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    Essen soll Freude machen, ist jedenfalls meine Meinung

    Weil man von früher was gewohnt ist, meint man nur das bringt Freude?


    Ich finde für mich, ich habe noch nie so gut geschlemmt – dazu wird die Figur immer besser....


    Absolute Irrmeinung, dass Essen jetzt keine Freude machen würde. Wenn ich das so richtig interpretiere, steckt dahinter viel Angst, man könne was versäumen....


    Hier wird auch gebacken (dazu noch glutenfrei), es wird Eis gemacht, Mousse au Chocolate ( wie schön, ohne die Tüte mit dem Chemiezeugs von Dr. Oetker und Konsorten)....

    bmed


    Danke für die "Analyse" :)z jedoch kommt da auch ein psyschisches Problem hinzu; er traut sich einfach nicht mehr wieder Kohlenhydrate jeglicher Form zu essen und ist davon auch irgendwie nicht mehr abzubringen ":/ und merkt leider auch selbst nicht wie mies seine Laune meistens ist und dass er dass an Anderen auslässt. Ich wohne nicht mehr zuhause, wir gehen aber fast jeden Sonntag Mittag zusammen essen, darauf hab ich mich immer gefreut aber mittlerweile bin ich ja echt froh wenn ich wieder in meinen eigenen 4 Wänden bin %-|

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    Ich finde für mich, ich habe noch nie so gut geschlemmt – dazu wird die Figur immer besser....

    Glaube ich dir ja. Aber Tatsache ist, du verzichtest doch auf vieles, was dir früher Freude machte; dass du es nicht als Verzicht empfindest, ist die Begeisterung über die Figurverbesserung und dass du deinen Weg als für dich richtig erkannt hast. Das ist ja auch komplett in Ordnung. Aber andere sehen es anders. Und für die ist auch das in Ordnung.

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    Wenn ich das so richtig interpretiere, steckt dahinter viel Angst, man könne was versäumen....

    Weiß ich nicht, sehe ich nicht, aber kann sein. Egal, ich bin nicht zu dick, bin zufrieden, und Chemiepampe vermeide ich auch – aus Überzeugung. ;-)


    Jedem das Seine, und das Sendungsbewusstsein, das sich heute vielfach bei low carb findet (so wie früher bei low fat) verstehe ich trotzdem nicht.

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    aber man lebt bestens so.

    Nich "man" lebt am besten so, sondern es mag Menschne geben, die das für sich persönlich so empfinden. Wenn ich z.B. mit WW meine Ernährung umstelle, mag das für mich perfekt sein und kann gut klappen. Das auf die Allgemeinheit umzulegen kommt wirklich einer Missionierung nahe. Das ist es auch was mich bei den "Ketariern" (das hört sich übrigens an wie ein Volksstamm auf einem fernen Planeten ;-D ) ganz erheblich stört.

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    Das auf die Allgemeinheit umzulegen kommt wirklich einer Missionierung nahe. Das ist es auch was mich bei den "Ketariern" (das hört sich übrigens an wie ein Volksstamm auf einem fernen Planeten ;-D ) ganz erheblich stört.

    Das stört mich auch bei den Energielibilanzlern und Veganern und allen anderen, die glauben, es gäbe nur den einen, einzig richtigen Weg (auf den es gilt, andere mit aller Macht und notfalls auch Gewalt hinzuzerren).


    Und "Ketarier" klingt echt alienlike. :-D

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    ein "Hobby" in allen Ehren, aber ich glaube einfach nicht, dass hier jemand diese Richtlinien für sich ausprobieren wird; es erscheint auch alles etwas seltsam – Tomaten nein, Rotwein nein, Weißwein ja ...

    Nun, "dieses Hobby" erklärt, warum viele (bzw. fast alle) Diäten und Nahrungsvorschriften NICHT wirklich funktionieren.


    Schade, aller möglicher "Schei**" wird ausprobiert, der durch den gelben Blätterwalt raschelt oder in der Apothekenzeitung steht, dazu noch das wirklich absolut extreme (und aus meiner Sicht für Menschen ungesunde und einseitige) Vegetarische oder Vegane Essensmuster ...


    Dass es auf den ersten Blick "seltsam" erscheint, kann ich nachvollziehen, aber das ganze "Ketarier", Low-Carb, Atkins, Trennkost, Schlank-im-Schlaf- "GEDÖNS" ist genauso strange, als ob sich die Enzyme oder Kohlehydrate dran halten würden, was man sich da ausgedacht hat ... ES FUNKTIONIERT "manchmal", aber aus ganz anderen und einfachen Gründen, aber fast nie, so wie man sich das gedacht hat.


    Tomaten nein, Rotwein nein, Weißwein ja ... ich weiß, das klingt strange, weil es mit den üblichen Einteilungen nicht übereinstimmt. (Wieso das mit dem Wein so ist, weiß ich auch nicht ... habe auch immer Rotwein mitgetrunken, weil es alle machen ... hat aber nie wirklich geschmeckt ... diese Gerbstoffe ... Weißwein, vor allem der trockene schmeckt viel besser, und wenn 50% der Lese mal ehrlich zu sich sind, werden sie die gleiche Beobachtung machen ...)


    Die ganzen "Einteilungen" sind nicht sofort eingängig (eine Hauptrichtung ist süß/sauer ... also Weißkraut für süß, Sauerkraut (was auch Weißkohl ist) für Herzhaft ... und so weiter, können ja mal einen eigenen Faden dazu machen ...)

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    ICH würde so nur leben wollen, wenn ich damit eine Krankheit behandeln müsste, z. B. Diabetes, aber niemals freiwillig – wäre mir viel zu kontrollierend.

    Es ist tatsächlich am Anfang kontrollierend, aber das sind ALLE anderen "Diätverfahren" auch, nur dass man dabei fast immer irgendwas essen muss oder soll, was einem eigentlich nicht schmeckt und auch nicht wirklich bekommt ... ABER DAS WIRD AKZEPTIERT (diesen Widerspruch im Kopf der Leute werde ich nie verstehen) i


    Du wirst lachen, aber wenn überhaupt nichts mehr hilft und funktioniert, dann ist diese Art der Typisierung und der Ernährung die ALLERLETZTE Möglichkeit noch was zu retten. Auf jeden Fall Linderung von diversen Beschwerden körperlicher- und verdaulicherseits sind dokumentiert.

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    Essen soll Freude machen, ist jedenfalls meine Meinung. Und sobald ich anfange, mit dies zu versagen und das zu erlauben, jenes zu zählen und anderes zu wiegen, geht (mir) der Spaß flöten

    Ja, Essen macht Freude, und vor allem dann, wenn man sich in Menge und Auswahl genau dort befindet, wo es einem wirklich schmeckt und auch noch Stunden oder Tage später gut tut bzw. bekommen ist.


    Zählen, wiegen braucht man nicht, wenn man sich typgerecht ernährt, wird man "rechtzeitig" satt, und kann nicht zu viel essen (ich weiß, es ist zu einfach ... )


    Schade, die Diät-, Apotheken- und Nahrunsmittelindustrie wird niemals dafür sorgen, dass die Leute beschwerdefrei essen, trinken und leben können ... und das ganze BIO oder "pseudo-gesund" hat noch niemandem wirklich geholfen ... ok


    Wer alle anderen Empfehlungen und Tipps hinter sich hat ... (mit Jojo, Unbehagen, oder Frust) der ist herzlich eingeladen vielleicht auch noch Süß/Herzhaft zu probieren ... aber bitte von jemandem erklären lassen, der sich damit auskennt ... ;-)

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    Nun, "dieses Hobby" erklärt, warum viele (bzw. fast alle) Diäten und Nahrungsvorschriften NICHT wirklich funktionieren.

    Das stimmt ja so nicht. Wer es schafft, seine Ernährung dauerhaft umzustellen, und da ist es egal, ob mit Brigitte Diät, WW, oder Low Carb, der nimmt ab und belibt schlank, solange er nicht wieder in sein altes Muster zurückfällt.


    Ich kenne genug Leute, bei denen Low Carb auch nicht geklappt hat. ;-)

    @ sinead

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    Danke für die "Analyse" :)z jedoch kommt da auch ein psyschisches Problem hinzu; er traut sich einfach nicht mehr wieder Kohlenhydrate jeglicher Form zu essen und ist davon auch irgendwie nicht mehr abzubringen ":/ und merkt leider auch selbst nicht wie mies seine Laune meistens ist und dass er dass an Anderen auslässt. Ich wohne nicht mehr zuhause, wir gehen aber fast jeden Sonntag Mittag zusammen essen, darauf hab ich mich immer gefreut aber mittlerweile bin ich ja echt froh wenn ich wieder in meinen eigenen 4 Wänden bin %-|

    Schade, Du beschreibst genau den Fall, dass sich jemand an "etwas" hält, damit auch Erfolge erziehlt, aber in Summe weder glücklich, zufrieden oder erträglich ist ... das ist wirklich jammerschade.


    Gerade in diesem Fall scheint diese "Allerweltsdiät" oder was der Ausgangspunkt war NICHT 100%-ig zu passen.


    Genau hier würde ich mit süß/herzhaft ansetzen ... und ich bin sicher, die Fröhlichkeit und Umgänglichkeit käme wieder


    (allerdings geht das über die herkömmlichen Einteilungen und Empfehlungen hinaus, ist zwar einfach anzuwenden, aber der Hintergrund wird erst nach längerer Beschäftigung oder Einweisung zu verstehen sein ...*:) )


    Manchmal wünschte ich mir, dass man offen genug ist, erstmal auszuprobieren (weil es ja weder schädlich noch lebensbedrohend ist), anstatt drüber nachzudenken, warum es NICHT gehen könnte. (Die Homöopathie hat das schon geschafft !!)


    lg.

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    Manchmal wünschte ich mir, dass man offen genug ist, erstmal auszuprobieren (weil es ja weder schädlich noch lebensbedrohend ist)

    Ich habe es ausprobiert. Mein Fazit: Es hat weder geschmeckt, noch mich irgendwie fitter, noch glücklich gemacht. Im Gegenteil, das Resultat war ne dicke Nierenkolik mit Calcium-Oxalatsteinen, die lt. Arzt auf eine einseitige, zu eiweißreiche Ernährung zurückzuführen war.


    Nochmal muss ich das nicht haben. :|N

    Eines passt eben nicht für alle. Eine alte Weisheit, die aber immer wieder auf den Kopf zu stellen versucht wird. Exoten in der Ernährung gibts übrigens schon ewig, ich erinnere mich an die Frischkost-Jünger, die Waerland-Kost, die Trennkost, Fit-for-Life ... alles schon mal als Non plus ultra angepriesen, und immer gabs Menschen, denen es super bekam. Andere wurden davon regelrecht krank.


    Bmed, dass du glücklich bist mit deinem Essen, ist wirklich schön, ich gönn es dir, und ich bin sicher, das will dir auch niemand nehmen. Aber guck wirklich mal in die Foren: Logi, Ketarier, LCHF, aber auch WW, SiS usw.: Da merkst du, wie verbissen hier teilweise ein Kampf geführt wird, und den Leuten schmeckt und bekommt es durchaus nicht immer, aber sie verbeißen sich darin. Das finde ich auch schade.


    Wer aus Überzeugung seinen Weg geht – egal welchen! – und sich dabei wohl fühlt, gesund und schlank bzw. zufrieden mit seiner Figur ist, hat doch schon für sich das Richtige herausgefunden. Und die anderen kann und sollte man halt nicht überreden, auch nicht zu ihrem Glück. ;-)


    Man kann von sich erzählen, und wie man es selbst "geschafft" hat – das ist aber auch schon alles. Jemand, der erst "überzeugt" werden musste und es dann ausprobiert, wird kaum auf Dauer begeistert bleiben. Eine Anfangseuphorie mag sein, das ist es dann aber auch schon in den allermeisten Fällen, denk ich.

    Ich habe mich hier gerade durch alle Seiten gelesen und ich habe grob eingeteilt 2erlei Seelen gefunden. die toleranten, sachlichen, besonnenen und die emotinalen, intoleranten, leicht agressiven Seelen. Die grob in 2 Gruppen eingeteilten Seelen passen auch grob in 2 unterschiedliche Ernährungsformen.


    Es heisst doch, Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, ich würde da eher sagen, Essen und trinken schafft zufriedene oder unzufriedene Seelen, macht tolerant oder intolerant, gelassen oder aggressiv.


    Ein hochintressanter Faden.

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    Es heisst doch, Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, ich würde da eher sagen, Essen und trinken schafft zufriedene oder unzufriedene Seelen, macht tolerant oder intolerant, gelassen oder aggressiv.

    Hallo Karen,


    ich sehe es genau umgekehrt: Die Persönlichkeit spiegelt sich auch in der Nahrungsweise wider. Aggressive Menschen suchen sich dort eines ihrer "Betätigungsfelder". ;-)

    @ Gourmeta

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    Manchmal wünschte ich mir, dass man offen genug ist, erstmal auszuprobieren (weil es ja weder schädlich noch lebensbedrohend ist)

    Ich habe es ausprobiert. Mein Fazit: Es hat weder geschmeckt, noch mich irgendwie fitter, noch glücklich gemacht. Im Gegenteil, das Resultat war ne dicke Nierenkolik mit Calcium-Oxalatsteinen, die lt. Arzt auf eine einseitige, zu eiweißreiche Ernährung zurückzuführen war

    Finde ich gut, dass Du das ausprobiert hast :)^


    Schade, dass es für Dich nicht funktioniert hat. Das mit der "einseitig Eiweißreichen Ernährung" hört sich für mich allerdings nicht nach dem an, was ich kenne.


    lg.

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    Aber guck wirklich mal in die Foren: Logi, Ketarier, LCHF, aber auch WW, SiS usw.: Da merkst du, wie verbissen hier teilweise ein Kampf geführt wird, und den Leuten schmeckt und bekommt es durchaus nicht immer, aber sie verbeißen sich darin. Das finde ich auch schade.

    Ich finde auch diese verbissenen "Streitigkeiten" völlig überflüssig.


    Aber wirklich schade ist, dass man oft heraushört, dass die Leute zwar überzeugt und verbissen sind, aber körperlich (und unterbewusst) nicht richtig zufrieden.

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    Wer aus Überzeugung seinen Weg geht – egal welchen! – und sich dabei wohl fühlt, gesund und schlank bzw. zufrieden mit seiner Figur ist, hat doch schon für sich das Richtige herausgefunden. Und die anderen kann und sollte man halt nicht überreden, auch nicht zu ihrem Glück. ;-)


    Man kann von sich erzählen, und wie man es selbst "geschafft" hat – das ist aber auch schon alles. Jemand, der erst "überzeugt" werden musste und es dann ausprobiert, wird kaum auf Dauer begeistert bleiben. Eine Anfangseuphorie mag sein, das ist es dann aber auch schon in den allermeisten Fällen, denk ich.

    Ich erzähle von mir, ich versuche die Beiträge anderer in "Mein Schema" einzuordnen, und schreibe auch das.


    Von mir aus kann jeder die verschiedensten Wege suchen.


    Wichtig ist primär, dass man glücklich ist, und sich wohl fühlt, denn das träg ganz wesentlich zur Gesundheit bei.


    Leider verletzen die meisten Ernährungsrichtungen genau diesen Ansatz. Man macht das, was empfohlen ist "natürlich die Empfehlung FÜR ALLE!!!" und dabei kommt dann raus, dass es sich entweder überhaupt nicht, oder nur fast "gut" anfühlt.


    Diese Widersprüche sind für mich geklärt, wenn man sich intensiver mit Süß/Herzhaft auseinandersetze würde. Und dabei werden jede Menge Essregeln und Empfehlungen ergänzt, präzisiert, oder landen gleich im Mülleimer, und man kann das spüren.


    Das Problem dabei ist die Typbestimmung, wenn man die falsch macht, und dann noch verbissen konsequent danach handelt, ohne auf die Auswirkungen zu achten, dann kann das schon mal schief gehen.


    Allerdings ist normalerweise das Gefühl, dass einem etwas 100% "gegen den Strich geht" noch recht gut vorhanden, so dass eklatante Störungen der Gesundheit sehr selten sind.


    Habe erst gestern wieder einigen Leuten auf den Kopf zugesagt, was sie lieber mögen.


    Eine Person konnte sich mit den meisten Sachen sofort identifizieren bzw. erkannte sich wieder. Das Gesicht strahlte dabei, von daher "nicht ganz falsch", aber Körperfülle und Wohlbefinden sprachen etwas anderes. Da es sich um ein "Herzhafte" handelte, fragte ich nach Kaffee und bekam die Antwort: "viel und gerne und den ganzen Tag".


    Musste ihr dann sagen, dass Kaffee für Herzhafte nun mal überhaupt nicht zu empfehlen ist.


    Werde demnächst das Thema intensivieren und ggf. einen kleinen Vortrag halten ;-D


    Ich werde weiter beobachten und lernen (und davon erzählen). *:)


    lg.