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    Das halte ich für ein Gerücht.

    http://www.dife.de/de/index.php?request=/de/presse/pressemitteilungen/2008_06_02.php


    Du hättest es aber auch leicht selbst finden können, ich hatte sowohl Diogenes Studie erwähnt was zig Treffer ergeben hätte als auch die DIfE, was die Treffermenge etwas eingeschränkt hätte.

    Zitat

    Wie sich nämlich in Atkins-Studien herausgestellt hat, essen Ketarier kalorienmäßig deutlich weniger und nehmen hauptsächlich DESHALB ab, Eiweiß (mit Fett gekoppelt) sättigt besser und länger.

    Warum essen denn die "Kalorienzähler" entfettete Lebensmittel, wenn fettige Lebensmittel mehr Kohlenhydrate haben ?


    Hier mal zum Vergleich ein paar Lebensmittel,


    100 Gramm


    Gouda 45% Fett = 358 Kcal


    Gouda light 16% = 268 kcal


    Doppelrahm-Frischkäse = 395 Kcal


    Be-light frischkäse 4% = 92 kcal


    Joghurt Vollmilch, = 70 kcal


    Joghurt, 0,3 Fett = 44 kcal


    Quark, 20% Fett = 112 kcal


    Quark, 40% Fett = 164 kcal


    Creme fraiche = 395 kcal


    Creme fraiche light 165 kcal


    Schweinebauch = 302 kcal


    Schweinefilet = 172 kcal


    Kotelett = 149 kcal


    Nackenkotelett = 265 kcal


    durchwachsener Speck 590 kcal


    Wiener Würstche = 257 kcal


    Thunfisch = 240 kcal


    Thüringer Rostbratwurst 375 kcal


    geräucherter Schinken 335 kcal


    Salami 510 kal


    Rollmops 135


    Rumpsteak 165


    rinderhack 212 kcal


    Matjes 280 kcal


    Kassler Rippchen 266 kcal


    Lachs 137 kcal


    Hähnchen brust 88 kcal


    Hähnchen Schenkel 80 kcal


    ente 195 kcal


    1 Esslöffel Öl 185 kcal


    Bei Studien bekommen die Teilnehmer "abgezähltes Essen" im Normalleben ernähren sie sich so wie sie grad Appetit haben.


    Die "Nichtketarier/LowCarber" sehen immer nur die Kartoffeln, das Brot, was nicht gegessen wird, übersehen aber die Sahne auf den Erdbeeren, die Majo auf dem Hähnchenfleisch, den Avocadosalat, die Avocadocreme, die Kräuterbutter und Holländische Sosse. Die Butter, mit der die Bratensosse gebunden wird usw.


    Wer kauft denn die 0-Fett Produkte, weil Fett zuviel Kalorien hat, wer isst keine Butter weil die fett ist ? wer spricht vom fettigen Burger ???


    Bei uns hat eine Salatsosse, und täglich gibt es Salat, pro Person 2 Esslöffel Öl, das allein sind schon 370 Kcal. Je nach Salat kommt noch Schmand oder saure Sahne, Joghurt dazu.

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    Du erlebst einen Jojo auch dann, wenn du als low carbler schließlich drauf los futterst, was das Zeug hält, garantiert.

    wenn der LC-ler auf einmal fett isst, macht ihn das Fett schon dick, nur Ketarier verstoffwechseln Fett nicht zu Glukose, deshalb gehört Fett auch nicht in eine LC-Ernährung. Wenn ein LC-er auf einmal die Carbs erhöht, die Nahrungszusammensetzung so macht, wie die DGE sie vorschreibt , kriegt auch der den Jojoeffekt – aber dann ist er ja auch kein LC-ler mehr.


    Das gleiche gilt, wenn der Ketarier umstellt auf DGE- Nahrungsempfehlung, dann gibts bei ihm auch den Jojo. wie gesagt, er hängt am Kohlenhydratanteil.

    Zitat

    Du hättest es aber auch leicht selbst finden können,

    Die Studie überzeugt mich aber leider nicht.


    Ihr Fazit::

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    Die ersten Studienergebnisse zeigen eindeutig, dass die Studienteilnehmer nach einer Reduktionsdiät weniger an Gewicht zulegten, wenn sie den Proteinanteil ihrer Nahrung erhöhten.

    Na sicher. Um das zu wissen, brauche ich keine Studien.


    Es geht doch aber darum, dass Du bei gleich hohem Kaloriengehalt auch MIT low carb wieder zunehmen wirst, eventuell geringfügig langsamer, darum wird noch gestritten, aber am Ende haben die Probanden anderer Studien wieder dasselbe oder ein höheres Gewicht wie vorher, wenn anschließend durchweg überkalorisch gegessen wird.

    Das Wichtigste ausgelassen:


    Und das wird auch nicht durch einen höheren Eiweißanteil verhindert. Ausschlaggebend erscheint nach heutigem Erkenntnisstand immer noch der Energieanteil der Nahrung.

    Sorry, packe das nicht, alles zu zitieren ...

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    Wer Gewicht halten will, muss sich einschränken

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    kohlehydratlastige Gesellschaft

    Ist jetzt Frage, was mit einschränken gemeint ist.


    Wenn ich von Süß/Herzhaft ausgehe, muss der Herzhafte bloß die Sachen vom "Süßen" Speiseplan weglassen. Aber die Sachen würde er niemals freiwillig essen wollen, wenn sie ihm nicht in seiner Kindheit aufgedrängt worden wären.


    Das gleiche gilt umgekehrt für Süße, die nie im Leben freiwillig was fettes oder stark gebratenes oder was saures essen würden.


    Ich kenne Leute, die wissen, wie diese Ernährung funktionniert, sie haben es ausprobiert, oder an Familienmitgliedern erlebt, was passiert, und wie es geht ... aber sie packen es nicht z.B. als Herzhafter der "Süßen" Übermacht zu widerstehen ... teils aus Eigenantrieb teils aufgedrängt schmausen sie fröhlich Zucker, Weißbrot, Kuchen, Schnuckersachen etc. und wundern sich, warum das mit der Figur nicht funktioniert.

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    Willst Du damit sagen, dass das gleiche Nahrungsmittel bei verschiedenen Leuten verschiedene Wirkungen (O6) hat?

    Ja, im Endeffekt hat es verschiedene Wirkungen, ob sich das schon beim Endprodukt der Verdauung (was im Blut rumschwimmt) zeigt, oder erst am "Bestimmungsort" wo die Moleküle letztlich "verbrannt" werden, das weiß ich nicht. (fände es aber sehr spannend ...)

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    Menge der Kalorien

    Ja, "calories in calories out", wie der Engländer so schön sagt ... alles was drin bleib, landet auf der Hüfte ...

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    Menschentypen und Bakterien und Krankheiten

    ist jetzt die Frage, ob die Bakterienkombination sich auf den Charakter auswirkt, oder ob der Charakter eine bestimmte Bakterienkombination begünstigt. Nur im ersteren Fall könnte man durch Manipulation der Bakterienflora den Charakter ändern, im zweiten Fall wäre das wirkungslos. Allerding gehe ich vom zweiten Fall aus ]:D


    Meine These: Wer nach seinem Typ isst, wird nicht fett, bekommt kein Übergewicht, und muss eigentlich auch auf nichts verzichten ;-)

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    Da reicht es nicht aus, mal eben von einer Ernährungsumstellung zu reden, wenn die so viele Einschränkungen mit sich bringt, es braucht schon mehr handfeste, eigene Überzeugung. Und vor allem einen Grund, dauerhaft dabei zu bleiben, denn auch bei den durchaus beeindruckenden low carb-Erfolgen bleibt der Jojo gewiss nicht aus, wenn man irgendwann zurückkehrt zum üblichen Futter.


    Fragt sich, wo der Normalmensch, der nicht nur mal eben abnehmen möchte – dann wären die Shakes ja einfacher – sondern dauerhaft schlank(er) bleiben will, diese Motivation hernehmen soll.

    Ein Mensch, der sich für ketogene Ernährung entschieden hat, ist aber jenseits jeglicher Hungerattacken, er fühlt sich wohl, selbst wenn er nie und nimmer Bock hat auf Marathonläufe oder anderen mordbringenden Sport....


    Wenn er das weiter isst, was ihm schmeckt – und davon gehe ich aus, alles andere macht keinen Sinn – wird er ohne traurigen Rückblick auf sein Brot und andere Dickmacher, die die Bäckerein so bieten, ketogen weiter essen. Einfach weil es schmeckt und lecker ist.....


    Da viele Menschen ohne jegliche Fantasie sind und sich in ihren Gedanken die Brötchen hochstapeln, sie nie auch nur mal ne Woche ohne waren und sich das grausam vorstellen – denen reicht auch die Fantasie aus, dass ketogen sich Ernährende irgendwann "umfallen", reumütig zur Semmel zurückkehren..... Und dann reicht die Fantasie eben auch noch für das anzunehmende Hüftgold, was Onkel JO-JO dann spendiert.


    Dass man eigentlich nie wieder in diese dicke Ernährung zurück will, so weit reicht eben die Vorstellung nädde....

    Ahornblatt

    Unterschätzt du nicht aber die jahrzehntelange Gewohnheit? Lieblingsspeisen gewöhnen wir uns an, und wenn "Ketarier" bedeutet, "nie mehr", dürfte es für viele doch sehr schwierig werden. Das Umgehen, indem man sich "Ausnahmetage" gestattet, ist soweit mir bekannt ist, ein ganz beliebter Ausweg.


    Und hier gebe ich bmed Recht: Wer "süß" is(s)t, dürfte mehr vermissen als ein "herzhafter" Typ, so dass für ihn diese Umstellung gegen seine Natur zu leben bedeutet.

    Zitat

    Unter welcher KH-Menge definierst du denn einen Ketarier?


    Oder low carb? Oder ist das abhängig von der jeweiligen Person?


    Winterkind

    Ketarier wird man, indem man durch SEHR wenig KH "in die Ketose rutscht" (Ausnahmewstoffwechsel), und das bedeutet für die meisten wohl nicht mehr als 20 g KH/Tag, was so gut wie nichts ist, denn die nimmst du schon mit Gemüse auf.

    Mein Vater ist seit einem Jahr auf Low Carb und hat etwa 25kg abgenommen, meine Mutter hat ihre Ernährung ebenfalls seit einem Jahr umgestellt und 10 kg abgenommen (war aber auch nie so übergewichtig wie mein Vater und ist 40cm kleiner und dementsprechend geringer war das Stargewicht).


    Bei meinem Vater ist es nun so dass er sich quält bloss keine Kohlenhydrate zu essen, und tut er es doch einmal sind 7kg in 3 Wochen drauf :-o Zudem ist seine Laune die meiste Zeit über übel, besonders wenn alle "normal" essen und er mal wieder ohne KH essen muss.


    Meine Mutter hingegen hat mit normaler Ernährung, einfach bewusster, weniger Süsses, mehr Gemüse, kein Essen vorm Fernseher und kein Essen aus Langeweile, zwar nur 10kg abgenommen aber hält diese problemlos und ohne Verzicht.


    Ich jedenfalls sehe bei Low Carb nicht einen einzigen Vorteil, ausser dass es wohl schneller mit der Abnahme geht.

    Das widerspricht sich aber dann mit dem hier

    Zitat

    Aber 60 g KH täglich das ist keine Low Carb Ernährung, das ist schon reine ketogene Ernhrung. Selbst nach 72 g KH täglich, wie sie nach Prof Lutz erlaubt waren, führten nach kurzer Zeit zur Ketose.

    ":/


    Wollte nur wissen, ob es da festgelegte KH-Mengen gibt, oder ob zählt, mit wieviel KH man persönlich in Ketose rutscht ":/ :)D

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    Mich stört manchmal die Inbrunst, mit der versucht wird, die Vorteile der für sich selbst entdeckten Ernärhungsweise zu verbreiten. Warum bei dem, der gar nicht sucht?


    [Bezieht sich auf einen zwischenzeitlich gelöschten Beitrag eines notorischen Spammers]


    Wer fragt – dann ist es natürlich etwas anderes, aber nur zu oft wird heftigst missioniert. Ist Ernährung die neue Religion?




    Viele kommen mit mehr als 20 g KH nicht in die Ketose, manche mit mehr, ist unterschiedlich.

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    Für mich ist diese Ernährung überhaupt keine Quälerei, esse so, seit ich weiß, dass ich Diabetiker bin.


    Abnehmen war gar nicht mein Ziel, ist trotzdem eher beiläufig passiert.


    Ich finde, man kann soooo lecker essen:


    Frühstück: 200 g gebratene frische Champignons, 1 türkische Knoblauchwurst.


    Mittag: Hähnchenbrustfilet mit Ingwer-Möhren-Pfanne, Joghurtdressing selbstgemacht.


    Heute Abend wird es geben: Salat aus Avocado, Oliven, Hirtenschafskäse, Tomate, selbstgemachtes Dressing, darüber eine Mischung aus frisch gerösteten Kürbiskernen


    Die meisten KH''s heute stammen aus den Möhren aber über 30 g KH komme ich nicht.


    Mein Blutzucker: traumhaft....

    Ne dann doch lieber morgen Müsli mit Joghurt, Mittags einen Teller leckere Vollkornnudeln mit Gemüsesosse und Parmesan und abends Salat mit gebratenem Tofu :-q, mein Tag heute :-D Aber gut, ich glaub einfach dass diese Low Carb Ernährung nicht das Allheilmittel für jeden ist und finde es irgendwie befremdlich dass es Menschen gibt die aber genau dieser Meinung zu sein scheinen ":/

    Zitat

    Für mich ist diese Ernährung überhaupt keine Quälerei, esse so, seit ich weiß, dass ich Diabetiker bin.

    Dann hast du ja auch ein nachvollziehbares Motiv!


    Tatsache ist, für die meisten wäre es eine erhebliche Einschränkung, nur so zu essen, auch wenn es lecker ist. Denn damit fällt mindestens 50 % unserer altgewohnten Ernährung weg, und das lebenslang – dazu reicht weder das Motiv "schlank sein" noch "ist vielleicht gesünder" aus.


    Und sobald diese Ernährung wieder gekippt wird, ob nach einem oder nach 10 Jahren, geht der zeiger der Waage retour – habs bereits oft genug selbst beobachten können.


    Schaut euch mal die Foren an, Ketarier und LCHF z. B.: alles etwas seltsam und abstrus. Dann sind mir ja noch die "mentalen" Abnehm-Foren lieber, da haut man sich meist weniger herb die "Fakten" um die Ohren. ]:D