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    Mich stört manchmal die Inbrunst, mit der versucht wird, die Vorteile der für sich selbst entdeckten Ernärhungsweise zu verbreiten. Warum bei dem, der gar nicht sucht?


    [Bezieht sich auf einen zwischenzeitlich gelöschten Beitrag eines notorischen Spammers]


    Wer fragt – dann ist es natürlich etwas anderes, aber nur zu oft wird heftigst missioniert. Ist Ernährung die neue Religion?




    Viele kommen mit mehr als 20 g KH nicht in die Ketose, manche mit mehr, ist unterschiedlich.

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    Für mich ist diese Ernährung überhaupt keine Quälerei, esse so, seit ich weiß, dass ich Diabetiker bin.


    Abnehmen war gar nicht mein Ziel, ist trotzdem eher beiläufig passiert.


    Ich finde, man kann soooo lecker essen:


    Frühstück: 200 g gebratene frische Champignons, 1 türkische Knoblauchwurst.


    Mittag: Hähnchenbrustfilet mit Ingwer-Möhren-Pfanne, Joghurtdressing selbstgemacht.


    Heute Abend wird es geben: Salat aus Avocado, Oliven, Hirtenschafskäse, Tomate, selbstgemachtes Dressing, darüber eine Mischung aus frisch gerösteten Kürbiskernen


    Die meisten KH''s heute stammen aus den Möhren aber über 30 g KH komme ich nicht.


    Mein Blutzucker: traumhaft....

    Ne dann doch lieber morgen Müsli mit Joghurt, Mittags einen Teller leckere Vollkornnudeln mit Gemüsesosse und Parmesan und abends Salat mit gebratenem Tofu :-q, mein Tag heute :-D Aber gut, ich glaub einfach dass diese Low Carb Ernährung nicht das Allheilmittel für jeden ist und finde es irgendwie befremdlich dass es Menschen gibt die aber genau dieser Meinung zu sein scheinen ":/

    Zitat

    Für mich ist diese Ernährung überhaupt keine Quälerei, esse so, seit ich weiß, dass ich Diabetiker bin.

    Dann hast du ja auch ein nachvollziehbares Motiv!


    Tatsache ist, für die meisten wäre es eine erhebliche Einschränkung, nur so zu essen, auch wenn es lecker ist. Denn damit fällt mindestens 50 % unserer altgewohnten Ernährung weg, und das lebenslang – dazu reicht weder das Motiv "schlank sein" noch "ist vielleicht gesünder" aus.


    Und sobald diese Ernährung wieder gekippt wird, ob nach einem oder nach 10 Jahren, geht der zeiger der Waage retour – habs bereits oft genug selbst beobachten können.


    Schaut euch mal die Foren an, Ketarier und LCHF z. B.: alles etwas seltsam und abstrus. Dann sind mir ja noch die "mentalen" Abnehm-Foren lieber, da haut man sich meist weniger herb die "Fakten" um die Ohren. ]:D

    Zitat

    200 g gebratene frische Champignons, 1 türkische Knoblauchwurst.

    Das ist aber nun wirklich Geschmackssache und wäre nichts für mich. Ich esse morgens mein Brötchen, Schwarzbrot, Käse, Quark, Marmelade. Habe so abgenommen und halte mein Gewicht. ;-) Außerdem liebe ich Kartoffeln in allen Variationen. Warum soll man auf eine Nahrungsgruppe verzichten? Warum muss Essen, das einem persönlich schmeckt, verboten sein, nur weil ein paar "Ernährungsexperten" mal wieder eine neue These aufgestellt haben?

    @ sinead

    Zitat

    Bei meinem Vater ist es nun so dass er sich quält bloss keine Kohlenhydrate zu essen, und tut er es doch einmal sind 7kg in 3 Wochen drauf Zudem ist seine Laune die meiste Zeit über übel, besonders wenn alle "normal" essen und er mal wieder ohne KH essen muss.

    Wenn ich das in meine Typen übersetze, scheint der "Ketarier" eher der Herzhafte Typ zu sein.


    Eine Ernährung nach Herzhaft würde aber nicht generell bedeuten, völlig OHNE Kohlehydrate auszukommen.


    Es gibt KH und andere Nahrungsmittel, die sollten Herzhafte meiden, wenn sie überhaupt Probleme haben:


    - Weizenstärke, Weißbrot, Weißbrötchen, Zucker, Kuchen aus Weizenmehl


    - Kaffe, Rotwein


    - Bier (ist auch Weizen)


    - Süßes Obst und süße Früchte


    - auch Tomaten, Paprika, Spargel


    Versucht es doch mal 3 Wochen mit:


    - Roggenbrot (nahe an 100%),


    - Kartoffeln (bitte nicht in Öl braten),


    - Mais (z.B. als Polenta)


    - wenn schon Kuchen, dann Obstkuchen mit SAHNE (wenig Teig, viel Obst!)


    - Wenn es Müsli sein soll, dann Roggenflockenn und KEIN Zucker/Honig


    - schwarzer Tee


    - und wenn Genussmittel, dann ein Gläschen Weißwein (trocken)


    Würde mich mal interessieren, was passiert (aber dann ist dieser Faden ja schon alt ...)


    lg.

    Zitat

    Das ist aber nun wirklich Geschmackssache und wäre nichts für mich. Ich esse morgens mein Brötchen, Schwarzbrot, Käse, Quark, Marmelade. Habe so abgenommen und halte mein Gewicht. ;-) Außerdem liebe ich Kartoffeln in allen Variationen. Warum soll man auf eine Nahrungsgruppe verzichten? Warum muss Essen, das einem persönlich schmeckt, verboten sein, nur weil ein paar "Ernährungsexperten" mal wieder eine neue These aufgestellt haben?

    Warum es sinnvoll ist, zu verzichten? Es gibt nur den einen Sinn:


    Jedes Fitzelchen KH wird in der Chemiefabrik des Körpers in Glucose umgewandelt. Geht gar nicht anders. Wirklich jedes Fitzelchen. Somit Anstieg von Blutzucker.


    Die Bauchspeicheldrüse hat nun aber die Produktion von Insulin eingestellt, da kommt nix mehr. Mit anderen Worten: Jedes Fitzelchen Glucose muß irgendwie abgebaut werden, wenn man selbst nix mehr hat, muß man Insulin spritzen.


    Wenn der Körper aber nix in Glucose umwandelt, sprich, es ist kein Angebot, da, muß auch nix weggespritzt werden.


    Somit vielleicht keine Heilung in dem Sinne, aber man lebt bestens so. Es gibt somit auch weniger Folgeschäden, da der Blutzucker quasi immer konstant ist.


    Heißhungerattacken von früher sind mir heutzutage fremd. Heute weiß ich auch, warum ich nach Brot, Reis und Nudeln immer schon schnell wieder hungrig war.... Und von Schokolade erst recht....


    Und was habe ich früher fressen können.... Essen war was anderes....

    bmed,


    ein "Hobby" in allen Ehren, aber ich glaube einfach nicht, dass hier jemand diese Richtlinien für sich ausprobieren wird; es erscheint auch alles etwas seltsam – Tomaten nein, Rotwein nein, Weißwein ja ...


    ICH würde so nur leben wollen, wenn ich damit eine Krankheit behandeln müsste, z. B. Diabetes, aber niemals freiwillig – wäre mir viel zu kontrollierend.


    Essen soll Freude machen, ist jedenfalls meine Meinung. Und sobald ich anfange, mit dies zu versagen und das zu erlauben, jenes zu zählen und anderes zu wiegen, geht (mir) der Spaß flöten.


    (Das wäre, wie beim Sex nur drauf zu achten, wie liege ich jetzt am dekorativsten herum, sitzen meine Frisur und der Lidschatten noch, hab ich in der Stellung einen Bauch usw. – um Himmels willen, wo bleibt da das Vergnügen?! ]:D )