ist nur eine relativ kurze Zeit, um sich umzugewöhnen. Ich esse recht viel Fett, zB Butter, vermeide aber Zucker. Das sättigt langfristiger. Dass Fett dickt macht, ist eh ein Mythos.

    Zitat

    Ich esse recht viel Fett, zB Butter, vermeide aber Zucker. Das sättigt langfristiger. Dass Fett dickt macht, ist eh ein Mythos.

    :)z


    Mein Intervall ist 20/4. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, geht das super. Viele fühlen sich damit großartig. Ich auch.

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